Beiträge von Firelilly

    Ich war heute beim Notar. Bei Eintritt wurde man sofort zum Händewaschen geleitet, die Dame am Empfang saß hinter Plexiglas. Wir waren mit insgesamt 4 Leuten auf gefühlt 100 Quadratmetern Raum.

    Richtige Berufswahl würde ich sagen. Naja, aber wir haben als Lehrer ja vorher gewusst, dass im Falle einer potentiell tödlichen Pandemie für uns solche Schutzmöglichkeiten und 4 Leute auf 100 m² Räume nicht möglich sein werden.

    Und ich sehe immer noch nicht die besondere Gefahr, die von der Öffnung von Schulen ausginge.

    Die Gefahr ist, dass demnächst dann so einige, darunter vor allem auch Lehrer, erkranken und, so wie Boris Johson, nach vielleicht anfänglich durchaus milderem Verlauf, plötzlich auf die Intensivstation kommen und beatmet werden müssen.

    Beatmet werden heißt unter Umständen, du kannst nicht mehr selber atmen, sondern dein Leben hängt an einer Maschine.

    Die es hoffentlich überhaupt gibt, weil die Kapazitäten passen.

    Ich muss nicht erwähnen, dass so eine Maschine nicht das sichere Überleben heißt, sondern nur die Überlebenschancen stark erhöht?

    um Vergleich: mein Schwager im Großraumbüro mit Mundschutz und 2 m Abstand zum nächsten Arbeitnehmer. Und ehe jetzt wieder die Verkaufskraft ins Feld geführt wird: Plexiglas hab ich auch nicht. Der Herr Kurz hat heute übrigens die Pressekonferenz hinter einer Plexiglaswand gemacht. Es wäre übrigens interessant zu wissen, wie viele Arbeitnehmer gerade wirklich ihren Job ohne weitere Schutzmaßnahmen machen. Sogar der Klempner, der heute hier war, trug Mundschutz.

    Ich kenne im Bekanntenkreis auch niemanden, der nicht in Kleinstgruppen arbeitet oder ganz zuhause.

    Wie absurd ist das bitte, dass man da überall höchste Vorsicht walten lässt, aber uns nach Ostern tagtäglich in eine wahre Großveranstaltung schickt.

    Selbst wenn man wieder Geschäfte usw. öffnet, dann prophezeie ich, dass man in diesen sehr vorsichtig sein wird. Leute werden Abstand halten. Zu volle Geschäfte werden nicht betreten. Und bei uns drängeln dann morgens erstmal 800 Schüler durch eine Eingangstür.

    Dank Eugenia, für diesen Beitrag!

    Warum hier immer noch rumdiskutiert wird, ob Kinder ihre Eltern oder Lehrer anstecken können, geht nebenbei über mein Fassungsvermögen. Das ist doch keine andere Spezies!

    Über meines auch. Da rollen sich einem mit biologischem Hintergrund echt einfach nur die Fußnägel auf. Mich fragt ob Infektionsleugner das wirklich glauben oder es aus anderen Gründen sagen, um eine Schulöffnung (warum auch immer man das als Lehrer wollen sollte...vermissen von leuchtenden Kinderaugen?) zu forcieren.

    "Ende Januar soll eine ganze Schule mehr oder weniger lahmgelegt gewesen sein. Fast alle Kinder und Eltern waren krank. Wir prüfen jetzt, ob diese Menschen Antikörper haben."

    Das wäre in der Tat interessant, was da herauskommt. Ob es Corona-Infektionen waren. Falls jemand das Ergebnis findet, bitte posten ;)

    Mir ging gerade durch den Kopf, dass ich mich noch nie gegen Grippe habe impfen lassen, obwohl man ja könnte. Ich habe keine Angst davor, trotz dieser Zahlen (aus dem deutschen Ärtzeblatt).

    Ich bin extrem selten körperlich krank und wenn, dann reichen mir meist wenige Tage um einen grippalen Infekt zu überstehen. Ich treibe viel Sport, ernähre mich gesund, achte auf viel Ausgleich und wenig Streß (allein schon der Haut wegen). Ich schone mich bei Anzeichen einer Erkältung, dann ist das schnell überstanden.

