Beiträge von Firelilly

    Noten in Pädagogik sagen über pädagogische Fähigkeiten ungefähr genau so viel aus, wie ...

    Tut mir leid, mir fällt gerade kein ausreichend abwegiger Vergleich ein.

    Muss man etwa kein Topmodel sein, um von seinen SuS gemocht zu werden?

    Ja, genau! Da stimme ich dir 100% zu. Ich argumentiere seit mehreren Jahren hier im Forum dafür, dass die Pädagogik in Studium oder Referendariat nahezu Null Einfluss darauf hat, ob man pädagogisch erfolgreich handelt und den pädagogischen Herausforderungen gewachsen ist.

    Deshalb ja meine Argumentation mit den soft skills, die notwendig sind.

    Ich habe meine Noten in Pädagogik ins Feld geführt, da mir pauschal unterstellt würde ich sei schlecht in Pädagogik, und zwar von Leuten, die die Hochschulpädagogik für sinnvoll halten und meine Kritik an der Unnötigkeit und Nichtaussagekraft nicht teilen. Nach deren Argumentation müsste meine 1,3 dann ja aber für meine Fähigkeiten sprechen, da sie ja von der universtitären und Pädagogik bzw. der Pädagogik am Seminar etwas halten.

    Lächerlich das als Indikator zu sehen, ob jemand ein guter Lehrer ist oder nicht. Der “soziale Rang” eines Menschen in der Kindheit hat doch rein gar nichts mit dem Charakter des Erwachsenen zu tun 🤦🏼‍♂️

    Es geht nicht darum ein guter oder schlechter Lehrer zu sein. Aber es gibt schon eine gewisse Korrelation zwischen sozialem Rang in Jugendgruppen und dem weiteren Weg. Das heißt nicht, dass es Ausnahmen gibt, aber, dass jemand, der in Gruppen oft zum Anführer wird später im Berufsleben einer derjenigen ist, der Schwierigkeiten hat Führung zu übernehmen ist eher unwahrscheinlich.

    Und es gibt sicher auch schüchterne Mauerblümchen, die später nochmal im Zentrum der Aufmerksamkeit in Gruppen stehen.

    Ich habe jetzt keine psychologische Studie an der Hand, aber Persönlichkeitsmerkmale sind relativ stabil, wenn man dann erstmal das Erwachsenenalter erreicht.

    Auch ein schüchterner, stiller Lehrer kann ein sehr guter Lehrer sein, aber ich sage mal, dass es manchmal für bestimmte Charaktermerkmale schwieriger ist. Genauso kann auch jemand wie ich, die durchaus bereit ist anzuecken oder unliebsame Meinungen zu äußern, beliebt sein. Alle können einen nie mögen und jede Persönlichkeit spricht andere an.

    Die eine Lehrerin mag Vorbild für das stille Mäusschen sein, während andere SuS sie als langweilig, grau oder sonstwie wahrnehmen.

    Die andere wird als Powerfrau wahrgenommen und bewundert, anderen SuS macht diese Frau vielleicht Angst und ist unsympathisch.

    So ist es nun einmal im Leben. Ich verwehre mich dagegen zu sagen, dass man als Lehrkraft eine bestimmet Persönlichkeit haben müsste.

    Entscheident ist, dass man überhaupt eine hat, denn ansonsten wird es schwierig mit dem Standing.

    Und das ist eben, as ich beobachte: Kolleginnen (bei Kollegen eher selten), die so unsicher sind (oder so ... ich sag mal verkniffen pädagogisch), dass ihnen (besonders die Jungs) zero Respekt entgegen bringen. Und dann besuchen diese KuK Fortbildungen zum Thema Classroom management, anstatt die eigentlichen Probleme anzugehen.

    Nun ja, vielleicht schreibst du deine - aus meiner Sicht größtenteils ziemlich "herausfordend", teils aggressiv und oftmals negativ und frustriert klingenden - Posts hier ja auch nur aus lauter Langeweile, Lust an der Provokation or whatever und bist im "wahren Leben" völlig anders, als du dich hier darstellst.

    Hmm, da ist ein bisschen wahrer Kern dabei, ja. Völlig anders würde ich nicht sagen, aber schon ein bisschen.

