Beiträge von Volker_D

    Wenn die Nonnen beten, dann machen die das oft nicht für sich selbst, sondern für andere. Wo willst du also die Grenze setzen? Scheint mir etwas willkürlich zu sein.

    Und auch die Gläubigen in der Kirche beten nicht nur für sich, sondern auch u.a. für Familie und co. Also auch für andere und nicht für sich.

    Ja, ich kenne auch viele weibliche Pfarrerinnen, aber bei den Katholiken gibt's ja nur Männer.

    Und wenn es in allen andren Religionen gleich viele Männer wie Frauen in Priesterberufen gibt und es somit 50/50 steht, kommen halt noch die ganzen katholischen Männer on top und dann sind es insgesamt mehr Männer.

    Diakone (also Frauen bei den Evangelen) dürfen auch Taufen.

    Die Nonnen sind zwar nicht die "leitendenden", aber die machen ja auch "irgendwelche Ristuale und Worte, bei denen sich etwas ändern soll". Gehören also ganz klar zu denjenigen, die solche Rituale ausführen. Oder wolltest du jetzt noch anfangen die Rituale alle nach ihrer Wertigkeit sortieren? Also 1 Taufe ist so viel wert wie 100 Stunden für jemanden beten, oder wie wird das jetzt gewichtet? (Evtl. müsste man auch alle Gläubigen dazuzählen müsste, die nicht nur passiv in der Kirch zuhören, sondern duch Gesang, Gebete, ... Rituale (mit) durchführen. Die machen doch auch irgendwelche Worte und Riten, durch die sich etwas ändern soll.)

    Ich finde, es machen (meistens) Männer rituelle Handlungen, die im Wesentlichen aus Wörtern bestehen und dann soll irgendwas anders sein als vorher.

    Sicher? Ich hätte es zwar im ersten Moment auch vermutet, aber ich habe mal kurz geprüft:

    Es gibt immerhin etwa 5 mal so viele Ordensfrauen wie Ordensmänner in Deutschland.

    In der evangelischen Kirche ist der Frauenanteil (von Pristern, Diakon oder ähnlichen leitenden geistlichen Funktionen) etwa 3 mal so hoch im Vergleich zu den Männern.

    Das könnte knapper werden als vermutet.

    Gute Frage. Evtl. hat der Heide Angst, dass er verhext werden könnte, weil es vielleicht doch einen Gott geben könnte. Stell dir nur vor dieser könnte ihn beeinflussen, dann hätte er nicht mehr die volle Kontrolle über sich.

    a) I.d.R. weiß ich doch gar nicht, ob der andere chronisch erkrankt ist oder nicht.

    b) Du wirst logischerweise nicht mal eben einen Beinbruch heilen, wenn man "Alles Gute" wünscht oder "Kraft spendet" (meinetwegen auch mit Gebet). Wenn dies bei dem anderen aber zu positiven Gedanken führt, dann kann das den Heilungsprozess sehr wohl unterstützen. Ist also nicht immer wirkungslos.

    Je nachdem welche Statistik man sich so anguckt, sind die Zahlen eh sehr deutlich:

    Von den Katholiken geben keine 5% der Mitglieder jeden Sonntag in die Kirche.

    Von den Evangelschen Mitgliedern sind es noch weniger.

    Von den Islamischen (und das, obwohl es dort ja sogar die radikal MUSS Forderung gibt) sind es ebenfalls bei allen Statistiken unter 20% (manchmal nur um 10%. Einzig bei den Flüchtlingen der letzten Jahre ist sie noch recht hoch bei ~50%, aber das trifft auch für katholische Flüchtlinge zu, sogar noch deultich über 50% wöchentlich in die Kriche gehen.).

    Meines Wissens sehen das zumindest die traditionelleren, strenggläubigeren Richtungen des Judentums und Islams für ihre Religionsgemeinschaften ähnlich.

    Im Grunde sagen das doch mehr oder weniger alle monoistischen Religion. Sogar noch schlimmer: Selbst wenn du nicht getauft bist, muss man sich vor Gott verantworten.