    Ich würde mein Immunsystem als sehr stark bezeichnen und mich hat nie viel umgehauen.

    Vor zwei Jahren hatte ich zum ersten Mal die richtige Grippe, anstatt eines grippalen Infekts.

    Innerhalb von 10 Minuten ging mein Befinden von "okay" zu "fuck was ist da los, Kopf- und Gliederschmerzen, 39,8°C (!!) Fieber" über und ich erlebte in der Folge die erste Synkope meines Lebens. Ich erwachte später auf dem Flur mit Schmerzen beim Atmen und kroch irgendwie ins Bett.

    Das Fieber ging drei Tage lang und so krank mit dererlei Symptomen war ich, die sonst immer nur kurzzeitig ausgeknockt ist, noch nie.

    Kurz zuvor fühlte ich mich noch okay. Angesteckt habe ich mich mit hoher Sicherheit in der Schule, denn dort ging bei uns die echte Grippe um.

    Lange Zeit habe ich gedacht, dass Impfen gegen Grippe etwas für ältere Menschen ist.

    Ich habe gelernt.

    Auch habe ich gelernt, dass das, was ich früher immer für "ich habe die Grippe" hielt, grippale Infekte waren.

    Du kannst uns gerne Gegenbeispiele nennen, das wäre produktiver als deine "jeder der nicht meiner Meinung ist, ist doch offenkundig bescheuert"-Rhetorik.

    Ich werde dir keine medialen Gegenbeispiele nennen. Stattdessen habe ich an vielen Stellen schon deutlich dargestellt, warum grundlegende Erkenntnisse aus der (Infektions)biologie dafür sprechen, dass Schulen perfekte oder sagen wir mal sehr gute Bedingungen dafür bieten, dass sich ein solches Virus verbreitet.

    PS: Die reale Datenlage spricht zB ganz eindeutig gegen die Durchführung von Volksfesten. Sie spricht ganz eindeutig gegen die Eröffnung von Clubs und Bars.

    Bei Restaurants wird es schon dünn, beim Einzelhandel ebenso.

    Was sagt denn deine Datenlage zu Schulen mit 1000 Leuten? Oder war deine Datenlage das "in den Medien stand nichts davon, dass es in der Schule losgegangen ist, also sagt die Datenlage Schulen sind safe"?

    Ich stelle auch keine Theorien darüber auf, warum das so ist, ich stelle lediglich fest, dass es so ist.

    Du stellst fest, dass in den Medien keine Infektionsorte genannt wurden. Das heißt nicht, dass dem nicht so ist.

    Dass Schulen nicht Orte höchsten Infektionsrisikos seien, widerspricht zumindest jeglichen Grundlagen der Infektiologie. Deshalb wäre eine Theorie, warum Schulen ungefährlicher als andere Großveranstaltungen sein soll, schlichtweg sehr unkonventionell.


    Interessant finde ich, dass sich die Medien nicht darauf stürzen, dass die Schule ein Infektionsrisiko ist.

    Da kann man über sehr viele Gründe spekulieren, angefangen bei den meist jungen Redakteuren, die keine Lust mehr haben ihr Kinder zu hause zu betreuen.

    Die Schulen sind seit drei Wochen geschlossen, zu dem Zeitpunkt gab es etwa 10 000 entdeckte Infektionen. Und die angeblichen hochinfektiösen Kinder ohne Symptome hätte es damals auch schon geben müssen. Bis heute ist keine explosionsartige Verbreitung in einer Schulgemeinschaft bekannt, wenn du einen Fall kennst, wäre ich dir dankbar, wenn du das Beispiel verlinken könntest.

    Was ist das denn für eine krude Logik?! Denkst du man dröselt in den Medien genau auf, wann und wo welche Infektion stattgefunden hat? So nach Supermarktinfektionen, Fitnessstudioinfektionen und Schulinfektionen?

    Nenne mir bitte eine vernünftige Erklärung aus infektionsbiologischer Sicht, warum die Bedingungen in der Schule (extreme Nähe, extreme Menschenmassen, extremes Risiko von Tröpfcheninfektion wegen des Redens) kein erhöhtes Risiko darstellen sollten.

