Beiträge von Anna Lisa

    Weil die Ärzte all das haben, was wir nicht haben. Guck dir mal an wie ein Arzt einem Corona-Infizierten oder noch "besser" Ebola-Infizierten gegenübertritt. Jetzt vergleiche deren Sicherheitsausstattung mit dem, was wir haben, nämlich rein gar nichts.

    Aber es geht doch um die, von denen wir nicht wissen, dass sie infiziert sind. An meiner Schule laufen jedenfalls keine Infizierten rum, von denen wir es wissen. Und Ärzte behandeln sehr wohl Patienten mit Körperkontakt, die möglicherweise positiv sind.

    Hast du zu deinen Schülern denn Körperkontakt? Ich nicht.

    1. FFP2-Maskenpflicht ohne Ausnahmen
    2. Schnelltest jeden Tag
    3. Quarantäneaufhebung grundsätzlich nur nach negativem PCR-Test
    4. Luftfilter für jeden Raum

    In dieser Reihenfolge.

    1-3. sind für mich das Minimum und ausreichend, wenn konsequent ohne Ausnahmen durchgeführt.

    4. wird für mich zum Muss sobald die Politik gezielt sämtliche Maßnahmen durch Ausnahmeregelungen und Aufweichungen torpediert, wie das bisher der Fall ist.

    Bei der aktuellen laschen Ausführung der Maßnahmen und der Verweigerung Luftfilter flächendeckend anzuschaffen, müssten die Schulen eigentlich konsequent bei Inzidenz 35 (also der Überlastungsgrenze der Gesundheitsämter) zugemacht werden.

    Persönlich glaube ich übrigens, dass wir bei konsequenter Umsetzumg von 1-3 in allen Bereichen vermutlich gesellschaftlich und ökonomisch am Besten weg kommen würden. Das teuerste sind nämlich nicht funktionierende Maßnahmen gepaart mit dann irgendwann wieder nötig werdenden Not-Shutdowns und wirtschaftlichem Untergang ganzer Branchen. Also das, was wir die ganze Zeit 'tun'... ;(

    Hört sich gut an und wäre ja eigentlich sehr gut umzusetzen.

    Was ich mir wünschen würde: weiterhin gewährleistete Abstände. Mit 30 Leuten vollgestopfte Klassenräume ohne Luftfilter empfinde ich in der aktuellen Lage als ziemliche Zumutung. Wir haben supervolle Klassen, weil jetzt 2x in Folge niemand abgeschult wurde, aber dafür jetzt im zweiten Jahr dann doch einige wiederholen mussten. Einige Klassen haben 32 Schüler PLUS noch 2-3 IVK Schüler, die teilintegriert fächerweise dazu kommen. Unsere Räume sind schon für 30 eigentlich zu klein und man kommt nirgends durch/sitzt sich gefühlt gegenseitig auf dem Schoß. Was in normalen Zeiten bereits stört, empfinde ich in einer Pandemie als kompletten Irrsinn.

    Aber das können die Politiker jetzt auch nicht so schnell bewerkstelligen: Wo sollen denn plötzlich doppelt so viele Lehrer und doppelt so viele Räume herkommen???

    Ich wünsche mir das auch sehnlichst, aber das ist eher ein langfristiges Projekt.

    Klar. Hab doch gesagt, dass ich die Antwort super fand.

    Unfassbar wenig Lust, Menschen mit deinen Ansichten sowas zu erklären. Hab mehr Lust, meiner Wand etwas über die aktuelle Raufaserkollektion zu berichten. Ist mit Sicherheit auch nachhaltiger.

    Edit: Ach komm, ein bisschen konstruktiv bin ich. Schau dir selbst gerne an, was Frau Gebauer so vorgeschlagen hat. Nimm in den meisten Fällen das Gegenteil und du hast vernünftige Maßnahmen.

    Mal im Ernst: Ich bin nicht Karl-Dieters Meinung und finde auch, wir bräuchten bessere Maßnahmen. Aber leider fallen wir auch keine tollen, gut umsetzbaren Maßnahmen ein (außer vielleicht Luftfilter, aber auch das ist ein Tropfen auf den heißen Stein). Daher schließe ich mich ernsthaft interessiert der Frage an:

    Was wünscht ihr euch denn alle für Maßnahmen?

    Wenn du den Thread gelesen hättest, wäre dir aufgefallen,dass ich bereits gestern schrieb, dass ich dieses Thema für eines halte, über das man ewig diskutieren kann, zu dem ich aber nicht wirkich etwas beizutragen habe (s. Post Nr. 91). Von daher habe ich auch keinerlei Motivation, mit dir hier darüber zu dskutieren.

    Deine Frage ist außerdem eine, die du den Zuständigen stellen musst, nicht mir! ;)

    Und damit bin ich jetzt endgültig 'raus aus diesem Thread.

    Ich hatte gar nicht die Absicht, mir dir speziell zu diskutieren, ich weiß gar nicht ,warum du dich so angesprochen fühlst. Ich hatte nur auf deine Frage geantwortet. Bist du auf Krawall gebürstet?

    Vielleicht wäre etwas Recherche gut, bevor man Unsinn schreibt, zu dem es schon Forschung gibt. ;)

    Mir sind diese Fakten durchaus bekannt. Das heißt aber nicht, dass ich das gut finde und nicht der Ansicht sei, das müsste dringend mal geändert werden.

    Bitte beleidige mich nicht (Unsinn), ich weiß genau, was ich schreibe. Deine Bemerkung ist völlig unangebracht an der Stelle.

