Das Ruhrgebiet fällt an allen Ecken und Enden auseinander, Strukturwandel-Leuchtturmprojekte mal ausgenommen. Ich denke, die Luftqualität von damals wünscht sich niemand zurück, ansonsten reicht ein Blick in jede einzelne Innenstadt und in durchweg alle nördlichen Stadtteile der Pottstädte um zum Ergebnis zu kommen, dass das diffuse Gefühl vermutlich handfestere Grundlagen als nur Verklärung hat.
Beiträge von Maylin85
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Man kann natürlich endlos über absurde, hypothetische Extrembeispiele diskutieren und ontologische Hierarchien zwischen Pronomen, Titeln, Göttlichkeitsbehauptungen und biologischen Merkmalen konstruieren. Dann können wir Deixis aber direkt als optional einstufen, aufhören, auf Textbasis zu analysieren und ausschließlich noch Metadiskurse über die Möglichkeit von Metadiskursen führen.
Für die Schulpraxis ist der Fall doch ganz einfach:
Der Text setzt die Sprache.
Die Analyse folgt ihr.
Simpel. -
Ich war vor gut 40 Jahren erstmals im Ruhrpott. Man sah schon von weitem die dunkelgraue Luft. Wir standen am Zugfenster und staunten. Diese blöde Bürokratie.
Und dennoch war die Stimmung im Pott vor 40 Jahren vermutlich besser, als heute.
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Das sind die relevsnten Fragen, die auch berwits geraume Zeit im Raum stehen, aber koomisxherweise nie beantwortet wurde
Ganz kurz, ich hab deine Fragen durchaus zur Kenntnis genommen, mein grippiges Hirn hatte allerdings keine richtige Lust mehr zur Auseinandersetzung.
Weil "His Majesty" aber gerade nochmal wiederholt wurde: dabei handelt es sich ja nicht um ein Pronomen (das im Kontext des Ausgangstexts auf einer Selbstzuschreibung basiert und dessen weitere Verwendung sich dann aus dem Kohärenzprinzip der Textarbeit ergibt), sondern um einen Titel, also eine soziale Rolle. Niemand würde erwarten, dass Schüler in einer Analyse ständig His Majesty schreiben, aber sie sollen die Figur konsistent so bezeichnen, wie sie im Originaltext etabliert ist. Nichts anderes erwartet man beim Gebrauch von Pronomen, die nunmal Ausdruck der eindeutig festgelegten Identitätsreferenz einer Figur sind.
Zur Frage der Grenzen: die liegen dort, wo der Ausgangstext selbst mehrdeutige oder ironische Identitätszuschreibungen eröffnet. Wenn Pronomen im Text z.B. in verschiedenen Kontexten unterschiedlich gebraucht würden, könnte ein Schüler das sehr problemlos aufgreifen. Ist das aber nicht der Fall und sind die Pronomen im Ausgangstext klar als kommunikativ gesetzte Identität festgelegt, ist eine abweichende Bezeichnung unangemessen und ein Referenzfehler.
...dass du das nicht überzeugend findest, habe ich verstanden, finde deine Argumente aber ebenso wenig überzeugend, wie du meine. Insofern kommen wir da wohl einfach nicht zusammen und ich bin hiermit raus

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Nun ja, es gab einen Haufen durchaus sachlicher Gegenargumente, die du von Seite 1 an sehr dogmatisch-verbohrt als nicht valide abtust, weil sie das für dich nicht sind. Viele andere sehen das anders. Letztlich bleibt es hier ganz schnöde bei unterschiedlichen Perspektiven und Auslegungen.
..ich bin übrigens kurz davor, Bingokärtchen anzulegen... rote Heringe... ad hominem... Derailment 😄😉
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Linguistik fehlt in der Schule komplett. Man kann das in Ansätzen mal thematisieren, z.B. wenn man sich Nigerian Pidgin genauer anguckt, aber ansonsten ist Fremdsprachenunterricht in der Schule schon sehr anwendungsorientiert und wenig sprachwissenschaftlich aufgezogen. Vielleicht meint trance sowas?
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Doch klar, innerhalb der Themen. Nigeria war bei uns z.B. auf short story extracts fokussiert (anhand derer man sich auch prima an den Themenschwerpunkten entlanghangeln kann), zum American Dream wurde das Drama gelesen, später kommt noch der dystopische Roman usw.
Großbritannien hatte bei uns allerdings überwiegend Sachtextfokus.
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Fände ich auch zu lang. Ein Halbjahr USA und dafür kein Gender & Identity oder World of Work hätte ich aber befürwortet 😊
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Also ich bekenne, dass ich für Anglistik so gut wie gar nix gemacht habe und mit 1,3 durchs Examen gegangen bin (Fachdidaktik hats versaut 🙄). Wer gut analysieren und interpretieren kann, schwimmt easy peasy ohne großen Aufwand durch. Geografie, was ich eigentlich interessanter fand, war deutlich lernintensiver und gab im Ergebnis die schlechtere Note. Dass Mathe und Naturwissenschaften im Studium anspruchsvoller sind, würde ich niemals anzweifeln, da braucht man sich auch nichts vormachen.