    Dein Argument mit der fehlenden Nennung der Startpunkte der Infektion in den Medien ist halt so schwach wie nur irgendmöglich.

    Ich sehe gerade, Plattenspieler argumentiert auch so verquer. Man merkt, dass ihr keine Naturwissenschaften studiert habt.

    Die Kausalität zwischen Medienpräsenz und tatsächlichen Faktoren, die zu einer Infektion führen, ist einfach..... keine Worte. :autsch:

    Ich hab noch so ein Ding für euch! In den Medien wurde gar nicht erwähnt, dass Leute mit einem Aluhut auf dem Kopf krank geworden sind. Es ist also noch nicht sicher, dass der Aluhut nicht vielleicht doch ein Schutz ist!

    Ich hatte, als es zu den Schulschließungen kam und einige große Panik hatten, hier im Thread gefragt, ob auch nur ein Fall einer Übertragung im normalen Schulbetrieb (also nicht Klassenfahrt) bekannt wäre. Man konnte mir damals nicht einmal einen einzigen Fall verlinken; mir ist auch nach wie vor keiner bekannt.

    Es ging um die Frage, dass man ja nie weiß, ob jemand symptomfrei krank ist.

    Tröpchen gibt es nicht nur beim Niesen.

    Das stimmt. Die große Gefahr ist das Sprechen, dabei entsteht auch automatisch ein feiner Tröpfchennebel. Und das ist leider etwas, was in unserem Beruf sehr exzessiv gemacht wird.

    Ich halte eine komplette Maskenpflicht für alle Schüler und Lehrer auch während des Unterrichts für unerlässlich. Gerade beim Sprechen.

    Aber konsequentes einhalten der Niesetiquette, des "Ich packe mir nicht ins Gesicht" und des "ich halte Abstand" es doch auch ohne Maske gehen. Oder habe ich da einen Denkfehler?

    Prinzipiell traue ich Erwachsenen zu sich an die Niesetiquette zu halten und auch im Alltag (abgesehen von der Schule, aber lassen wir das Thema) den Abstand zu halten. Was aber nahezu unmöglich ist, sich nicht ins Gesicht zu fassen in irgendeiner Form. Das schafft niemand sich abzutrainieren, außer vielleicht ein buddhistischer Mönch auf dem höchsten Level der Achtsamkeit.

    Weiß jmd was der Unterschied ist zwischen "high care" inklusive invasiver Beatmung und ECMO? Ist ECMO bei der Behandlung von Corona-Patienten erforderlich?

    Klar kann es in schwer verlaufenden Fällen dazu kommen, dass man eine ECMO-Therapie durchführen muss. Das ist aber ein wirklich krasses Verfahren und so gefährlich, dass man es eigentlich nur in speziellen Zentren ausführen sollte. Aber wenn es keine andere, lebensrettende Möglichkeit gibt?

    Man kann nur hoffen, dass die Würfel glücklich fallen und man zu denjenigen gehört, bei denen das Immunsystem das Virus erkennt und erfolgreich erkennt und nicht zu denjenigen, wo das Immunsystem sich schwer tut. Voraussehen kann man das ja nicht, ob das Immunsystem mit dem Virus klarkommt.

    Und hoffen, dass es, für den schlimmen Fall, dann noch genug Therapieplätze gibt.

    Hm, liegt vielleicht daran, dass ehrenamtliches Engagement und die Fähigkeit, sich gegen widrige Umstände etwas zu erarbeiten, viel mit positiven Charaktereigenschaften und Persönlichkeitsmerkmalen zu tun hat. Etwas, was die Person selbst beeinflussen kann.

    "Schönes Gesicht" und "Sportwagen" gehören da halt nicht dazu.

    Wenn jetzt jemand sagt "Bill Gates ist aber toll, hat sich aus einer Garage zum (ehemals) reichsten Mann der Welt hochgearbeitet und dann einen Großteil seines Vermögens gespendet. Und schau mal seinen geilen Sportwagen!", wird wohl keiner Anstoß nehmen.

    Ehrenamtliches Engagement kann eventuell auch eine (benigne) Form des Narzissmus sein. Menschen, die sich darüber darstellen, was sie für gute Menschen sind und es weniger aus dem Grund des Helfens an sich machen. Sie wollen, dass andere sehen, was sie nicht alles Gutes tun.

