Beiträge von Anna Lisa

    Das, was beim Hausarzt unter "großem Blutbild" (=feststehender Begriff) gemeint ist, ist etwas Anderes als große Blutbilder beim Andrologen, Endokrinologen, Rheumatologen etc. Dort ist das beliebig nach oben ausdehnbar.

    Das, was beim Hausarzt gemacht wird, ist tatsächlich nicht so wild.

    Sie schrieb doch schon, dass das kein Zufallsprodukt ist, sondern, dass sie die Schule bewusst gewählt hat. Diese Schule ist ihr Wunsch. Obwohl ich mich immer noch frage, wie das ohne Ländertausch geht und ob sie eine Freigabeerklärung gebraucht hat oder hat. Wenn das Ganze auch ohne geht bei schulscharfer Bewerbung muss ich das nämlich ganz dringend einer Freundin weitergeben.

    Na ja, sie erwartet von ihrem LAG, sein/ihr ganzes Leben aufzugeben und komplett umzukrempeln. Und sie ist andererseits total fixiert auf nur diese eine einzige Schule??? Da wäre ich als Partner aber sehr angefressen. Kompromisse müssen immer BEIDE eingehen.

    Verstehe ich alles. Auf der anderen Seite verlangst du, dass sie darauf verzichtet, aus dem beruflichen Desaster zu entkommen, nur damit man mehr von der Partnerschaft hat. Vielleicht wird sie ja krank und zerbricht daran. Wenn da so viel Liebe im Spiel ist, könnte doch der Partner sich auch auf die Socken machen. Fühlt er sich denn gut dabei, wenn sie leidet, nur damit die Partnerschaft nicht ins Wanken kommt? Vielleicht käme sie ja durch diesen Verzicht ins Wanken und es stünden Vorwürfe im Raum.

    Na ja, es gibt ja nicht nur die beiden Möglichkeiten

    1. an der Schule zu bleiben und dauerhaft krank zu sein oder

    2. 800 km weit weg zu ziehen

    Wie wäre es mit einer Bewerbung an einer Schule

    -50 km weit weg

    - 80 km weit weg

    -100 km weit weg ..... etc

    Alles besser als 800 km. Wenn man sich da schulscharf bewerben kann, kann man das doch auch woanders. Es gibt doch nicht nur 2 Schulen in D.

    Mit Menschen kann man reden, Vereinbarungen treffen, Kompromisse finden, Vernunftentscheidungen gemeinsam tragen, bei Entfernung telefonieren, skypen, whatever.

    Seine Tiere hat man entweder bei sich oder keinen Zugang mehr.

    Aber so kann man nicht kuscheln, sich in den Arm nehmen, Sex haben. Auch nicht sich in die Augen gucken beim Reden (nein, Skype ist nicht das Selbe). Man trifft ja mit dem Partner auch nicht nur Vernunftentscheidungen und Kompromisse. Man will einfach nur, dass er /sie da ist und man mit ihm/ihr reden kann. So echt, in live. Ich finde es einfach auch schön, dass im Alltag jemand da ist und ich nicht alleine bin. Das kann kein Tier erfüllen, die können nicht reden.

    Das volljährige Kind würde für mich in den Überlegungen keine Rolle spielen, das geht eh bald seiner Wege. Ob eine Fernbeziehung für dich/euch in Frage kommt oder nicht, kann von außen niemand beurteilen - ich persönlich kann nur sagen, meine harmonischste und längste Beziehung erstreckte sich über 600km und ich fand das super. Bin aber auch nicht der Typ, der mit jemandem zusammenwohnen möchte und sich wöchentlich sehen muss.

    Entscheidend wären für mich die Haustiere. Kannst du die mitnehmen und sind sie dann auch durch dich alleine gut versorgt? Hängt der Rest der Familie ebenfalls an den Tieren und du müsstest sie zurücklassen? Letzteres könnte ich persönlich nicht.

    Alternative wäre, sich zu überlegen, ob man der aktuellen Situation psychisch noch gewachsen ist und sich ggf. erstmal rausziehen und in Ruhe sortieren, was und wohin man möchte.

    Deine Haustiere scheinen dir wichtiger zu sein als dein Partner. Krass.

    Schade finde ich, dass mal wieder der Partner derjenige ist, der keine Lust hat, umzuziehen, egal wie schlecht es dir aktuell geht.

    Na ja, da noch nicht mal eine WE Beziehung möglich ist, muss der neue Ort ja mindestens 300 km oder weiter entfernt liegen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich für meinen Mann mal eben plötzlich so weit umziehen würde, meinen Job aufgeben, Freunde etc.....

    Vielleicht hat der Partner auch einen Job, den man nicht überall so einfach neu finden kann und wäre dann arbeitslos bei Kündigung bzw. versaut sich die Karriere dauerhaft. Und wenn dafür dann der andere unglücklich ist, hat man nichts gewonnen.

    Und ich würde von meinem Partner durchaus erwarten, dass er sich im Umkreis von 100 km bewirbt, da gibt es ja wohl zig Stellen. Bei 300 km und mehr ist man ja eigentlich schon im nächsten Bundesland. Über einen Umzug in die Nachbarstadt, damit beide Partner einen verträglichen Arbeitsweg haben, kann man ja reden. Aber dann müsste der andere nicht direkt seinen Job aufgeben.

