jetzt im Sommer ist das Thema vielleicht noch nicht so aktuell.
Seh ich anders:
Ich freu mich also auch auf Mittwoch. ![]()
jetzt im Sommer ist das Thema vielleicht noch nicht so aktuell.
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Es kann auch sinnvoll - und in der Oberstufe eventuell sogar gefordert - sein, mit Operatoren zu fragen, also nicht "Wie, was wer", sondern "Nenne Beispiele / erkläre... / beschreibe...".
Würdet ihr jemandem ohne pädagogische Vorerfahrung, ohne Schulpraktika und ohne Unterrichtserfahrung empfehlen, eine Vertretungsstelle anzunehmen?
Umgekehrt wird ein Schuh draus, ich würde so jemandem empfehlen, auf jeden Fall erstmal ein Praktikum zu machen, idealerweise eines, in dem man auch selbst ein bisschen Unterrichtserfahrung sammeln und Feedback erhalten kann.
Ja gut, aber dann ist es halt einfach auch keine ausreichende Leistung, wenn's fachlich/sprachlich nicht ausreichend hinhaut.
Außerdem gibt's ja, wie weiter oben schon geschrieben wurde, noch sehr viele andere Möglichkeiten zur Beteiligung. Unter anderem kannst du ja ähnliche Aufgaben, wie du sie als HA geben würdest, auch mal in der Schule erarbeiten und dann vorlesen lassen - dann hast du den Prozess im Blick. Musste halt gut beaufsichtigen, dann sollte auch der individuelle Anteil klar sein (insbesondere bei Einzelarbeitsphasen).
Es gibt ja außerdem auch einige Methoden, die sprachliche Hilfen anbieten (schau mal bei den DFU-Werkzeugen) oder die Wortbeiträge vorentlasten, sodass SuS sich sicherer fühlen können.
Diskussionen und Rollenspiele haben teils einen hohen Anforderungsbereich, was ist denn mit dem good old Unterrichtsgespräch? Da gibt es ja auch mal AFB I und II, sodass eigentlich jeder eine Chance zur Beteiligung haben sollte.
Wenn das fachliche Vermögen das Problem ist, dann siehe oben, gib die entsprechende Note - dann hast du weniger Zusatzprüfungen, wenn "überraschenderweise" die Abiturprüfung nicht so läuft wie die Vornote.
In Zeiten von KI sollte es meines Erachtens eh viel mehr weg von der Produkt- und hin zur Prozessbewertung gehen.
Es führt jetzt aber alles ein wenig weit weg von deinem eigentlich Threadthema und trägt auch gerade gar nicht zur Lösung deines momentanen Problems der akuten Überlastung bei. Tut mir leid.
Deshalb ist meine Fragezeichentaste mit Beginn meiner Verbeamtung auf magische Weise aus der Tastatur verschwunden.
Ich dachte, die musstest du bei der Vereidigung in so einen großen Beutel werfen, bevor du im Tausch dafür deine Verbeamtungsurkunde (oder wie das Dingens heißt) erhalten hast.
Ich würde Hausaufgaben sowieso nicht (oder mit sehr geringer Gewichtung, falls im Bundesland überhaupt erlaubt) in die Note einfließen lassen. Wenn ich den Verdacht habe, dass da jemand KI nutzt, dann überhaupt nicht mehr. Ich kann nicht nachvollziehen, dass das hier offenbar ewig so laufen gelassen wird. Da kocht man sich doch diese zusätzlichen Prüfungen auch irgendwie selbst...
Naja, dann müssen doch die 30%/40%/30% jeweils auf 55% der Gesamtnote bezogen werden, oder? Also 16,5%/22%/16,5%, oder nicht?
Ich bin aber weder vom Fach noch in Bayern tätig, ich hab das jetzt rein mathematisch betrachtet, daher möge man das gerne kritisch prüfen.
Wenn ich mir die Nebenbemerkung erlauben darf: Ich bin nicht so sicher, ob ich als Lehrkraft einem Gutachtenrechenprogramm trauen würde, das von jemand programmiert wurde, der hier nicht zu 100% (oder gar 145%
) sattelfest ist.
Ich verstehe nicht, worin ein Mehrwert aus pädagogischer oder fachlicher Sicht besteht, wenn die SuS die Aufgabe von der KI erledigen lassen sollen und dann nur abgeben. Oder verstehe ich das Konzept falsch?
