Doch: Kann und muss genau so sein, wenn man eben leistungsfähig und nicht bedürftig ist.
Doch: Kinder aus nicht-akademischem Elternhaus studieren eher Lehramt oder Ingenieurswissenschaften, Kinder aus Akademikerhaushalten eher Jura oder Medizin (Quelle)
Doch: Bei ärmeren Familien studieren die Kinder heimatnah, um zuhause wohnen bleiben zu können und Kosten zu sparen (aka - keine Rundfunkgebühr).
Vielleicht wäre etwas Recherche gut, bevor man Unsinn schreibt, zu dem es schon Forschung gibt. 
Aber das genau ist doch das Problem: Das muss doch dringend durchbrochen werden!!! Und da müssen eben die Studenten unterstützt werden. Und es wäre doch wirklich toll, wenn nicht nur die Bonzen Jura und Medizin studierten.
Und nein, nicht jeder wohnt in der Nähe einer Uni. Und selbst wenn, bietet die vielleicht nicht den gewünschten Studiengang.
Und nicht jeder wohnt in einem intakten Elternhaus und es ist zumutbar, dort in den 20ern noch zu wohnen.
Und nicht jeder hat zu Hause ein eigenes Zimmer, wo man genug Ruhe zum Studieren hat.
Ja, manchmal ist es zwingend notwendig, zu Hause auszuziehen.
Und es gibt jede Menge Eltern, die haarscharf über der Bemessungsgrenze liegen, wo die Kinder Bafög bekommen würden. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie einem oder mehreren Kindern ein Studium finanzieren können.