    Man muss im Hinterkopf haben, dass Priester und ähnliche Leute das logischerweise sagen, weil es einfach "das beste Geschäftmodell" ist. Wenn man im Grunde keine andere Wahl hat als beizutreten bzw. drin zu bleiben, dann ist das nunmal eine extrem gute Geschäftsidee und man verliert als Priester nicht so schnell seinen Job, wenn man ansonsten mal doofe Dinge macht.

    Religionen, die auch andere Götter "erlauben" müssen da schon etwas besser vorgehen. Die müssen ihren Gläubigen "mehr" bieten, wenn sie nicht an Mitgliedern verlieren wollen.

    Ahh... Vielleicht verstehe ich es falsch. Aber ist das nicht bei vielen Religionen so? Zumindest bei allen, die davon ausgehen, dass es nur einen Gott gibt? Da kann die Religion schlecht sagen: "Ok, dann tritt halt weltlich aus, und wenn du stirbst, dann musst du eben zu deinem anderen Gott hingehen um eingelassen werden."

    Die werden doch logischerweise immer sagen: "Denn tritt halt aus, aber wenn du stibrst, dann weine nicht, denn es gibt ja nur den einen ("unseren") Gott, von dem du dich gerade versuchst zu entfernen. Wie wird der wohl über dich urteilen, wenn du jetzt austrittst?" oder ähnliches.

    Was ist eigentlich Sozialindex "ohne". Haben die Schulen die Daten der Wohnorte ihrer Schüler nicht rechtzeitig geliefert, sind die Schulen so neu, dass da noch nichts erhoben wurde oder war der Index so schlecht (oder gut), dass er die Skala sprengt?

    Ich bin aus der Diskussion mit dir raus. Das ist meine letzte Antwort an dich: Die Kirche wünscht nicht, dass du erscheinst, sondern es ist ein für alle Katholiken verpflichtendes Gebot. Wenn du dagegen verstößt, wirst du je jure - aber normalerweise nicht in der Praxis - sanktioniert: Du darfst erst dann wieder die Eucharistie empfangen, wenn du gültig vor einem Priester gebeichtet und die Absolution empfangen hast.

    Gute Nacht.

    Es gibt sogar bei den Katholiken die Regellung, dass du maximal 2 mal pro Tag die Kommunion empfangen darfst. Der Kirche ist also sehr wohl klar, dass es zig Zeiten gibt an der du das machen kannst. Es gibt nicht EINE vorgeschriebene Zeit.

    Frag doch mal einfach bei der Schule nach. Ich finde immer die Tage der öffenen Tür dafür ganz gut. Dauert jetzt leider noch 1/2 Jahr bis die wieder stattfinden. Wie geagt: Die katholischen Schulen haben z.T. auch Schulgottesdienst Stunden. Und wenn der Anteil dort an der Schule wirklich sehr hoch ist, warum sollte das dann nicht dort auch möglich sein? Dann kanndt du die Schüler gleich mitnehmen und beaufsichtigen. Kannst dir dann im Gegenzug im besten Fall sogar eine Pausenaufsicht anrechnen lassen.

    Doch, an Sonntagen und gebotenen Feiertagen, und zwar entweder am Tag selbst oder am Abend vorher, aber dann nicht vor 17.00 Uhr.

    a) Du verwechselst das mit den Zeiten, wann eine Pfarrgemeinde ihren Gläubigen so eine Feier anbieten sollte. Und das wäre mit der Vorschrift ein Zeitfenster von 31 Stunden! Wer arbeitet denn am Stück 31 Stunden? Das gibt es, aber extrem selten. Da wird man ja wohl ein Fenster finden.

    b) Das ist wie gesagt die Vorschrift für den Priester, nicht für den Gläubigen. Dem wird das nicht "befohlen", sondern es wird maximal von ihm gewünscht.

