Beiträge von Joker13

    @Fenrir Mal umgekehrt gefragt: Was würdest du dir von uns, vom Forum wünschen, um dir in deiner jetzigen Lage weiterzuhelfen? Kannst du konkrete Anliegen/Fragen formulieren, für die sich hier, in einem Lehrerforum, Ansprechpartner finden lassen müssten?

    Außerdem habe ich inzwischen etwas den Überblick verloren: In deinem ersten Beitrag im Thread schreibst du, dass du in der Sekundarstufe 2 unterrichten willst (Schulform?), später geht es dann um Realschule. Auch schreibst du erst von einem Master in Informatik, dann Wirtschaftsinformatik. Es ist schwierig, diese Diskussion zu führen, wenn sich die Parameter ständig ändern. Könntest du bitte nochmal klarstellen, welche Schulformen, welches Fach (genaue Fachbezeichnung) und welche Jahrgangsstufen du ins Auge fasst?

    Natürlich nur, wenn dir wirklich daran gelegen ist, Lösungsmöglichkeiten für deine Situation zu finden. Im Eingangsbeitrag werden wir ja streng genommen nur um unsere Meinung zu dem Angebot der Privatschule gefragt und da hattest du ja schon einige Meinungen gesammelt.


    Falls du dich fragst, weshalb ich mich als Lehrer mit anderen Fächern und aus einem anderen Bundesland einmische: Ich habe in Bayern meine beiden Staatsexamen gemacht und anschließend einen berufsbegleitenden Erweiterungsstudiengang Informatik begonnen (full disclosure: nicht abgeschlossen, weil private Änderungen anstanden, interessiert mich aber nach wie vor sehr), daher denke ich, dass ich vielleicht etwas beitragen kann.

    Zitat

    Wenn mein bester Freund darauf beharrt, dass 5+3=7 sei, dann kann ich damit leben.

    Ja. Du wirst ihn selbstverständlich bei Fragestellungen, bei denen dies eine Rolle spielt, ernst nehmen und seine Behauptung als valides Argument gelten lassen. Schon klar.

    Zitat

    Ist die Aufgabe "Was ist 5+3?", ist die Antwort eben "8".

    @Lindbergh Aber, aber. Das gilt nur beruflich. Doch nicht privat! :hammer:

    Manchmal kann man echt nur noch den Kopf schütteln und hoffen, dass jemand viel Zeit verbringt, um professionsfremd Foren vollzuschreiben.

    Sie wird es sich ja nicht ausgedacht haben und mir erzählt haben, um ihre Schule schlecht zu machen.

    Das würde ich ihr auch nicht unterstellen. :) Aber die Frage ist, ob die Begründung für ihren schlechten Plan wirklich die genannte ist (also der Stundenplaner oder die Stundenplanerin ihr deutlich gemacht hat, dass er/sie ihr zur Strafe einen schlechten Plan gesteckt hat), oder ob sie das nur so annimmt und die wahren Gründe für ihren Plan vielleicht ganz woanders liegen.

    An Gymnasien mit einem großen Kollegium ist es dafür wieder eine Menge extra Arbeit, um absichtlich schlechte Pläne zu erstellen. Dass man sich vielleicht nicht besonders bemüht, unschöne Pläne zu verbessern, meinetwegen, aber dass jemand mit Absicht darauf achtet, missliebigen Kolleginnen zur Strafe besonders schlechte Pläne zu erstellen, kann ich mir einfach nicht vorstellen.

    Zitat

    Die wesentliche Inhalte aus Fächern wie Physik kannst du in weniger als einer Woche vermitteln, die restlichen Inhalte sind für 98 Prozent der Bevölkerung nach der Schule vollkommen irrelevant.

    :lach::rofl::rotfl:

    Fast schade, dass unser Finchie sich sowas nur in der Anonymität des Internets traut. Zu gern würd ich das Gesicht sehen, wie er versucht, den Blödsinn ernsthaft in einem Lehrerzimmer zu vertreten... Aber jetzt isser ja auch schon wieder weg.

    On topic, das mit dem "Zutaten borgen" könnte man doch auch so machen wie in den Känguru-Chroniken, oder?

    Zitat

    Zu Beginn der Handlung steht ein Känguru vor der Tür des Ich-Erzählers und möchte sich ein paar Eier ausborgen, weil es Eierkuchen machen möchte.[7] Der ist verblüfft über die Begegnung mit dem sprechenden Tier, leiht ihm aber die Eier. Kurz darauf klingelt das Känguru erneut, weil ihm noch Salz, Milch und Mehl fehlen, Öl und auch eine Pfanne, um dann erneut vor der Tür zu stehen und resigniert zu sagen: „Kein Herd!“. Der Ich-Erzähler bittet das Känguru in seine Küche, und kurze Zeit später zieht das Tier, ihn mehr überrumpelnd als nach seiner Zustimmung fragend, in das bisherige Wohnzimmer des Autors ein. Die beiden bilden fortan eine Wohngemeinschaft.[8] Das Känguru geht keiner geregelten Arbeit nach und antwortet auf die Frage nach seinem Beruf lediglich: „Ich bin Kommunist! Was dagegen?“ Deshalb muss der Ich-Erzähler, ein Kleinkünstler, für den Lebensunterhalt des Kängurus aufkommen.

    (Wikipedia, Lemma "Die Känguru-Chroniken")

Werbung