Beiträge von Volker_D

    Was ist eigentlich, wenn ein Mädchen aus versehen Werkzeug benutzt? Darf sie dann noch an den Herd?

    Du hast nicht verstanden, was mein Post aussagen sollte.Ich behaupte damit, dass Jungen genau so mit Puppen spielen wie Mädchen. Es ist absoluter Schwachsinn zwischen Jungen und Mädchen zu unterscheiden. Warum wollen hier die meisten ständig die Geschlechter trennen?

    Bei Begrüßungen auf Papier und in der Textverarbeitung werde ich das vermutlich machen.Ist schließlich kürzer als zwei getrennte Bezeichnungne zu schreiben. Da gefällt mir das ganz gut, weil es kürzer ist.

    In Fließtexten habe ich das eh immer vermieden, da ich dann immer "ihr" oder "wir" oder ähnliches geschrieben habe. Da habe ich das im Grunde nie gebraucht. Häufig kam es nur in meiner zweiten Staatsexamensarbeit vor. Und dort habe ich im Vorwort definiert, dass "S" für "Schüler und Schülerinnen" steht. Brauchte ich, da wir ein 20 Seiten Limit bei der Arbeit hatten :)

    Bei den Programmübersetzungen im Interface werde ich es aber definitiv nicht machen. Dort kann ich einfach nur "Lehrer" schreiben, weil an einigen Stellen einfach der Platz nicht reicht. Und es dann an anderen Stellen anders zu schreiben ist verwirrend. Dann denken die Leute es wäre ein Unterschied.

    Warum habe die so eine lange Schreibweise gewählt?

    Wenn man schon unbedingt die Frauen mit "in" separieren will oder sie sich separieren wollten (war das historisch eigentlich ein Malus, der von den Männern den Frauen aufgelegt wurde oder ein Bonus, den die Frauen haben wollten?) dann hätte es ja auch Alternativen gegeben:

    "Lehrer" (alle)

    "Lehrerus" (männlich)

    "Lehrerin" (weiblich)

    oder

    "Lehreri" (alle)

    "Lehrer" (männlich)

    "Lehrerin" (weiblich)

    Aber gut. Für die Vorschläge ist es wohl ein paar Jahr zu spät.

    Ich denke das Problem ist, das irgendjemand mal gesagt hat, dass "Person" alle Geschlechter umfasst und "Lehrer" nur Männer sind. Dieses "Wissen" hängt in vielen Köpfen und sie können sich einfach nicht vorstellen/davon befreien, dass man "Lehrer" auch für alle Geschlechter definieren kann. Was hindert uns denn daran, dass man sich bei "Lehrer" alle Geschlechter vorstellt? Das sind doch einfach nur die alten/konservativen Vorstellungem, die in vielen Köpfen geistern. Warum kann man nicht mal etwas fortschrittlich sein und sich von diesen alten Zöpfen lösen und eine neue Definition akzeptieren?

    Naja. Wer das mit "Länge" ganz genau nimmt, dann dürfte es kompliziert werden.

    Ich verbinde mit "Länge" erstmal immer die Anzahl der Zeichen.

    Wobei das beim Programmieren gar nicht so leicht ist. z.B. sind die Buchstaben a und ü im Windows-1250-Zeichensatz beide 1 Byte lang. Während die gleichen Zeichen in UTF unterschiedlich lang sein können. Ihr benutzt vermutlich gerade den UTF-8-Zeichensatz. Da ist das a nur 1 Byte lang und das ü ist mindestens 2 Byte lang.

    Aber auf dem Bildschirm könnte man die Länge auch in Pixeln abzählen. Bei einer proportionalen Schrift ist ein W viel "länger/breiter" als ein i, obwohl beide 1 Byte lang sind.

    Silben finde ich jetzt nicht so entscheident, aber beim Sprechen viel mehr die Laute. Dabei müsste man die Anzahl als auch die Aussprächelänge der Laute achten.

    Bin ich jetzt zu faul zu das zu prüfen, aber ich würde tippen, dass meine Variante immer kürzer ist. Egal was man unter "Länge" versteht.

    Trollalarm??

    Habe ich nur geschrieben, weil ich mit "Lehramtsstudent 2.0?" bezeichnet wurde. Trollalarm??

    Mein Gott. Plattenspiel hat sich die Länge der Worte angeguckt und gesehn, dass seine kürzer sind. Das ist doch nicht schlimm. Das ist doch erstmal ganz richtig so. Ich habe halt "Buchstaben" für "Länge" benutzt. Ich hatte vorher offensichtlich zu kurz/ungenau erklärt, dass es doch nicht auf einzelne Worte ankommt, sondern wie oft man diese benutzt. Und dann hat er etwas "Trollalarm mäißig" mit "Silben" und "Lehramtsstudent 2.0?" geantwortet. Das ist doch nicht schlimm. Dann darf man doch gerne auch mal etwas witzig antworten, oder?

    Wenn sich jemand daruch beleidigt fühlt, dann möchte ich mich hiermit Entschuldigen. Es war nicht meine Absicht jemand zu beleidigen.

    Abgesehen von der Länge finde ich Humblebees Vorschlag ungünstig, weil es sich nicht analog auf alle anderen Berufe übertragen lässt.

    Wie heißt es dann bei Polizist, Bäcker, Maler?

    Polizeikraft (ok), Bäckerkraft / Backkraft, Malerkraft (?)

