Beiträge von Volker_D

    Das möchte ich nicht ganz abstreiten.

    Wenn ich so darüber nachdenke: Bei uns könnte jeder Schüler innerhalb einer Woche an extrem viele digital abgelegten Daten kommen (nicht nur Stundenpläne und Vertretungspläne, sondern auch Verwaltungsdokumente, Noten, ...) ohne dafür ein besonders hohes technisches Know-How zu haben und ohne das wir Lehrer eine Chance hätten dies zu bemerken. Ich würde darauf tippen, dass das an mehreren anderen Schulen analog ist.

    Z.B. einzelne Kollegen bekommen trotz voller Stelle Jahr für Jahr einen freien Tag (!), während anderen mit dem gleichen Wunsch gesagt wird, dass sich dies nicht einrichten ließe.

    Das kann durchaus sein. Kann man ohne die Daten so nicht sagen. Manchmal ergeben sich Dinge indirekt.

    Zwei einfache Beispiele (Ich könnte da mehr nennen)

    Hauswirtschaft an einer 5-zügigen Schule so gelegt, dass HW immer in der 5&6 Stunde liegt (sodass man nicht in der 1. + 2. Stunde nicht das Mittagessen kocht.) Da HW nur mit halben Klassen war, war ein sinnvolles Fach damit gekoppelt. Sprich: Damit hatte automatisch der andere Lehrer nie einen freien Tag. (Was da aber auch nicht schlimm war).

    oder:

    Ein Relilehrer war bei uns an zwei Tagen außer Haus. Sprich: Da Reli immer parallel liegt waren alle Religionsstunden auf nur 3 Tage verteilt. Bei allen Reli-(Teilzeit)lehrern war es daher immer einfach freie Tage zu setzen (passierte ja fast automatisch ohne aktive dafür etwa machen zu müssen).

    ...

    Nur weil es bei Teilzeitkräften schwerer (oder gar nicht) möglich ist, ist das kein Argument dies bei Vollzeitkräften dann (negativ) durchführen zu können.

    Wer meine Texte genau gelesen hat, hat ja bemerkt, dass ich Punkte für und gegen die Veröffentlichung genannt habe. Ich bin mir selbst nicht sicher was das Beste ist und bin in der "guten" Position dies auch gar nicht entscheiden zu müssen.

    Wenn die gesetzlichen Vorgaben nicht wären, dann würde ich eher zur kompletten Veröffentlichung tendieren.

    Unter der Hand laufen da oft komische Dinge. Beispiel: Ein Lehrer hat sich (sinnvoll begründet) gewünscht die 1. Stunde frei zu haben und dies auch über Jahre erhalten. Ist dann aber nach einigen Jahren durch Kollegium gerannt und hat sich über den Stundenplaner beschwert, dass der immer so schlechte Pläne macht, weil andere Kollegen ja die ausgeruhten Schüler in der 1. Stunde bekommen und er selbst seine Schüler immer erst später hat. Und als "Beweis" auf seine Pläne verwiesen, wo er seine (gewünschten!) 1. Stunden frei hatte.

    Insofern: Ich bin hier für komplette Offenlegung.

    Ich könnte da Anekdoten erzählen, die mich nicht mehr schlafen lassen.

    wow, coole Schule, wo alle nur ihr Soll machen und keine Plus- oder Minusstunden mache.

    Falls sich das auf meine Text bezog: Habe ich nie behauptet. Bitte aufmerksamer lesen.

    Amoklauf/Feuer: ich finde es gut, nachgucken zu können, dass jemand in der Schule NICHT da war. (also zb freier Tag. Wenn es eine Freistunde war und der Mensch ist nicht mit einer Klasse raus, würde ich mich vll fragen, ob er in einem bestimmten Raum war, wo man suchen könnte, zb.

    Was hat das mit den oben angebrachten Punkten zu tun? Die Kommunikation mit der Feuerwehr/Polizei übernimmt die Schulleitung (oder Stellvertretung). Die hat die Einsicht in die Pläne. Dafür braucht kein Lehrer Einsicht in die Pläne.

    Damit ich Kollege X sagen kann: "Du, kann ich am nächsten Freitag in der 2. Stunde meine Arbeit in der 10A schreiben lassen, wenn du da normalerweise Unterricht hast? Du kriegst die verlorengegangene Unterrichtsstunde dann am Mittwoch in der 4. Stunde - da unterrichte ich ebenfalls die 10A und du hast eine Freistunde - zurück."

