Beiträge von Maylin85

    Das Problem ist nicht das abnorme Verhalten der einzelnen Kinder, sondern dass man arbeiten muss und parallel nach den eigenen Kindern gucken. Vielleicht ist dir das nicht so bewusst, aber andere Lehrkräfte arbeiten regelrecht.

    Was genau musst du denn "gucken", wenn du unterrichtest und dein Kind derweil im Lehrerzimmer am Tablet zockt oder dergleichen?

    So schlimme Helikopterkollegen hatte ich glücklicherweise nie 😊

    Ja. Und? Maylin schrieb, man könne Kinder problemlos mitnehmen. Da gibt es aber genug Konstellationen, die dann doch Probleme machen können. Auch einen Grundschüler kannst du nicht einfach im Lehrerzimmer parken und dann in den Unterricht gehen. Wenn das so einfach wäre, könnte der gleich zuhause bleiben. Da merkt man einfach, wer Kinder hat, und wer nicht.

    Nein, wenn man ein komplett unselbstständig-verzogenes Kind hat, kann man das natürlich nicht. In allen anderen Fällen kann sich ein +6jähriger vermutlich recht problemlos in einem anderen Raum im gleichen Gebäude aufhalten.


    Liest man hier, verwundert echt nicht mehr, warum immer mehr Kinder einen Knacks weg haben.

    Es wäre wohl kein deutsches Leherforum, wenn nicht sofort jemand auszuführen wüsste, warum etwas unter irgendwelchen irrelevanten Konstellationen nicht geht....

    Im Ausgangsposting geht es um Schulausfall, nicht KiTa, also Kinder, die ohnehin einen Schultag auf Stühlen sitzen können sollten. Das können sie ja dann notfalls auch im Lehrerzimmer machen 😊

    Tu ich nicht. Mir ist völlig egal, was für Eltern "funktioniert". Dass es in kaum einem Job einfacher ist, Kinder einfach mitzubringen, statt sie mühsam unterzubringen, ist beim Arbeitsplatz Schule aber wohl selbsterklärend. Wurde auch an ausnahmslos allen Schulen, an denen ich bisher gearbeitet habe, so gehandhabt 😊 Ob mit im Unterricht oder im Lehrerzimmer geparkt.

    Immerhin. Ich hab in der Gegend, in der ich hier gestrandet bin, noch nie eine einzige gute Pizza gegessen. Ich versuche es auch gar nicht mehr.

    Mein Heimatdörfchen hatte eine supertolle, urige Pizzeria inkl. Pizzataxi. Was für ein grandioser Luxus das war, weiß ich leider erst heute... 😊

    Ich bin ja ein Fan von Marinara. Die geht aber wirklich nur in guten italienischen Pizzerien und ist so weit weg vom deutschen bitte-alles-in Käse-ertränken Geschmack, dass sie in Deutschland meist nichtmals auf der Karte steht 😔

    Der Vergleich hinkt, weil nicht jedes theoretische Fehlverhalten anderer dieselbe Schutzreaktion rechtfertigt. Zudem lässt ich gegen den potentiellen Einbrecher schlecht anders vorgehen, als präventiv und mit Schutzmaßnahmen. Gegen den illegalerweise Salz streuenden Nachbarn aber schon. Es ist wirklich abartig, wie viel Salz hier auf die Gehwege gekippt wird.

    Für Hunde gibt es Schuhe. Die sollten bei sehr großer Hitze getragen werden, warum also nicht auch jetzt.

    Weil die auch nicht ganz unproblematisch sind (Scheuern/Wundlaufen - Hund kann schlecht sagen, dass es gerade drückt). Außerdem ist das auch gar nicht nötig, weil Salz ganz klar verboten ist - ist nämlich nicht nur für sanfte Hundepfötchen schädlich, sondern für die Umwelt allgemein 😊 Bußgeld bei uns bis 500€.

    Ansonsten, danke an trance. Genau so nämlich 🤗

    So richtig sehe ich das Problem auch nicht. Als Mensch, der nicht gut zu Fuß ist, könnte man die 3 Tage auch einfach mal zu Hause bleiben. Aber da ich natürlich keine Lust hab, mich mit Schmerzensgeldforderungen & Co rumzuschlagen, räume ich natürlich.

    Hab allerdings auch schon überlegt, die Streusalznachbarn (von denen wir leider viele haben) beim OA zu melden. Bei uns verboten und für Hundepfoten einfach scheisse.

