Beiträge von Seph

    Könnte daran liegen, dass du die Terminierung vieler Konferenzen selbst in der Hand hast oder nicht an übergreifenden Konferenzen und Terminen beteiligt bist.

    Konferenzen und Sitzungen, Fortbildungen und Arbeitskreise sind oft am Nachmittag mit vorheriger Anfahrt.

    Eher daran, dass wir einen verbindlichen Nachmittag haben, an dem nahezu alle unsere Sitzungen verteilt über das Schuljahr liegen. Das sorgt für eine gute Planbarkeit von Terminen, die über den Unterricht hinausgehen für alle Lehrkräfte der Schule.

    Es wundert mich immer wieder, welche Unterschiede es in den einzelnen Bundesländern gibt. Kann es dann auch sein, dass ein Schüler/in aufgrund seines Sozialverhaltens in der gewünschten weiterführenden Schule nicht aufgenommen wird? Oder anders gesagt, dass man sich bei einer begrenzten Anzahl von Plätzen die brävsten und fleißigsten heraussucht und Problemkinder weiterreicht?

    Wenn mehr Anmeldungen als Kapazitäten vorliegen, muss es eine Form der Auswahl geben. Das ist zwar im Allgemeinen ein Losverfahren, welches aber mit Blick auf die Leistungsbilder aus verschiedenen Lostöpfen nach bestimmten Quoten bestehen kann. Dass ein Kind nur aufgrund seines Sozialverhaltens direkt abgelehnt werden kann, dürfte demnach nicht vorkommen. Zumindest unterschwellig ist das aber schon so, dass Schulen sich nicht gerade mit "Problemkindern" vollsaugen möchten.

    Was genau soll der Beitrag auf den du dich beziehst von k_19 mit rechtsradikalem Gedankengut zu tun haben?

    Das ist vermutlich eine Anspielung auf Überlegungen aus dem rechten Spektrum, Gelder für Entwicklungshilfe, Leistungen nach dem Asylbewerbergesetz u.ä. radikal zusammenzustreichen um diese vermeintlich in andere Töpfe umlenken zu können. Flankiert wurde das durch so dumme Sprüche wie "Rente für Oma statt für....".

    Dass es einen deutlichen Unterschied zwischen Geldern aus unterschiedlichen Leistungstöpfen (und teilweise von Devisen in Fremdwährungen und Budgets in eigener Währung) zur Verteilung von festsstehenen Budgets des gleichen Leistungstopfes gibt, ist offenbar nicht allen Personen hinreichend bekannt.

    Klassenleitung? Ne sorry, geht nicht. Arbeite ja Teilzeit wegen meiner Kinder; dieser Verpflichtung kann ich also frühenstens wieder nachkommen, wenn meine Kinder volljährig sind.

    Ich kenne offen gestanden keine Schule, in der das ein Grund wäre, keine Klassenleitung übernehmen zu "dürfen". Bei uns sind die Klassenleitungen ohnehin doppelt gesteckt, daher ist einerseits nahezu jede Lehrkraft auch Klassenlehrkraft und andererseits ist dies auch für die Teilzeitlehrkräfte dadurch innerhalb ihrer Arbeitszeit machbar.

    Der Durchschnittssteuersatz liegt natürlich bei unseren Einkommen erheblich unter dem Grenzssteuersatz. Dennoch gehen dabei monatlich Beträge drauf, die einem monatlichen Nettomindestlohn entsprechen. Das tut schon etwas weh. Für die Frage, wieviel % von absetzbaren Kosten durch die Steuererklärung zurückerhalten werden können, spielt der Durchschnittssteuersatz allerdings keine Rolle, hierfür ist der Grenzsteuersatz ausschlaggebend.

    Aber woher kennst du denn diese Leistungsstärken bei den neuen 5ern?

    Wenn die Vornoten an den Grundschulen nicht gerade gewürfelt wurden, kann man schon zwischen verschiedenen "Leistungstöpfen" unterscheiden. Und dann packt man sinnvollerweise nicht alle Schüler mit ausschließlich sehr guten Noten in eine Klasse und in die andere Klasse alle Schüler mit befriedigenden Noten oder schlechter.

    Was verwirrt dich denn da Plattenspieler? Woher weiß die Schule das bei neuen Schülern, man legt doch keine Noten vor oder sagen die Schüler: "Hey, ich bin der Carlos, meine Stärken sind Fußball, zocken und Mathe?"