    Dass nicht jedes aufopfernde Engagement zurecht auf positive Eigenschaften zurückzuführen zeigt, dass es in Extremfällen gar pathologisch werden kann (Münchhausen by proxy und andere Phänomen).

    Ich beobachte diese (benigne) Form des Narzissmus übrigens bei ganz vielen Lehrkräften, die sich sehr darüber darstellen, wie toll sie sich für die Bekämpfung von ungleichen Chancen und so weiter einsetzen. Oft ginge das deutlich stiller, wenn es nur um die Sache ginge, aber es muss schon immer sehr deutlich nach außen gekehrt werden, damit der Narzissmus befriedigt wird. Gibt natürlich auch welche, bei denen man durchaus den Eindruck hat, dass es nicht aus Narzissmus heraus passiert. Achtet mal in eurem Kollegium darauf. ;)

    Tja, das mit dem "etwas was man beeinflussen kann" ist so eine Sache. Das setzt voraus, dass so Dinge wie Ehrgeiz oder der Wille etwas aus sich zu machen völlig freie Willensentscheidungen sind. Auch da kann man argumentieren, dass es manchen Menschen durch nicht von ihnen zu vertretenden Einflüssen (Erziehung, Gene, zufällige Erfahrungen) leichter fällt gegen Widerstände Ziele zu erreichen, während anderen dies nicht gegeben ist.

    Ist jeder, der nichts aus sich macht, wirklich voll selber schuld und jeder, der das beste aus sich rausholt, völlig selber verantwortlich für das, was er ist?

    Ich finde es schwierig danach zu beurteilen, was man jetzt selbst beeinflussen kann.

    Jeder bekommt Dinge mit in die Wiege gelegt für die er oder sie nichts kann. Das kann gutes Aussehen sein, das kann die physiologische Voraussetzung für hohe Intelligenz sein, das kann Veranlagung für die leichte Ausbildung von ehrgeizigem Verhalten sein. Oder eben in allem das Gegenteil.

    Sich Dinge "selber zu erarbeiten" muss kein Maßstab für meine Anerkennung sein.

    Wenn ein Mann ultra hübsch ist, dann hat er bestimmt auch an sich gearbeitet (Sport, Ernährung), aber ein Großteil ist genetisch bedingt (er hat sich ja nun nicht aktiv mit Arbeit gestreckt, dass er 1,85m statt 1,70m ist, kantige Gesichtszüge hat usw.)

    Woher es kommt, ist mir da relativ egal.

    Genauso kann jemand "strunzdumm" sein, sich aber mit ultra Fleiß einen Uni-Abschluss erarbeitet haben. Da fände ich den intelligenten (der dafür nichts kann, weil er so geboren wurde) Faulen unter gewissen Umständen sogar attraktiver, der den Abschluss so nebenher gemacht hat, weil er meist auf Parties war.

    Du kannst doch nur den Sportwagen toll finden und nicht die Person, weil sie sich ein bestimmtes Auto gekauft hat. Du verarschst uns, stimmt's? ;)

    Achso, man findet natürlich auch nur die Handlung toll, wenn jemand ehrenamtlich tätig ist, nicht aber die Person? Da darf man aber anscheinend davon sprechen, dass die Person toll ist. Da darf man dann von der Handlung auf die Person und deren möglichen Eigenschaften (gutherzig, hilfsbereit, whatever) zurückschließen.

    Wenn aber jemand bei einem Sportwagenkauf zurückschließt, dass diese Person einen tollen Geschmack hat was Autos angeht, anscheinend sehr zielstrebig und erfolgreich im Leben ist, jemand ist, der das Leben in vollen Zügen genießt... dann ist das natürlich eine Übertragung auf Charaktereigenschaften, die unzulässig ist. Da soll man dann bitte nur den Sportwagen toll finden, aber keine Rückschlüsse auf die Person ziehen.

    Das ist übrigens genau das, was ich meine.

    Wir sitzen ja nicht in der Kommission, die den "Exit" planen muss und natürlich können wir hier uns alles Mögliche wünschen. Ich fänd's aber zumindest fair, wenn wir bei der Vereinbarung blieben, nicht zu veröffentlichen, dass man sich aus Protest oder Sorge um den Ehegatten krankschreiben ließe.

