Es wäre schön, wenn Grundschulen, die den Lehrplan nur so mehr oder weniger schaffen, diese Kinder dann halt auch auf konsequent auf Hauptschulen oder Realschulen oder meinetwegen Gesamtschulen schicken würden/dürften. Oder - besser noch - die Kinder so lange wiederholen lassen könnten, bis sie halt den angemessenen Leistungsstand haben. Hier unterscheiden sich die Sichtweisen vermutlich essentiell, aber ich meine schon, dass weiterführende Schulen sich auf einen Mindeststandard verlassen können sollten.
Beiträge von Maylin85
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Ich werde da keine 10 Jahre mehr wohnen, daher spielte das keine Rolle für die Entscheidung. Unabhängig davon setze ich aber auch darauf, dass so unsinnige Dinge wie die CO2 Bepreisung ohnehin noch zurückgenommen werden und es nicht so schlimm kommen wird, wie prognostiziert.
Bei mir ist der Fall mit Altbau und Denkmalschutz etwas kompliziert. Ich wüsste nicht, wo ich eine Wärmepumpe überhaupt hinstellen sollte (darf von vorne nicht sichtbar sein und den Garten versaue ich mir damit garantiert auch nicht).
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Ich denke, du hast viel zu wenig Wissen über das Lernen im Anfangsunterricht und viel zu wenig Grundschulpädagogikwissen, als dass du das wirklich beurteilen könntest, was in der Grundschule Sinn macht. Vielleicht können wir es einfach dabei belassen? Es haben jetzt viele Grundschul- und Förderschullehrerinnen sowie ein Schulleiter geantwortet, alle Antworten gehen die die gleiche Richtung.
Können wir. Es ist aber problematisch, wenn die Arbeitsweise an Grundschulen die übergeordneten Systeme zwingt ähnliche Ansätze zu adaptieren, weil unpassende Schüler angeliefert werden. Ihr werkelt ja nicht im luftleeren Raum, sondern mit Konsequenzen.
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Meine Gasheizung hat inklusive Einbau dieses Jahr im Februar 6.500€ gekostet. Jede andere Entscheidung wäre absurd viel teurer gewesen. Beim Auto ist die Entscheidung ebenfalls pro Verbrenner gefallen, da keine Wallbox und Jahreswagen für 12.000 bekommen, da liegen die Preise für E-Autos auch himmelweit von entfernt.
Wo eine Umrüstung auf klimafreundlichere Optionen ökonomisch sinnvoll ist, werden sie sich perspektivisch sowieso von alleine durchsetzen. Momentan macht vieles aber nur unter sehr speziellen Bedingungen Sinn.
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Abgesehen mal davon, dass deine Antwort die falsche Aussage von FrozenYogurt nicht korrekter macht: Nein.
a) Grundschule ist ganz massive Beziehungsarbeit. Beziehung zwischen Lehrer und Schüler. Aber auch Beziehung zwischen den Schüler. Grundschule ist Struktur. Grundschule ist zusammen leben und zusammen lernen. Da wäre ein Kurssystem nicht sonderlich hilfreich.
b) Grundschule ist differenzierte Förderung. Wie ich oben schon schrieb: jeder Stunde in der Grundschule ist eine Förderstunde, bei der die Kinder nach ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten gefördert werden. Mit innerer Differenzierung.
c) wie Magellan schreibt: wann soll man aufteilen? Gleich zum ersten Schultag? Denn wir haben ja schon Einschätzungen durch die Schulanmeldung? Oder zum 3. Schuljahr? Wäre das dann (im Sinne deiner Argumentation) nicht schon zu spät?
d) ich halte die Grundschule nicht für einen Zulieferer-Betrieb für die weiterführenden Schulen, ebenso wie ich die KiTas nicht für einen Zulieferungsbetrieb für die Grundschulen halte. Die Kinder kommen so, wie sie kommen, und bekommen in der Grundschule die bestmögliche Förderung im Rahmen der angestrebten Kompetenzen.
e) ich denke mal, dass man aus der weiterführenden Schule nicht nach früherer äußerer Differenzierung rufen sollte - sondern sich in den weiterführenden Schule Gedanke nach intensiverer innerer Differenzierung machen sollte. (Und ich kenne viele Sek1/2-Lehrer, die das auch schon machen. Auch am Gymnasium.)
Punkt A verstehe ich, das kann man wahrscheinlich auch schlecht einschätzen, wenn man mit Kindern in dieser Altersstufe keine Erfahrungen hat.
Punkte B, D und E halte ich von der Grundhaltung her für fatal, denn offensichtlich funktioniert es so ja nicht. Seit nach innerer Differenzierung und individueller Förderung gerufen wird und dies auch Einzug in die Schulen gefunden hat, sind wir in Sachen Bildungsoutput konsequent mehr und mehr im Sinkflug, das ist also augenscheinlich nicht die passende Antwort auf die veränderten Ausgangsbedingungen.
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Ah, ok.
Wann sollte man diese bilden? Gleich zur ersten Klasse? Nach einer Erprobungsphase? Wann schiebt man sie wieder um (nach wie vielen schlechten Proben...?)?
Ich verstehe deinen Gedanken, sehe aber diverse Probleme bei der Umsetzung (zumal stabile Gruppen in diesem Alter wichtig sind).
Ich denke, eine Lehrkraft kann nach wenigen Wochen einschätzen, wo man "wie vorgesehen" im Stoff starten kann und wo es an Basiskompetenzen mangelt, die erstmal gelegt werden müssen. Ich habe gerade einen Kurs, wo wir erst einige Wochen in der Großgruppe doppelt gesteckt waren und nach der Beobachtungsphase die Gruppe in eine leistungsstärkere und eine leistungsschwächere Truppe getrennt haben. Nach 2 Wochen Unterricht zeigte sich, dass die Zuordnung bei Einzelnen evtl. doch nicht ganz passt, also wurden die nochmal umgesteckt. Das kann man doch flexibel und individuell halten.
