Beiträge von Volker_D

    Dann aber ohne „accent“? Schreibst du auch „gLas“?

    Wobei unterschiedliche Schreibweisen und Definitionen nicht ungewöhnlich sind.

    Schönes Beispiel Vorsilben: das k von kilo müsste man eigentlich immer goß Schreiben. Wird aber (fast) immer klein geschrieben.

    Oder Definitionen. In Physik kann man Einheiten definieren. Was ist eine Sekunde? Was ist ein Meter? Was ist Ampere? Was ist ein Kelvin? ...

    Nur beim Gewicht macht man eine Außnahme: Was ist 1 kg? Eigentlich von der Logik her müsste man 1 g definieren.

    Hat rein historische Gründe. Hat nichts mit Logok zu tun.

    Ich war Kind. Und als Kind habe ich gewußt, dass die Schwarzwaldklink nur von Schauspielern gestellt ist. Ich wußte auch, dass meister Propper nicht zum Putzen vorbeikommt. Ich wußte, dass die Frau dort Werbung für ein Produkt machen möchte, damit es sich die Leute kaufen.

    Und ich dachte, die Firma Colgate und Co. haben extra einen Arzt für diese Werbung eingeladen/bezahlt, damit der auch wissenschaftlich Bestätigen kann, dass das Produkt gut ist.

    Und ich denke so haben nicht wenige gedacht. Das ist dann vermutlich auch der Grund, warum man heute Zahnarztgattin sagt. Damit der Kunde nicht getäuscht werden kann. Unter "Sexismus" würde ich das nämlich nicht einordnen, oder ist der Beruf des Zahnarztes so ein typischer unterbezahlter Frauenberuf?

    Und das du mir vorwirst, dass ich das heute noch denken würde, wo ich es selbst anderen vorher ergeklärt habe, ist dann doch sehr unlogisch, oder?

    Wobei ich die Werbung jetzt nicht unter "Sexismus" einordnen würde.

    Unter Sexismus hätte ich die Kaffewerbung, Wäschewerbung, Küchenwerbung, ... genannt.

    Ist diese Zahnarztwerbung nicht eher ein Gegenteil von Sexismuswerbung?

    Für mich ist es "nur" ein gemeiner Trick den Kunden vorzutäuschen, dass hier ein Arzt etwas empfiehlt.

    zum Beispiel hier:

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    Das ist Werbung für Zahncreme, Haftcreme, Sahnseide, Mündspühlung, ... alle möglichen Werbungen, die man in den 80er und 90er im Fernsehen sehen konnte. Ärtze dürften damals doch keine Werbung machen. Keine Ahnung ob die das heute machen dürfen. Ich habe schon lange kein Fernsehen mehr geguckt.

    Wichtig ist doch, dasss statt "Zahnärztin" etwas anderes genommen, das sich so ähnlich anhört. Wenn man Zahnartzgattin gesagt hätte, dann währe es ja kein Trick gewesen. Dann ist sofort klar, dass es nur die Frau des Zahnarztes ist. Aber durch Zahnarztfrau "vertuscht" man das absichtlich.

    Ich bin kein Englischlehrer, aber laut dict.leo.org sind 3 Varianten im Englischen erlaubt: email, e-mail und E-mail

    Es dürfte ja eigentlich nicht an der Schrift liegen. Ansonsten könnten ja die Sprachen keinen Artikel haben, wenn man sie nicht schreiben kann. Seit wann gibt es Artikel (im Deutschen)? Die gab es doch schon vermutlich vor der Schrift, oder?

    Das hat mit der Aussprache nichts zu tun, das Neutrum ist an der Stelle Standardsprache.

    Das es Standard ist, ist mir schon klar. Mich interessiert warum das zum Standard geworden ist?

    Ich könnte mir schon vorstellen, dass es an der Aussprache liegt.

    Denn E-Mail und Email hat genau die gleichen Buchstaben des Alphabets in genau der gleichen Reihenfolge. Der Bindestrich sorgt dafür, dass es anders ausgesprochen wird. Und schon sind die Artikel zu diesen beiden Worten anders.

    Ich glaube, dass mindestens einem Teil der Männer wirklich die Vorstellung dafür fehlt, wie diese Art der verbalen Zurücksetzung sich anfühlt.

    Ich denke, dass kann ich sehr gut nachvollziehen. Bei diesem ganzen "Lehrer:innen" Gendern wundert es mich daher, dass gerade die Frauen nicht sagen, dass die anderen/diversen Geschlechter nicht auch ein Recht haben angesprochen werden zu können. Die meisten Frauen wollen witzigerweise "ihr" "in" behalten, und wollen die Diversion nur in ALLE abschieben (Daher der : oder das * in Lehrer:innen) und gaukeln dann scheinheilig vor sich um die Diversen zu kümmern. Aber eine eigene Ansprache wird den Diversen nicht erlaubt, warum auch immer. Dort unterstützen die Frauen nicht die anderen Geschlechter. (Und vermutluch aus' Tradition' schon gar nicht die Männer).

    Das ist weder ein Trick noch Werbung.

