Es ging um private Geräte und Kommunikation in der Schule. Ich habe unsere Erfahrungen und Überlegungen dazu dargestellt. Aus unserer Sicht gibt es zumindest auf SL-Ebene Fälle, in denen ein (privates) Handy unverzichtbar ist. Ob mit oder ohne Messenger. Wir nutzen einen Messenger und machen damit gute Erfahrungen. Es gibt aber bestimmt auch andere funktionierende Lösungen.
Ich bin gespannt, wie ihr es macht.
Nein, wie gesagt: es reicht vollkommen aus, wenn jeweils eine Person als Kontakt zu den üblichen Dienstzeiten erreichbar ist. Dafür haben wir in der SL-Runde Bereitschaftszeiten definiert und sichergestellt, dass zu den üblichen Dienstzeiten mindestens eine Person (oft sind es gleichzeitig dennoch mehrere) anwesend und ansprechbar ist. Notfalls weiß das Sekretariat, wo man sich gerade im Gebäude aufhält.
Und wenn man mal ehrlich zu sich selbst ist: die wenigen Situationen, in denen unmittelbar reagiert werden muss, setzen auch gerade eine unmittelbare Reaktion ohne große Rücksprache im Team voraus. Und alle anderen Situationen können meist gut bis zum nächsten Tag warten. Eine permanente Erreichbarkeit und damit auch der verbundene implizite Druck, genau diese Erreichbarkeit auch zu gewährleisten, tut niemanden gut. Auch nicht in Leitungsverantwortung und insbesondere nicht außerhalb der üblichen Dienstzeiten.
PS: Es gibt wohl nahezu keine Branche, in der das Fortlaufen geordneter Geschäfte derart unabhängig von der An- oder Abwesenheit einzelner konkreter Personen ist, wie unsere. Selbst die längere Abwesenheit des SL selbst (z.B. durch Krankheit) lässt sich im Tagesgeschäft i.d.R. ganz gut auffangen. Das bedeutet andersherum aber gerade, dass es auch nicht darauf ankommt, dass konkrete Personen jederzeit ad hoc eingebunden sein müssen, damit die Schule nicht kollabiert.