    Jetzt bin ich offen gestanden verwirrt. Hier melden sich die neuen 5. Klässler natürlich mit ihrem aktuellen (Halbjahres-) Zeugnis an.

    Ich habe ganz gute Erfahrungen mit der Nutzung von Soziogrammen gemacht. Nach Eingabe der Mitschülerwünsche in eine Matrix wird eine entsprechende Grafik erstellt, in der ich dann Schüler(-gruppen) leicht verschieben und clustern kann. Der Gegencheck erfolgt dann noch einmal mit Blick auf Kriterien wie eine gute Verteilung von Leistungsstärken und auch Geschlechtern in den Klassen.

    Er hat mich wegen vermeintlicher Fehltritte meinerseits mittlerweile viermal bei der Schulleitung oder einem Mitglied selbiger "verpetzt". Jedes Mal stellte sich heraus, dass ich im Endeffekt nichts falsch gemacht habe.

    Das mag ein schwacher Trost sein, aber du kannst sicher sein, dass die SL dieses Spiel schnell durchschaut hat und gerade diesen Kollegen in vergleichbaren Situationen eher nicht mehr ernst nimmt.

    Vielleicht wollen die Betreiber, dass es erst ein Beratungsgespräch gibt, damit die Brillen nicht unüberlegt gekauft werden.

    ...oder - was wahrscheinlicher ist, da dies eine typische Vertriebsmasche darstellt - damit man nicht bereits zu Beginn vom nicht selten überteuerten Preis abgeschreckt wird, sondern sich doch noch bequatschen lässt. Es gibt da einige recht bekannte Firmen, die genau so arbeiten.

    Eine sinnvolle Forderung, die die Attraktivität des Berufs auch für zukünftige Lehrkräfte erhöhen würde.

    Ich finde die nicht so sinnvoll, bedeutet sie doch im Umkehrschluss, dass man dann tatsächlich nur noch die knapp 30 Tage Urlaub im Jahr hätte und unter Garantie in der sonstigen für Schüler unterrichtsfreien Zeit zu Dienstgeschäften vor Ort herangezogen werden würde.

    Ich hätte aber eigentlich lieber ein Hauptfach und eine Klasse die ich 5 Jahre begleite, als 2 Fächer und mehrere Klassen.

    Das widerspricht sich leider bzw. mag ein typischer Zielkonflikt sein. Eher wenig Lerngruppen zu haben bedeutet gerade, diese auch in vielen verschiedenen Fächern zu unterrichten, was für Sek 1 Schulen und teils die Gesamtschulen nicht so untypisch ist. Das bedeutet dann aber nicht nur Unterricht in den 2 (studierten) Fächern, sondern noch in weiteren "Neigungsfächern". Möchte man hingegen nur seine 2 studierten Fächer unterrichten....oder gar schwerpunktmäßig nur eines davon (was zumindest in Mangelfächern durchaus vorkommen kann), dann hat man eben sehr viele verschiedene Lerngruppen.

    Du hast eine komische Sichtweise. Jede Partei mit gesellschaftlicher Relevanz soll öffentlich die Möglichkeit erhalten, über politische Inhalte und Ziele zu sprechen. Nennt sich Demokratie.

    Das hat die AfD doch definitiv und das ist ja auch ok so. Zur Diskussionskultur in einer Demokratie gehört es aber auch, Widerspruch zur eigenen Meinung zu erhalten und aushalten zu müssen. Warum sich hier also darüber beschwert wird, dass genau das auch passiert, ist mir ein Rätsel.

    PS: Dass gerade die AfD ein Problem mit der Presse- und Meinungsfreiheit hat (außer wenn sie es für sich selbst einfordert), lässt sich vielfach belegen. Dazu gehören auch regelmäßige Hausverbote öffentlich-rechtlicher Nachrichtenagenturen bei den eigenen Veranstaltungen.

    Für mich sah Welt TV am schlechtesten aus. Zu dritt gegen einen? Dafür kann ich auch Lanz und co. schauen. Die "Kanzlerduelle", von ÖRR/Privaten fand ich besser, als man sich das noch getraut hat.

    Muss hier echt wieder das - unzutreffende - Narrativ der AfD in der Opferrolle bedient werden? Höcke hat zur besten Sendezeit ein Forum bekommen, seine mehr als umstrittenen Thesen zu vertreten. Dass das nicht gerade die Mehrheitsmeinung bedient, darf dabei ruhig sichtbar sein.

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