Es steht doch vollkommen außer Frage, dass die Gesamtschulen eine andere Durchmischung der Schülerschaft haben als die Gymnasien. Und natürlich ist diese im Mittel leistungsschwächer als am Gymnasium. Und logischerweise manifestiert sich dieser mittlere Leistungsunterschied dann auch in im Mittel schlechteren Abschlussnoten, wenn man das gleiche Niveau in der gleichen Oberstufe fährt. Das ist doch überhaupt kein Widerspruch.
Die Behauptung, das Abitur an einer Gesamtschule sei einfacher zu erhalten, fällt damit aber in sich zusammen.
PS: Ich durfte beide Systeme schon kennenlernen und wie gesagt: sehr große Unterschiede in der Ausgestaltung der Sek I, in der Sek II gerade nicht mehr. Und ja: die Lücken insbesondere im Fach Mathematik sind bei nicht wenigen SchülerInnen frappierend. Es hat einen Grund, warum der Notendurchschnitt im Abitur sich gerade in diesem Fach eklatant zwischen Gymnasien und Gesamtschulen unterscheidet. Aber auch das ist eher ein Beleg dafür, dass tatsächlich mit gleichen Kriterien gearbeitet und nichts "verschenkt" wird.
PPS: Die Lücken im Fach Mathematik sind auch am Gymnasium bei nicht wenigen frappierend ![]()