    Lies' dir bitte deine Posts hier nochmal durch. Du hast nicht nur Abschlussarbeiten kritisiert, die hauptsächlich eine Umfrage auswerten.

    Ich habe z.B. konkret zu Deiner Arbeit geschrieben, wenn der Rest anspruchsvoll ist, dann kann die Arbeit auch anspruchsvoll sein. Wenn es sich aber auf dem Level einer Umfragenauswertung bewegt (und das sei ja ein Teil deiner Arbeit), dann eben aus meiner Sicht nicht. Ich kenne den Rest der Arbeit ja nicht.

    Muss man etwa kein Topmodel sein, um von seinen SuS gemocht zu werden?:staun:

    Ich weiß, dass das Ironie ist. Aber tatsächlich ist es ja so, dass attraktive Menschen es einfacher im Leben haben (in Bezug auf sehr viele Dinge). Mag man unfair finden, aber so ist die Welt. Intelligente Menschen haben auch Vorteile, aber da scheint das akzeptierter zu sein.

    Keine Studie (die gibt es aber auch zuhauf):

    https://www.welt.de/gesundheit/psy…im-Vorteil.html

    Insofern, die Ironie bei deinem Post... so abwegig ist der Einfluss von Attraktivität auf die Beliebtheit nicht. Das steckt einfach in unserem genetischen Programm Attraktivität positiv zu bewerten. Es ist ein Türöffner.

    Du hast die Kritik aber daran formuliert, dass du die Wissenschaft "Pädagogik" per se nicht als solche anerkennst mit der Begründung, sie sei nichts weiter als die Frage, wer Durchsetzungsvermögen aufweise.

    Am Gymnasium unterrichtet man zwei Fächer, in denen die SuS Studierfähigkeit erlangen sollen. Es geht im universitären Studium darum in diesen beiden Fächern erstmal eine wissenschaftliche Expertise zu entwickeln und nachzuweisen. Da hat Pädagogik oder irgendwelche ominösen Schmalspurumfragen meiner Meinung nach keinen Platz.

    Dass man im Referendariat etwas Pädagogik macht finde ich sinnvoll, aber das hat absolut nichts mit dem Studium der beiden Fächer zutun, die man unterrichtet.

    Ich finde es nur sehr unangemessen, wenn jemand hier im Forum über die Qualität von Abschlussarbeiten anderer Personen urteilt, die er/sie gar ncht gelesen hat, weil er/sie die Themen oder das Fach, in dem die Arbeit geschrieben wurde, per se schon als "niveaulos" bezeichnet.

    Ich finde es nicht unangemessen zu kritisieren, wenn jemand in seiner Abschlussarbeit (und so stellen viele hier ihre Umfragen vor) hauptsächlich eine Umfrage auswertet. Da darf eine Kritik am Niveau schon formuliert werden.

    Und glaub' mir (oder nicht): Ich habe zu meiner Schulzeit nicht zu den "beliebten Mädchen" gehört - ich bin nämlich nicht so attraktiv, modebewusst etc. wie du 8) -, bin aber bei meinen Schüler*innen trotzdem beliebt. Ich verfüge nämlich tatsächlich über notwendige "soft skills" (die ich bei dir - zumindest in der Art und Weise, wie du dich hier i. d. R. äußerst - häufig nicht wirklich erkennen kann, muss ich leider sagen).

    Das kann durchaus sein. Es gibt in der Tat viele soft skills, die einen beliebt machen. Das kann Humor sein, aber auch respektvoller Umgang, ein offenes Ohr.

    Es gibt nicht die Eigenschaften oder Fähigkeiten, die nötig sind um beliebt zu sein oder eine Beziehung zu Menschen aufzubauen.

    Mag gut sein, dass ich manche soft skills nicht besitze (oder sie im "wahren" Leben anders zur Schau stelle als hier :-P).

    Wie Du schon schreibst, wir haben vermutlich einen unterschiedlichen Satz an Fähigkeiten und Eigenschaften.

    Heißt nicht, dass eines davon nicht funktionieren muss.

