Beiträge von Joker13

    Wenn die Schulform geschlossen wird, dann ist es so. Aber einzelne KuK wegzusetzen… zumal diese dann an neuen Schulen sich wieder einarbeiten dürfen und ggf kurz bevorstehende Beförderungen wegen zB längerfristiger außerunterrichtlicher Mitarbeit an der abgebenden Schule für die Tonne sind.

    Und wenn die Schulform geschlossen wird, dann gilt das nicht nur für einzelne KuK, sondern für alle. Das soll besser sein? Ich komme in dieser Argumentation nicht mit.

    Ich drücke die Daumen, dass du was rausfindest! Ferndiagnosen finde ich immer nicht so sinnvoll, musste aber bei deiner Beschreibung ehrlich gesagt gleich an Erfahrungen mit bestimmten SuS denken, die eher unterfordert waren - manchmal auch eine Kombi von eher überdurchschnittlicher Intelligenz und eventuell was im ADHS-Bereich, manchmal auch Typ "zerstreuter Professor", auf jeden Fall oft gepaart mit kompletter Lustlosigkeit, irgendwas schriftlich zu Papier zu bringen... Die Kinder sehen dann oft auch nicht ein, warum sie sich sagen lassen sollten, was sie zu tun haben, und bocken dann.


    Aber wie gesagt, Ferndiagnosen und Küchenpsychologie hilft dir vermutlich gar nicht weiter, du bräuchtest tatsächlich erstmal Informationen zu dem konkreten Kind. Daumen sind gedrückt!

    Bei uns gibt's das so nicht. Jede Lehrperson muss aber rein theoretisch selbst einen Stoffverteilungsplan erstellen.

    Aber der Stoffverteilungsplan wird ja auch auf irgendwas basieren müssen, oder nicht? Wenn kein schulinterner Lehrplan, dann ein zentral vorgegebener wie z.B. in Bayern? Es kann ja nicht sein, dass jede Lehrkraft selbst schaut, was sie gerade angesagt findet, ohne zu wissen, auf welchen Inhalten aufgebaut werden kann oder welche mit Hinblick auf die folgenden Jahre sinnvoll sind. Leider sehe ich dein Bundesland und deine Schulform aber nicht, vielleicht eine Schulform, wo das komplett anders läuft als an Gymnasien, Realschulen, Hauptschulen und Grundschulen?

    Schau auch mal bei WADI: https://lehrerfortbildung-bw.d…p2004/fb1/modul4/wadi5_1/


    Runterscrollen bis ganz unten, da kannst du's runterladen.

    Links kannst du andere Teile und Jahrgangsstufen einstellen.


    Ist für Baden-Württemberg, aber sicher auch für andere Bundesländer hilfreich, musst du mit Blick auf die schulinternen Lehrpläne halt eventuell etwas anpassen.


    Ein wenig muss ich aber auch denjenigen zustimmen, die geschrieben haben, dass man da selbst sehr schnell fündig wird, wenn man ein wenig Initiative zeigt. Ich habe sogar vor dem Studium noch viel Nachhilfe gegeben und auch da schon selbst Material zusammengestellt, so schwierig ist das nun wirklich nicht.

    Wie wäre es mit einem gespendeten Huhn, Baum o.ä.?

    Unser Sohn (7) freut sich heute noch, dass wir einen Baum in Madagaskar haben.

    Gut, dass du den zweiten Satz noch dazugeschrieben hast. Mein erster Gedanke war, wer will denn vom Chef ein Huhn zugeschickt bekommen??


    Für Geschenkideen bin ich ansonsten der falsche Ratgeber, im Schenken bin ich selbst unfassbar uninspiriert. Aber trotzdem eine Nachfrage patti , zu welcher Branche gehört das Unternehmen denn? Ich musste gerade z.B. an diese "Werkzeug-Schokoladen" denken: https://www.schuberts-schokola…k.de/kategorie/schreiner/

    Wie kam er überhaupt in die Sonderschule?

    Ich bin zwar nicht von der richtigen Schulform, aber dies hier überraschte mich total, also dass du auch keine Schülerakte/Diagnosen etc. kennst. Ist das nicht eine sehr wichtige Voraussetzung, um individuell fördern zu können? Ich kann mir zwar vorstellen, die ersten paar Wochen einfach mal nur unvoreingenommen zu beobachten, aber dann brauche ich doch alle Informationen für die weitere Arbeit mit dem Kind!

    Ich würde wieder Lehrer werden wollen, auf jeden Fall auch wieder mit Physik, vermutlich auch Mathe (da bin ich derzeit etwas raus, weil ich in den letzten Jahren fast hauptsächlich in Physik eingesetzt wurde), würde aber eigentlich total gern auch Chemie als Fach haben. Vielleicht würde ich das dann als Erweiterungsfach studieren.

