Beiträge von Mara

    Also ich kenne das von meiner aktuellen und auch meiner alten Schule so, dass die Lehrer auch zum Stammtisch gehen - zumindest die meisten. Bis zum Ende bin ich aber noch nicht geblieben und Alkohol hab ich auch nicht getrunken (was aber auch daran liegt, dass ich noch Autofahren musste)
    Bei meiner Schule ist es aber sowieso so, dass viele Kolleginnen vor Ort wohnen und auch privat mit einigen Eltern zu tun haben.
    Ich selber habe in meiner Klasse jetzt auch zum ersten Mal eine Mutter, die ich schon vorher kannte und auch duze. Bisher sehe ich da aber kein Problem, wobei das alles sicher noch extremer wird, wenn meine große Tochter nächstes Jahr an unsere Schule kommt. Da werde ich dann mit noch mehr Eltern privat zu tun haben. Da das in Klasse 1/2 mit den Noten aber noch nicht so das Thema ist, mache ich mir da nicht allzu viele Sorgen.

    HI,
    das frage ich mich auch immer mal wieder. Im Ref habe ich teilweise Sachen gekauft... darüber ärgere ich mich heute noch. Nur weil ich für U-Besuche irgenwelche Themen überlegt hatte, hab ich mir dazu was gekauft und dann doch nicht benutzt (und teilweise bis heute noch nicht).

    Seit ich aus dem Ref raus bin kamen andere Fächer dazu - und das in wechselnden Klassenstufen. Jetzt habe ich hier schon einen Rundumschlag an Material für Mathe, Deutsch, Sachunterricht, Englisch, Kunst, Sport, Ethik...

    Und auch jetzt ist es so, dass ich öfter Geld ausgebe für Sachen, die ich dann doch nicht (wirklich) nutze. Das ist ärgerlich. Wenn die Sachen allerdings sinnvoll sind und meinen Unterricht verbessern und noch dazu meine Planungs- und Vorbereitungszeit verkürzen, dann bin ich auch bereit dafür Geld zu investieren.
    Gerade aktuell habe ich für über 80 EUR Bildkarten zu unserem Englisch-Lehrwerk gekauft. Eigentlich finde ich, die Schule sollte die anschaffen, aber da das nicht passiert und ich im letzten Jahr deshalb teils abends Karten selber gestaltet, angemalt und laminiert habe, hab ich das Geld nun doch investiert. EInfach damit ich alle da habe und nicht selber jedes Mal rumbasteln oder ohne passende Karten improvisieren muss. Bei manchen Sachen ist das für mich eine Zeitfrage und wenn die gekauften Sachen so gut sind, dass ich sie einfach so einsetzen kann und sie mir Planungszeit ersparen, dann ist das Geld schon gut angelegt - denke ich.
    OFt leihe ich mir Sachen aber auch einfach bei Kolleginnen aus.

    HI,
    ich verstehe die Frage auch nicht so ganz. Außer bei Englisch in der 1./2. , da finde ich Hausaufgaben meist nicht sinnvoll und deshalb gebe ich auch keine auf - außer vielleicht mal was zu Ende ausmalen oder so.
    Ansonsten arbeiten die Kinder in Englisch in der 3/4 in ihrem Activity Book oder ich habe manchmal kopierte Blätter, sie sollen Vokabeln in ihr Heft schreiben und üben... sowas eben.
    Sachunterricht gebe ich momentan nicht, aber da ist es doch auch nicht schwierig, etwas zum Thema passendes zu finden.
    Ich würde nicht um der Hausaufgaben willen aufgeben, sondern es sollte doch schon was sinnvolles sein - also etwas, was zum Unterricht dazugehört, was sich aus dem Unterricht ergibt, was das Thema vorantreibt.

    VG

    Erstmal gute Besserung an deine Freundin. Ich kann dir nur von meinem Mann berichten, der auf einem Ohr taub ist (seit Geburt oder frühester Kindheit - so genau weiß man das nicht). Ihm merkt man das im Alltag kaum an und er ist zwar kein Lehrer, aber arbeitet ganz normal und könnte das sicher auch als Lehrer (fast) problemlos.
    Das einzige, was für meinen Mann ein Problem darstellt ist, wenn er von der Seite (also in sein taubes Ohr) angesprochen wird. Das bekommt er dann unter Umständen nicht mit und kann dann nicht reagieren (das würde ich den KIndern in der Klasse dann eben mitteilen - ist doch nicht schlimm, da gewöhnen die sich schnell dran). Also mein Mann muss vor allem, wenn wir unter vielen Leuten z.B. in einer Kneipe oder im Restaurand sind schauen, dass er möglichst am Rand sitzt und zwar so, dass er mit seinem gesunden Ohr in Richtung der anderen Leute sitzt sonst kann er den Gesprächen nicht folgen.
    Ansonsten merkt man keinen Unterschied - er hört genauso gut wie ich, wenn irgendwo im Raum ein Geräusch ist oder so.