    Also eine Trennung käme für mich nie in Frage. Du schreibst ja, dass noch nicht mal eine WE Beziehung möglich wäre.

    Damit wäre für MICH die Frage beantwortet.

    Dein Partner wird ja auch einen Job haben, den man nicht mal so einfach aufgeben kann. Ihr seid bestimmt auch irgendwie verwurzelt (Familie, Freunde, Haus, Hobbies etc.).

    Wenn dein Partner nicht umziehen will, dann würde ICH es lassen.

    Volljähriges Kind wäre mir egal, die ziehen eh eventuell bald ganz woanders hin. Haustiere wären für mich auch kein Argument.

    Nein. Man hat ganz offensichtlich nicht frei. Man muss hat ja die Pflicht an einem Ausflug teilzunehmen.

    Über die Rechtsgrundlage hierfür kann man auch noch diskutieren. Jedenfalls, wenn jemand anweist, dass alle mit müssen, muss sie auch dafür Sorge tragen, dass alle mitkönnen. Viel Spaß beim Planen.

    Nichts Anderes schrieb ich ja.

    Anna Lisa Das wäre bei mir schwierig, wenn es um sportliche Dinge geht…die kann ich nicht mitmachen, wegen meiner gesundheitlichen Probleme…was würde ich dann machen, wenn meine fitten Kollegen sportlich tätig sind? Gäbe es da eine Alternative? Es ist ja nicht so, dass man mit einer Aktivität nicht klarkommt…sondern man kann aus gesundheitlichen Gründen eine Aktivität nicht ausüben…es liegt eine Schwerbehinderung vor…und jetzt? Hat man sich da eine Alternative überlegt?

    Das sagte ich doch oben: eine Gruppe geht wandern und die andere Boot fahren/ ins Museum etc. Hinterher trifft man sich dann wieder.

    Nun gut. An der Gesamtschule haben wir Klassenleiterstunden. Und es gibt Entlastung in Klasse 5 und 10, weil die besonders arbeitsintensiv sind.

    Außerdem haben wir eine Präsenzstunde im Plan, für die wir eine halbe Stunde angerechnet bekommen und in der wir mit unserem Co Sachen absprechen können (ist natürlich gleichzeitig).

    Weil inzwischen zur Aufgabe der Klassenleitung unendlich viele zusätzliche Anforderungen und Aufgaben hinzugekommen sind, die viel Zeit fressen.

    Dazu gehören Aufgaben im Hinblick auf Inklusion, Integration etc., die täglich anfallen, Elterngespräche, Absprachen, die häufig notwendig sind, manchmal auch wöchentlich oder noch öfter, an anderer Stelle sicher Begleitung von Jugendlichen hinsichtlich der weiteren Perspektiven etc. Vieles davon wäre nur an anderes Personal abzutreten, wenn dieses häufig in der Klasse anwesend und involviert wäre.

    Ich würde mir auch wünschen, dass eine Klassenleitungsstunde im Stundenplan der Klasse gesetzt und zusätzlich eine Entlastungsstunde üblich wäre.

    In NRW ist das so.

    Bei uns ist es völlig normal, dass manche Kollegen, auch jüngere, die darauf keine Lust haben, nicht mit zur Wanderung gehen und erst zum Restaurantbesuch dazukommen. Da muss sich auch niemand groß erklären.

    Bei uns finden Lehrerausflüge vormittags bzw. ganztags statt, wenn die Schüler schulfrei haben. Es ist also Pflicht, mitzukommen, das kann man sich nicht aussuchen. Schließlich erhält man ja extra dafür frei.

    Schwierig, wenn man dann mit einer Aktivität gar nicht klarkommt.

    Es gibt ja aber auch die Möglichkeit, verschiedene Aktivitäten anzubieten, so dass sich das Kollegium aufteilt und dann hinterher zum Essen wieder gemeinsam trifft.

    Das ist ja das " Problem". Man kann ständig die Stunden arbeiten die man mag ( zumindest bis jetzt ging das problemlos alle 6 Monate).

    Darum kann man halt keinen 2. auf die fehlenden % einstellen.

    Bei einer Schule, die groß genug ist (bei uns: 140 Kollegen) ist das kein Problem. Es gibt IMMER etliche Vertretungslehrkräfte, die dann halt im nächsten Schuljahr den Vertrag nicht verlängert kriegen, wenn die Teilzeitkraft aufstockt. Wissen tun sie es ja ein halbes Jahr vorher, also genug Zeit, sich was anderes zu suchen.

    Doch, man kann einstellen: Die Schule hat Bedarf X an Lehrerstunden. Momentan werden XY Stunden abgedeckt, also müssen zusätzlich noch soundsoviel Vertretungslehrkräfte eingestellt werden.

    Und mal ehrlich: Selbst wenn die Schule plötzlich einen Überhang hätte, weil ALLE Teilzeitkräfte plötzlich aufstocken: Dafür ist IMMER plötzlich jemand schwanger / dauerkrank / geht in Pension etc...... Es ist doch jedes Jahr ein Kommen und Gehen. Wir haben eine derartige Fluktuation.

    Und: bei dem derzeitigen Lehrermangel sollte das wieder Aufstocken ja nicht das Problem sein.

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