Beiträge von Seph

    Ich würde den Thread gerne kurz für eine Zwischenfrage/Nachfrage kapern: Kann man denn seine Versetzungschancen steigern, wenn man z.B. eine neue Schule hat und der SL dort würde einen mit Kusshand gerne nehmen und auch die Fächer passen? Oder hat so etwas null Einfluss auf die schlechtestenfalls 5-jährige Freigabezeit? Also sowohl offiziell als auch inoffiziell betrachtet.

    Wenn die SL nicht zufällig in gutem Kontakt stehen und da irgendeinen "Deal" im Hintergrund machen, ändert das Interesse einer Schule erst einmal nichts daran, dass die Stammschule auch wirklich freigeben muss.

    Wer erstellt denn gar keine Unterrichtsmaterialien selbst? Unterricht nur nach Lehrwerk oder Lehrervortrag und Unterrichtsgespräch? Kenne ich niemanden. Stelle ich mir zumindest an meiner Schulform auch schwierig vor.

    Die Lehrbücher und zugehörigen Arbeitshefte, die wir nutzen, sind durchaus sinnvoll nutzbar. Ansonsten gibt es noch eine ganze Reihe von Lernplattformen und Aufgabenmaterial online, welches hinzugezogen werden kann. Ich sehe wenig Anlass dafür, dann noch eigene Unterrichtsmaterialien zu erfinden.

    Legitime Fragen. Wenn auch nicht jeder Soziopath sein möge, so geht es doch immer auch um Macht, das ist nunmal Teil der Jobbeschreibung.

    Und auch wichtig: wie verändert sich jemand durch eine Machtposition?

    Es gibt nahezu keine Führungsposition, in der man derart wenig "Macht" hat, wie in der Schulleitung. Ich bezweifle stark, dass es einer nennenswerten Anzahl von Personen in Schulleitungspositionen um diese Kategorie ging.

    Ich leite mir das so her. Welche Triebkräfte gibt es, mehr Arbeit ("Verantwortung" ) zu übernehmen.

    "Etwas gestalten wollen" hört man oft. Was denn? Den Mangel verwalten, die Bass besonders toll umsetzen?

    "Mehr Geld" ne, nicht wirklich, gerade in Lebenszeit umgerechnet nicht.

    Was bleibt als Motivation? Macht über andere auszuüben und diese das auch spüren zu lassen. Natürlich aus guten Motiven, weil man hat ja den Überblick, deshalb ist man ja in dieser Position.

    Zentrale Motivation ist die gerade durch aktive Mitgestaltung von Arbeitsbedingungen erlebbare Selbstwirksamkeit im Beruf anstatt sich immer auf die "bösen da oben" zurückziehen zu müssen.

    Das kann ich so überhaupt nicht herauslesen. Bisher schrieb er im Wesentlichen über seine Arbeitsweise, und er hat dargelegt, dass er versucht, für alle KollegInnen das beste herauszuholen - auch bei denjenigen, die sich durch häufiges Beschweren hervortun - so würde ich den Karen-Begriff deuten - auch wenn er bei enger Auslegung mit der Rassismuskomponente sicherlich nicht passt.

    Das hatte ich auch so gelesen. Mal abgesehen vom Begriff - den man als unangemessen wahrnehmen kann - ist die Kernaussage absolut nachvollziehbar: es frustriert unglaublich, wenn man für die Kollegen alles gibt und es dann dennoch permanentes Meckern gibt...nicht selten von den immer wieder gleichen 2-3 Personen.

    Da sich der Beitrag im off topic Bereich befindet, gehe ich davon aus, dass der "Träger" in diesem Fall keine Rolle spielt, da es sich vermutlich um eine Privatanschaffung für die eigene Wohnung handelt.

    Ah, danke für die Einordnung. Daran hatte ich tatsächlich nicht gedacht.


    Zum Thema: es scheint einige Lösungen für Schränke zu geben, in denen man Beamer ganz gut unterbringen kann.

    SUPER WÄRE EIN IKEA HACK.

    Sofern gegenüber der Leinwand Platz an der Wand ist und man ohnehin da eine Art Bücherregal oder so hinstellen möchte, würde ich vermutlich einfach ein Kallax nehmen, in eine der "Waben" einen Einsatz mit Tür einbauen und dort den Beamer unterbringen. Dann ist er aus dem Sichtfeld, wenn er nicht genutzt wird.

    Warum man permanente Großschreibung mit einem Werbelink koppeln muss, um eine Lösung für etwas zu finden, was ohnehin nur in Absprache mit dem Träger angeschafft werden kann, erschließt sich mir zwar nicht, ich vermute aber einen gehackten Account.