    Als Schulform würde ich wieder Gymnasium wählen, oder eine andere Schulform, an der man nur mit älterem "Klientel" arbeitet, denn erst ab der 8./9. Jahrgangsstufe macht es mir wirklich Spaß, und vor allem in der Oberstufe.

    Be careful what you wish for, kleiner gruener frosch ... Ein Dudelsack ist ja schon grenzwertig (wobei ich beim Staatsbegräbnis der Queen natürlich prompt ein Tränchen im Knopfloch hatte, sobald der Dudelsacker am Start war), aber stell dir das mal in Klassenstärke vor. Das dürfte sogar den hartgesottensten, "Schulblödflockenblockflöten"-gestählten Haudegen wie dich aus den Socken heben.

    Da ich gerade leider nicht viel Zeit habe, erstmal zum Teil eher stichpunktartig, was mir so spontan dazu einfällt:


    Stationenlernen würde ich lassen, da erst ganz grundsätzliche Verhaltensweisen eingeübt werden müssen. Aus demselben Grund erstmal nichts mit ipads planen. Experimentieren auch erstmal lassen. Den SuS auch erklären, weshalb.

    Wenn ein eng geführtes Unterrichtsgespräch wirklich auch nicht geht, dann wird eben nur ein Tafelbild (am besten: vorbereitet, also über Beamer oder OHP an die Wand geworfen) abgeschrieben. Immer wieder unterbrochen von kurzen Phasen, in denen andere Sozialformen/Unterrichtsmethoden getestet werden - wenn diese nicht klappen, sofort zurück zur Einzelarbeit. Wieder erläutern, weshalb - also immer vorher Konsequenz ankünden und dann auch durchziehen. "Wir machen ein kurzes Experiment, wenn ihr erst den Anweisungen zuhört". "Ihr habt jetzt 5 min, um ... zu erledigen. Wenn das klappt, könnt ihr anschließend dazu experimentieren. Wenn nicht, müssen wir theoretische Übungen machen." usw. Dabei versuchen, nicht beleidigt, hysterisch oder genervt zu klingen (ist zugegebenermaßen oft schwer), sondern das Sprüchlein über deine Erwartungen und über die verschiedenen Konsequenzen von positivem und negativem Verhalten eher mantraartig zu wiederholen. Sich nicht provozieren lassen.


    Abschreibestunden fühlen sich wie eine Strafe für alle an, aber auch das kann man erklären. "Ja, es ist schade, dass das nun auch diejenigen trifft, die eigentlich gut arbeiten. Ihr als Klasse wollt vermutlich dasselbe wie ich: Spannenden Unterricht. Aber den kann ich leider erst mit euch gestalten, wenn es wirklich mit euch ist. Sprich: Jeder muss seinen Anteil beitragen und leider gelingt das noch nicht allen. Wir üben das also erstmal und wenn es klappt, dann können wir auch coolere Sachen im Unterricht machen."


    Wenn was klappt: Loben, positiv verstärken. Sowieso hilft es manchmal mehr, Störer zu ignorieren, sich auf Diskussionen nicht einzulassen, stattdessen denjenigen, die z.B. bereits sitzen, einen "Daumen hoch" zu geben. Positiv bleiben, jeden Tag als Neubeginn mit neuen Chancen sehen.

    ein paar der SuS, die gearbeitet haben ihre wirklich guten Ergebnisse

    Fokussiere dich also (noch) mehr auf diese SuS. Denn es gibt sie!


    Das ist extrem anstrengend, was du da durchmachen musst, da wünsche ich dir viel Gelassenheit. Ich bin sehr froh, dass ich derzeit keine solche Klasse ertragen muss.


    Sind die Eltern kontaktiert? Wie reagieren die?


    Sind Einzelgespräche mit den Störenden erfolgt?

    In Englisch/Geographie war der Schnitt 2022 sogar 3,44 (letzte Bekanntgabe eines Septemberschnittes war 2014: 1,66), für Mathe/Physik hingegen 2,69, obwohl diese Kombination eigentlich als gefragter gilt.

    Den hier angedeuteten Widerspruch kann man, denke ich, recht leicht auflösen. Das ist doch wie beim NC: Es können ja viele Absolventen des Jahrgangs 2022 in M/Ph einfach sehr gut abgeschnitten haben (vielleicht nur wenige Absolventen, dafür aber mit ziemlich guten Noten). Dann hat auch der/die letzte in der Reihe eben einen guten Schnitt und hebt damit den Einstellungsschnitt für den ganzen Jahrgang. Und die E/Geo-Menschen hatten einen schwachen oder normalen Prüfungsjahrgang. Das bedeutet ja noch lange nicht zwangsläufig, dass man in dem Jahrgang mit E/Geo leichter eine Stelle gekriegt hat als mit M/Ph.


    Vielen ist auch überhaupt nicht bewusst, was da am Ende auf sie zukommt.

    Das glaube ich auch - in Studiengängen wie Mathe und Physik (und sicher auch noch einigen anderen) wird einfach schon sehr, sehr früh ausgesiebt.

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