Beiträge von kodi

    Die Gründe für Planänderungen hat Palim ja schon gesagt.

    Bei uns waren es letztes Jahr 4 große Stundenpläne, also wo der komplette Plan neu gemacht wurde und insgesamt 24 Planänderungen.

    Dieses Jahr sind wir schon bei 17 Planänderungen, zum Glück aber nur eine große zum Halbjahr.

    Um mal den Bogen zum Ausgangspost zu schließen: Der Initialplan wird natürlich in den Sommerferien erstellt. Der Halbjahresplan meistens in den Weihnachtsferien vorbereitet (1-2 Tage) und im Januar dann gerechnet und finalisiert.

    Davon abgesehen ist es bei uns so, dass in den Kern-Ferien lediglich der obligatorische Postdienst gemacht wird und eventuell Vertragsangelegenheiten.

    Also ich sehe ja nur das Resultat dann in Klasse 5.

    Da ist es meiner Beobachtung so, dass das Ergänzungsverfahren für die Schüler einfacher ist als das klassische Abziehverfahren.

    Meine Zuliefergrundschulen unterrichten meistens beides.

    Ganz besonders schlimm ist allerdings das Abziehverfahren mit Entbündelung, weil das nicht mehr funktioniert, wenn man mehr als eine Zahl subtrahiert. Zumindest kriegen es die Kinder dann nicht mehr sauber aufgeschrieben und machen viel Fehler... Das ist insofern eine Katastrophe weil man diese Schüler dann umlernen muss.

    Bezüglich des 1x1:

    Ich sag das bewusst so krass: Wer das 1x1 nicht auswendig kann, scheitert in Mathe in der S1.

    Die Probleme die daraus resultieren sind so groß, dass diese Kinder keine Kapazität mehr frei haben, um die weiterführenden Rechenkonzepte erfolgreich zu lernen.

    Die gute Nachricht: Dyskalkulie lässt sich behandeln, die schlechte: die Krankenkassen zahlen das in der Regel nicht, anders als bei der Lese-Rechtschreibschwäche.

    Doch tun sie! Aber dazu muss die Dyskalkulie von einem anerkannten Dyskalkulie-Therapeuten diagnostiziert werden. Das ist anders als bei LRS, weil es eine Krankheit nach ICD-10 ist.

    Zitat

    Wenn Sie ausprobieren wollen ob “3” und “5” zusammen tatsächlich “8” ergeben, dann überprüfen sie das am besten streng wissenschaftlich. Sie nehmen eine “3” (die können sie z.B. aus Papier ausschneiden) und eine “5” (ebenfalls aus Papier ausgeschnitten) und tun diese zusammen (sie können sie gemeinsam in einen Becher werfen oder übereinander legen).

    Erscheint nun oder “ergibt” sich eine “8”?

    Wenn Sie eine “3” und eine “5” zusammen in einen Becher werfen, befindet sich dann anschließend eine “8” im Becher? Nein?

    Dieser bestechenden Logik folgend hab ich, da ich mir eine Katze wünsche, die Buchstaben des Worts Katze aufgeschrieben, ausgeschnitten und in einen Karton geworfen. Als ich wieder reingeguckt hab, war leider keine Katze drin! Hilfe! Die Welt ist kaputt und mit dem Fach Deutsch haben wir auch ein großes Problem! ;):P

    Jetzt mal im ernst. Das war einer der schlechtesten Artikel, die ich seit langer Zeit gelesen habe. Am Erschreckendsten finde ich daran, dass die Autorin offenbar Mathematiknachhilfe gibt, aber nicht mal die elementarsten mathematischen Konzepte zu verstehen scheint.

    Ich finde den Müllberg auch nicht prima, aber angesichts der Tatsache, dass da mit potentiell infektiösem Material hantiert wird, finde ich es schon gut, dass es ein Plastikkasette ist, die nicht durchfeuchten kann und das Material halbwegs berührungssicher einschließt.

    Ich nutze es primär zur Unterstützung bei der Verteilung von Wahlpflichtangeboten, z.B. AGs.

    Darüber hinaus nutze ich es zur Finanzverwaltung bei Klassenfahrten, Wandertagen, etc.

    Relativ selten rechne ich damit statistische Daten aus dem Schulalltag nach.

    Früher hab ich damit Diagramme erstellt.