    Ja richtig, bei Schließung hat man Anspruch auf Übernahme in den Landesdienst und die Dezernenten waren auch recht entgegenkommend. Soweit ich weiß, haben bisher alle Kollegen ihre Wunschschulen bekommen, sofern die Schulen sie auch haben wollten.

    Wäre ein solcher Rückweg ansonsten grundsätzlich schwieriger, wenn eine kirchliche Schule einfach regulär weiterbesteht? Sonst würden diesen Weg ja vermutlich deutlich mehr Lehrkräfte gehen, statt sich durch klassische Beamten-Versetzungen zu arbeiten, oder?

    Das ist der spannende Teil 😄 Ich weiß es wirklich nicht genau. Mein Träger hatte (im Gegensatz zu den Kirchen) nur eine einzige Schule und von uns aus gab es sowohl Abordnungen ins Ministerium als auch Wechsel in den Staatsdienst (z.B., weil die Beförderungsstellen an nur einer Schule ja begrenzt sind und Leute anderswo Schulleitung oder Stellvertreter geworden sind). Das ging also alles irgendwie. Wie genau die Wege aussehen, kann ich allerdings nicht sagen. Wie gesagt, der Schulleiter der katholischen Schule hat ebenfalls davon gesprochen, also wird es vermutlich irgendwie möglich sein, wenn Träger und Land sich einig sind.


    Zum Organisatorischen: ja, genau. Ich hab irgendwann im Mai beim neuen Arbeitgeber zum 1.8. unterschrieben und dann die Entlassung zum 31.7. beantragt. Funktionierte.

    Danke - ich finde meine Schule in vielen Punkten ziemlich gut, tu mich aber mit der Schülerschaft schwer. Überstürzen werde ich nichts, nach Optionen zu schauen ist aber ja nie verkehrt...

    Du brauchst nur jemanden, der dich einstellt. Ich hatte mir damals noch zusichern lassen, dass der neue Arbeitgeber alle Vordienstzeiten anerkennt, was auch problemlos geklappt hat. Ich hatte an der neuen Schule auch keine Probezeit mehr. Ich hätte die Option gehabt, von dieser Stelle aus an eine Schule in kirchlicher Trägerschaft zu wechseln (hab ich leider nicht gemacht, großer Fehler) und auch dort hätte man alle erworbenen Ansprüche übernommen und der Wechsel hätte ohne neue Probezeit funktioniert. Von Planstelle zu Planstelle hopsen ist ziemlich unkompliziert und in Bezug auf Pension und Stufen völlig verlustfrei. Und nein, es bedarf keiner Versetzung, weil du dich einfach komplett aus dem Dienst entlassen lässt und woanders neu eingestellt wirst. Krankenversicherung bleibt unberührt. Beihilfe wurde allerdings erheblich unschöner, was die Bearbeitungszeiten betraf.

    Der Rückweg in den Landesdienst lief in der Kommunikation mit den Dezernaten unter der Terminologie "Versetzung in den Landesdienst", war aber quasi eine Neueinstellung mit neuer Vereidigung. Ich habe selbst Schulen kontaktiert und nach Optionen gesucht, eine Rückkehr an die alte Schule war nie im Gespräch. Hätte ich selbst nichts gefunden, wäre irgendwann irgendein Zuweisungsvorschlag gekommen (was ich vermeiden wollte, weil ich zu nah an unterversorgten Brennpunkten wohne). Ich hatte nach dem Wechsel nochmal 3 Monate Probezeit, habe aber auch von Rechtsauffassungen gehört, die das in meinem Fall unnötig fanden (da ich ja schonmal eine Probezeit im Landesdienst hatte). War mir aber jetzt auch egal und nichts, wo ich nachgehakt habe. Wichtig ist, dass auch hier tagesgenau alle Vordienstzeiten und Pensionsansprüche rückübernommen wurden.

    Mich schrecken bei kirchlichen Trägern - falls es an der Schule doch nicht passen sollte - ein wenig die geringeren Versetzungsmöglichkeiten ab, weil es einfach weniger potentielle Schulen gibt. Hierzu sagte der Schulleiter der kath. Schule, an die ich hätte wechseln können, allerdings, dass ein Wechsel in den Landesdienst dann auch kein Problem wäre. Ich bin aber unsicher, wie gut das im Fall des Falles tatsächlich funktionieren würde... es gibt einfach zu wenig konkret verfügbare Infos zu diesen ganzen Abläufen.

    Viel Erfolg und ein gutes Händchen jedenfalls bei allen Entscheidungen, die so kommen mögen :)

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