Und was leisten dann weiter führende Schulen noch?
Treffen dann Arbeitgeber / Universitäten mit der Realschule / dem Gymnasium auch Zielvereinbarungen?
Ich bin sofort einverstanden, wenn jemand sagt, dass unsere SuS zum Teil (!) nicht so "diszipliniert", "leistungsorientiert" etc sind, wie wir es gerne hätten (und ja, ich weiß, dass solcherlei Beschwerden durch die Jahrhunderte hindurch gefunden werden können). Ich glaube auch zu sehen, dass sie nicht wirklich "solide Fertigkeiten im Lesen, Schreiben, Rechnen" haben.
Aber: Ich stelle auch fest, dass das, was ihnen eine weiterführende Schule beibringen soll, auch nicht im gewünschten Umfang erreicht wird (ich habe meinem Englischkurs dieses Jahr "vorgeworfen", sie hätten seit der 9. Klasse keinen Zuwachs beim Vokabular ... und Rechtschreibung beherrschen sie immer noch nicht) ... das Problem liegt also nicht (nur) bei der Grundschule.
Wie andere hier auch schon sagten, die Verantwortung liegt (auch) bei den Eltern ... und dann bringt eine "Zielvereinbarung" mit der Grundschule wenig.
Vielleicht liegt die Verantwortung auch bei uns bzw. am System ... interessant ist doch auch, dass man uns damals an der Uni und im Referendariat bestimmte Methoden und Unterrichtsformen als das "A und O" eingetrichtert und wieder andere Formen verteufelt hat (bei uns damals galt Lehrervortrag als "Geht gar nicht"). Gerade scheint sich das Bild bzgl. Methoden und Formen (mal wieder) zu ändern. Vielleicht ist da zu viel Ideologie und zu wenig Praxis / Vernunft im Spiel?
Punkt 4: Da hättest Du bei mir in meiner Grundschulzeit keine Chance gehabt - ich kann heute noch nicht intonationssicher singen (dafür "beherrsche" ich ein Instrument so weit, dass es für live-Auftritte und (Amateur) CDs reicht).