Beiträge von Joker13

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    Ich bin es manchmal einfach leid, die Stunden mit Rechnen, Rechtschreibung und Malen abzuarbeiten

    Catania Und was spricht gegen meinen Vorschlag, genau dies nicht zu tun, dir aber stattdessen was Ertragreiches (bzw. wie du es nennt, was zum ARBEITEN), also eine schöne Stunde aus einem deiner Fächer zu überlegen, um dich nicht zusätzlich noch unnötig mit dem fachwissenschaftlichen Anteil, den du dir bei Physik ja auch noch draufschaffen müsstest, zu belasten?

    Wenn du selbst fachfremd bist und, wie ich es aus deinen bisherigen Posts herauslese, "zu" fachfremd, um zu einem relativ grundlegenden Thema wie von DpB vorgeschlagen was zu machen, dann würde ich ebenfalls davor warnen, eine Physikstunde auf die Beine stellen zu wollen, noch dazu in einem lustlosen, schwierigen Jahrgang, den du noch nicht mal kennst, noch dazu übers Wochenende, ohne in der Physiksammlung stöbern zu können, noch dazu in einem Raum "ohne Technik". In solchen Klassen ist es schon für uns Fachleute manchmal schwierig genug, was Motivierendes zu finden. ;) Außerdem muss man dann als regulärer Lehrer manchmal hinterher aufkehren und einiges wieder geraderücken, was die Vertretungslehrkraft an physikalisch Fragwürdigem erzählt hat.

    Ich hätte daher folgende Vorschläge:

    1. Entweder erhältst du irgendwie zumindest einen Hinweis, zu welchem Thema du mit der Klasse etwas Physikalisches machen kannst, zum Beispiel was überhaupt die Prüfungsinhalte sind, dann können wir schauen, ob wir in unserem Fundus was sehr einfach Leistbares für dich und die Klasse finden.

    2. Oder du machst eine Vertretungsstunde mit Inhalten aus einem deiner Fächer, du hast ja genug zur Auswahl. So mache ich gerne auch mal mathematische Basteleien (im wahrsten Sinne des Wortes, Origami falten und so) in Vertretungsstunden für ein Fach, bei dem ich wirklich nichts reiße, wenn die Schüler auch keine Aufgaben erhalten haben. Alternativ, wie chili schreibt, was "Übergreifendes". Wenn sie gerade im Prüfungsstress sind, kann man auch was zu Stressbewältigung machen, Lerntipps, Kochrezepte austauschen, irgendwas Entspannendes für alle Beteiligten.

    3. Oder eben die Vorschläge von Kiggie, die sind inhaltlich auch sehr gut! Ob das nun aber die lustlose Klasse vom Hocker reißt... musst du einschätzen. Hier bestünde deine Vorbereitung dann wahrscheinlich eher darin, eine geeignete Methode für den technikfreien Raum zu finden.

    Mein Rat an dich wäre, was Nettes für 2. zu planen. Alternativ 3. Nur, wenn du am Wochenende wirklich nichts Besseres vor hast, als es fast komplett mit der Planung dieser einen (?) Stunde zu verbringen, die dann wahrscheinlich am Ende nicht besonders gewürdigt wird, 1.

    Das ist richtig, aber das hat doch mit dem Kaffeetrinken im Unterricht nichts zu tun!

    Ob ich meine Schülerinnen und Schüler ernst nehme oder nicht, hat damit allerdings auch nichts zu tun. Was du alles an einer Tasse Kaffee festzumachen vermagst, finde ich schon erstaunlich. Das ist nicht böse gemeint. Ich finde es wirklich interessant, wie unterschiedlich da die Sichtweisen sind. Als Elternteil fände ich es viel wichtiger, wie sich eine Lehrkraft gegenüber meinem Kind und gegenüber der Klasse verhält, wie der Unterricht gestaltet wird, wie mit Konflikten umgegangen wird, to be continued, als ob da nun ein Glas Wasser, eine Tasse Kaffee oder gar nichts auf dem Tisch steht. Und als Lehrkraft weiß ich, dass ich an manchen Tagen mit Kaffee deutlich erträglicher bin für meine Schüler als ohne. ;)

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    Gibt die Möglichkeit auch bei "Teams"?