    Wenn ich den Kollegen heruasgefunden habe, dann kann ich das ja ggf. mit ihm besprechen. Dafür brauche ich aber nicht seinen Plan, sondern kann den Kollegen fargen ob er das möchte und dann (auf seinen Wunsch) mit ihm ggf. tauschen. Hier kann ich nur wieder sagen: In meinen Fällen ging das Stundenplantechnisch meistens gar nicht. (Bei Kollegen an Realschulen oder Grundschulen funktioniert das meistens nicht, da die Lehrer 28 WS (auf ~30 WS der Schüler) haben. An einer Schule mit Oberstufe, wo die Lehrer weniger unterrichten, aber die Stunden über den ganzen Tag verteilt sind, mag das in das in der Unterrstufe eher gehen. In der Oberstufe sind ja in der Regel die Kursblöcke und an Gesamtschulen sind die Hauptfäche i.d.R. immer parallel mit einer Doppelstunde. Sprich:; so ein Tausch ist an solchen Schulen auch nicht nötig.)

    Altersermäßigung, Sammlung, Korrekturen, Stundenplan, Vertretungsplan, Klausurplan, Nachschreiber, Bereichsleitung, Bildungsgangsarbeit, Begabtenförderung, Öffentlichkeitsarbeit, Praktikumsorganisation, Mehrarbeit im Vorjahr... Bei mir weiß wahrscheinlich niemand wie viele Stunden ich eigentlich mache (wie viele ich bezahlt bekomme...) Wie soll da jemand auf den Grund von einer Reduktion kommen?

    Das weiß ich auch:

    Altersermäßigung: Viele Schulen haben die Geburttagslisten in den Lehrerzimmern hängen. Also kein Geheimnis.

    Für Nachschreiber werde ich wohl nicht ein ganzes Jahr Ermäßigung erhalten.

    Die meisten Stundenermäßigungen sind öffentlich in Lehrerkonferenzen besprochen worden.

    (Ich habe selbst die Stundenpläne an meiner alten Schule gemacht und kenne daher die genauen Zahlen. Kurz: Ich war überrascht wie viele Kollegen Schwerbehindertenermäßigung erhalten)

    Ich kenne auch den anderen Fall (wollte ich erst nicht schreiben (siehe Blickwinkel 6 oben):

    Ein Kollege wurde gefragt wie viele Ermäßigungsstunden er für seine Tätigkeit erhält. Dieser Antwortete korrekt "Zähl doch am aushängenden Stundenplan nach, dann kannst du dir ausrechnen, dass ich X erhalte". Diese Zahl wurde beim Schulleiter hinterfragt. Der Kollege wurde anschließend von der Schulleitung als "Verräter von Betriebsgeheimnissen" dargestellt. Erst ein Verweis auf die öffentlich aushängenden Pläne lies den Schulleiter dann kleinlaut werden. Insofern siehe Blickwinkel 1.

    Meinst du ernsthaft, ein Amokläufer (ein m übrigens) schaut vorher auf den Plan?

    Mit Sicherheit nicht alle. Aber wenn sich da Leute vorher über Wochen Gedanken machen und mehrere Waffen besorgen,... Die planen doch. Der sagt sich ja auch nicht: "Achh... ich gehe mal in den Sommerferien Sonntags um 18:00 in die Schule einen Überfall machen." Natürlich machen die sich nicht nur über die Waffe gedanken, sondern auch über die Zeit. Ich fände es komisch, wenn die nicht alle verfügbaren Informationen nutzen.

    Aber ich will dem Kollegen doch eine Rücktauschmöglichkeit anbieten, zu der er auch kann, also eine Lücke in seinem Plan haben muss. Dann ist es praktischer, wenn ich das gleich mit nachsehen kann, anstatt viele Lehrkräfte der Klasse abzuklappern, bis ich einen passenden Tauschpartner finde.

    Das ist mir klar. Aber dafür brauche ich doch keinen Lehrerplan.

    Noch einmal von vorne:

    Ich habe z.B. die 10A in M in der 1. Stunde und brauch für die Arbeit die 2. Stunde.

    Dann gucke ich in den Stundenplan der Klasse 10A wer die 2. Stunde hat. Dort sehe ich dann, dass es Kollege X ist. Also spreche ich Kollege X an.

