- Manchmal ist die Trennung schwierig und man muss konsequent darauf achten. Das Ganze ist aber auch ein Vorteil, weil du einen Teil deiner Arbeit selbst legen kannst.
- Es ist auf Dauer auf jeden Fall gesünder klar zwischen Arbeit und Freizeit zu trennen.
- Die Arbeitsbelastung schwankt stark. Es gibt regelmäßig Phasen mit extremen Belastungsspitzen und andere Zeiten im Jahr, da ist es relativ entspannt. Die Besoldung kannst du nur selbst beurteilen. Ob sie für dich viel ist, angemessen ist oder unter dem sonst erreichbaren liegt, hängt von deiner Fachrichtung und deinen persönlichen Berufsalternativen ab. Rein statistisch gehörst du zu den oberen 20% (Grund-, Haut-, Realschule) bzw. oberen 10% (Gym, Berufskolleg) der abhängigen Lohnempfängern.
Vor kurzem hatte ich dabei beim Übergang von Bachelor zu Master ein 9-monatiges Praktikum im Büro absolviert und dort hat mir rückwirkend insbesondere gefallen, nach dem Verlassen des Büros "frei" zu sein. Dies ist ja aber in einer Schule, wo man 26,5h pro Woche an Unterricht erteilen soll, mitnichten der Fall. Nun kommen mir aber erhebliche Zweifel, ob ich mich in diesem System des "ständig Arbeit Haben
Der entscheidende Unterschied zu einem Bürojob ist nicht, dass du einen Teil der Arbeit zu Hause erledigen kannst und so quasi eine private Gleitzeit realisierst, sondern dass du während deiner Unterrichtszeit permanent präsent sein musst.
Mal langsam arbeiten, Pause wann man Lust hat, kurz mit den Kollegen quatschen, etc. geht alles nicht. Es gab vor Jahren eine Untersuchung, dass das Level an Stresshormonen eines Lehrers während des Unterrichts vergleichbar mit Piloten in der Start/Landephase ist.
Das kann man auch nur sehr eingeschränkt ändern.