Beiträge von Sommertraum

    Also kann ich das natürlich nicht gut finden, wenn nach Alter und nicht nach Empfehlung zuerst geimpft wird.

    Das habe ich nie geschrieben! Unter anderem schrieb ich Folgendes:

    ... dank fehlender Stiko-Empfehlung gar nicht so groß ist. Die Vorerkrankten sind außerdem schon durch.

    Ich glaube, wir beide haben einfach eine unterschiedliche Sicht auf dieses Thema:

    ICH freue mich, dass inzwischen gefährdete Kinder/Jugendliche wohl schon geimpft sind bzw. werden, sodass sogar schon gesunde Jugendliche geimpft werden.

    DU ärgerst dich, weil du es noch nicht geschafft hast, dass deine Kinder eine Impfung erhielten.

    Und wenn ich dann höre, dass euer Kinderarzt nach Alter impft, sorry, dann finde ich das auch nicht gut, denn damit sind auch wieder die jüngeren Kinder mit Stiko-Empfehlung raus und damit würdest du genau das bestätigen, was ich sage, dass man nicht ohne weiteres für Kinder mit Stiko-Empfehlung, die selber nicht Risikogruppe sind, erhält (weil sie eben zu den jüngeren gehören).

    Aber danke, dass du damit sogar meine Aussage bestätigt hast.

    Deine Logik verstehe ich nicht. Weil der Kinderarzt seine impfwilligen Patienten nach Alter impft, ist deine Aussage bestätigt, dass gesunde Jugendliche nicht geimpft werden?!? Es geht um genau 4 Jahrgänge (12, 13, 14, 15), die sind doch innerhalb weniger Wochen durchgeimpft, vor allem weil das Impfinteresse in dem Alter dank fehlender Stiko-Empfehlung gar nicht so groß ist. Die Vorerkrankten sind außerdem schon durch.

    Das ist ja toll!

    Ja, in meiner Gegend sind wirklich schon sehr viele Leute geimpft, wobei tatsächlich wichtig ist, was auch Kris24 schrieb:

    Es ist möglich, Termine zu erhalten, aber man muss es immer wieder an möglichst vielen Stellen versuchen.

    Wer nach diesem Grundsatz handelt, ist HIER mindestens 1x geimpft, egal ob Prio oder nicht, auch viele junge Leute. Besonders gut kommt man wohl über Fachärzte zu einer Impfung, auch dann, wenn man noch nie als Patient dort war. Wer jedoch den offiziellen Weg über das bayerische Impfportal geht, wartet oft lange.

    Da kenne ich hier keine mehr, aber die Ärzte weigern sich eben hier die Kinder zu impfen, wenn sie nicht explizit selber Risikogruppe sind und das höre ich aus ganz Deutschland.

    "Ganz Deutschland" - immer wieder bin ich überrascht, wie selbst-überzeugt du Aussagen zu dir fremden Regionen treffen kannst. Für die Region, in der ICH lebe, trifft deine Aussage jedenfalls nicht zu. Hier impfen alle Kinderärzte ihre Patienten. Das Ältere meiner Kinder ist schon erstgeimpft, ohne Vorerkankung (unser Kinderarzt hat die Vorerkrankten schon durch und verteilt seinen Impfstoff nun vom Alter her absteigend, also erst 18, dann 17, ... dann 12)

    Weil das eine mit Masken ist (außer direkt im Wasser, wo dafür aber der Abstand eingehalten werden muss) und das andere ohne Masken komplett ist. Draußen zu Ausflügen dürfen sie ja auch mit, aber nicht ohne Abstand ohne Masken im Schulhaus.

    Ich verstehe schon seit Wochen nicht, warum du deine Kinder nicht einfach mit gut sitzenden Masken in die Schule schickst. Damit wäre die Ansteckungsgefahr deutlich reduziert und die Kinder könnten sich wieder in einem größeren sozialen Umfeld bewegen sowie soziale Kontakte außerhalb der Familie pflegen. Geht's nur darum, die Urlaubsreise nicht zu gefährden? Die Freizeit daheim zu genießen?