    Wofür brauche ich den Plan von Kollege X?!

    Ich sehe das aus verschiedenen Winkeln:

    Blickwinkel 1:

    Sind die Stundenpläne nicht offen, dann macht das erstmal einen "komischen" Eindruck. Könnte da etwas ungerecht/versteckt sein? Das Argument kann ich sehr gut verstehen. Offen = besser.

    Blkickwinkel 2: Ich will mal mit einem Kollegen tauschen (zwecks Klassenarbeit). Dafür brauche ich keinen Stundenplan eines Kollegen. Der Plan der Klasse reicht. Ich will schließlich meine Schüler (also die Klasse/Kurs) haben und nicht den Kollegen. Es reicht also ein Klassenplan meiner Klasse.

    Ich habe es in über 20 Jahren als Lehrer noch nie gebraucht, dass ich den Plan eines anderen Lehrers sehen musste. Wenn ich mit einem anderen Lehrer sprechen wollte, dann habe ich das in der Pause im Lehrerzimmer gemacht, im eine Notiz auf den Platz oder in Fach gelegt, eine E-Mail geschrieben, ... . Ich müsste bisher nie dringend zum Kollegen in seinen Unterricht laufen.

    Blickwinkel 3:

    Leider liest man immer wieder von diesen Ammokläufen. Öffentliche Stundenpläne vereinfachen es diesen Menschen ihr Ziel zu erreichen.

    Blickwinkel 4:

    https://lfd.niedersachsen.de/startseite/the…ulen-56175.html

    (siehe rechte Seite "Veröffentlichung von Vertretungsplänen" (KEINE LEHRERNAMEN!) und "elektronisches Klassenbuch". Entscheidend dabei ist der 2. Satz "Es ist darauf zu achten, dass dabei nur die Daten erhoben, die auch für das Klassenbuch in Papierform erforderlich sind." also keine Lehrerpläne!)

    Blickwinkel 5:
    Man kann aufgrund der Stundenpläne ggf. sehr schnell auf den Gesundheitszustandes eines Kollegen schließen (Bei Teilzeitkollegen ist das natürlich nicht so leicht zu sehen, aber bei Vollzeitkollegen fällt es sofort auf. Stichwort: Schwerbehindertenermäßigung). Ich war überrascht wie viele Kollegen Schwerbehintertenermäigung erhalten.

    Blickwinkel 6:

    In NRW sind für LKs nur 2 Schienen/Leisten üblich.

    Ich kenne Untis nur von der Stundenplanung. Dort verstößt es gerne gegen Vorgaben.

    Ich nutze daher ein Stundenplanungsprogramm, welches sich (auf Wunsch) IMMER an die Vorgaben hält. Vorteil: Es hält sich IMMER an die Vorgaben. Nachteil: Wenn das mathematisch nicht möglich ist, dann muss man eine der Vorgaben löschen, da man sonst keine Lösung erhält. (Oder die "erzwungene" Vorgabe "aufweichen" und nicht verbindlich machen.)

    Bei Kursplanung habe ich leider nicht den Vergleich zu der Untis Version. Aber ich habe mal die Oberstufenplanung von mehreren Schulen gemacht. Das Programm (selbst geschrieben), hält sich IMMER an die Vorgaben. Ging ziemlich schnell im Vergleich zu den NRW Programmen.

    Vergleich mit Untis würde ich nicht scheuen. Wenn einer Lust auf einen Vergleich hat, dann soll er mich gerne mal per PM anschreiben.

    Link möchte ich hier nicht öffentlich setzen.

    Eigentlich ist die Anzahl der Kurse nicht das entschiedene für die Lücken im Stundenplan, sondern die Anzahl der maximal erlaubten Schienen. Ist diese zu hoch, dann entstehen viele Lücken. Ist diese möglichst klein, dann entstehen weniger Lücken und es muss weniger Nachmittagsunterricht genommen werden. Richtig ist aber, dass bei gleicher Wert für die Anzahl der Schienen die Anzahl der Kurse das Berechnen maßgeblich beeinflussen kann.

    Also wenn du nicht nachschreiben möchtest:

    Ich weiß ja nicht ob es ein Jahrgang mit 2 oder 3 Arbeiten ist, aber was soll den passieren?

