Beiträge von Karl-Dieter

    finanzielle Perspektive nach der PE mich manchmal schon wurmt, da ich ja ähnlich eingesetzt werde, wie Kollegen, die einiges mehr verdienen.

    Verständlich, aber man muss hier auch sagen, dass diese auch entsprechend besser qualifiziert sind und auch hochwertigere Arbeit abliefern (im Durchschnitt, nicht in jedem Einzelfall, das ist mir klar)

    Mir geht es aber auch darum, mich in Zukunft für Beförderungsstellen bewerben zu können. Als normaler Angestellter sind die meisten Wege nach „oben“ verschlossen.

    Das hat nichts damit zu tun, ob du Angestellter oder Beamter bist, sondern du bist mit PE und nur Bachelor halt kein ausgebildeter Lehrer und da finde ich es absolut richtig, dass hier keine Beförderungen möglich sind. Du hast ja bei der PE auch "nur" eine Unterrichtserlaubnis

    Du hast aber generalisiert und geschrieben

    Das war auf die ebenso generalisierte Aussage "Das ist kein Problem, dann werden eben fünf Klassen auf den Schulhof mit einer Aufsicht geschickt".

    Das kann man in seltenen Fällen machen, ja. Im Normalfall würde ich das nicht machen, weil es dann a) nur Stress gibt, weil die wenig Möglichkeiten haben sich zu beschäftigen, weil die Angebote nicht offen sind und b) die Witterungsbedingungen häufig (!) auch nicht immer geeignet sind

    Hm, Temperaturen von 0 Grad haben wir selten im Dezember

    Warum du dich jetzt an dieser Aussage "0 Grad" so hochziehst, ist mir auch schleierhaft. Du weißt doch genau, wie das gemeint ist.

    Ich könnte schwören, dass wir in Deutschland nicht immer Winter und 0 Grad haben, das sind nur wenige Wochen im Jahr. Warum sollte man außerhalb dieser Zeit dann nicht so vorgehen.

    Das ist mir bewusst, dass das nicht das ganze Jahr ist, es ist aber keine selbstverständliche Lösung, die man das ganze Jahr über machen kann. Außerdem sind es nicht wenige Wochen, sondern eher 1/4 des Jahres, konkret der Zeitraum von November (paar Tage mal ausgenommen) bis bestimmt Ende März, wo ich es eine absolute Zumutung fände, Schüler, teilweise sechsjährige auf einem Schulhof zu parken.

    Das ist kein Problem, wenn die 5 Klassen dann eben mit einer Lehrkraft als Aufsicht in der 3. Stunde Hofpause haben.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass ihr bei solchen Ratschlägen ernsthaft schon mal Erfahrung damit gemacht habt.

    Im Winter bei 0 Grad ggf. Regen? Ich als Elternteil würde Sturm laufen (und auch als Lehrer es sehr fragwürdig finden) wenn meine Kinder mal eben 60 Min (das ist unser Stundenmodell) ohne die übliche Infrastruktur wie Kiosk, Freizeitangebote etc draußen geparkt wird. Es ist mir unerklärlich, wie man so eine Variante allen ernstes mit "Das ist kein Problem" gutheißen kann. Das sind immer noch Kinder.

    Bereitschaftsstunden wären eine Möglichkeit. Damit ließe sich im Grunde jeder Ausfall vertreten

    Haben wir. Allerdings nicht unbegrenzt viele, wenn jede Stunde durch eine Bereitschaftsstunde abgedeckt ist, ist das schon gut. Allerdings gibt es manchmal eben auch fünf offene Stunden in der 3. Stunde

    Dass ein Lehrer zwei Klassen gleichzeitig unterrichtet, damit scheinbar nichts ausfällt, ist jedenfalls keine Lösung

    Manchmal geht es nicht anders, du kannst mir gerne mal verraten, wie man eine 4. Stunde ausfallen lassen soll, wenn vorher und nachher noch drei Stunden Unterricht sind.

    Außerdem sind es ja nicht immer zwei riesige Klassen die beaufsichtigt werden, sondern manchmal zwei kleinere Kurse.

    Ich finde diese Zahlen für die Schulmitwirkungsgremien durchaus interessant und relevant, weil, man kann da durchaus Fragen stellen, warum die eine Schule z.B. mehr oder weniger Ersatzlosen Ausfall hat.

    Aus Elternsicht finde ich z.B. die Frage legitim, warum die Grundschule meiner Tochter beispielsweise 0,0% "Maßnahmen bei veränderter Lerngruppe" hat, was ich mir eher nicht vorstellen kann. Entweder wurde da die Statistik nicht sauber geführt oder es wurden Hausmeister, MPT & Co da einfach eingesetzt.

    Im Finanzamt, beim Arzt etc. ist man ja auch nicht allzeit für uns bereit

    Ja, aber beim Finanzamt werden auch nicht nur 1x wöchentlich Mails bearbeitet.

    Ich bin absolut bei dir, dass Eltern nicht erwarten können, dass Mails sofort beantwortet werden.

    Aber 1x in der Woche würde ich als Zumutung empfinden

    Bei notwendigen Gesprächen aufgrund von Fehlverhalten etc. setze ich die Termine mit ausreichend Vorlauf.

    Termine früh sind häufig tatsächlich einfacher wahrzunehmen seitens der Eltern als spät

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