Liebes Forum,
ich habe einiges zum Laufbahnvorteil in der Suche gefunden, dennoch fehlt mir ein wenig Schwarmwissen. Ich persönlich erlebte es bisher immer so, dass A14 bei A14 Stellen zum Zug vor A13 kamen. Wenn das ebenso bei A15ern ist in Bezug auf Schulleitungsstellen, dann hat man ja als A14er nie eine Chance, oder?
Ist das System wirklich so starr? Ich bin in Hessen…Dann braucht man ja ewig oder schafft es nie in eine A15 Position, da es ja oft einen Mitbewerber mit einer „höheren Stelle“ gibt.
Ich freue mich auf eure Antworten ☺️ und wünsche einen schönen Donnerstag!
Liebe Grüße
Ja, es gibt einen solchen Laufbahnvorteil, der sich auch sachlich begründen lässt: Ein A14er hat sich gegenüber einem A13er bereits mit "höherwertigen" Aufgaben bewährt, gleichzeitig werden an ihn auch höhere Maßstäbe bei der Beurteilung angelegt. Dadurch sind Beurteilungen mit gleichem Werturteil gerade nicht gleichwertig, da sie sich auf verschiedene Maßstäbe beziehen.
Gerade bei der Übernahme einer SL-Stelle einer großen Schule sollten i.d.R. Vorerfahrungen im Bereich der Koordination vorhanden sein, zwingend notwendig ist dies aber nicht. Es sollte nur niemanden verwundern, dass "A15er" da nicht nur statusbedingt, sondern gerade auch wegen der damit erlangten Erfahrungen im relevanten Leitungsbereich, etwas bessere Karten haben als "A14er". Dennoch kann auch eine Bewerbung um 2 Stufen nach oben durchaus erfolgreich sein, wie ich von sowohl von mir selbst als auch einigen Bekannten aus erster Hand weiß.