Diese Expertenkommission, die die Regierung berät, wirft übrigens Schule und Hochschulen in einen Topf mit hochautomatisierten Bereichen der Wirtschaft und spricht pauschal dort von geringer Ansteckungsgefahr
Die Experten sitzen ja auch schön trocken und safe. Sind wir doch mal ehrlich, ich habe das ja von Beginn an gecalled, wir werden für die Wirtschaft geopfert. Das war von vornherein klar, dass man auf Lehrer keine Rücksicht nehmen kann. Wir sind die schwächste Berufsgruppe, großteils Beamte, die sich nicht wehren dürfen, keine starke Gewerkschaft.
Das wird uns einfach überrollen.
Der Schulbetrieb kann noch nicht so schnell in den Normalbetrieb zurückkehren. Wer Schulen öffnen will, hat nicht verstanden, woher die Coronakrise kam.
Da waren einige Junge Leute beim Skifahren in Österreich - und haben (auch ohne eigene Symptome) die Pandemie nach Deutschland gebracht.
Nun sollen sich die Kids wieder gemeinsam tummeln, gegenseitig anstecken (um einen "Herdenschutz" zu erreichen) und als wandelnde Virenschleudern durch die Mehrfamilienwohnungen, Kaufhäuser und Hochhaussiedlungen streunen?
Was ich daran so total krank finde ist, dass selber Lehrer die Idee der Schulöffnung für sinnvoll halten.
Ich glaube es werden so einige nochmal zurückdenken an diese Diskussion, wenn sie und Familienangehörige hart getroffen werden.
Liebes Jungvolk. Ihr seid nicht gefeit. Mittlerweile sterben auch Junge. Die halten zwar die künstliche Beatmung besser aus und stehen das derzeit auch durch. Sobald es aber keine Beatmungsplätze mehr gibt, ist auch hier Ende Gelände.
Und man muss davon ausgehen, dass eine Beamtung (lest euch doch mal durch, wie krass das eigentlich ist) Folgeschäden nach sich zieht. Die Beatmung selbst, sowie die Lungenschäden, die die Beatmung nötig gemacht haben.
Die Langzeitfolgen kennt man doch noch gar nicht (und ich fürchte "zum Wohle der Vermeidung von Panik" wird man das Wissen darum auch recht stark unterdrücken).