    Mantik Es kommt vielleicht darauf an, wie viele Möglichkeiten von Teams ihr installiert habt, aber es gibt Apps für alles mögliche, die man einbinden kann. Ob das nun die gleiche Art Abfrage wie bei BBB ist, kann ich nicht beurteilen, aber es gibt sicher auch bei Teams was geeignetes. MS Forms geht auf jeden Fall, "Polly" scheint auch das Gewünschte zu leisten, du müsstest mal schauen, was bei euch vorinstalliert ist.

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    mindestens die halben Noten halte ich außerhalb von Zeugnissen für unerlässlich, denn nicht jede Leistung ist einfach "sehr gut" oder "gut" sondern manchmal ist es dann eben z.B. "gut bis sehr gut", sprich die 1,5 (etc.).

    CDL Ich dachte bei den halben Noten nicht an Noten-Zwischenstufen, sondern an sonstige Leistungsnachweise, die weniger stark gewichtet werden. Dass also zum Beispiel ein Vokabeltest nicht so viel für die Zeugnisnote zählt wie eine zwanzigminütige Kontrolle (wie auch immer die dann bundeslandabhängig heißen mag), oder ein Mini-Referat nicht so viel wie ein umfangreiches Projektportfolio.

    Habt ihr auch solche Vorfreude auf die Threadthemen, die wohl demnächst von den Usern "Vorueberlegung2" und "Vorueberlegung3" eröffnet werden?

    Spätestens dann würde ich mich magisters Vorschlag anschließen wollen und plädiere darauf aufbauend für einen separaten Bereich im Forum: "Sockenpuppen mit Sockenschuss".

    Ja, diese Formulierung ist der Wortlaut aus dem Schreiben vom KM.

    Bei Formulierungen aus dem KM ist man das ja gewohnt, was mich in dem zitierten Abschnitt aber besonders nervös macht, ist die Formatierung. :staun: ("Wahnsinn, Hilda, schau mal, was man mit diesem neumodischen digitalen Werkzeug für unterschiedliche Schriftarten und Schriftgrößen machen kann! Um den Lehrkräften zu zeigen, dass wir hier im Ministerium auf der Höhe der Zeit sind und dass uns neue Medien nicht schrecken, gehen wir mit gutem Vorbild voran und formatieren jedes Wort anders. Das wird Eindruck machen!")

    Zum Rest: Ihr Armen. Ich hatte wirklich gehofft, euer SL hätte ein Einsehen. Was für ein Quatsch, der da läuft.

    Toilettengang (immer ans Stummschalten denken ;) ) - alles während einer Konferenz möglich

    Also, manchmal erfährt man hier aber auch Dinge, die einen mit, sagen wir, doch gemischteren Gefühlen in die nächste Sitzung ("Sitzung", ahahaha) mit KollegInnen gehen lassen... Ich hoffe, die Bilder bekomme ich über das Wochenende wieder aus dem Kopf.

    Das ist ja das Doofe beim sich ärgern- man tut es selbst

    1. Danke für diesen Spruch. Vielleicht wird das meine Signatur - wenn ich darf.

    2. Endlich. Ich hab kapiert, wie ihr das macht, dass der Name derjenigen, die zitiert wird, mit eingefügt wird.

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    Man könnte auch gemeinsam (z.B. in Sharepoint) eine Exceltabelle mit der Anwesenheit befüllen.

    So machen wir es jetzt in der Zeit der Schulschließung. Wenn es sich bewährt (was ich hoffe), dann steigen wir vielleicht anschließend endlich auch mal generell auf ein digitales Format um. Wir haben nämlich auch noch die Papierklassenbücher, die zwar ganz tollen Nostalgiefaktor haben, aber für die Verwaltungsarbeiten wirklich die Pest ist.