    Warum ist das kein Trick? Ärzte durften zumindest damals keine Werbung machen. Daher hat man die Werbung dann jemanden machen lassen, der den Eindruck erweckt Arzt zu sein. Als Kind dache ich immer das ist eine Ärztin. Und davor und/oder danach kam Werbung für Meister Propper oder Eduscho oder .... Das war im Werbeblock. Für mich ist das ganz klar ein Trick in einer Werbung gewesen, die mich als Kind geblendet hat. Und es ist ganz klar Werbung. Die Firmen haben dafür Geld zahlen müssen, damit für ihr Produkt Werbung gemacht wird.

    Ich vermute, dir sollte nicht vorgeworfen werden, dass du Kolonialismus gut findest.

    Es sollte vermultich nur eine Usache genannt werden, warum sich einige Sprachen sehr schnelll ausgebreitet haben könnten.

    Ich habe gerade den Artikel zum Ursprung der Sprachen gelesen und frage mich etwas, wie sie aus der DNA ausschließen können, dass keine Kolonisierung stattgefunden hat. Die Kolonisierung kann ja ggf. nur für einen sehr kleinen Zeitraum "erfolgreich" gewesen sein und ist dann zurückgeschlagen worden. In der DNA wird man das von friedlichen Händlern, die in das Land eingereist sind, nicht unterscheiden können. Trotzdem hat die kurze erfolgreiche Kolonisierung und der anschließender Rückzug stattgefunden und Sprache und oder Schrift sind in den Ländern noch immer aus dieser kurzfristigen gewaltvollen Kolionalzeit vorhanden. Das trifft , meiner Meinung nach, z.B. auf Japan und einige Länder in Afrika zu.

    Am schnellsten entwickeln sich übrigens (Computer)-sprachen. Schon wenige Jahre nach Erfinndung des Computers gab es ein Sprachgewirr von hunderten von Sprachen.

    Aber wir können es gerne über deine Variante mal machen.

    Also. Stell dir diesen Text vor 30 Jahren im Lehrerzimmer vor:

    "Liebes Kollegium,

    am Freitag machen wir einen Lehrerausflug. Wer nicht mitfährt muss in der Schule die Notbetreuung machen.

    Schöne Woche"

    Was würden wohl die meisten Kollegen vor 30 Jahren "geraten" haben?

    Das hat nichts mit unflexibel zu tun. Wenn ich nicht weiß, nach welchen Regeln der andere geschrieben hat, dann kann ich es nicht zuordnen, weil es zweideutig ist. Das kann man logisch nicht lösen. Ist ist unmöglich. Compiler brechen dann mit einer Error-Meldung ab und machen nicht weiter.

    Als Mensch bin ich natürlch flexibler und brauche nicht abbrechen, sondern kann weiter lesen/compilieren. Aber ich habe dann 2 Übersetzungen. Welche richtig ist kann man dann aber nicht wissen. Höchstens raten.

    ah.. Dann reden wir aneinander vorbei. Mir ist klar, dass man das so schreiben kann. Ist doch auch gut so. Es sind aber nicht alle Texte so gut wie deine. Es gibt zig Bücher, Zeitschriften, ... von zig Menschen. Die haben nicht alle deine Schreibweise.

    Es geht mir darum, ob eine Sprache (in beiden Richtungen) kompatibel ist.

    Ich denke da vermutlich zu sehr wie ein Informatiker.

    Wenn in Informatik c++ (Version 2014) neue Regeln bekommt und zu c++ (Version 2017) wird. Dann achtet man auf verschiedene Dinge:

    1. Kann ein c++ 2014 Text auf Version 2017 kompiliert werden?

    (Also können ALLE alten Text korrekt verstanden werden, wenn man die neuen Regeln anwendet und im Notfall auf die alten zurückgreift?)

    Das könnte meine "-us" Variante. Die "Lehrer:innen" Variante hingegen nicht.

    2. Kann ein c++ 2017 Text auf einem alten C++2014 Compiler übersetzt werden?

    (Also können neue Texte verstanden werden, wenn man einen alten Compiler benutzt)?

    Das kann weder meine noch die "Lehrer:innen" Variante sinnvoll. (Es geht, aber für menschliche Kommunikation dürfte es doch ungewohnt sein, weil man einfach beide Varianten schreiben würde.

    Punkt 1 sollte nach möglichst immer zu 100% erfüllt sein. Ansonsten laufen ja alte Projekte nicht mehr. Üblich ist, das dieser Punkt immer zu 100% erfüllt ist.

    Punkt 2 ist, auch wenn es sich im ersten Moment überraschend anhört, bei Compilern i.d.R. auch erfüllt! (Der Trick läuft dort i.d.R. über Markierung von Textstellen, die nach neuen Regeln übersetzt werden sollen und Markierungen, in denen Alternative Varianten stehen.

    Es geht nicht darum, wie man einen Text eindeutig machen kann. Es geht darum, dass Texte nicht eindeutig sein können. Und das ist mein Beispiel. Ist ist doppeldeutig. Willst du jetzt alle Bücher der Welt auf mögliche Doppeldeutigkeiten prüfen?

    Wenn man meine Variante nehmen würde, dann bräuchte man gar nichts prüfen, weil es damit keine Doppeldeutigkeiten gäbe.

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