Man weiß sehr genau, dass Schulen ein besonders ansteckendes Setting sind, es nicht an den Schnelltests liegt (die sowieso 5/6 übersehen) und die Infektionen über Schule und Kitas in die Familien getragen werden.
(...)Also ein weiterer hetzerischer PLURV-Artikel.
Ich finde den Artikel überhaupt nicht hetzerisch, sondern sehr differenziert. Ein mögliches Ansteckungsgeschehen in Schulen und Kitas wird dort auch überhaupt nicht ausgeschlossen, sondern die Gefahren konkret aufgezeigt. Gleichzeitig wird zurecht darauf hingewiesen, dass die Datenlage nicht rechtfertigt, was du hier so gerne ins Spiel bringst: Die Schulen alleine seien die Pandemietreiber.
Das klarzustellen hat auch nichts mit Abwiegeln zu tun, insbesondere nicht, wenn wie im Artikel dargestellt dieses Setting durchaus als problematisch dargestellt wird. Hetzerisch empfinde ich eher deine Andeutung, Schnelltests seien ohnehin unnütz und die konsequente Verweigerung einer differentierteren Betrachtungsweise. Es ist gerade nicht so, dass die Fallzahlen nur bei SchülerInnen und in den Familien explodieren, sondern das erfolgt quer durch alle Alterskohorten auf ähnlich hohem Niveau. Dann ist es durchaus plausibel, dass gerade auch das Freizeitverhalten eine nicht unerhebliche Rolle spielt.
Der Versuch, die Schlussfolgerung ad absurdum zu führen, indem das Beispiel auf Altenheime übertragen wird, geht fehl. Während auch jetzt öfter größere Gruppen von Jugendlichen zusammen zu beobachten sind, die durchaus zu Ansteckungen außerhalb von Schule beitragen dürften, sind größere Ansammlungen von Altenheimbewohnern eher nicht wahrzunehmen. Diese sind im Übrigen auch weitgehend geimpft inzwischen.