    Und zu Andrews Beiträgen kann ich nur sagen, man man, da ist ja jemand ziemlich wütend xD

    Na, schönen Dank auch :rolleyes: . So schlecht kann sie nicht gewesen sein, sonst hätte ich wohl keine gute Note dafür bekommen.

    Eine gute Note für eine Abschlussarbeit in Pädagogik etc. sagt ja eben einfach nicht viel aus, siehe hier:

    Wie Firelilly schon öfter bewiesen hat, hat sie einfach keine Ahnung von Pädagogik :)

    Denn wie Laleona mir hier attestiert, habe ich keine Ahnung von Pädagogik. :P Aber im Ref. die Pädagogik Prüfung mit 1,3 gemacht. Und ich will da gar nicht widersprechen, ich habe habe von Pädagogik (der Pseudowissenschaft) nicht wirklich viel Plan. Interessanterweise habe ich meine Klassen besser im Griff, als so manche Kollegin, die sich in ihrer Freizeit sogar noch Bücher über Classroommanagment reinzieht und ständig irgendwelche pädagogischen Dinge faselt. (Und dann aber mit den Nerven am Ende ist, weil eine Klasse sie so stresst).


    Und ich bin, (das glaubt ihr mir zwar vermutlich nicht...) durchaus recht beliebt bei SuS, zumindest beliebter als so manche Vollblutpädagogin.

    Manchmal sorgen zwar auch pädagogisch zweifelhafte Dinge (best dressed, Modeikone oder was die manchmal für Rubriken in der Abi Zeitung haben) für "Respekt" bei den SuS.

    Haben zumindest mehrmals Mädels auch zu mir gesagt, dass sie mich zum Vorbild nehmen. (Man kann Naturwissenschaft drauf haben und trotzdem Stil haben und nicht aussehen wie ein Nerd).

    Wie kommt das? Ich behaupte, eine Gruppe von Menschen zu führen, sich in ihr zu behaupten, aber auch einen Bezug zu dieser herzustellen hat wenig mit dem Pädagogikstudium zutun, sondern vielmehr mit soft skills, die man eben hat oder nicht.

    Um es mal so zu sagen: Ich gehörte zu Schulzeiten zu den beliebten Mädchen und stand im Mittelpunkt und habe gelernt mich in Gruppen zu positionieren.

    Es gibt aber auch Kolleginnen, die waren damals schon eher Außenseiterinnen, schüchtern, wenig Selbstbewusstsein, keine gute Körperhaltung, unvorteilhafte Kleidung. Die hatte es als Schülerinnen schwer und da beobachte ich, dass dieser Typus Mauerblümchen jetzt auch oftmals schlechteres Standing in den Klassen hat... obwohl die zum Teil pädagogisch viel mehr "wissen" als ich.

    Und anscheinend hat zwei Tage Anlesen von Pädagogikgeschwurbel auch gereicht um zumindest eine 1,3 rauszuholen. Lächerlich.

    Firelilly: Hm, ich hatte in meiner Abschlussarbeit für das erste Staatsexamen - was damals zudem eine Diplomarbeit war - auch eine kleine Umfrage integriert. War meine Arbeit daher nun aus deiner Sicht "niveaulos"?

    Vermutlich ja.

    Es sei denn, dass der Rest der Arbeit anspruchsvoll war.

    Lehrer studieren halt auch Pädagogik und sind darin Experten.

    Auf eine Expertise in Pädagogik kann man genauso viel geben wie auf ein Diplom in Eurythmie.

    An sich eine ganz nette Sache, aber der universitäre Teil der Lehrerausbildung soll einen Einblick in richtige Wissenschaft geben.

    Dazu gehört meiner Meinung nach auch eine umfangreiche, eigenständige Arbeit in einem fachwissenschaftlichen Bereich, bei dem es sich eben nicht um Pseudowissenschaften handelt.

    Ich meine man stelle sich vor ich würde in meiner Abschlussarbeit in anthroposophischer Biologie schreiben untersuchen, welchen Einfluss die Mondphasen auf das Wachstum von Gartenkresse haben. Auf dem inhaltlichen Niveau sind die Umfragen hier.

    Das einzige (!) was daran noch ein bisschen sinnvoll wäre, wäre eine mathematisch korrekte, statistische Aufarbeitung. Aber ich kann mir vorstellen, dass das dann auch nicht im Vordergrund steht.

