Beiträge von Anna Lisa

    Ja, und ich bin eher der sorglose Typ. Impfstatus ist geklärt, Titer werden gemacht, dann ist doch alles gemacht, was man tun kann. Wegen der Infekte würde ich mir keinen so großen Kopf machen. Bei vielen Schwangeren ist es so, dass sie robuster sind als sonst. Das Immunsystem bekommt durch die Schwangerschaft regelrecht einen Boost. Und wenn du krank bist, dann bist du krank und kurierst dich aus ohne Rücksicht auf irgendwelche Abschlussprüfungen.

    Infekte können aber Frühgeburten auslösen. Das möchte wirklich keiner.

    Nein, dafür ist der Gynäkologe nicht zuständig sondern das ist im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung zu prüfen. Es wird übrigens auch geprüft, ob ein erhöhtes Risiko besteht, ob man in Kontakt mit Krankheiten kommt, die das Baby behindert machen. Ist bei älteren Schülern seltener der Fall als bei zB U3-Betreuung

    Der Gynäkologe kann sehr wohl ein BV ausstellen, wenn das Leben von Mutter und/oder Kind gefährdet sind.

    Nein, mein Bedarf wäre dann größer, weil mein Mann nicht mehr als 2 Tage das Kind betreuen könnte. Das müsste ich dann machen. Aber wir drehen uns jetzt im Kreis. Und ich bin eher erleichtert, dass die meisten hier im Forum dieselben Probleme mit und bei der Kinderbetreuung haben. Es ist glaube ich nur so, dass es Einige eher mehr und andere eher weniger zugeben.

    Machst du doch jetzt auch schon die 3 Tage. Der Bedarf wird doch nicht größer. 3 Tage bleiben 3 Tage, egal wie lange man es dreht und wendet.

    Ich will ja auch nichts verändern - der Stress hat ja eben nichts mit meiner Arbeit zu tun. Das schreibe ich doch die ganze Zeit. Sondern mit der Betreuung meiner Tochter und vielem, was dazu gehört. Und vielleicht gerade mit dem Abi. Aber die Belastung ist ja bald vorbei. Genauso wie der Weihnachtsstress.

    Genau. Die Betreuung deiner Tochter macht dir Stress. Und zwar neben all dem anderen Gedöns - schulisch wie privat. Man könnte das entlasten, indem man weniger arbeitet. 1. hat man weniger schulisches Gedöns. 2. hat man mehr Zeit für anderes privates Gedöns als Tochterbetreuung.

    Aber in dem Moment willst du nicht die Entlastung annehmen, sondern plötzlich mehr deine Tochter betreuen, obwohl es dir Stress macht.

    Warum willst du dann ausgerechnet die Betreuung deiner Tochter steigern, obwohl dir das am meisten Stress macht?

    Das verstehe ich nicht.

    Mit der Betreuungsleistung meines Mannes hat doch meine jetzige Situation gar nichts zu tun - du verstehst es nicht.

    Ich verstehe es wirklich nicht:

    Dein Mann betreut jetzt an X Tagen das Kind. Er verändert seine Arbeitszeit nicht. Also kann er weiter an X Tagen das Kind betreuen.

    Du arbeitest weniger und KÖNNTEST das Kind statt ihm betreuen, machst es aber nicht, weil er es ja auch weiterhin kann.

    Dein Mann betreut jetzt an 2 Tagen dein Kind? Oder mehr? Wer betreut momentan das Kind an den anderen Tagen?

    Nach meinem Verständnis ist doch das Kind momentan an allen 5 Wochentagen betreut. Das kann doch einfach so bleiben. Warum sollte man das verändern?

    Aber für mich ist der Betreuungsbedarf größer und darum geht es doch - dass es sich für mich nicht "rechnet", weder mental noch finanziell, wenn ich weiter reduziere. Ich dachte, das hättest du verstanden. Das es um mich geht - und nicht um mein Kind.

    Was ich dir versuche zu sagen: Dein Mann kann doch einfach seine jetzige Betreuungsleistung aufrecht erhalten, dann gewinnst du Freiraum für dich. Wenn er dich liebt und erkennt, dass du das dringend brauchst, dann wird er das tun. Er schafft es doch jetzt auch. Warum soll er das dann plötzlich nicht mehr schaffen?

    Nein, der Bedarf ist nicht immer gleich - wenn ich noch mehr reduzieren würde, hätte ich noch mehr freie Tage, so dass ich dann noch mehr mein Kind betreuen würde und nicht mein Mann. Gerade die Betreuung meines Kindes kostet mich aber gerade viel Ressourcen. Ich hätte also die zusätzliche freie Zeit, bzw. einen Großteil davon nicht zu meiner freien Verfügung und Regeneration, sondern müsste dann noch mehr das Kind betreuen. Da gehe ich lieber anteilig mehr in die Schule - macht mir zudem auch noch mehr Spaß gerade und bringt mehr Geld. Ich finde es nicht unlogisch. Diese Option wäre nur dann nötig gewesen, wenn mein Mann nicht an 2 Tagen die Tochter betreuen könnte. Kann er aber.

    Aber das kann er doch auch, wenn du reduzierst? Ich verstehe das gerade irgendwie nicht. Mein Mann macht auch ganz viele Dinge mit den Kindern, obwohl ich evtl. mehr Zeit dafür hätte. Es sind ja auch seine Kinder und egal wie viel man arbeitet, soll und will man ja seinen Anteil "leisten". Sofern es eben zeitlich möglich ist. Das ist es ja bei deinem Mann.

    Ich finde es übrigens ziemlich traurig, dass man lieber arbeiten geht / sich in die Arbeit flüchtet, damit man nicht mehr Stunden sein Kind betreuen muss. Hört sich echt krass an für mich.

    Wie alt ist euer Kind?

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