Friesin Ich handhabe es ebenso wie du beschreibst und finde das von Klinger beschriebene Vorgehen auch echt befremdlich. Zumal ich zwar für einfache "Abhak-Aufgaben" während einer Klausuraufsicht noch die Aufmerksamkeitsressourcen so einigermaßen habe, aber für Aufgaben, die offener gestellt sind oder bei denen Zusammenhänge erläutert/erklärt werden müssen, sicherlich nicht. Da muss ich mich ausreichend auf die teilweise ja auch recht krude formulierten Texte der SuS einlassen können, da kann ich nicht nebenher noch eine Aufsicht führen.
meist liegen die Klausuren am nächsten Tag wieder da und können ausgegeben werden.
Das heißt doch, die Klausur war noch nicht zurückgegeben. Wie kann es dann zu der Situation kommen, dass die Note dem Schüler schon kommuniziert war? Ich würde da selbst immer erstmal abwarten, was die "Respizienz" ergibt. Besonders, wenn du selber schon sagst,
Ich habe auch das Gefühl, dass Hausaufgaben mit KI erstellt wurden.
Irgendwie passt das doch alles nicht so zusammen.
Ich würde es an deiner Stelle professionell nehmen. Uns kann auch mal was entgehen, wir alle machen Fehler. Es ist gut, wenn manchmal ein Vier-Augen-Prinzip greift und diese korrigiert werden können.
Ich habe bei einer Abitur-Erstkorrektur mal einen Fehler gemacht, der ohne Zweitkorrektur die Note recht deutlich geändert hätte. Ich war sehr froh, dass es bemerkt wurde.
Wenn die kontrollierende Instanz selbst nicht vom Fach ist, ist außerdem klar, dass sie bei jemandem eine Einschätzung einholt, der das besser beurteilen kann.
untergräbt das Vertrauensverhältnis zum Schüler.
Das verstehe ich nicht, wie meinst du das? Es geht hier doch nicht um eine persönliche Nachricht des Schülers an dich, sondern um eine Prüfungsleistung.
Dann mal sehen, was der Datenschutzbeauftragte sagt (ich vermute: Ähnliches wie die meisten hier). Das kann dann wieder ans Seminar zurückgespielt werden. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie dort sehenden Auges gegen rechtliche Vorgaben verstoßen möchten bzw. die Referendare dazu zwingen werden.
Milli85 Hast du die Anweisung des Seminars schriftlich? Falls nicht, schriftlich geben lassen. Beim Datenschutzbeauftragten nachfragen.
Daher die Frage, warum einer, der fachlich auf "sehr gut" steht das durch ständige Beteiligung beweisen muss.
Zumindest in meinen Fächern ist ein Kompetenzbereich auch "Kommunizieren". Einiges davon kann zwar auch in schriftlicher Form abgedeckt werden, aber es beinhaltet sicherlich auch mündliche Kommunikation. Spätestens die Kompetenz K9 in den Bildungsstandards Physik ("tauschen sich mit anderen konstruktiv über physikalische Sachverhalte aus, vertreten, reflektieren und korrigieren gegebenenfalls den eigenen Standpunkt") kann ohne mündliche Beiträge eher nicht gelingen. Team- und Kommunikationsfähigkeit zu fördern ist in der gymnasialen Oberstufe für alle Fächer vorgesehen. In mündlichen Abiturprüfungen müssen sich SuS außerdem auch verbal ausdrücken können und dies wird bewertet.
Und natürlich muss eine sehr gute Leistung auch kontinuierlich gezeigt werden und nicht nur punktuell. Vielleicht ein schiefer Vergleich, aber wenn einer einmal die 100 m unter 10 s gelaufen ist, geht man ja auch nicht einfach davon aus, dass er das beim nächsten Mal standardmäßig wieder schafft - er wird sich bzw. seine Leistung schon auch erneut beweisen müssen.
Das schon Seph , aber beispielsweise auch die Alarmknöpfe und die spezielle Durchsage etc.?
Ich dachte immer, das Verhalten bei Amokalarm soll im Gegensatz zum Verhalten bei Feueralarm mit den SuS nicht vorher besprochen werden - weil die Täter ja leider meist selbst SuS der Schule sind oder waren.
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