    Ich hab nicht wirklich Ahnung bis zu welcher Ordnungsgruppe eingestellt wird, aber dass es mehr Stellen als Bewerber gibt glaube ich nie im Leben.
    Bei unserer gerade neu besetzten Ausschreibung gab es über 60 Bewerbungen. Und letztes Halbjahr wurden für die Stellen im Vertretungspool hier in der Stadt nur die Bewerber bis zur Ordnungsgruppe 12 (!) überhaupt zum Vorstellungsgespräch eingeladen.

    Ich arbeite mit Sally und bin recht zufrieden.
    Wobei ich persönlich es gerade bei den Kleinen schön finde, wenn sie ein Arbeitsheft haben statt nur Kopien. Ich habe aber auch schon an Sally angelehnt unterrichtet und die entsprechende Klasse hatte die Activity Books nicht. Geht auch ganz gut - da hab ich halt etwas mehr Arbeit gehabt und öfter noch selber Arbeitsblätter gebastelt.

    Bei mir war es so, dass ich es mir aussuchen konnte, ob ich die Zeit des Mutterschutzes hinten dran hänge oder nicht. Ansonsten musste ich nur die Zeit machen, die mir noch bis zum Referendariatsende gefehlt hat.
    Da es bei mir aber nur wenig Zeit war, die mir noch bis zur Prüfung gefehlt hat, habe ich die 14 Wochen Mutterschutz hinten dran gehängt, da ich sonst nach meinem Wiedereinstieg nach den Osterferien noch vor den Sommerferien Prüfung hätte machen müssen und das mit noch zu mnd. 2 zu absolvierenden Unterrichtsbesuchen in für mich neuen Klassen - das hätte ich mir nun wirklich nicht vorstellen können. Ich habe wieder mit dem Ref weitergemacht als meine Tochter 8 Monate alt war und hatte dann zeitgleich mti denjenigen Prüfung, die ein Jahr nach mir angefangen hatten (wobei ich dann direkt nach meiner Prüfung aus dem Ref entlassen war während die anderen ja noch von der Prüfung im Oktober/November bis Ende Januar Ref.zeit hatten).

    Hallo,

    ich hole den Thread hier aus der Versenkung, weil ich nächste Woche meinen ersten "eigenen" Elternsprechtag habe. Bisher war ich immer nur Fachlehrerin und entweder nur mit dabei oder habe - nur bei Bedarf - mal Einzelgespräche mit Eltern geführt, deren Kinder Probleme im Unterricht hatten.
    Also ist dies jetzt schon Neuland für mich und noch dazu kenne ich die Kinder erst seit einigen Wochen (bin erst seit dem 2. Halbjahr in der Klasse, deswegen habe ich auch erst nächste Woche den Sprechtag).
    Ich würde mich auf jeden Fall freuen, wenn ich auch so einen Bogen zugesandt bekommen könnte.
    Deshalb schreibe ich dir, liebe Tinkenklecks jetzt auch eine Mail.

    Noch eine ganz andere Frage: Wie macht ihr das zeitlich? Ladet ihr im 15 Minuten Takt ein oder ist das zu knapp?

    Viele Grüße

    Ich kann nur für NRW sprechen, aber hier bei uns ist es so, dass man Englisch-Tests nicht benoten darf (obwohl es natürlich auf dem Zeugnis Englischnoten gibt).
    Ich schreibe auch immer die Punktzahlen drunter und mache ggf. Smileys. Ich finde das aber nicht schlimm - im Gegenteil, denn die Englisch-Tests sind nur ein geringer Bestandteil der Englischnote (und wenn unter den Tests Noten stehen würden, dann hätten einige Kinder und Eltern evt. falsche Vorstellungen von der Note, die die Kinder bekommen müssten). Letztendlich zählt für mich im Englischunterricht die mündliche Mitarbeit.
    Ich arbeite mit dem Lehrwerk Sally und benutze seitdem auch die Englischtests, die es dazu gibt (was für eine Erleichterung! - ich find das super) und die fallen meist sehr sehr gut aus.