    Polizist, Bäcker, Maler

    Polizistin, Bäckerin, Malerin

    Vermutlich müsste man dann wieder viele Außnahmen nutzen.

    Das finde ich nicht lächerlich. Ich habe ja nicht gesagt Lehrer soll jetzt mit "L" abgekürzt werden. Ich möchte auch nicht, dass du auf die Deutsche Sprache den Huffmann-Algorithmus anwendest oder die Hamming-Distanz immer nur 1 betragen darf.

    Mein Vorschlag ist ja auch nicht unüblich. Das (also "meine" Dreiteilung fassen doch schon heute Menschen genau so auf.)

    Außerdem:

    1. Ich lese so schneller.

    2. Ich spreche schneller.

    2. Bücher, Seminararbeiten, die Bass, ... wird kürzer. (Bzw. würden nicht länger werden)

    3. Oberflächen von Programmen passen noch auf den Bildschirm

    ...

    Ich übersetze in meiner Freizeit Programme und dort habe ich jetzt schon oft ein Problem. Dort kommt sehr oft "teacher" und "teachers" vor. Im Englischen schön kurz. Jetzt muss ich das immer ins deutsche übersetzen. Wird viel länger und passt dann z.T. nicht mehr auf den Bildschirm. Das Programm wird dadurch z.T. nicht mehr bedienbar, weil man nicht mehr alles sehen kann.

    Und mit Humblebees Vorschlag ist es dann:

    Lehrkräfte: alle (10 Buchstaben)

    Lehrer: männliche Lehrkräfte (6 Buchstaben)

    Lehrerinnen: weibliche Lehrkräfte (11 Buchstaben)

    Im Schnitt also: 5%*6 + 5%*11 + 90%*10 = 9,85 Buchstaben.

    Das ist schon besser als bei Plattenspieler, aber immer noch länger als mein Vorschlag.

    (Und ich finde die 90% bei mir ehrlichgesagt wohlwollen geschätz. Ich denke ist sind sogar weit mehr als 90% und dann wird mein Vorschlag noch sparsamer im Vergleich zu den anderen Vorschlägen.)

    Ich rechne mal vor:

    Normalerweise spricht man doch immer von männlich und weiblich Personen gleichzeitig.

    Nur Männer oder nur Frauen werden doch selten benutzt.

    Nehmen wir mal den Begriff "Lehrer".

    Da würde ich jetzt raten, dass er in 90% der Fälle immer alle Lehrer gemeint sind.

    In 5% der Fällen nur die Männer und in 5% der Fälle nur die Frauen.

    Plattenspieler möchte:

    "Lehrer:innen" für alle (vermute ich mal, weil es ja kurz ist) (12 Buchstaben)

    "Lehrerinnen" für Frauen (11 Buchstaben)

    "Lehrer" für Männer (6 Buchstaben)

    Das macht im Schnitt: 5%*11 + 5%*6 + 90%*12 = 11,65 Buchstaben.

    Ich schlage vor:

    "Lehrer" für alle (6 Buchstaben)

    "weibliche Lehrer" (16 Buchstaben)

    "männliche Lehrer" (16 Buchstaben)

    Das macht im Schnitt: 5%*16 + 5%*16 + 90%*6 = 7 Buchstaben.

    Sprich: Ich habe etwa 40% gespart!

    Die Variante von dir hat aber nicht den Vorteil häufige Worte zu kürzen.

    Mein Beispiel lässt sich doch auf alles Übertragen. Alle Berufsbezeichnungen!

    Beispiel: "Bäcker".

    Wenn ich irgendwo einen Laden sehe, dann sage ich "Ich gehe zum Bäcker" (Obwohl die vermutlich nur eine Bäckereifachangestellte oder ein Bäckereifachangestellter in dem Laden ist.)

    Wann spricht man denn wirklich nur die männliche oder nur die weibliche Gruppe an? Das ist doch selten. I.d.R. meint man doch immer alle.

    Nee.. das war nicht die intention. Ich sage in dem Fall das "Du musst" nur davor um der Gegenfrage "Wie, sie haben Eierstöcke"? zu vermeiden.

    "Solltest" benutze ich ungern, seit dem ich bemerkt habe, dass in der BASS kein "muss" vorkommt, sondern alles mit "sollte" beschrieben wird und mir von der Schulleitung dann immer gesagt wird, dass ein "sollte" in der BASS "muss" bedeutet.


    Man kann aber trotzdem zwischen männlichen und weiblichen Lehrern unterschieden. Auch ohne "Lehrer:innen".

    Lehrer (im Plural) = alle Lehrer

    männliche Lehrer = männliche Lehrer

    weibliche Lehrer = weibliche Lehrer.

    Ich bevorzuge erhlich gesagt diese Auffassung, weil sie viel kürzer ist. Im Normalfall spricht man doch immer nur von männlichen und weiblichen Lehrern/Personnen. Wann kammt es denn vor, dass man diese Gruppen getrennt hat? Das ist doch selten. Und in diesen seltenen Fallen benutzt man halt die längere Version. In allen anderen allgemeinen Fällen die kurze Version. Macht doch ein Kompressionsalgorithmus genau so: Worte, die häufig benutzt werden bekommen eine kurze Codierung. Worte, die selten benutzt werden bekommen eine lange Kodierung. Dadurch werden Datein schon kurz und können schnell gelesen werden. Die Oberfläche der GUI ist nicht überfüllt, ...

    Hat doch nur Vorteile.

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