Jedoch geht es mir weniger um die Umsetzung, als eher um die Frage, wieso so etwas offensichtlich nicht standardisiert ist. Unterschiedliche Vorgehensweisen führen immer zu Ungleichbehandlung und das sollten wir vermeiden.
Ungleichbehandlung, weil nicht alle eine "standardisierte Methode" verwenden um ordinalskalierte Werte zu verrechnen, die man eh gar nicht sinnvoll verrechnen kann?
Dann sag mir doch mal, in welchem mathematischen Verhältnis man ein Plakat im Verhältnis zur sachgemäßen Arbeitsweise beim Experimentieren (in einer Woche, im Monat ?) gewichten sollte so als Standard?
Und in welchem standardisierten Verhältnis wird dann eigentlich der 4 Minuten dauernde Kurzvortrag zum Stundeneinstieg (für den aber 5 Minuten ausgemacht waren, und bei dem das Thema nicht vollständig erfasst wurde, aber dafür optisch eine echt tolle PP-Präsentation geboten wurde) mit den letzten fünf Meldungen, die zweimal grundlegend richtig waren, aber oberflächlich blieben, einmal grundlegend falsch, einmal genau auf den Punkt (aber nur Anforderungsbereich 1 bei der Frageschwierigkeit beinhalteten) und einmal im Anforderungsbereich 2 mittelmäßig gut beantwortet wurden. Wie kommt das denn in deine Excel Tabelle rein?
Eine Note wird und muss immer eine individuelle, vom Lehrer begründete Entscheidung sein. Sie basiert auf vielen einzelnen Eindrücken, die ein Gesamtbild ergeben, aus dem eine pädagogische Note entsteht. Da ist nichts mit exakt oder standardisiert ausrechnen.
Du wirst hinnehmen müssen, dass du, oder deine Tochter / dein Sohn eine schlechte Zeugnisnote bekommen hast / hat.
Ein Lehrer bist du nicht.