    Die Vereinbarung ist quatsch. Das haben immer noch Ärzte zu entscheiden. Und wenn man sagt, dass man mit dem Ansinnen zum Arzt geht, weil man im Haushalt mit z.B. einem Hochrisikopatienten lebt und man als Lehrer demnächst eventuell zur Hochinfektionsrisikogruppe gehören wird, dann ist das völlig legitim. Der Arzt wird das nach seiner Kompetenz entscheiden.

    Soll ich den Unterschied erklären zwischen "die ist hübsch" in einem Diskussionsforum für Germanys Next Topmodel-Fans und "sie hat eine Doktorarbeit geschrieben, nur falls jemand sie aufgrund ihres guten Aussehens und weil sie eine Frau ist nicht ernst nehmen sollte."?

    Ich glaube das hat weniger mit dem Aussehen von Mai oder ihrem Geschlecht zutun hat als mit dem Fakt, dass sie sehr jung ist. Würde man bei einem jungen männlichen Wissenschaftler auf Youtube auch vielleicht erstmal skeptisch sehen.

    Der Großteil der jüngeren youtuber ist einfach fachlich inkompetent. Die wenigsten haben studiert und wenn, dann auch sicher nicht mit summa cum laude.

    Der Hinweis, dass Mai promoviert ist und was auf dem Kasten hat und eben keine Influencerin ist durchaus okay finde ich.

    Natürlich ist Mai eine hübsche Frau. Das macht sie nur nicht zu der schlauen Person, die sie zweifellos ist

    Ja, kann man doch aber gerne erwähnen, dass jemand hübsch und schlau ist. Ich finde es problematisch, dass man manche Dinge herausstellen darf und andere eher verpönt sind.

    Sagt man "Person X ist aber toll, ich habe mitbekommen, dass sie sich ehrenamtlich für XY einsetzt", dann wird das abgenickt oder gar bekräftigt.

    Sagt man "Person X ist aber toll, die hat sich ihr Abitur trotz widriger Umstände erarbeitet", dann wird das abgenickt oder gar bekräftigt.

    Sagt man "Person X ist aber toll, die hat einen Sportwagen vor der Tür", dann wird das mit Sicherheit negativ kommentiert.

    Sagt man "Person X ist aber toll, die hat so ein schönes Gesicht", dann wird das ebenfalls als oberflächlich oder sonstwie kommentiert.

    In allen vier Fällen sagt man einen Grund, warum man eine Person toll findet, manche der Gründe sind aber gesellschaftlich nicht anerkannt.

    Es musste auch unbedingt das hübsche Gesicht erwähnt werden. Hat schon mal jemand über Dr. Drostes Gesicht irgendwas geschrieben?

    Ja, dass er wie ein Hobbit aussieht habe ich mal irgendwo gelesen. :D

    Am meisten stören sich übrigens (oftmals) diejenigen Leute daran, denen selbst nie oder selten gesagt wird, dass sie sehr hübsch seien, wenn andere über andere sagen, dass die Person so hübsch sei. Ist glaube ich auch eine Form des Neids.

    Genauso wie besonders oft diejenigen Leute abfällig und mit erhobenem moralischen Zeigefinger sagen, dass Äußerlichkeiten oberflächlich seien, wenn sie selber eben nicht gerade überdurchschnittlich attraktiv sind. Trifft nicht auf jeden zu, aber ist durchaus ein verbreitetes Phänomen.

    Sie sitzen zu dritt im normalerweise 20-Mann-vollen Großraumbüro mit erforderlichem Abstand, die Mensa ist zu. Er radelt zur Arbeit und zurück. Die Berührungspunkte mit Infizierten sind in seinem Leben wahrscheinliche beim Einkaufen am stärksten.

    Im Vergleich sähe es bei mir In der Schule ganz anders aus. Da ist das 15-minütige Einkaufen nichts gegen einen Schultag...

    Ja, so kenne ich das auch von den Bekannten. Da, wo noch persönliche Kontakte sind, ist es auch in der Größenordnung wie bei deinem Mann.

    Absolut kein Vergleich zur Schulsituation.

Werbung