    Nein, das führt zu unnötigen Friktionen. Und falls du Katholik bist, musst du erst beichten, bevor du die Eucharistie empfangen darfst, sagt jedenfalls die Katholische Kirche.

    Es gibt da übrigens auch Zeiten, zu denen Messen frühestens/spätestens gefeiert werden dürfen.

    Verstehe beide Sätze/Argument nicht:

    1. Wo ist denn vorgeschrieben, dass ich zu einer bestimmten Zeit beichten muss? Ob ich das Montags oder Dienstags oder Mittwoch oder erst nächste Woche mache. Ob um 10:00 Uhr oder 17:00. Da gibt es keine Vorschrift. Belehre mich aber gerne mit einer genauen Vorschrift.

    2. Genau, man darf zu anderen Zeiten feiern. Genau darum geht es doch in der ganzen Diskussion. Es gibt keine feste Zeit, zu der man Feiern/Beten muss.

    Es gibt keine Pflicht in der Bibel.

    Plattenspieler zitiert ja auch außerbiblisch. Unterschied Katholizismus Protestantismus.

    Ich habe dir geholfen, aber anscheinend verstehst du es immer noch nicht. (So deute ich das aber im 3. Satz und bin jetzt echt genervt.)

    Ah.. Ok. Dann hatte ich deinen Text in der Tat falsch verstanden. Kann immer mal passieren. Ich bin auch nur ein Mensch. Sorry, ich hatte dich falsch verstanden. Es tut mir Leid.

    Ich denke, hier treffen einfach sehr unterschiedliche Religionsverständnisse aufeinander.

    Aber belegt doch dieses andere Religionsverständnisse einmal mit einer Quelle. Selbst der Zitierte Domradio Artikel hat ausdrücklich davon gesprochen, dass es keine Pflicht im Sinne einer muss Pflicht ist. Die haben daher "Pflicht" auch schon extra in der Überschrift in Anführungsstriche geschrieben. Und Zeiten nennen die auch nicht. Es geht nur darum zu beten. Ob du das aber am Montag Morgen oder am Freitag Abend oder ... machst, ist vollkommen egal.

    Danke, zumal ich ihm indirekt Recht gegeben habe, ich habe Plattenspieler widersprochen. Aber hier sind so viel Vorurteile unterwegs, dass alles angegriffen wird, dass ich mich aus diesem Thread verabschiede.

    Manchmal lese ich etwas zu schnell/falsch. Dafür sind doch Diskussionen da. Aber ich sehe immer noch keine Pflicht, dass ich zu einer bestimmten Zeit als Christ beten muss. Wie gesagt: ich bin seit Jahren nicht mehr in der Kirche gewesen und noch hat sich keiner beschwert, dass ich kein richtiger Christ bin. Das Geld wird jedenfalls fröhlich von meinem Konto abgebucht für die Kirche. Ich wette auch mal, dass die mich nicht rausschmeisen werden.

    Du nimmst das aber schon sehr persönlich, wenn du Kris hier so angehst, Volker D.

    Sorry. Kommt evtl. so rüber. Ich nehme hier keinem etwas persönlich. Für mich ist es eine nette Diskussion. Falls meine Wortwahl zu hart ist, dann bitte daran denken, dass ich nur etwas "triggern" möchte um zu erkennen wo genau das Problem ist. Ich habe hier keinem etwas Übel genommen. Falls ich etwas zu hart formuliert habe, dann möchte ich mich dafür entschuldigen.

    Aber mal wieder ersthafter (auch wenn wieder etwas übertrieben):

    Die großen Christengemeinschaften haben es in Deutschland insofern auch leichter, als das der Staat das Geld für sie reinholt. Bei einer Moschee oder "unabhängigen"/"kleinen" christlichen Gemeinden ist das schwieriger. Wenn da Leute nicht zum Freitags- oder Sonntagsgebt kommen, dann wird das ggf. schwierig mit den Einnahmen von Geld. Naütlich sagen dann die Leute dort eher, dass es wirklich sein MUSS.

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