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Was erschließt sich dir nicht? Habe es nicht ganz verstanden.
Sollte es das Wort "rumschieben" sein: Damit meinte ich, dass es zum "Einsortieren" der Schüler entweder einen verbindlichen Zeitpunkt gibt (wann sollte der sein und was geschieht mit Schülern, die sich verändern) oder man das nach Belieben machen kann (und hin und her, wenn sich ein Kind verändert, wenn eine neue LK es anders sieht etc.)...?
Mir erschließt sich nicht, warum man keine Klassen mit möglichst gleichen Leitungsständen bildet und Kinder bei Bedarf eben hin und her schiebt, wenn sie z.B. stark aufgeholen oder sich zeigt, dass sie langsamer arbeiten und mehr Wiederholungen benötigen oder dergleichen. Eine Einteilung muss ja nicht starr sein und bleiben, sondern könnte man auch flexibel gestalten.
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Ich denke, weil man das vorab nicht sehen kann, es sich noch verändert und es zudem in diversen Minigrundschulen gar nicht möglich ist (da einzügig oder zweizügig) und weil Lernen über Beziehung in diesem Alter noch entscheidend ist und man die Kinder nicht nach Fähigkeiten rumschieben kann.
...und das erschließt sich mir wiederum überhaupt nicht.
Personalmangel, Zügigkeit etc. schon eher.
Wenn man das liest, ist jedenfalls verständlich, warum jeder, der es kann, Privatschulen für seine Kinder ansteuert, statt sie in dieses Differenzierungschaos zu schmeißen.
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Rechnet es sich auch ohne die ganzen Förderungen und Subventionen, die die Allgemeinheit mittragen muss?
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Wieso sortieren die Grundschulen die Kinder dann nicht in Klassen, in denen die Voraussetzungen fürs Durcharbeiten des Lehrplans gegeben sind und in denen man die vorgesehenen Kompetenzen beim Übertritt mitgeben kann, und Klassen, in denen das eben nicht der Fall ist? Dazu dann passende verbindliche Übertrittsempfehlungen und wir hätten die Probleme möglicherweise gar nicht fortlaufend an allen Schulformen. Auch den Grundschulkollegen ist doch kaum zumutbar, alles tausendfach maximal zu differenzieren.
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Hattie hält auch Klassengrößen für irrelevant. Muss man den ernst nehmen?
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Es ging aber konkret um den Punkt Lehrplanerfüllung und die Sorge, den letztlich nicht bewältigen zu können - sofern ich es nicht missverstanden habe.
Inwiefern hat sich die Rolle des Gymnasiums geändert?
Den Gymnasien hier ist die Schrift herzlich egal, solange sie lesbar und orthografisch korrekt ist. Leider haperts da bereits massiv.
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Ja, vielleicht hat er grundsätzlich Recht, dass die Leistungen im Fach Mathematik nicht mehr so gut sind, wie in der Vergangenheit oder wie in der Schweiz. Aber wollen wir wirklich so ein hohes Niveau für alle Abiturienten? Oder brauchen wir das überhaupt für alle?
Ja!? Denn Abiturienten sind formell immer noch unsere Bildungselite und diejenigen, die wir als zukünftige Leistungsträger benötigen, um den Wumms hier am Laufen zu halten. Es sollte Mindestanspruch sein, diese Leute ausbildungs- und studierfähig an die nächste Stelle ihres Ausbildungsweges zu übergeben. Sowohl Ausbildungsbetriebe als auch Universitäten schlagen seit Jahren Alarm, dass das nicht mehr der Fall ist.
Wenn Vertretern des Schulwesens dazu nichts anderes einfällt als zu überlegen, ob das Niveau überhaupt nötig ist, ist das schon ziemlich zum Weinen.
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Nein musst du nicht. Du musst den Kindern so viel vom Stoff beibringen, wie das ihnen möglich ist. Natürlich musst du anstreben, dass das möglichst dem kompletten Lehrplan der jeweiligen Schulstufe entspricht und im Widerspruchsfall wird auch danach geguckt. Aber was bringt es, wenn da formal alles dokumentiert ist, aber die Kinder nichts verstanden haben. Im Zweifel setzt du Prioritäten.
Ist das "Durchziehen" des Lehrplans nicht auch eine Priorität? Wie wird man den Stärkeren gerecht, wenn der komplette Lehrplanstoff am Ende nicht angemessen durchgenommen wurde, weil man zu lange an Basisthemen verweilt, um auch die Letzten noch mitzunehmen? Liegt hier evtl. der Grund, warum Kinder ohne angemessene Kompetenzen am Gymnasium anlanden?
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Ich hab mich entlassen lassen.
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Angestellt zu beamtengleichen Konditionen mit Planstelleninhabervertrag, ja. Ich hätte aber wie gesagt auch aussteigen und später ggf. über normale Neubewerbung wieder einsteigen können.
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Ich war zwischendurch an einer Ersatzschule, da gabs keine Komplikationen (Überführung wegen Schließung). Ich hab mich allerdings auch informiert, wie es aussähe, wenn ich erstmal ganz aussteige und später evtl. wieder einsteigen will, und auch das wäre laut Personalrat kein Problem gewesen.
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Ich hab mich 2022 entlassen lassen und bin 2025 wieder eingestellt worden, falls das hilft. NRW.
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