Beiträge von SunnyGS

    Wie schon erwähnt: Ausstattung ist Sache des Trägers, nicht des Lehrers. Zumindest trifft das für die notwendigen Dinge zu. Tische und Stühle sind notwendig, ein Teppich für die Leseecke nicht. Eine Tafel braucht man, Grünpflanzen nicht. Wo gehört nun die Uhr hin?


    Ich würde mir die Uhr selbst kaufen, da mir mein Seelenheil wichtiger ist als 1,99 Euro. Den Preis weiß ich so genau, weil ich gerade diese Woche 2 im Ikea habe besorgen lassen. ;)



    LG und ein erholsames Wochenende!
    Sunny

    Wir haben ein ähnliches Einzugsgebiet und ich finde diese Idee so abwegig ... ich kann nur staunen.
    Du möchtest also Menschen, die eh jeden Cent 3x umdrehen, eine solche Belastung auf Jahre auferlegen?
    Wir versuchen die Jugendlichen dazu zu bringen, dass sie sich Dinge erst kaufen, wenn sie das Geld dafür gespart haben, du willst sie im jüngsten Alter an das Leben auf Pump heranführen. Wir überlegen, wie wir die Arbeitshefte für im Laufe des Schuljahres zuziehende Schüler finanzieren, bzw. wie viele wir auf Vorrat kaufen, du erwartest 700-Euro-Investitionen ...


    Ich könnte es verstehen, wenn du an einem Gym in gehobener Gegend mit gut betuchtem Klientel und einem finanzstarken FV arbeiten würdest. Aber unter diesen Umständen? Schlechte Idee ... in meinen Augen.


    lG
    Sunny

    Ich kannte mein Kollegium und die Probleme sehr gut. Daher habe ich eine sehr individuelle Rede vorbereitet, habe meine Vorstellungen und Grenzen relativ klar formuliert und auch emotionale Worte gebraucht.


    Man sollte schauen, dass man nichts verspricht, was nicht gehalten werden kann. Es gibt gute Bücher zum Thema "Einstieg in eine Führungsrolle", da sind nette Anregungen drin.


    LG
    Sunny

    Ich hatte mit meinem Dienstherren vor einigen Jahren ein Sabbatjahr für das SJ 2012/2013 vereinbart. In der Ansparphase wurde ich SL und wir wandelten das Sabbatjahr in beidseitigem Einvernehmen in eine 3monatige unbezahlte Freistellung.
    Ich bin seit 2 Wochen wieder im Lande, hatte eine wunderbare Zeit und die Schule steht auch noch. ;)


    Ich bin sehr sehr froh, dass ich die Auszeit genommen habe. Es war nicht so, dass ich mich ausgebrannt fühlte oder ich glaubte dringend mal Abstand zu brauchen. Ich war einfach neugierig auf die Welt und wollte noch einmal eine längere intensive Zeit mit meinem Kind erleben.


    Das alles hilft im angefragten Fall nicht weiter ... aber ich möchte jeden ermutigen für seine Träume zu kämpfen. Meine Vorgesetzten und Kollegen haben meinen Wunsch positiv begleitet, sicher auch weil sie wussten, dass es keine "Momentidee" ist, sondern etwas, was ich wirklich will.
    Villeicht hilft es ja, wenn man konkrete Umsetzungsvorschläge macht. Wer könnte welche Aufgaben übernehmen? Welche Zeit bietet sich besonders an?


    Ich wünsche jedem, dass er sich seine Träume erfüllen kann!


    LG
    Sunny

    Hallo Marie,


    werden die Kinder denn nach dem regulären Lehrplan unterrichtet? Normalerweise haben sie doch andere Lernziele, auch wenn sie integrativ beschult werden?


    Und ob die Kinder wiederholen müssen, sollte doch eher der Schulleiter euch sagen und nicht ihr dem Schulleiter, oder? Oder soll es eher ein Brainstorming zur Positionsfindung sein?