    Doch: Kann und muss genau so sein, wenn man eben leistungsfähig und nicht bedürftig ist.
    Doch: Kinder aus nicht-akademischem Elternhaus studieren eher Lehramt oder Ingenieurswissenschaften, Kinder aus Akademikerhaushalten eher Jura oder Medizin (Quelle)
    Doch: Bei ärmeren Familien studieren die Kinder heimatnah, um zuhause wohnen bleiben zu können und Kosten zu sparen (aka - keine Rundfunkgebühr).

    Vielleicht wäre etwas Recherche gut, bevor man Unsinn schreibt, zu dem es schon Forschung gibt. ;)

    Aber das genau ist doch das Problem: Das muss doch dringend durchbrochen werden!!! Und da müssen eben die Studenten unterstützt werden. Und es wäre doch wirklich toll, wenn nicht nur die Bonzen Jura und Medizin studierten.

    Und nein, nicht jeder wohnt in der Nähe einer Uni. Und selbst wenn, bietet die vielleicht nicht den gewünschten Studiengang.

    Und nicht jeder wohnt in einem intakten Elternhaus und es ist zumutbar, dort in den 20ern noch zu wohnen.

    Und nicht jeder hat zu Hause ein eigenes Zimmer, wo man genug Ruhe zum Studieren hat.

    Ja, manchmal ist es zwingend notwendig, zu Hause auszuziehen.

    Und es gibt jede Menge Eltern, die haarscharf über der Bemessungsgrenze liegen, wo die Kinder Bafög bekommen würden. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie einem oder mehreren Kindern ein Studium finanzieren können.

    Weil es um Bedürftigkeit geht, nicht um das Studium an sich...nicht jeder Student ist bedürftig, okay betrifft vermutlich häufiger Jura, Medizin und Kunstgeschichte als Lehramt. ;)

    Gibt es eine Regel, dass nur Kinder von Reichen Medizin oder Jura studieren dürfen? Gar nicht klischeehaft....

    Und auch ein Medizinstudent oder Jurastudent dürfte kaum ein regelmäßiges Einkommen haben, somit ist klar, dass die Eltern den Rundfunkbeitrag finanzieren, die aber schon einen finanzieren. Warum werden Eltern denn doppelt zur Kasse gebeten? Sie sind doch schon mit der Studienfinanzierung genug belastet.

    Wenn man Pech hat und mehrere Kinder, die an unterschiedlichen Studienorten studieren, muss man dann 4 x die Rundfunkgebühr finanzieren. Kann ja irgendwie auch nicht sein.

    Was soll die Frage? Entschuldige bitte, dass ich informieren wollte...:rolleyes:

    Na ja, es gibt eben auch Studenten ohne Bafög, die aber von den Eltern kein oder nicht sehr viel Geld bekommen und für die wäre es auch extrem hilfreich, keine Rundfunkgebühren zahlen zu müssen. Warum macht man das nicht für alle Studenten, also einfach mit Immatrikulationsbescheinigung?

    Aber wie lange braucht man denn vom grenznahen NRW an die niederländische Küste im Gegensatz zur Fahrt an die deutsche Nordseeküste? Das kann doch eigentlich nicht "einige Autostunden" ausmachen.

    Wir wollen halt nicht ans Wattenmeer, sondern ans "richtige" Meer mit Brandung und Sandstrand. Und da kommen nur die Inseln oder die Ostsee in Frage. Und das macht dann schon 2- 3 Stunden mindestens aus.

    Wir sind tatsächlich auch nicht auf die Idee gekommen, während der Pandemie ins Ausland zu reisen. Das ist wahrscheinlich der Wunsch nach Normalität, die es halt noch nicht gibt.

    Warum ist Ausland denn so schlimm? Wenn ich an die Ostsee, in den Schwarzwald oder das Allgäu reise, bin ich viel weiter von zu Hause weg, teils doppelt so weit als z.B. in den benachbarten Niederlanden. Und das ist dann gut, weil.....????

    Ich verstehe ja nach wie vor nicht, wieso man zwingend Urlaubs-Auslandsreisen während einer Pandemie tätigen muss. Wer meint, dass er fahren muss, soll halt fahren, aber dann eben auch mit den sich situativ verändernden Modalitäten leben. Damit muss man in einer derart dynamischen Situation halt rechnen (und sich entsprechend vor der Wiedereinreise informieren).

    Weil das Meer im Ausland viel näher ist und einige Autostunden spart.

    Und mit den sich verändernden Modalitäten sind wir prima klar gekommen.

    In 5,5 Wochen sollte das zu schaffen sein.

    Und was die 10.000€ angeht: Ich habe für eine Woche Gran Canaria im 5-Sterne Hotel Doppelzimmer mit HP als Single 800€ gezahlt. Es gab keine Einzelzimmer. Mit zwei Personen hätte die Tour für beide zusammen 1.100€ gekostet. Da bin ich weit weg von den 10.000€ für 4 Urlaube. Laß es 5.000€ sein.

    Und mit 4 Personen bist du dann bei 2.200 €. In den Sommerferien fahren wir aber immer 3 Wochen weg, dann wären wir schon bei 6.600 €. Für eine Reise. Wobei ich solche Preise für ein 5 Sterne Hotel noch nie gesehen habe in den Ferien.

    Wenn man natürlich immer nur 1 Woche verreist, hat man schon 3 Reisen hinter sich, wo wir nur 1 haben. Vielleicht sollte man eher nach verreisten Wochen differenzieren statt nach Anzahl Reisen.

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