Aber du hast mich ja gefragt, was ich gerne hätte:
- Tägliche Tests
- Keine Maskenpflicht, außer bei sehr hoher Inzidenz
- Keine Schulschließungen
- Quarantäne, ja, aber deutlich verkürzt auf 5 Tage nach PCR-Test.
Aber du hast mich ja gefragt, was ich gerne hätte:
- Tägliche Tests
- Keine Maskenpflicht, außer bei sehr hoher Inzidenz
- Keine Schulschließungen
- Quarantäne, ja, aber deutlich verkürzt auf 5 Tage nach PCR-Test.
(und nein, ich suche dir nicht raus, wo ich das aus deinen Äußerungen gelesen habe
Das wird auch schwer, und zwar deswegen:
nehme ich subjektiv mit
Was Karl-Dieter beim einseitigen Raussuchen seines Artikels natürlich "vergessen" hat ist Long Covid, das bei Kindern relativ problemlos in großer Menge (Schätzungen gehen von etwa 1% bis 3% der betroffenen aus) auftreten kann. Ist aber ja vielleicht ganz praktisch, wenn Kinder müde sind und nix mehr schmecken, muss man im Unterricht nicht mehr so viel Arbeit rein stecken und die Mensa kann auch ein paar Euro an Gewürzen sparen, oder Karl?
Richtig, aber "Long Covid" wird hier im Forum als die absolute Geißel der Menschheit dargestellt, schlimmer als HIV und Krebs zusammen.
Fakt ist, dass Long Covid erst einmal nur eine längere Erholungsphase mit Residualymptomen ist. Davon spricht man grundsätzlich erst einmal, wenn Auswirkungen (z.B. Geschmacksverlust) nach 28 Tagen noch vorhanden sind. Das sind 1-3% (eher 1-2%), richtig. Bei einem großen Teil dieser Patienten verschwindet das aber spätestens nach 56 Tagen.
https://www.thelancet.com/journals/lanch…0198-X/fulltext
Also hier vielleicht auch mal auf dem Boden der Tatsachen bleiben.
Auch zur Einordnung der Zahlen als Vergleich:
https://deutsche-verkehrswacht.de/themen/kinder-unfallstatistik-2/
Und deswegen sagt man sich jetzt einfach, ihr habt die ganze Pandemie Rücksicht auf die Älteren genommen, aber auf euch nehmen wir keine Rücksicht?!?
Das habe ich nicht gesagt, aber die Schulschließungen, die hier unterschwellig ständig als sofortige Maßnahme gefordert nehmen, ist eine Katastrophe für die Kinder und sicher kein "Rücksicht nehmen".
Unwahrscheinlich, die Hospitalisierungsrate von Kindern ist extrem gering. Seit Beginn der Pandemie sind das gerade mal 60 Kinder auf Intensiv. Auch mal zur Einordnung:
ZitatJeder einzelne Fall eines schwer erkrankten oder verstorbenen Kindes an einer SARS-CoV-2-Infektion ist ein Fall zu viel und ein unerträgliches Einzelschicksal für Kind und Familie. Die nun seit Beginn der Pandemie gemachte Beobachtung, dass von den schätzungsweise 14 Millionen Kindern und Jugendlichen in Deutschland nur etwa 1200 mit einer SARS-CoV-2-Infektion im Krankenhaus (< 0,01%) behandelt werden mussten und 4 an ihrer Infektion verstarben (< 0.00002%), sollte Anlass sein, Eltern übergroße Sorgen vor einem schweren Krankheitsverlauf bei ihren Kindern zu nehmen. In der Saison 2018/19 wurden nach Angaben des RKI insgesamt 7461 Kinder unter 14 Jahren mit Influenza als hospitalisiert gemeldet, 9 Kinder verstarben. Nach Angaben des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur lag im Jahr 2019 die Zahl der durch einen Verkehrsunfall getöteten Kinder bei 55, nach Angaben der DLRG die Zahl der ertrunkenen Kinder bei 25. Diese Zahlen sollen und dürfen keinesfalls gegeneinander aufgerechnet werden, mögen aber bei der Einordnung helfen.
Die weiterhin bestehende extreme Seltenheit eines schweren oder gar tödlichen Verlaufes von SARS-CoV-2 bei Kindern und Jugendlichen ist nicht geeignet, als Argument für Schul- und Kita-Schließungen benutzt zu werden. Nur die verbleibende Behauptung, dass zwischen den Infektionen bei Kindern und Jugendlichen und der Überlastung der Intensivstationen und den schweren und tödlichen Verläufen der älteren Erwachsenen ein Zusammenhang bestehe, könnte Kita- und Schulschließungen rechtfertigen. Daten, die diese These bestätigen, fehlen allerdings.