    Wenn ich es richtig verstanden habe, dann steht sonst immer 5. Also wohl mindestens 1 (oder 2) andere Arbeit(en) 5. Die mündlichen Noten alle 5. Was soll die eine gute Arbeit da "schlimmes/gutes" machen. Dann bekommt sie im 1. Halbjahr evtl. eine 4 auf dem Zeugnis. Ja und? Das Zeugnis guck sich doch wahrscheinlich nie mehr einer an. Jeder will mindestens noch das Zeugnis vom 2. Halbjahr sehen. Und das im Corona-Jahr so maches anders gelaufen ist, ist jedem der Zeugnisse liest klar.

    Bei allen anderen kommenden Arbeiten also immer schön Handy einsammeln und die verdächtigen Schüler sitzen ab jetzt bei Klassenarbeiten in der ersten Reihe und du schreibst nie mehr Klassenarbeiten in 2 Räumen gleichzeitig.

    Ich muss mal etwas Platz schaffen und verkaufe daher u.a. folgende Mathebücher:

    Abakus 5 bis 10. Schöningh Verlag. Gymnasium. Zustand: wie neu

    Maßstab 5 bis 10. Schrödelverlag. Realschule. Zustand: wie neu

    Mathematik heute 5 bis 10. Schrödel Verlag. Realschule. Zustand: wie neu bis sehr gut (2 Stück mit Stempel) (etwa 20 Jahre alt)

    Die 13 Jahre alte Version:

    Maßstab 5,6,7,9,10. Zustand: Wie neu

    Welt und Zahl 5 bis 10. Schrödel Verlag. Realschule. Zustand: wie neu bis sehr gut (3 mit Stempel)

    Schnittpunkt 5 bis 10.Keltt Verlag. Realschule. Zustand: wie neu bis ausreichend (3 mit Stempel)

    +Lehrerbände 5 bis 10. Zustand: gut

    Mathematik real 5 bis 10. Cornelsen Verlag. Zustand: wie neu

    Mathematik real Lösungshefte 5-8 und 10. Zustand: wie neu

    Mathematik real Handreichungen mit Kopiervorlagen 5 und 6. Zustand: wie neu

    Arbeitshefte Mathe real 5 bis 9. Cornelsen Verlag. Mit Lösung und CD. Zustand: wie neu

    Lösungshefte und Handreichungen mit Kopiervorlagen für "Mathematik Interaktiv. Cornelsen Verlag" 5 und 6. Zustand: wie neu

    kompakt Orientierungswissen Mathematik interaktiv 5 bis 6. Cornelsen Verlag. Zustand: wie neu

    Bei Interesse PN an mich.

    Wundert mich etwas, dass die Arbeit zu schlecht ausfällt, wenn sie vorher fotogrfiert wurde :)

    Kann mich daran erinnern, dass ich damals (als der Drittelerlass noch galt) auch ein paar mal beim Schulleiter war, weil der Schnitt so schlecht war. Das ging immer recht schnell. Klassenbuch, meinen Unterlagen und schulinternen Lehrplan hingelegt und mit der Klassenarbeit abgeglichen. Ergebnis: Ich habe nie eine Klassenarbeit neu schreiben lassen.

    Welchen unschlagbaren Vorteil hat Untis, dass alle den nutzen.

    Der aSc Stundenplaner kann beim automatischen erstellen von Stundenplänen nicht mit Untis mithalten. Untis ist schneller und schafft es auch noch komplexere Pläne zu lösen. Bei kleinen Schulen mit leichten Plänen ist das wohl egal. Bei größeren Schulen macht das aber den Unterschied zwischen guten und schlechten Plänen.

    Die Marktmacht kommt daher, weil es recht schnell ist und schon seit ~40 Jahren auf dem Markt ist.

    Seit ~13 Jahren gibt es aber mindestens ein Programm, welches deutlich bessere Pläne berechnet kann als Units (Ich konnte damit an unserer Schule unter Beachtung aller anderen Vorgaben die Anzahl der Springstunden für den Lehrer, der die meisten Springstunden hatte, halbieren; Und die Summe aller Springstunden im ganzen Kollegium um 30% reduzieren.)

    Ich kenne nicht wenige Schulen im In- und Ausland, die nicht mehr aSc und auch nicht mehr Untis einsetzen, sondern auf die alternative Software umgestiegen sind.

    Um hier nicht Werbung für die Software zu machen teile ich einen Link darauf nur auf Nachfrage per PM mit und bitte darum diesen Link nicht hier ins Forum zu stellen.

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