Für jeden einzelnen Kurs oder als Durchschnitt?
In der Sek 2 ist der Klassenteiler zunächst erst einmal eine Rechengrundlage zur Bildung "virtueller Klassen", die wiederum Grundlage für die Zuweisung von Lehrerstunden sind. Jede so gebildete "Klasse" erhält dann eine Zuweisung von ca. 34 Stunden, die wiederum genutzt werden müssen, um alle Kurse einzurichten. Aus Schülersicht benötigen sie im Durchschnitt über die Q-Phase hinweg mindestens 32 Wochenstunden Unterricht, mit Zusatzangeboten wie z.B. einer dritten Fremdsprache oder mit ungünstiger Kurswahl teilweise etwas mehr.
Das führt dann dazu, dass man mit einer mittleren Kursstärke von ca. 18-20 das System genau versorgt bekommt. Wenn man dann Kursangebote mit geringeren Anwahlzahlen realisieren möchte (z.B. ein Latein-Leistungskurs mit nur 10 Schülern), dann müssen an anderer Stelle zwangsläufig auch etwas größere Kurse auftauchen. Dass dann mal Kurse mit 22-24 Teilnehmern entstehen, liegt in der Natur der Sache. Hier würde eine Teilung wenig sinnvoll sein. Das sieht bei Kursen mit 32 Teilnehmern anders aus ![]()