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    Es fiel nur deswegen auf, weil sie den Namen der Klassenkameradin falsch geschrieben hatte.

    Das wäre bei uns noch nicht verdächtig. Wir haben auch Schüler, die ihren eigenen Namen falsch schreiben.

    Valerianus Nach wie vor finde ich den Ton, den du mir gegenüber anschlägst, mehr als befremdlich, aber ich will gerne nochmal versuchen, mich um Aufklärung zu bemühen. Ich will hier überhaupt nicht streiten oder recht behalten, aber ich mag es auch nicht so, wenn ich den Eindruck habe, dass man mich absichtlich missverstehen möchte, und mir irgendwas in den Mund legt, was ich so nie geschrieben habe. Wie gesagt, es mag an meiner Unfähigkeit liegen, mich in Schriftform verständlich auszudrücken, das schließe ich gar nicht aus. Nun denn:

    Zur Normalverteilung im Zusammenhang mit Noten schrieb ich:

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    macht auch nur bedingt Sinn bei der Stichprobengröße und dem, was man da misst

    Zugegeben, vielleicht habe ich das zu ironisch abgeschwächt ("macht nur bedingt Sinn") und zu unkonkret ("bei dem, was man da misst") formuliert, aber was genau an meiner Aussage zum Thema Normalverteilung dann inhaltlich von deinen Ausführungen zu abweicht, ist mir nicht klar. Wer hier als erster die Normalverteilung im Zusammenhang mit Noten erwähnt hat, war übrigens Lindbergh.

    Außerdem, wie du selber ja auch ganz richtig schreibst, spielt ja alleine schon die Stichprobengröße schon auch noch eine Rolle. Aber auch hier wieder, wir sind doch eigentlich nicht so weit voneinander entfernt, denn ursprünglich ging es ja um Lindberghs "total schwere" und "total leichte" Tests, bei denen ich mich (und ihn) fragte, wie das passieren kann, wenn man die Grundregeln zur Testkonstruktion beachtet.

    Bitte hilf mir, wo ist nun der Unterschied zwischen meinem Text:

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    Normalerweise schreibt man bei vernünftiger Konzeption eben nicht einmal einen super schweren und einmal einen super leichten Test. Ich kann das gar nicht richtig nachvollziehen, was du damit meinst. Hast du schon einmal eine Klassenarbeit konzipiert? Man kann sich vielleicht mal etwas verschätzen in der Einordnung in einen Anforderungsbereich, aber bei dir klingt es wie wenn ein Schüler schreiben würde ("boah, der Test war voll schwer")... Hast du die Texte von mir und CDL wirklich gelesen? Es gibt doch Vorgaben über die Gewichtung der Anforderungsbereiche und Kriterien über die Notenvergabe.

    und deinem Text:

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    Ich bleibe dabei...nicht annähernd normalverteilte (meinetwegen auch rechtsschief zur schwachen Seite) Punktsummen sprechen aus psychologischer Sicht immer dafür, dass man sich die Testkonstruktion nochmal sehr genau angucken sollte in Bezug auf "Kompetenzsprünge".


    Dass mir absichtlich sinnentstellendes Zitieren vorgeworfen wird, erlebe ich auch zum ersten Mal, aber ok, dann nochmal am ganzen Satz:

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    Alle Punkte in Bezug auf die individuelle Förderung sind völlig unabhängig vom Notenschlüssel, die gehören in die Förderempfehlung (falls ordentlich in die Hose gegangen) oder in die individuelle Rückmeldung im Heft.

    Ich lese: Eine Förderempfehlung gibt es, falls ordentlich in die Hose gegangen (ansonsten nicht). Ist das falsch interpretiert? Ein logischer Fehlschluss? Mag sein. Bitte um Aufklärung.

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