    Ansonsten sei nur gesagt, dass man passende Schränke auch in Deutschland findet und nicht nach Frankreich ausweichen muss.

    Oder du musst die Aufgaben, wofür du befördert wurdest, in der entsprechenden Zeit schaffen. 5 Unterrichtsstunden ist nicht *nur*, das merkt man vielleicht nicht mehr, wenn man bereits seit Jahren nur noch an 4 Tagen unterrichtet.

    Die Kernaussage von Moebius war eine deutlich andere: die 5 Abminderungsstunden decken bei Koordinatoren nicht ansatzweise die zusätzlichen Aufgaben durch das Amt ab. Und damit meine ich explizit nicht die typischen außerunterrichtlichen Aufgaben, die ohnehin jede Lehrkraft hat, sondern ausschließlich die dann dazu noch kommenden administrativen Aufgaben qua Amt. Im Übrigen unterrichten bei uns gerade die Koordinatoren i.d.R. an 5 Tagen in der Woche, keine Sorge.

    Danke für die zügige Klarstellung, dass an den niederen Schulformen der Aufwand natürlich nicht der Rede wert ist im Gegensatz zu dem ach so aufwendigen an den Gymnasien. Ich war schon vor Abschicken des Beitrages gespannt, wie lange es dauert, bis diese Belehrung kommt. Die Wartung unserer deutlich über 100 PCs, der ca. 100 schuleigenen Tablets sowie die Unterstützung der Schüler bei ihren eigenen Tablets sind dagegen natürlich pipifax!

    Das sind sie an keiner Schule und das ist überall einerseits zuviel für eine Person und eigentlich auch keine Aufgabe für Lehrkräfte. Ich möchte aber auch betonen, dass das auch an den weiterführenden Schulen keineswegs die Regel ist, für diese Art von Aufgaben eine Beförderungsstelle vorzuhalten...schon gar keine A15.

    Edit: was ist eigentlich, wenn einer mit A14 oder A15 teildienstfähig wird, muss der sein Amt samt Aufgaben zurückgeben und nur noch unterrichten, weil das so viel entspannter ist?

    Wie auch bei der Ausgangsfrage bereits festgestellt, hängt das sehr von der Konstellation des Einzelfalls ab. Konkret also Ursache der nur noch bedingten Dienstfähigkeit im Zusammenhang mit dem Anforderungsprofil der übertragenen Stelle.


    Das realistischere Szenario ist aber dann, dass Aufgaben nicht einfach komplett abgegeben werden, sondern innerhalb des Leitungsteams umstruktiert wird und noch passende/mögliche Teilaspekte bearbeitet werden.

    Klinkenputzen nutzt nichts, da die Schulen nicht auf Dich warten. Da gibt es oft genug HauskandidatInnen. Dass Dir als Externem bei allen Unwägbarkeiten (HauskandidatIn, andere KonkurrentInnen) eine Stelle auf den Leib ausgeschrieben wird, halte ich für unwahrscheinlich.

    Das sehe ich anders und habe es sowohl bei mir als auch im engeren Bekanntenkreis bereits erlebt, dass Schulen (zumindest für A15-Stellen) durchaus auch mal lieber fähige Externe nehmen als eigene Hauskandidaten. Ich gebe aber zu, dass die Wahrscheinlichkeit dafür deutlich unter 50% liegen dürfte, da es i.d.R. auch wirklich fähige Personen im eigenen Haus gibt. Aussichtslos ist das Vorfühlen bei in Frage kommenden Schulen aber keineswegs. Egal ob der eigentliche Weg später über Versetzung oder Bewerbung auf eine passende Stelle führen soll, ist es m.E. immer sinnvoll, schon einmal bekannt zu sein und beiderseits das Gefühl einer guten Passung zu haben.

    Kann ich so nicht unterschreiben weil ich es als schulleitungsmitglied selbst schon erlebt habe das eine stellv. Schulleiterin ganz bewusst Unsinn SL Team angekündigt hat einen richtig bescheidenen Stundenplan für die eine Kollegin zu basteln. Grund war das genervt sein von häufigem Kranksein

    Das hilft ja dann auch sehr gegen das häufige Kranksein :autsch:

    Ich weiß zumindest von NDS, dass es auch möglich ist, eine Versetzung unter freiwilliger Rückstufung auf A13 zu vollziehen. Das kann u.U. aussichtsreicher sein, als auf eine frei werdende A14-Stelle zu warten, sofern das in Frage kommt. Wenn aber ohnehin das Ziel eher A15 ist, kann Option 3 sehr sinnvoll sein.

    Richtig. Das hier ist ein öffentlich Raum, in dem ich nichts breittreten werde. Nein, es handelt sich nicht um eine fiese Stundenverteilung (Ich unterrichte gerne LKs! Mit guten Ergebnissen. Und Klassenleitungen mag ich auch!) und auch um keinen gemeinen Stundenplan - die Mühe macht sich hoffentlich niemand.

