Beiträge von Karl-Dieter

    ich kann mich erinnern, dass du damals vor allem als fan der lockerung der waffengesetze hier in erscheinung getreten bist.

    Diese Meinung vertrete ich immer noch, weil die derzeitige Gesetzgebung einfach nur Gängelung ist.


    alles konsequent im netz kleinschreiben - geht für mich prima, vor allem auch schneller,

    Was würdest du einem Schüler entgegnen, der dir Folgendes sagt: "Ich schreibe ab jetzt nur noch alles klein, geht für mich prima, und vor allem schneller"?

    hat man einen Teil der Schüler (also rund 80) zu oberstufenfähig deklariert.

    "Oberstufenfähig deklariert" bedeutet, dass diese Schüler eine FOR-Q haben. Wie kommst du auf die Idee, dass sie diese nicht zu Recht bekommen haben?

    Andersherum könnte ich auch mal sagen: Am Gymnasium hat man das Abitur doch schon in der Tasche, wenn man die Erprobungsstufe besteht.

    Das ist jetzt nur anekdotische Evidenz, aber es gibt Studien die zeigen, dass Gesamtschüler das Studium häufiger abbrechen und dass ihr Fachwissen in den Naturwissenschaften (schön aufgeteilt nach Bundesländern) unterirdisch ist. Dass sie in allen Fächern im Zentralabitur schlechter abschneiden wurde schon erwähnt, oder?


    All das habe ich auch bereits erwähnt: Was der Grund dafür ist, kommt hier aber nicht hervor. Aus deiner verlinkten Studie kommt ebenfalls hervor, dass z.B. finanzielle Probleme häufig zum Abbruch des Studiums führen. Wie bereits gesagt, an einer Gesamtschule sind häufiger Kinder aus Nicht-Akademikerhaushalten. Diese können, aufgrund eines geringeren Einkommens, ggf. ihre Kinder nicht bis zum 25/27/30. LJ unterstützen, sondern eventuell gar nicht. Das hat aber mit dem Schulsystem nichts zu tun.

    Genauso mit dem schlechteren Abschneiden im ZA, wenn die Eltern kein Geld für Nachhilfe haben, dann führt das halt zu schlechteren Ergebnissen.

    20% (!!) aller Gymnasialschüler nehmen Nachhilfe in Anspruch.

    Wie erwähnt: Stichwort Scheinkorrelation.

    https://www.bertelsmann-stiftung.de/fileadmin/file…land_160127.pdf


    Ich könnte das ja auch mal ganz plump sagen:

    Gymnasien sortieren einkommensschwache Schüler über Leistung aus, damit die etwas Wohlhabenderen "unter sich" bleiben.

    Ich meine, ich hatte dir das bereits schon mal gesagt, es macht den Stundenplan schwierig bis unmöglich zu rechnen, wenn auf jeden Sonderwunsch junger Eltern bzw. von Kollegen allgemein Rücksicht genommen wird. Ein Kollege bzw. eine Kollegin, der nicht zur 1. Stunde will oder kann, verhindert, dass beispielsweise eine Doppelstunde (die gekoppelt über den ganzen Jahrgang läuft, aufgrund der Differenzierung) für alle parallelen Kollegen, nicht in die 1. UND 2. Stunde gelegt werden kann. Haben wir da beispielsweise noch eine andere Person dabei, die einen bestimmten freien Tag haben will und ggf. schulische Besonderheiten, engt das den Plan unheimlich ein.

    Jeder Stundenplaner versucht darauf Rücksicht zu nehmen - aber, so steht das auch bspw bzgl. freie Tage in der ADO: Die Schule geht vor.


    Oder ein anderes Beispiel: Eine Kollegin an der Schule meiner Frau (Grundschule) will wegen den Kindern nicht zur 1. Stunde kommen, Montags sogar erst zur 3. Aber Klassenleitung.
    Wie soll das denn realistisch laufen? Du kannst in die ersten Stunden doch nicht immer nur Kunst/Musik/ u.ä. legen.


    Oder wie die Gleichstellungsbeauftragte des Bezirkes Münster auch schon mal gesagt hat: Wenn ein Teilzeitkonzept an der Schule existiert, dann ist der Fürsorgepflicht und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf damit genüge getan. Mehr kann man - aber ist keine Pflicht.

    Schau Dir mal die Abiturergebnisse der letzten drei Jahre von Gymnasium und Gesamtschule an - dann weißt Du Bescheid.

    Inwiefern sind die Abiturergebnisse der letzten drei Jahre von Gymnasium und Gesamtschule denn aussagekräftig über die Qualität der Schulform?

    Vielleicht haben Eltern am Gymnasium auch einfach mehr Geld für Nachhilfe :cash: und deswegen haben ihre Sprösslinge bessere Ergebnisse?

    In der unteren Hälfte steht, dass Schüler, die nicht klassisch vom Gymnasium kommen, eine erkennbar höhere Studienabbrecherquote haben.

    Das muss aber nicht zwangsläufig mit der Gesamtschulherkunft zu tun haben - Stichwort Scheinkorrelation.
    Auf einer Gesamtschule sind häufiger Kinder aus Arbeiterhaushalten, und die brechen nämlich häufiger das Studium ab, unabhängig von der ehemaligen Schulform.

    --

    Ich bin übrigens Gesamtschullehrer, war bereits an drei Gesamtschulen, an eine davon würde ich mein eigenes Kind definitiv nicht schicken, bei einer wäre es okay, und eine hat richtig gute Arbeit gemacht. Also als Gesamtpaket. Kann man so pauschal also nicht sagen.

    stimmt, in der freien Wirtschaft gibt es Gleitzeit etc.
    als Mutter deren Kindergarten bereits um 7.00 öffnet habe ich wirklich Glück, die meisten machen um 7.30 auf, wie sollte ich da pünktlich in der Schule sein? Tagesmütter beginnen teilweise erst um 8 weil die vorher die eigenen Kinder versorgen.

    Das ist eigentlich nicht das Problem des Arbeitgebers/Dienstherren, wie du pünktlich auf der Arbeit bist. In der vielgelobten freien Wirtschaft wird dir gesagt "deine Schicht beginnt um 6". Und fertig.

    Und Gleitzeit gibt es nicht überall, 2010 hatten 60% eine starre Arbeitszeitregelung. Gerade einmal 10% haben ein klassisches Gleitzeitmodell

    Alleinerziehende können morgens nicht zur 1. Stunde kommen, weil sie selber das Kind ja noch in die Schule/Kindergarten bringen müssen und können natürlich auch abends nicht eingesetzt werden, weil dann die Aufsicht nicht gewährleistet ist

    Alleinerziehender bzw. generell Eltern haben auf solche Sonderwünsche allerdings keinen Anspruch. Wenn die Schule das freiwillig macht, okay. Sonst muss man sich halt eine Betreuung organisieren. Das ist in vielen anderen Jobs nicht anders.

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