Ich mag nicht so gerne "ihr, euch, man". Vielleicht hast du in diesem Fall erkannt, was diese Person braucht, vielleicht auch nicht, ein Garant, dass alle Vorgesetzten der Welt erkennen, was für andere das Beste ist, gibt es nicht.
Gesundheitliche Belastung hängt zum Beispiel nicht immer mit der Schule zusammen, wird aber manches Mal verstärkt durch unprofessionelles Verhalten von Vorgesetzten, Mobbing im Kollegium etc. Da wäre eine Beförderung vielleicht nicht kontraproduktiv, sondern jemand hätte mehr Zeit für Verwaltungskram, weniger Zeit vor der Klasse und mehr Selbstwirksamkeitserleben.
Es ging darum, dass man sich nicht mit der Hoffnung auf Beförderung durchschleppen sollte. Und dass sich jemand nur noch durchschleppt, dürften die meisten Vorgesetzten erkennen. Dass nicht alle dann auch erkennen (und sinnvolle Maßnahmen einleiten), was der Person am meisten hilft, ist unbestritten.
Und darauf dass diese durch eine nur bedingte Dienstfähigkeit nicht ausgeschlossen ist, sondern das ganze von der konkreten Situation (Grund der bedingten Dienstfähigkeit in Bezug auf das konkrete Stellenprofil) abhängt, hatte ich bereits explizit hingewiesen.