Die Gesundheits- und Sozialleistungen müssen deutlich spürbar eingekürzt werden, da geht langfristig gar kein Weg vorbei.
Beiträge von Maylin85
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Passiert ja nicht. Deswegen ist das auch alles komplett witzlos.
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Ich mache normalen Unterricht und diejenigen, die etwas verpassen, müssen eben nacharbeiten.
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Wenn es sich zeitlich nicht ausgeht, kann das Land für die Überschnittszeit auch ohne Bezüge beurlauben. War bei mir so, weil ich zwar den Entlassungsantrag zum 31.7. gestellt hatte, die Bearbeitung bei der Bezirksregierung aber so lange gedauert hat, dass man die Entlassung nicht pünktlich hinbekommen hat. Ich konnte die Entlassungsurkunde dann letztlich erst im September abholen.
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Ich erinnere mich vor einigen Jahren an sehr sehr hässliche Fachkonferenzen, als es darum ging, einen neuen Vorsitz für Englisch zu finden - extrem undankbarer und arbeitsintensiver Job angesichts der vielen damaligen Änderungen, die eingearbeitet werden mussten, Erwartungen der Schulleitung (Austausch, Wettbewerbe und was man alles so wollte) und einer extrem unharmonischen, zerstrittenen Fachschaft. Mündete darin, dass sich gegenseitig vorgehalten und vorgerechnet wurde, wer wie engagiert im Schulleben sei und ja wohl noch Kapazitäten habe (oder eben nicht). An dieser Stelle - falls er ab und an reinschaut - nochmal ein herzliches Dankeschön an den EINEN Kollegen, den ich hier im Forum mal erkannt habe und der mein ausgeprägtes Desinteresse an dieser Position fast noch besser und vehementer als ich selbst zum Ausdruck ausgebracht hat, als die Gesprächsdynamik sich unerfreulicherweise in meine Richtung drehte 😅 Damals wurde dann letztlich ein sehr junger, neuer Kollege mehr oder weniger genötigt, es doch "erstmal" zu machen.
Wie ich hörte, war nach meinem Schulwechsel dann keine Einigung mehr möglich und die Schulleitung musste jemanden bestimmen.
Im Zweitfach dagegen waren die Leute über Jahre gesetzt und es gab nie Probleme. Hier habe ich selbst an anderer Schule auch gerne die Leitung übernommen, weil es im Vergleich zu Englisch auch überhaupt kein Aufwand war. Die unterschiedlichen Anforderungen in den Fächern sollten/müssten eigentlich schon irgendwo berücksichtigt und gegenentlastet werden.
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Wo war denn die starke Streikbewegung? Wenn mal 2 Wochen die Stadtverwaltungen, Bibliotheken, Kliniken lahmgelegt würden, sähe man davon evtl. auch mal was. Geschlossene Kindergärten tangieren halt überhaupt nur eine Minderheit der Bevölkerung, von streikenden Lehrer merken die meisten auch nichts. Ich finde gerade die Streikaktivitäten bei Ländern und Kommunen jedes Mal aufs Neue wieder extrem wenig beeindruckend.
Aber nun gut. Die fehlende Stufenübertragung zeigt, dass angestellte Lehrkräfte für diese Gewerkschaft auf der Prioliste offensichtlich sehr sehr weit hinten stehen.
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Es gibt wahrscheinlich auch kaum eine Gewerkschaft, die arbeitgeberfreundlicher und störungsfreundlicher streikt und verhandelt, als verdi für den öffentlichen Dienst, was soll da also bei rauskommen...
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Klingt nach Fortschritt, vorgestern waren es noch 29 Monate 😄
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Koordination Berufsorientierung/KAoA, Koordination Inklusion, Koordination bilinguales Profil, Fortbildungkoordination, Öffentlichkeitsarbeit, Mitarbeit in der Oberstufe, Digitalisierungsbeauftragter, Sicherheitsbeauftragter fallen mir spontan ein.
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Ich würde auch zusehen, noch ein Drittfach mit BK-tauglicher Fakultas zu studieren. Mein Zweitfach ist fürs BK ziemlich nutzlos und ich unterrichte daher Gesellschaftslehre/Politik fachfremd, das funktioniert aber ohne Fakultas natürlich z.B. nicht im Gymnasialzweig, also ist man bei den Bildungsgängen schon etwas eingeschränkt.
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Wenn er das nicht weiß, gab es ja offensichtlich wenig Auswirkungen auf das Schulleben.
Als Tarifbeschäftigter würde ich gegen diese Regelungen vermutlich auch klagen. Kann mir auch nicht vorstellen, dass Arbeitsgerichte es so bestätigen werden.
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Grundsätzlich habe ich gar nichts gegen eine anteilig faire Beteiligung an unbezahlter Mehrarbeit, weil ich die Ungleichbehandlung gegenüber den Vollzeitlern auch immer unfair fand. Aber die Tabelle ist schon frech und "anteilig" passt hier ja ganz offensichtlich absolut überhaupt nicht. Meines Erachtens müsste auch hier minutengenau gerechnet werden. Überhaupt ist es reichlich unverschämt, einerseits die vorgeschriebe Arbeitszeiterfassung nicht geschissen zu bekommen und andererseits solche Klöpse durchzudrücken.
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Für Fachkonferenzleitungen habe ich bisher weder Beförderungen noch Entlastungen erlebt. Obwohl ich das bei großen Fächern durchaus gerechtfertigt fände.
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So wahnsinnig viele Stunden entfallen da gefühlt gar auch nicht unbedingt. Gute Klausurplaner versuchen ja sinnvoll zu blocken und terminieren.
Und nein, da kann kein Textformat entfallen. An früheren Schulen sind wir gestaffelt von 135 Minuten auf 165 und dann 180 hochgegangen, die 135 waren aber ebenfalls schon sehr knapp. Zum Teil mit den 3 Textformaten kommt ja noch Hörverstehen oder Sprachmittlung.
Wäre spannend, was für Klausuren bei euch geschrieben werden und wie das funktioniert 😊
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Die Aufgabenzahl ist immer gleich und die Schüler müssen 3 verschiedene Zieltextformate verfassen + erstmal lesen. In 90 Minuten kann man eine detaillierte Analyse und beispielsweise einen differenzierten, reflektierenden Kommentar kaum erwarten. Man kann die Anforderungen natürlich noch weiter senken und sich mit ultraflachen Auseinandersetzungen zufrieden geben, dann kann man die Klausuren meines Erachtens aber auch direkt abschaffen und sich diese Farce von vornherein sparen.
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PS: Wie viele neue Schulleitungen hast du denn bisher miterlebt, dass du eine so allgemeine Aussage triffst? Was hat sich jeweils konkret verschlechtert? Was hat sich vlt. doch verbessert und hat sich zunächst nur ungewohnt angefühlt?
An meiner vorletzten Schule: ich war 7 Jahre da, in der Zeit gab es 2x neue Schulleiter und dazwischen einen, der gerade neu als Stellvertreter gekommen war und dann direkt kommissarische Schulleitung machen durfte. Also 3x "neu" insgesamt. Zwei davon haben im Akkord Mehrarbeit generiert.
Verbessert hat sich imo nichts, aber wir haben einen Haufen neuer Siegel und Zertifikate bekommen und alle möglichen überflüssigen Kooperationen und Projekte.
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Ja.
Das finde ich in der EF schon bedenklich knapp. Für alles drüber kann ich mir das absolut gar nicht vorstellen - was kann man da an Bearbeitungstiefe erwarten? Bei uns schreibt der LK direkt 180.
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In Englisch nur die eigene Doppelstunde?
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