    Als Lehrerin musst du dagegen vorgehen, wenn sich Schüler schon vor den Ferien freinehmen, aber deinen Kindern erlaubst du es mit (für Außenstehende) fadenscheiniger Begründung.

    Nie im Leben käme ich auf die Idee, meine Kinder weiterhin zuhause zu lassen, obwohl ich äußerst vorsichtig bin und wir als Familie uns seit über einem Jahr viel vorsichtiger verhalten als die meisten anderen Leute!

    Natürlich "sind diese 10€ drin". Aber wenn die Schulleitung einen Saal voll Ehrengäste einlädt und die Schülereltern das bezahlen müssen, hat es schon eine faden Beigeschmack. Außerdem sind bei Teilen unserer Schülerschaft (Mittelschule) 10€ durchaus viel Geld.

    Ich finde, besonders eklatant wird das jedes Jahr auch beim Sektempfang bei der Verleihung der Abizeugnisse deutlich. Da gab es bisher noch an keiner Schule bzw. in keinem Bundesland ein Budget und die Schule muss hier mit beschämenden Mitteln versuchen, ein paar billige Flaschen Sekt zu finanzieren. Ich hab hier schon verschiedenes erlebt: Dass der Schulleiter das aus eigener Kasse zahlt, oder durchaus auch die Lehrer zusammenlegen (- aus reinem Prinzip ein absolutes no-go, auch wenn man vielleicht denken mag, das einen die paar Euro nicht umbringen. Aber sowas darf echt nicht sein); dass Lehrer mit Hüten am Ausgang standen und Spenden gesammelt haben (was ich peinlich und beschämend fand und schluchtweg verweigert habe), dass der Sekt verkauft wurde oder es gar keinen gab (was beides der Situation einfach nicht gerecht wird, aber zumindest die ehrlichste Lösung ist). In meiner jetzigen Schule wird das zum Teil aus einer schwarzen Kasse und zum Teil vom Förderverein übernommen. Dass es schwarze Kassen braucht, ist peinlich. Und dass ein Förderverein hierfür herangezogen wird ebenfalls.

    An meiner Schule wird von den Abschlussschülern ein zweistelliger Betrag für die Bewirtung auf der Abschlussfeier eingesammelt - die finanzieren sich also ihre Feier selbst :angst:

    Mein Seminarleiter (BY) hat überhaupt nicht unterrichtet, der hat uns ständig abwechselnd besucht/betreut. Das ist aber sehr lange her. WEiß nicht genau, ob das heute, bzw. bei jedem so ist.

    Das ist an GS und MS auch heute noch so. Offiziell müssen die Seminarleiter ein paar Stunden unterrichten, in der Praxis sieht das aber so aus, dass das eher "unwichtige" Randstunden sind, die aus diversen Gründen ständig entfallen (z.B. Differenzierungen, Förderunterricht, Sport, Kunst).

    Es ging darum, dass man einen Bachelor für das Planen der Unterrichtseinheit, die ja hier Thema ist, zusätzlich bekommt, das hat mich gewundert. Aber das liegt ja nicht in der Verantwortung der/des TE, würde ich auch nicht 'nein' zu sagen.

    Vermutlich bekommt man nicht den Bachelor für die Zulassungsarbeit, sondern sie ist, wie schon vor 25 Jahren, Voraussetzung, dass man überhaupt an den Bachelor- (Staatsexamens-) Prüfungen teilnehmen darf.

    Ich will gar keinen Preis. Aber etwas Anerkennung meiner Anstrengung.

    Danke!

    Aber wenn ich eins in dem Vierteljahrhundert im Schuldienst gelernt habe, dann dass Anerkennung nicht unbedingt die bekommen, die engagiert arbeiten, sondern die, die für perfekte Außenwirkung ihres Engagements sorgen.

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