Beiträge von kodi

    ...würde ich mir eine Strafanzeige vorbehalten.

    Klar, das Verhalten ist der Beschreibung nach völlig daneben.

    Ich frag mich bei solchen Extrem-Ratschlägen aber immer, ob das reziprok auch für erstrebenswert gehalten wird.

    Sofort Disziplinarverfahren einleiten, wenn ein Fehler begangen wird. Bei Krankheit (falls möglich) sofort amtsärztliche Überprüfung einleiten, etc.

    Das Problem ist so ein bisschen, dass diese ganzen Subventionen völlig intransparent und durch X Sozialsysteme und Veraltungssysteme verstreut sind:

    Kindergeld, Steuerfreibeträge, Besoldungszuschläge, Kitasubventionen, Bildungssystemkosten, Herdprämie, Mütterrente, Krankenkassenmitversicherung, ggf. Wohngeld etc.

    Alle paar Jahre droppt ein neues Wahlgeschenk dazu und irgendwo wird dafür dann heimlich wieder etwas Finanzierung abgezwackt (z.B. im Bildungssystem).

    Dieser Wildwuchs führt dann im Einzelfall zu nicht nachvollziehbaren objektiven Ungerechtigkeiten wie auch subjektiv wahrgenommenen Ungerechtigkeiten.

    Am sinnvollsten wäre, den ganzen Kram abzuschaffen und durch eine einzige transparente Subvention bundesweit zu ersetzen.

    Ob man das Bildungssystem (Kita gehört für mich dazu) da einbezieht oder das als allgemeinfinanzierte Infrastruktur sieht, wäre zu diskutieren.

    Ich nehme gerne die Moldex 3200. Leider hat sie im Unterschied zu den Ventil-Varianten keine TPE-Dichtlippe. Daher habe ich oft einen Abdruck auf der Nase. Der Vorteil ist, dass sie über ein Kunststoffnetzgewebe in Form gehalten und geschützt wird. Sie sitzt bei mir dich, aber man kann aufgrund der großen gefalteten Filteroberfläche trotzdem gut atmen. Innen hat sie eine wasserabweisende Imprägnierung.

    Alternativ benutze ich die 3M Aura 9330+. Die bzw. das FFP2-Schwestermodell wurde damals auch von Stiftung Warentest empfohlen.

    Die Maske sitzt sehr dicht, man kann gut atmen und sie drückt nicht. Ein Schwachpunkt sind die angetackerten Haltegummis (hinter Kopf). Ich hatte ein paar Lieferungen, wo die rissen und ich sie ausgetauscht habe. Die Maske ist das Maskenmodell, was man in fast allen Berichten über Intensivstationen sieht.

    Beides sind FFP3-Masken.

    Ist doch inhaltlich richtig. Als ungeimpfter bist du sonst eine potentielle Gefahr für die Schüler. Dein Attest ändert daran auch nichts. Dass dir das Testen "lästig" ist, kann ich verstehen, ist aber gegenüber der potentiellen Gefährdung Dritter völlig nachrangig.

    Die externe Testung macht auch Sinn, weil du bei Abnahme durch geschultes Personal von einer höheren Testqualität ausgehen kannst.

    Wie das rechtlich aussieht, wird in euren Verordnungen stehen.

    Mir gehen die ganzen Familiensubventionen langsam dezent auf den Keks.

    Naja, diese Art der Subvention ist doch ok. Sie schadet den anderen nicht.

    Nervig sind nur die Familiensubventionen, wo die Kinderlosen diese ganz direkt leisten müssen, z.B. diese Nummer "Ich kann keine 1. Stunde unterrichten und keinen Nachmittag...und nicht am Montag... (...das sollen mal schön die anderen machen)".

    ... bei den allermeisten Pflegekräften kommt, wie bereits im letzten Jahr, davon fast nichts an. [...]

    Ob wir Lehrer den dann verdient haben/bekommen sollten wage ich zu bezweifeln.

    Das war auch mein erster Gedanke.

    Ich freue mich zwar immer über Geld und empfinde die Coronazeit auch als deutliche Mehrbelastung. In Relation zu anderen gesehen, finde ich die Einmalzahlung mit der Begründung als Corona-Bonus allerdings unpassend. Das ist nicht nur gegenüber den Pflegekräften unangemessen, sondern auch gegenüber den Gastromitarbeitern, Veranstaltungsmitarbeitern, Kleinselbstständigen und sonstigen von Corona deutlich mehr wirtschaftlich gebeutelten Berufsgruppen.

    Ich hätte mir gewünscht, dass die Einmalzahlung deutlicher als das bezeichnet wird, was sie wirklich ist, nämlich eine Einmalzahlung, die über ausbleibende Lohnanpassung bzw. zu geringen und zu späten Inflationsausgleich hinweg täuschen soll...

    Ja aber so ist es abgesicherter wenn ich mal ein paar Minuten mit den SchülerInnen alleine in der Turnhalle bin etc

    Nein, das ist es nicht!

    Und das ist auch der Hintergrund, wieso dir dein Schulleiter gesagt hat, dass du eben nicht alleine Sport unterrichten darfst, sondern nur Teampartner in einer Doppelbesetzung eines Sportlehrers sein darfst.... so wie im Grund jeder, selbst der Geschichte/Latein-Praktikant. ;)

    Die ganzen ÜL-Regelungen für Sportlehrerersatz sind in NRW vor ein paar Jahren ausgelaufen und gelten nur noch für Altfälle.