Deutsche Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie, https://dgpi.de/stellungnahme-…and-18-04-2021/
Hier ähnlich, deshalb wird bei uns nun dreimal pro Woche getestet, alle, egal welcher Status. Wenn jemand meckert heißt es wohl Hausrecht oder so...
Ich würde es, insbesondere im Falle des öffentlichen Dienstes, eher Willkür nennen. Dass das rechtlich nicht nur fragwürdig ist, sollte euch vermutlich auch klar sein.
Und nun CoronaSchVO:
Auf das Tragen einer Maske kann verzichtet werden
„
7. in Bildungseinrichtungen und Kultureinrichtungen sowie bei Veranstaltungen und Ver- sammlungen, Tagungen, Messen und Kongressen an festen Sitz- oder Stehplätzen, wenn entweder die Plätze einen Mindestabstand von 1,5 Metern haben oder alle Personen immunisiert oder getestet sind,“
Das bezieht sich nicht auf Klassenpflegschaften -
Meiner Meinung nach. Oder?
Ich kann’s irgendwie kaum glauben.
Doch, ist so. Draußen ist das auch recht unkritisch. Es sind auch Indoor-Konzerte mit 20 000 Besuchern wieder erlaubt.
Dann müssten z. B. auch alle wieder das Schulgelände (nicht das Gebäude) ohne Einschränkungen betreten dürfen.
Das Schulgelände darf so oder so auch ohne Einschränkungen betreten werden, die 3G-Regel gilt nur für das Gebäude, siehe § 3:
ZitatAm Unterricht und sonstigen Bildungsangeboten sowie allen anderen Zusammenkünften in Schulgebäuden dürfen nur immunisierte oder getestete Personen teilnehmen. Anderen Per- sonen ist das Betreten der Gebäude nur in Notfällen gestattet oder soweit die Gebäude außer- halb der Unterrichtszeiten zum Vollzug hoheitlicher Aufgaben (z.B. Durchführung von Wah- len) genutzt werden und keine Zugangsbeschränkungen nach der Coronaschutzverordnung bestehen. Nicht immunisierte beziehungsweise nicht getestete Personen und positiv getestete Personen sind durch die Schulleiterin oder den Schulleiter von der schulischen Nutzung oder durch die jeweils verantwortlichen Personen von außerschulischen Nutzungen auszuschlie- ßen.
In der neuen Coronaschutzverordnung finde ich keine Regelung für solche Veranstaltungen wie Schulfeste in NRW.
Schau mal in der Coronabetreuungsverordnung nach.
Ansonsten: Ja.
sind sich recht einig, dass die Nasenpopeltests nicht zuverlässig genug
ZitatVon Nutzen sei die Teststrategie jedoch nur, wenn die Schülerinnen und Schüler mindestens zweimal in der Woche getestet würden, stellte der Virologe klar. "Selbst wenn bei einer Testung nicht alle Infektionen entdeckt werden, bei der nächsten Testung nach zwei oder drei Tagen werden die Infektionen dann nachgewiesen. In Clustern ist solch ein geringer zeitverzögerter Effekt kein Problem", so Drosten weiter. Es sei nur wichtig, Corona-Infektionen in einem Cluster aufzuspüren
https://www.solinger-tageblatt.de/nrw/nrw-schule…r-90458758.html
Ein einzelner Schnelltest ist nicht zuverlässig - konsequent und regelmäßig hingegen angewendet schon.
Es kann auch sein, dass es in 15 Jahren die Schulform Gymnasium überhaupt nicht mehr gibt.
Unsere Berufsschüler haben alle einen Schülerausweis, sind aber nur ~12 Wochen in der Schule pro Schuljahr.
Ich weiß nicht, wie alt eure Schüler sind, aber die Regelung mit dem Schülerausweis bezieht sich nur auf minderjährige Schüler, also "schulpflichtige" Schüler.
Unser Flurfunk sagte, es sollen sich wohl alle weiter Testen LuL und SuS auch wenn vollständig geimpft, so ist es wohl von unserem Schulträger gewollt.
Schulträger hat da nur nichts zu sagen.
Ich saß heute in der Dienstbesprechung neben so nem Coronadeppenleugner. Hat genüsslich seinen Apfel (ohne Maske) gegessen,
Wenn alle Lehrkräfte im Raum geimpft sind, ist laut CoronabetreuungsVO keine Maske mehr notwendig.
Außer vielleicht in Karl-Dieters Welt
Grundsätzlich würde ich dich mal bitten, mit der aggressiven Schreibweise und teilweise persönlichen Angriffen mit gegenüber aufzuhören. Danke.
Das kann man so empfinden, aber ich frage mich ganz ehrlich, ob ihr wirklich denkt, dass man Personal und räumliche Ausstattung mal eben so herbeizaubern kann.
aber mit den unfassbar frechen Maßnahmen
Was sind denn für dich konkret vernünftige Maßnahmen?
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