    Nee, großes Pfui für das "Niveau" solcher Abschlussarbeiten. Das muss man einfach mal klar benennen.

    Ich finde es vor allem eine Frechheit, dass Abschlussarbeiten an der Uni (unter anderem) aus der Auswertung von Umfragen bestehen.

    Das ist doch einfach nur lächerlich.

    Eien Abschlussarbeit in Mathematik sollte ein innermathematisches Problem zum Inhalt habe, ein Abschluss in Chemie sollte die Untersuchung eines neuen Syntheseweges oder Ähnliches und auch in Germanistik lassen sich doch Themen finden, die nicht peinlich sind.

    Kein Wunder, dass man über Lehrer und aber auch über Professoren der "Didaktik" zurecht lacht. Das ist doch wirklich embarrassing eine Umfrage zu Schulthemen zu machen und darüber eine "wissenschaftliche" Arbeit zu schreiben.

    Kann gar nicht verstehen, warum so etwas hier im Forum unterstützt wird.

    Mir wurde mal vorgeworfen, dass hier auch Nichtlehrer mitlesen und meine Aussagen (im andere Kontext) ein schlechtes Bild auf den Lehrerberuf werfen.

    Aber hier ein Bild verbreiten, bei dem Lehrer solche niveaulosen Abschlussarbeiten schreiben ist gut für unseren Beruf?

    Danke für Deinen Beitrag!

    Und außer dem rechtlichen Aspekt interessiert doch zumindest oberhalb der Schulleitungen niemanden mehr irgend etwas, DAS hat das letzte Jahr ja mehr als deutlich gezeigt.

    Ich finde es außerdem total schrecklich, wie der Dienstherr sich verhalten halt. Impfungen in SH muss man als Lehrkraft selber organisieren, es bekommen diejenigen eine Impfung die Glück oder (wie ich) Vitamin B im medizinischen Bereich haben.

    Das kann doch nicht sein. Aus Fürsorgepflicht hätte der Dienstherr an jeden Schule Impfteams schicken müssen mit entsprechenden Angeboten für die Lehrkräfte, Hausmeister/innen, Sekretär/innen. Hat er aber nicht und das empfinde ich als einen riesigen Skandal.

    So geht der Dienstherr mit uns um, so egal ist unsere Gesundheit.

    In SH gibts kein Weihnachtsgeld, keine Impfungen, es gibt gar nichts seitens des Dienstherrn.

    Am liebsten hätte der, dass wir die Impfung selber organisieren und in die Ferien oder zumindest auf den Freitag Nachmittag legen.
    Wenn ich schon beim Ersteren gezwungen bin auf mein eigenes Vitamin B zu vertrauen (anstatt vom Dienstherrn eine Impfung zu bekommen), dann muss sich der Dienstherr nicht wundern, wenn man das für sich günstig legt. Fühle mich, mal wieder, total verkauft und verarscht und dieses Gefühl führt zu einer destruktiven Rebellionshaltung bei mir.

    Es ist einfach, wie es in den Wald hineinruft...

    Und wenn der HM sowieso mit Vollzeit verplant ist, wird es kaum möglich sein, da an anderer Stelle was reinzuholen.

    Das geht bei einem Lehrer doch auch. Dann muss er halt den Rasen seltener mähen oder das Laub im Herbst auf dem Schulhof weniger gründlich entfernen.

    Klingt merkwürdig? Ja! So fühle ich mich immer, wenn mir etwas aufgetragen wird. Als ob man mal eben Zeit bei Unterrichtsvorbereitung, Korrekturgenauigkeit etc. einsparen kann...

    Meine Argumentation sollte auch weniger anklagen, dass es beim Hausmeister nicht geht, sondern sollte deutlich machen, dass im Lehrerberuf viel zu viel Forderungen dieser Form gehen und als selbstverständlich gelten.

    Daher halte ich die anwaltliche Beratung auch für rausgeworfenes Geld und ggf. eher für frontenverhärtend.

    Ich würde nie Geld dafür ausgeben, dass ich meinen Beruf ausübe. Wenn etwas anwaltlich zu klären ist, dann soll bitte der Dienstherr einen Anwalt stellen.