    Nein, die Mühe macht sich niemand. Jemandem absichtlich einen schlechten Stundenplan zu basteln, ist aufgrund der vielen Nebenbedingungen viel zu aufwendig. Und wenn man sich in den Kollegien mal umhört, wird man auch sehr verschiedene Meinungen dazu hören, was eigentlich ein schlechter/gemeiner Stundenplan ist. Was die einen als Zumutung empfinden, begrüßen andere wiederum sehr.

    Ich mag nicht so gerne "ihr, euch, man". Vielleicht hast du in diesem Fall erkannt, was diese Person braucht, vielleicht auch nicht, ein Garant, dass alle Vorgesetzten der Welt erkennen, was für andere das Beste ist, gibt es nicht.

    Gesundheitliche Belastung hängt zum Beispiel nicht immer mit der Schule zusammen, wird aber manches Mal verstärkt durch unprofessionelles Verhalten von Vorgesetzten, Mobbing im Kollegium etc. Da wäre eine Beförderung vielleicht nicht kontraproduktiv, sondern jemand hätte mehr Zeit für Verwaltungskram, weniger Zeit vor der Klasse und mehr Selbstwirksamkeitserleben.

    Es ging darum, dass man sich nicht mit der Hoffnung auf Beförderung durchschleppen sollte. Und dass sich jemand nur noch durchschleppt, dürften die meisten Vorgesetzten erkennen. Dass nicht alle dann auch erkennen (und sinnvolle Maßnahmen einleiten), was der Person am meisten hilft, ist unbestritten.

    Und darauf dass diese durch eine nur bedingte Dienstfähigkeit nicht ausgeschlossen ist, sondern das ganze von der konkreten Situation (Grund der bedingten Dienstfähigkeit in Bezug auf das konkrete Stellenprofil) abhängt, hatte ich bereits explizit hingewiesen.

    Bei 5kg Kartoffeln würde ich es tatsächlich mal so probieren 😊


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    Und das hat was genau mit dem Thema Teildienstfähigkeit zu tun??? So wie ich das Forum kenne, geht es jetzt gleich nur noch um Kartoffeln und nicht mehr um das ernste eigentliche Thema des Threads.

    PS: Interessante Methode :)

    Und PPS: Ihr dürft euch sicher sein, dass den beurteilenden Personen auch lange vorher bereits klar ist, dass sich jemand nur noch durchschleppt. Manchmal auch bereits bevor die betreffende Person selbst realisiert hat, dass es so nicht weitergehen kann.

    Wir hatten bereits einen solchen Fall, bei dem sich eine Lehrkraft trotz klar erkennbarer (und auch von ihr angezeigter) Überlastung entgegen aller Hinweise immer wieder weitere Aufgaben aufhalsen wollte anstatt sich um wesentliche Kernaspekte und vor allem sich selbst zu kümmern. Das hatte uns vor allem Sorgen um die Person bereitet und weniger den Drang, diese Person auch noch zu befördern und damit die Probleme zu verschlimmern.

    Ist bekannt, ob eine aktuelle Teildienstfähigkeit Nachteile bei Beförderungen hat oder Bewerbungen auf Abordnungsstellen außerhalb der Schule?

    Es wäre ja auch denkbar:

    1) Kollege ist bereits seit längerer Zeit in ärztlicher Behandlung (zB wie hier genannt: Blutdruck/Herz, Psyche etc.)

    2) Er stellt selbst einen Antrag auf Teildienstfähigkeit und bringt Gutachten vom Kardiologen, Hausarzt, Psychiater etc. bei.

    3) Beim Amtsarzt wird ihm zB 70% Dienstfähigkeit bescheinigt.

    4) Dann will er sich auf eine entsprechende Beförderungsstelle bewerben… gibt es da Probleme?

    Offiziell? Nein.

    Inoffiziell? Ja.

    Aber im Ernst: Man wird sich schon Gedanken machen, inwiefern eine Person mit Teildienstfähigkeit belastbar genug ist, um weitere Verantwortungen zu übernehmen. Das ist aber letztlich stark einzelfallabhängig und hängt entscheidend von der Konstellation aus Ursache der nur begrenzten Dienstfähigkeit und dem Anforderungsprofil der Stelle ab.


    Andersherum gilt aber auch ganz klar: Wer sich nicht mehr vollständig dienstfähig sieht, sollte das unbedingt (ärztlich) abklären lassen und sich nicht aus falsch verstandener Hoffnung auf eine Beförderung durchschleppen, bis es vlt. irgendwann gar nicht mehr geht.

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