    Natürlich darf die SL das nicht einfach erzählen.

    Aber:

    1. Kollegen sind nicht dumm: "Du mußt Klasse 7a von Lehrer234 übernehmen" --> damit ist alles klar.
    2. Falls du selbst irgendjemandem davon erzählt hast, ist es viel wahrscheinlicher, dass der Kollege getratscht hat als die SL.

    Dann wäre also A15 ein guter Kompromiss, wenn man sich einerseits für die Schulleitung interessiert und andererseits eine Familie hat?

    Das ist immer ein sehr problematischer Konflikt, wenn du in der Schulleitung bist. Je weiter oben, desto stärker. Es gibt A15-Posten mit besserer Vereinbarkeit von Familie und Beruf, z.B. Gymnasialfachleiter.

    Düsseldorf (Speckgürtel, RB Düsseldorf): 890.000 Euro

    Zieh nach Duisburg. Das ist direkt daneben und du hast die Immobilienpreise halbiert bis gedrittelt.

    Bezogen auf das Grundanliegen, stellt sich als erstes die Frage, was ein angemessener Umkreis für so einen hypothetischen Ortszuschlag wäre. Dazu gibt es mit dem Versetzungsradius von 30km einen Maßstab. In 30km Umkreis findest du aber in allen Regionen NRWs Orte, in denen du mit deiner jetzigen Alimentation amtsangemessen leben kannst. Insofern ist kein Ortszuschlag nötig.

    Wenn überhaupt wird man im Laufe des Lebens kurzzeitig DU und kann später dennoch wieder arbeiten.

    Meiner Beobachtung nach ist das eher so:

    • Kurzfristige "Dienstunfähigkeiten", falls man sie in dem Fall überhaupt so nennen kann, werden über Krankschreibungen und BEMs geregelt. In der Zeit bezieht man das volle Gehalt.
    • Dann gibt es Kollegen, die nur teildienstfähig sind. Dieser Status wird in der Regel erst nach mehren langen Krankschreibungen und BEMs erreicht. Die beziehen ein Teilzeitgehalt. Neuerdings mit einer Zulage für die zwangsreduzierte Zeit. Ob die Versicherung da anteilig zahlt, weiß ich nicht.
    • Von den vollständig dienstunfähigen Kollegen ist bisher noch keiner zurück gekommen.

    Problematisch bei deiner DU-Versicherung erscheint mir die Versorgungslücke. In meinem Bundesland hast du erst nach 5 Jahren Anspruch auf 30% deines Gehalts. Das sind mit deiner DU im schlimmsten Fall 2 Jahre mit nur 350€, also unter der Grundsicherung.

    1. Manchmal ist die Trennung schwierig und man muss konsequent darauf achten. Das Ganze ist aber auch ein Vorteil, weil du einen Teil deiner Arbeit selbst legen kannst.
    2. Es ist auf Dauer auf jeden Fall gesünder klar zwischen Arbeit und Freizeit zu trennen.
    3. Die Arbeitsbelastung schwankt stark. Es gibt regelmäßig Phasen mit extremen Belastungsspitzen und andere Zeiten im Jahr, da ist es relativ entspannt. Die Besoldung kannst du nur selbst beurteilen. Ob sie für dich viel ist, angemessen ist oder unter dem sonst erreichbaren liegt, hängt von deiner Fachrichtung und deinen persönlichen Berufsalternativen ab. Rein statistisch gehörst du zu den oberen 20% (Grund-, Haut-, Realschule) bzw. oberen 10% (Gym, Berufskolleg) der abhängigen Lohnempfängern.

    Vor kurzem hatte ich dabei beim Übergang von Bachelor zu Master ein 9-monatiges Praktikum im Büro absolviert und dort hat mir rückwirkend insbesondere gefallen, nach dem Verlassen des Büros "frei" zu sein. Dies ist ja aber in einer Schule, wo man 26,5h pro Woche an Unterricht erteilen soll, mitnichten der Fall. Nun kommen mir aber erhebliche Zweifel, ob ich mich in diesem System des "ständig Arbeit Haben

    Der entscheidende Unterschied zu einem Bürojob ist nicht, dass du einen Teil der Arbeit zu Hause erledigen kannst und so quasi eine private Gleitzeit realisierst, sondern dass du während deiner Unterrichtszeit permanent präsent sein musst.

    Mal langsam arbeiten, Pause wann man Lust hat, kurz mit den Kollegen quatschen, etc. geht alles nicht. Es gab vor Jahren eine Untersuchung, dass das Level an Stresshormonen eines Lehrers während des Unterrichts vergleichbar mit Piloten in der Start/Landephase ist.

    Das kann man auch nur sehr eingeschränkt ändern.

    Hier mal ein paar Beispiele, was die meisten Physiklehrer so fachspezifisch bei so einer Ausschreibung interessiert:

    • Freie Schule = Welche inhaltliche Ausrichtung? Religionsschule? Anthroposophen? Waldorf? Eventuell ein deutlicher Attraktivitätsnachteil.
    • Ausstattung des Fachraums
    • Ausstattung der Demo-Sammlung
    • Ausstattung an Schülerexperimentiermaterial (Experimentiersätze oder loses Material? Qualitätsmaterial von Phywe/Leybold oder die billige Variante von Conatex und Co.)
    • Digitale Medienausstattung
    • Jährliches Fachschaftsbudget (Physik ist eins der teuersten Fächer)
    • Sammlungs- und Vorbereitungsraum verfügbar?
    • Gibt es Fachkollegen?

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