    Soweit kommt es noch, dass man zu einer schriftlichen Aussage genötigt wird und sich dann auch noch mit einem Anwalt auf eigene Kosten absichern muss.

    Never ever.

    Ich finde Bolzbolds Vorschlag der Formulierung passend. Abtippen, Deinen Namen einfügen, fertig. Es bezahlt dir niemand, wenn du da noch viel Zeit darauf verwendest.

    Dass der Hausmeister dafür Überstunden machen soll, ist nicht berechtigt, aber offenbar wird das an sehr vielen Schulen auf andere Weise gelöst.

    Tja, Lehrkräfte müssen Überstunden machen. Wenn mich da Eltern zum Elternabend nötigen äh einladen (ist bei uns mit Anwesenheitspflicht verbunden!) dann muss ich abends (!!!!) in die Schule. Das heißt, das gehört zur Arbeitszeit und das wäre in den Stunden drin, ich könne ja woanders Zeit sparen.

    Unvorstellbar ist so etwas aber anscheinend für andere Berufe. Könnte man dem Hausmeister nicht sagen, er soll die Zeit an andere Stelle wieder reinholen?

    Warum gönnst du dann den Kollegen, die z.B. Sport unterrichten ihr A13 - A15?

    Ehrlich gesagt gönne ich denen das nicht. Ich finde Sport ist eine absolutes Chillerfach. Und jetzt im Lockdown besonders.

    Ja, es mag einzelne Sportlehrer geben, die extrem viel machen. Aber ich sage es ganz klar, das Fach ist definitiv arbeitssparsamer als Deutsch oder Englisch (ich sage bewusst nicht meine Fächer, sonst heißt es wieder ich beziehe das alles immer auf mich).

    Ich glaube in HH müssen Sportlehrer mehr Stunden geben um das auszugleichen. In SH hat man mit Deutsch / Englisch genausoviele Stunden wie mit Latein / Sport. Erstere arbeiten sich für A13 tot, letztere haben ein sehr entspanntes Leben.

    Nein, da wäre ich auch dagegen. Man sollte niemanden dazu zwingen, irgendwas zu machen. Wer nach dem Abi weiß, was er studieren soll, sollte keine Zeit verschwenden müssen.

    Da hat man es als Frau gut, endlich mal :P

    Mich wundert es, dass Männer gar nicht nachträglich klagen. Immerhin wurde denen durch Zivildienst damals (gibt es das heute noch als Pflicht?) ein Lebenjahr mit entsprechenden Einkünften gestohlen. Das ist doch ein Jahr später Studium, ein Jahr später ordentliches Gehalt und so weiter.

    Weil die Aussagen, aus dem Munde einer Lehrkraftkollegin/ eines Lehrkraftkollegen der A13 für eine gleich wichtige Arbeit bekommt ziemlich arrogant klingt.

    Ich finde es übrigens genauso bedenklich, wenn eine Grundschullehrkraft, die kein Abitur korrigieren muss, generell keine Oberstufenklausuren konzipieren und korrigieren muss, ein fachlich abgespecktes Studium absolviert hat und so weiter, von gleich wichtiger oder gleich wertiger Arbeit spricht.
    Das ist auch arrogant zu behaupten, das sei vergleichbar und deshalb würde man ja auch A13 bekommen müssen.
    Und wenn man sich denn mal als Lehrerin mit dem Gehalt promovierter Naturwissenschaftler, die Personalverantwortung 300 Leute haben vergleicht, weil man eben auch nach dem Studium noch sich weiterqualifiziert hat (Doktorarbeit vs Referendariat) und man doch auch Personalverantwortung hätte und die Zukunft der Kinder ja soooo viel wichtiger sei... dann wird einem gesagt, dass man als Lehrer ja nun doch weniger qualifiziert sei.

    (Stimm ja auch, im Referendariat man Dödelkram und Ringelpiez mit Anfassen in den Seminaren)

    Aber ein unterschiedliches Studium (Mathe Sek II vs Mathe Sek I) ist dann auf einmal gar nicht so ein großer Unterschied.

    Lügt euch weiter selbst in die Tasche.