Ob Naturwissenschaftler so super in Literaturarbeit sind, weiß ich nun allerdings auch nicht. Generell macht das Aufrechnen auch einfach wenig Sinn.
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Mathematik und Informatik sind keine Naturwissenschaften. 😬
Ich lerne immer wieder dazu 👍
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In meiner Welt geht das Halbjahr bis zum 6.2., aber nun gut. Was Einzelne durch Klausuren verpassen, müssen sie selbstständig nacharbeiten, da "warte" ich nicht. Ich finde eher beim USA-Thema die Zeit knapp, aber nun gut, empfindet jeder anders.
67-Minuten-Stunden hatte ich auch 7 Jahre lang, bin froh, dass ich das nicht mehr habe 😊
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Ich hab keine Ahnung, was im Gehirn von Naturwissenschaftern passiert.. vielleicht auch das? 🤔😄🤷♀️
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Bei Nigeria mussten sich alle erst etwas zurecht ruckeln, inzwischen gibt es aber doch nun wirklich zu allen Schwerpunkten ausreichend Material, um damit ein Quartal solide zu füllen. Das ist übrigens auch mehr als ein Monat.
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Ich finde die Unterstützung der Ukraine richtig, nur hätte man von Anfang an all in gehen und effiziente Waffen liefern müssen. Und zwar alle Kategorien, die dort benötigt wurden. Mit der Strategie, so wenig wie möglich so zauderlich wie möglich und so verzögert wie möglich rauszurücken, mutiert das Ganze zur endlosen Geldverbrennungsmaschinerie. Extrem fragwürdig.
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...und da sehe ich die kommen, die Präsenzarbeitsverpflichtung^
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Och. Wenn man bei echter Arbeitszeiterfassung irgendwann feststellt, dass man bei den Informatikern und Mathematikern das Deputat locker noch 5 Stunden aufstocken kann, relativiert sich der Mangel auch schnell

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Ich kann ja nicht sagen, ich komme nur zu jeder 2. GLK, etc.
Genau das stand im Teilzeitkonzept meiner letzten Schule. Warum soll sowas nicht gehen?
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Bei uns hat das Wirtschaftsgymnasium Unterstufe, Mittelstufe und Oberstufe. Kann mich da auch noch nicht so recht dran gewöhnen.
Zur Frage: solche Dinge sehe ich inzwischen sehr gelassen und pragmatisch. Wenn verschoben werden muss, ist das eben so. Irgendeinen Termin wird es geben und irgendwas wird die Klausur dann schon beinhalten können.
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Das Problem ist nicht, welcher Prozentsatz am Ende in der Langzeitarbeitslosigkeit landet, sondern wie viele Mitschüler unterwegs mit in die Mittelmäßigkeit gerissen werden. Dass wir in sämtlichen Leistungsstudien zunehmend abstinken, belegt ja sehr klar, dass wir eine Schieflage haben. Auch Schüler selbst benennen Unterrichtsstörungen als eines der größten Lernhindernisse im Schulalltag.
Forderungen nach disziplinarischen Maßnahmen als "populistisch" abzutun, finde ich zu einfach. Pädagogik ist per se keine ernst zu nehmende Wissenschaft (in welcher seriösen Wissenschaft dreht sich alle paar Jahre der Wind nach dem Zeitgeist?) und dass das, was pädagogische "Forschung" postuliert, in der Praxis nicht funktioniert, sehen wir jeden einzelnen Tag. Statt krampfhaft an dysfunktionalen Ideologien festzuhalten, wäre eine Rückbesinnung auf klare Leitplanken und spürbare Konsequenzen eventuell nicht so schlecht. Hat eigentlich mal jemand untersucht, wie unser endlos-viele-Chancen- und Samthandschuh-Ansatz sich auf die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen auswirkt? Mir kommt hin und wieder der Gedanke, dass Konsequenzlosigkeit und ständiges Verständnis für jede Pupsbefindlichkeit auch nicht sehr geeignet sind, um Heranwachsenden eine gesunde Orientierung zu geben.
Der schwedische Vorstoß ist natürlich nach unserem Werteverständnis ein Tabubruch, geht meines Erachtens aber durchaus auch in eine richtige Richtung - dass bei uns Mörder und Schwerstkriminelle unter 14 kaum nennenswert belangt werden, ist jedenfalls auch nicht sehr gelungen und braucht eine Korrektur in den Verfahren und Gesetzesgrundlagen.
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Und ich sehe es als meine Kernaufgabe, Kinder, die am Rand der Gesellschaft stehen, weiter in die Mitte der Gesellschaft zu bringen, damit diese ein produktiver und ausgeglichener Teil dieser werden. Das kostet auch was. Und der Staat tut gut daran, diese Ausgaben zu tätigen. Die Alternative ist, dass diese Kinder ausschließlich ausgeschlossen sind. Ausgeschlossene neigen nun nicht gerade dazu, sich freiwillig wieder zu integrieren...
Das finde ich auch alles gut und richtig. Kritisch wird es meines Erachtens, wenn Kinder ein Verhalten aufweisen, das alle anderen im Lernen und Fortschritt behindert - und darum gehts ja hier, Stichwort sozialer Fußabtreter. Ich wünsche mir andere Verfahrensweisen für diese spezielle Klientel.
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