    Viele Grüße

    HI
    und auch von mir erstmal herzlichen Glückwunsch!

    ich würde es auch sofort sagen. Ich habe es bei beiden Schwangerschaften (in beiden Schulen - das erste war meine Ausbildungsschule) schon vor der 12. Woche gesagt.
    Bei der ersten Schwangerschaft war ich so durch den Wind, dass ich es auch nicht für mich behalten konnte, weil ich dringend wissen wollte, wie es weitergeht wegen Ref unterbrechen etc. und bei der zweiten habe ich es gesagt, weil bei uns gerade auch eine Krankheitswelle war und alle Schwangeren zu Hause bleiben mussten. Außerdem war ich quasi 2. Klassenlehrerin mit einer auch frisch schwangeren Kollegin - da wollte/musste ich auch was sagen für den Fall, dass wir beide auf einmal für längere Zeit ausgefallen wären.

    Bei mir ging das mit dem BAD total schnell. Ich war nicht (genug) immun gegen Ringelröteln und Mumps, durfte aber trotzdem weiter unterrichten. Nur bei akuten Fällen an der Schule hätte ich Beschäftigungsverbot bekommen.
    Das mit dem BAD ist in NRW übrigens auch noch nicht sooo lange so. Bei meiner ersten Schwangerschaft in 2006 gab es diese Untersuchung noch nicht.

    Viele Grüße

    HI,
    laut der Allgemeinen Dienstordnung (http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulrecht/Dienstrecht/ADO.pdf)

    gilt:

    "Die Zahl der wöchentlichen Pflichtstunden eines Lehrers oder einer
    Lehrerin kann vorübergehend aus schulorganisatorischen Gründen um bis
    zu sechs Stunden über- oder unterschritten werden. Eine Überschreitung
    um mehr als zwei Stunden soll in der Regel nicht ohne Zustimmung der betroffenen
    Lehrkraft erfolgen, wenn sie über zwei Wochen hinaus andauert.
    Die zusätzlich oder weniger erteilten Unterrichtsstunden sind innerhalb
    des Schuljahres auszugleichen"... (§11 (2))

    Da du letzte Woche schon vertreten hast, solltest du höchstens diese Woche noch dazu verpflichtet zu verteten - wobei 8 Stunden generell ja schon zu viel sind. Also verlangt werden kann das von dir nicht - erst recht nicht, da du eine halbe Stelle hast und für dich somit eigentlich gilt, dass du nur zu der Hälfte des oben genannten verpflichtet bist.
    Wenn sie nun mehrere Wochen ausfällt, solltest/könntest du für die verbleibende Zeit höchstens zu zwei Stunden Mehrarbeit pro Woche verpflichtet werden.

    VG

    Hallo Ihr,

    seit diesem Schuljahr arbeiten wir bei mir an der Schule mit dem Lehrwerk Sally (mit dem ich auch sehr zufrieden bin) und so habe ich jetzt auch zum ersten Mal vorgefertigte Tests (was für eine Erleichterung im Gegensatz zu den selbst gebastelten) genommen und am Ende der ersten Einheit durchgeführt.
    Jetzt bin ich unsicher bei der Bewertung. Die zu erreichenden Punkte sind vorgegeben - eigentlich ganz eindeutig, nur weiß ich nicht, ob und wie sehr ich Rechtschreibfehler und andere "Schludrigkeiten" einfließen lassen soll.

    Bei meinen selbst gebastelten Tests früher habe ich keine Punkte gegeben sondern nur alle Fehler angestrichen bzw. dazu geschrieben wie es richtig geschrieben wird und dann folglich auch keine Noten oder Punkte darunter geschrieben sondern eben Kommentare (und bei Kindern mit vielen Rechtschreibfehlern hab ich dann sowas geschrieben wie "Du musst dir die Schreibweise der Wörter besser einprägen").