    Lg
    Sunny

    Ich ergänze mal (Blickwinkel Grundschule, also kleines Kollegium):


    Schulfeste/-veranstaltungen terminieren, organisieren, leiten
    Elternabende (Einschulung, Übergang weiterführende Schule ...) terminieren, organisieren, leiten
    Lehramtsprüfungslehrprobem abnehmen
    Arbeitskreise bilden, überwachen, im Zweifelsfall dann selbst ausfüllen
    Kontakt zu Nachbarschulen aufbauen und pflegen
    Sekretärin, ABMler, Hausmeister, Essenausgabekräfte auswählen, einweisen, anleiten, "überwachen"
    Kollegien motivieren
    Langzeitkranke "bei der Stange halten"
    Zeugnisse lesen, absegnen (oder auch nicht) und unterschreiben
    Termine setzen und deren Einhaltung überwachen, anmahnen und einfordern
    Eltern beruhigen
    Zusammenarbeit mit dem Hort und der Schulsozialarbeit pflegen
    Bauliche Mängel melden, für deren Behebung kämpfen, die Ausführung überwachen und organisieren (Raum- und Turnhallensperrungen, Auslagerungen ...)
    Schulentwicklung vorantreiben
    Fortbildungskonzepte entwickeln
    Projekte entwickeln
    Gelder einwerben
    Homepage und Facebookprofil pflegen
    die Schule nach außen präsentieren
    Einschulungsentscheide treffen (Rückstellung, vorzeitige Einschulung)
    Lehraufträge erteilen und Stundenpläne schreiben
    ... ich könnte noch stundenlang weiterschreiben, muss jetzt aber erstmal Mathe maxhen. ;)


    Damit füllt man in der GS 10 seiner Stunden, die restlichen 18 steht man vor der Klasse. ;)
    Und ich liebe es! Es ist der schönste Job der Welt für mich.


    Lg
    Sunny

    Lotta, welcher Art sollen denn diese Qualifizierungen sein?
    Wir bieten ein sehr greitgefächertes Forder- und Förderangebot (Lesen, Knobeln, DAZ, Sport, Kunst ... ) und niemand hat ein spezielles "Knobeldiplom". ;)
    Den Unterricht übernehmen die entsprechenden Fachlehrer.
    Ich selbst gebe keinen Sport, daher habe ich zur Ursprungsfrage nicht viel beizutragen.
    Ich weiß jedoch, dass im Fördern Bewegungsfreude geweckt und Beweglichkeit geschult werden soll. Dies alles immer sehr motivierend und spielerisch. Nahezu jedes Kind liebt den Förderunterricht.


    Lg
    Sunny

    Ich bin auch aus dem Bauing.studium ins Lehramt gewechselt und habe es nie bereut. Allerdings war ich deutlich jünger. ;)
    Ich liebe meinen Job und wenn es mich finanziell nicht ruinieren würde, würde ich immer wieder Lehrerin werden. Es ist ein toller Job!


    Lg
    Sunny

    Ebenfalls in dieser Reihe erschienen: Wasserglasmethode - Dödl Dumpf versteht die Brüche


    Das ist ein Scherz, oder? Gibt es das wirklich? Hat irgendwer schon mal die Arbeit damit erlebt? Oder erhält man nach der Bestellung eine "Haha - Reingefallen!" - Mail? ;)


    Lg
    Sunny

    Geht es auch konkret? Du redest immer in Phrasen. Was soll man genau tun, wenn ein Schüler unerlaubt das Klassenzimmer verlässt und sich außer Reichweite begibt, den Nachbarn mit dem Zirkel in den Oberschenkel piekst, die Mitschülerin in den Arm beißt, unter dem Tisch liegt und dem Unterricht nicht folgen kann, weil er völlig überfordert ist ... was auch immer. Da hilft für den Moment auch Vertrauen und Klett-Material allein nicht.


    Sunny

    Mal im Ernst ... Glaubst du wirklich daran, dass du mit diesen Grundsatzideen hier irgendwen erreichst? Dass sie zum Beispiel der Poststarterin bei ihren aktuellen Problemen helfen? Dass sie jetzt wirklich ab Montag alles Lehren lässt, die Kinder sich urplötzlich frei entfalten und alle Disziplinprobleme dahingehen? So realitätsfern kann man nicht sein ...