    Dann lieber ein verpflichtendes FSJ für alle, nachdem die Zivis weggebrochen sind, ist eh ein Loch entstanden.

    Wie wäre es, wenn in den Berufen, in denen Zivis und FSJler als billige Arbeitskräfte missbraucht wurden, einfach mal ordentliches Personal eingestellt würde? Viele Branchen haben doch darauf gebaut, dass sie billige Arbeitskräfte bekamen. Ich finde es gut, dass diese Branchen Löcher stopfen müssen.

    Im vertrauensvoll Gespräch mit der SL (ich weiß...sind nur A****) lässt sich bei Reisekrankheit mit hoher Wahrscheinlichkeit auch eine Lösung finden, wie "Kollegin X fährt mit PKW vor". Natürlich unter Anerkennung zwingender Gründe.....

    Finde Deinen Beitrag prinzipiell gut und gebe Dir recht. Leider ist die SL tatsächlich taub für so etwas.

    Ich wünsche mir also Schulleitungen, die nicht so vernachlässigt sind, wie zwei Kolleginnen in leitenden Positionen bei uns.

    Und ich wünsche mir, dass ich niemals Kolleg*innen mit solchen Ansichten, wie du sie hier immer weider äußerst, in meinem Kollegium haben werde.

    Oha, da habe ich anscheinend noch so jemanden aufgescheucht...

    Wie gesagt, ich habe es ja relativiert in meinem nächsten Post, es ist vollkommen in Ordnung, wenn jemand keine Partnerschaft hat, mit Sex nichts anfangen kann oder was auch immer. Das was aber nicht passieren darf, und das passiert bei uns leider an der Schule, dass diese Personen dann Menschen, die eben auch Zeit für Partnerschaft und so weiter in ihrem Privatleben haben wollen, dieses verleiden, indem sie von diesen ebenfalls erwarten sich primär auf die Schule zu konzentrieren und "mit der Schule verheiratet zu sein".

    Bist du sicher, dass da nicht ein kleines bisschen Stutenbissigkeit eine Rolle bei der Bewertung deiner Kolleginnen spielt?

    Abgesehen vom Sexualleben deiner Schulleiterinnen finde ich gute Arbeit für Beförderung nicht das Verkehrteste. Ich kenne genug, die sich den Arsch aufreißen und niemals nie E14 geschweige denn ein A sehen werden.

    Du meinst, dass ich da irgendwie Neid auf deren Position habe? Kann ich komplett ausschließen, ich würde niemals einen Posten in der Schulleitung übernehmen, selbst wenn man mir den schenken würde. Schulverwaltung ist überhaupt nicht mein Ding.

    Ich gönne denen absolut ihr Gehalt und sie haben es mehr als verdient. Was mich nur aggressiv macht ist, dass die sich immer irgendwelche Dinge ausdenken, die MIR dann Arbeit machen.

    Wenn diese Personen einfach nur Arbeitstiere wären, ohne, dass ich da mit reingezogen werde, dann wäre alles mega paletti.

    Aber nein, sie übertragen ihre eigenen Einstellungen ("man muss 24/7 für die Schule arbeiten") auf die A13er, bzw. ihre tollen Projekte und ihr Engagement muss ja von wem ausgeführt werden.

    Insofern sollte ich vielleicht nicht kritisieren, dass diese Personen kein Leben außerhalb der Schule haben (das kann ja jeder, wie er / sie möchte) oder sich lieber ihre Befriedigung / Bestätigung durch Arbeit holen, sondern, dass sie dieses auf andere übertragen.

    Leider sind sie aber eben in Positionen, in denen sie gewisse Macht über andere haben.

    Deshalb ist es mir tendenziell lieber, wenn in solchen Positionen Menschen sind, die sich nicht durch Arbeit befriedigen. Denn leider neigen Menschen in Leitungspositionen nun einmal dazu ihre Ansprüche an sich selbst auch nach unten zu übertragen.

    (Am idealsten wären natürlich solche Leute in der Schulleitung, die nur für die Schule leben und ganz viel wuppen, und diese Arbeit den A13ern ABNEHMEN anstatt noch was draufzuschippen. Aber so etwas gibt es extrem selten.)

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