    Eine kleine Rückmeldung:

    • Strukturier die Umfrage lieber in kleinere Packete/Seiten. Dann ist sie übersichtlicher und die Anzahl der gleichzeitigen Fragen schreckt nicht so ab.
    • Viele Fragen sind so gestellt, dass sie vermutlich einen positiven Bias erzeugen, vor allem auf der ersten Fragenseite.
    • Eventuell wäre es sinnvoll, Kontrollfragen einzubauen, mit denen du die Antworten auf Plausibilität checkst. Natürlich nicht so plump und offensichtlich a la "verneinte Fragewiederholung", wie man das manchmal sieht.

    Hier nochmal, was ich geschrieben hatte:

    Es ging ja um die These, vier (zwei) Jahre Grundschule = 2 Wochen in Klasse 5. In meinem Unterricht ist es halt nicht so und ich denke, dass ich nicht der einzige bin, der in seinem Englischunterricht während 200 bis 300 Unterrichtsstunden mehr vermittelt als der Kollege in Klasse 5 von Anfang bis Mitte September.

    Lass dich nicht trollen.

    Natürlich ist es leicht die Unfähigkeit in Klasse 5 an das Vorwissen anzuknüpfen auf die Grundschule zu schieben. Das kann man allerdings auch umgekehrt sehen. Wenn einige Kollegen an weiterführenden Schulen nach 10 Jahren Englisch in der Grundschule immer noch kein Konzept haben, wie sie beim Übergang an das Vorwissen anknüpfen, dann liegt das Problem eher bei denen.

    sind für ganz NRW lediglich 25 Ausschreibungen angezeigt worden :staun: Das finde ich schon extrem wenig, um nicht zu sagen, ich wäre fast vom Stuhl gefallen. Im ganzen Bundesland soll es also lediglich 25 Stellen geben, die mit meiner Fächerkombination in Frage kämen.

    Guck lieber in die Prognose zum Lehrkräftearbeitsmarkt in NRW statt diesen "Fabel"-Einstellungschancenrechner (:D @Name) zu benutzen.

    Die ist deutlich detaillierter. Dort siehst du, dass Spanisch zwar hervorragende Einstellungschancen hat, aber eine sehr geringe quantitative Relevanz in der S1. Das heißt es gibt nur wenige Stellen. Du musst örtlich sehr flexibel sein.

    Spanisch ist in der S1 definitiv ein Exotenfach.

    Ich kenne folgenden Fall aus NRW:

    2 Standorte mehrere Kilometer auseinander:

    • Wegstrecke wurde über Reisekosten vergütet. Es musste jeder Weg auf dem entsprechenden Formular taggenau aufgeführt werden. Steuerliche Absetzbarkeit ist dann natürlich weg.
    • Stundenplan wurde so gestaltet, dass eine Springstunde/Hohlstunde Zeit zum Wechseln ließ.

    Catania : nicht rangehen, nicht zurückrufen.

    nicht rangehen, nicht zurückrufen

    nicht rangehen, nicht zurückrufen

    nicht rangehen, nicht zurückrufen

    nicht rangehen, nicht zurückrufen

    Aber dann auch nicht hinterher beschweren, wenn du Adhock-Vertretungen für andere machen musst, die sich genauso immer nur kurzfristig für den aktuellen Tag krank melden, statt gleich zu sagen "Ich glaub ich bin morgen auch noch krank"....

    Im Grunde kann damit die PCR-Pool-Testerei dann ganz eingestellt werden. Der große Vorteil davon war doch, dass die Schüler herausgefischt wurden, bevor sie richtig infektiös wurden.

    Passend dazu hat unser Ministerium dann auch noch von guten Siemens-Schnelltests auf so miese Chinadinger umgestellt, die eine Infektion erst dann sicher erkennen, wenn man quasi schon Symptome hat. Das führt die Einzelnachtestungen von positiven Pools durch Schnelltests erst recht ad absurdum.

    :autsch:;(

    Die Jungen Liberalen in NRW schlagen vor, dass man die Beamtenverhältnisse von Lehrern in die von Angestellten umwandeln solle [...]

    Das einzig interessante an diesem Vorschlag wäre, diese jungen Schnösel dann herumheulen zu sehen, wenn dann wochenlang wegen der miesen Arbeitsbedingungen gestreikt wird.... natürlich passend zu den Abschlussprüfungen. So wie in Dänemark vor ein paar Jahren.

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