    Jetzt bin ich mir aber unsicher - laut Lehrplan sollen die Kinder am Ende der Klasse 4 Sätze nach Vorlage richtig schreiben sowie kurze Wörter aus ihrem mündlichen Wortschatz "phonetisch" einigermaßen korrekt wiedergeben, aber wo ziehe ich da die Grenze?
    Die Sachen, die die Kinder schreiben sollten wurden vorher natürlich geübt. Es geht darum, Uhrzeiten von Uhren abzulesen und einen Satz dazu zu schreiben.
    "It's nine o'clock." ist als Beispiel sogar vorgegeben, d.h. die Schüler müssen bei den folgenden Aufgaben die Satzstruktur nur übernehmen (und richtig abschreiben!) und das passende Zahlwort einsetzen und Zahlwörter sollten im 4. Schuljahr ja nun auch nicht mehr so unbekannt sein. Trotzdem haben etliche Kinder Fehler drin. Es fehlt hier und da ein Apostroph, die Zahlwörter sind teilweise nicht richtig geschrieben, Buchstaben sind vertauscht etc. Wie lasse ich das jetzt in die Bewertung einfließen, denn eigentlich geht es in dem Test ja ums Hörverständnis bzw. ums Leseverständnis.
    "thre" anstatt "three" geht ja noch, da würde ich drüber hinwegsehen, aber sowas wie "wan" statt "one" oder "ist thee o clock" finde ich zu heftig als dass ich da noch volle Punktzahl geben möchte (zumal ich bei den Hausaufgaben vorher auch rumgegangen bin und nachgesehen habe und die Kinder evt. Rechtschreibfehler korrigieren mussten). Es soll 1 Punkt pro Satz geben. Wann würdet ihr den Punkt voll geben, wann gar nicht oder wann einen halben (Viertelpunkte wollte ich eigentlich nicht geben).

    Bei einer anderen Aufgabe sollten die Kinder die Uhrzeit richtig einzeichnen. Also "It's nine o'clock." ist vorgegeben und die Kinder sollen die Zeiger richtig einzeichnen. Gar nicht so wenige Kinder haben Probleme damit gehabt, die Stunden- und Minutenzeiger eindeutig einzuzeichnen, dabei habe ich extra während des Tests nochmal darauf hingewiesen, dass der Stundenzeiger kürzer sein muss als der Minutenzeiger. Ich finde das schon ärgerlich, wenn man bedenkt, dass es sich um ein 4. Schuljahr handelt.
    Wie würdet ihr sowas bewerten bzw. wie handhabt ihr das in euren Englisch-Tests?

    Viele Grüße

    Hallo!
    Ich hoffe jemand kann mir weiterhelfen. Ich hatte vor einigen Jahren auf einer Englisch-CD ein Lied zu den Farben, das so gieht:

    Blue blue is the colour I see
    if you are wearing blue then show it to me
    stand up and turn around
    show me your blue and then sit down
    ... (so ging das dann mit allen möglichen Farben)

    Weiß jemand von euch zufällig, auf welcher CD besagtes Lied drauf ist?
    Danke.

    Viele Grüße

    Oh ja, das ist bei mir im Kollegium Dauerthema (da wir sehr viele Teilzeitbeschäftigte haben) und betrifft mich auch gerade.

    Die Allgemeine Dienstordnung besagt:

    (1) Der Umfang der Dienstpflichten der teilzeitbeschäftigten Lehrer und
    Lehrerinnen (Unterrichtsverpflichtung und außerunterrichtliche Aufgaben)
    soll der reduzierten Pflichtstundenzahl entsprechen.
    (2) Die dienstliche Verpflichtung teilzeitbeschäftigter Lehrer und Lehrerinnen
    erstreckt sich auch auf die Klassenleitung und die Teilnahme an Konferenzen
    und Prüfungen. Sonstige dienstliche Aufgaben (z. B. Vertretungen,
    Aufsichtführung, Sprechstunden, Sprechtage) sollen proportional zur Arbeitszeitermäßigung wahrgenommen werden. Bei Schulwanderungen
    und Schulfahrten kann sich die Reduzierung nur auf die Anzahl der Veranstaltungen
    beziehen.
    (3) Bei der Stundenplangestaltung sollen unterrichtsfreie Tage ermöglicht
    werden, sofern dies aus schulformspezifischen, schulorganisatorischen
    und pädagogischen Gründen vertretbar ist; eine überproportionale Belastung
    durch Springstunden sollte vermieden werden.

    Quelle: Allgemeine Dienstordnung für Lehrer und Lehrerinnen, Schulleiter und Schulleiterinnen an öffentlichen Schulen
    (ADO) §15


    Das bedeutet, dass du auf jeden Fall verhandeln solltest und dir eigentlich ermöglicht werden muss, dass du entweder früher die Konferenz verlässt oder nicht an jeder Konferenz (sondern z.B. nur an jeder zweiten) teilnimmst (im Protokoll nachlesen, was besprochen wurde musst du natürlich trotzdem).

    Bei uns gibt es aber auch immer mehr und auch nicht wirklich kürzere Konferenzen und jede Menge Unmut darüber.

    Viele Grüße

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