    Sunny

    Robinschon, dann hat doch jeder, der sich für deine Art von Pädagogik wirklich interessiert (da die meisten Schriften nicht mehr aufgelegt werden, scheinen das nicht viele gewesen zu sein ), informieren.
    Meinst du wirklich es reicht aus, die kollegen hier mit 2-3 Ideen zu beglücken, um deine Pädagogik leben zu können? Oder ist es gar Werbung für deine Schriften?


    Dass es bei dir auf ein Scheitern hinauslief, habe ich nicht geschrieben. Das wusste ich bislang nicht.
    Ich meinte, dass es mit so wenigen Informationen, wie man sie hier über deine Art des Nichtlehrens erhält, ein Scheitern vorprogrammiert ist.
    Wer sich wirklich auf diesen Weg begeben möchte, sollte mehr darüber wissen, Bücher lesen, Seminare besuchen. Und nicht einfach loslegen, so wie du es hier unterschwellig vermittelst. DAS geht schief ...


    Sunny

    Das ist zermürbend. Wie wir bei solchen Problemen arbeiten:


    • Kontakt zum Elternhaus aufbauen, Ursachen erforschen, also auch: seit wann besteht das Problem?
    • Verhaltensregeln festlegen (Ich stehe im Unterricht nicht auf. Ich schlage meine Mitschüler nicht. ...) und deren Einhaltung mit Tokensystemen kontrollieren.
    • Nachsitzen gibt es bei uns nicht ... aber die Eltern hatten noch nie etwas dagegen, wenn ein Kind versäumten Unterrichtsstoff ( war nicht im Raum, passte nicht auf ...) am Nachmittag bei der Schulleiterin nacharbeiten durfte. ;) Auch bei zu spät kommenden Kindern und bei vergessenen Hausaufgaben gern mal eingesetzt. Wobei ich dabei sehr nett zu den Kindern bin, was mit sich brachte, dass einige nachfragen wann sie mal wieder kommen dürfen. Aber es wirkt! Man muss dann natürlich immer mal wieder daran erinnern: Wenn ..., dann ...!
    • Sollte es komplett eskalieren, "darf" der Schüler auch gern mal direkt raus aus der Klasse zu mir ins Büro. Das kommt auch nur noch sehr selten vor und es war auch schon so, dass das Kind nach einem Streit direkt zu mir in den Raum rauschte und sich zum Gespräch niederließ. Das ist also vielleicht eher timeout als Strafe ...
    • Hilft auch das nicht, müssen die Eltern das Kind abholen. Das passiert aber eigentlich gar nicht mehr.


    Wichtig ist, dass den Kindern die Regeln bekannt sind. Aber dafür hast du sicher schon gesorgt, oder? Sie wissen also, was sie falsch machen.


    Zu Robinschons Tipps : Ich finde sie absolut weltfremd und hoffe sehr, dass sich keine jungen Kollegen dieser Ideen annehmen, zwei Jahre experimentieren, natürlich scheitern, sich versetzen lassen und dann andere Kollegen diese klasse weiterführen müssen. Soll ja schon vorgekommen sein ...
    Vielleicht hatte er vor einigen Jahren ja wirklich persönliche Erfolge mit seiner Methode. Aber dann sollte er sie verschriftlichen und kurse dazu geben, für die, die Interesse daran haben. So häppchenweise hingeworfen kann das nur schief gehen! Und dass ihm das scheinbar nicht klar ist, lässt mich sehr an seiner Professionalität zweifeln.
    Offenes Arbeiten: immer wieder gern. Vertrauen in das Können des Kindes: Ja. ... aber nicht ohne lehrergeleitete Phasen.
    Vielleicht sind diese Lernbegleitertipps hier wirklich einfach nur fehl am Platze in ihrer Totalität? Zumindest mir geben sie nichts, außer gelegentlich mal den Drang zum Kopfschütteln.


    Lg
    Sunny

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