Beiträge von Kapa

    Und warst du DU bzw. lange nicht dienstfähig als Lehrer?

    So wie ich das herauslese warst du da 20? Danach noch bei der BW oder raus? Student zu der Zeit?

    Zu der Zeit war ich nicht dienstfähig als Soldat. Ich hatte zu dem Zeitpunkt noch einige Zeit Dienst von denen ich drei Monate dienstunfähig war, ich war SaZ4 und hatte sogar noch fast zwei Jahre. Bin aufgrund einer Härtefallentscheidung dann vorzeitig aus dem Dienst entlassen worden, die familiäre Pflege überwog (und die Aufteilung der Arbeit in Kombi mit der Pflege war es, die mich in diese Situation brachte).

    Wenn du meinst.

    Ich bin seit Jahrzehnten im Laufsport unterwegs und dabei international mittlerweile seit 6 Jahren im Ultrabereich.
    Ich kenne einige aus der Szene, die trotz oder gerade wegen Depressionen mit dem Laufen angefangen haben und die trotz Depression extreme Strecken absolvierten. Warum sie sich für Ultras trotz massiv kräftezehrenden Trainings entschieden haben? Genau deswegen. Raus aus dem Hamsterrad, feste Struktur, Ablenkung etc.


    Mich schauen die meisten Ärzte als gesunder Mensch an, wenn ich ihnen mitteile das ich einen Attest benötige für einen Lauf X über 250km im drei Tagen. Ich wurde auch schon bei Marathon schief von Ärzten angeschaut.
    Mein damaliger Amtsarzt (da war ich schon mehrere Marathon gelaufen) hat mich bei der Verbeamtung als Fett und unsportlich bezeichnet weil er rein auf BMI und Bauch geschaut hat. Während mein damaliger Sportmediziner eine ganz andere Ansicht hatte. Den kannte kannte ich nämlich bereits von meiner Zeit direkt nach der Bundeswehr:

    Einsatz im Ausland + mehrere Familienmitglieder schwerer krank + 3 Todesfälle von Menschen die mir sehr nahe standen und deren Beerdigungen ich aufgrund des Einsatzes nicht bei wohnen konnte —> führte bei mir (verstärkt zu Vitamin d Mangel) zu einer Depression aus der ich nur so sauber raus gekommen bin weil ich das Laufen wieder für mich entdeckt habe (dank des Arztes!). Also JA: Sport auch im extremsportbereich kann dazu beitragen, dass man in einer sehr schweren Lebensphase schneller auf die Beine kommt. Mir hat es damals eine feste Struktur gegeben als ich mich auf meinen ersten Marathon vorbereitet hatte mit 20 und ja, es hat mich auch sehr vereinnahmt und dadurch sehr gut abgelenkt.

    Trainieren auf einen Iron Man ist sowohl körperlich als auch geistig kräftezehrend. Wer depressiv ist/burn out hat und das dennoch schafft, kann nicht mit meinem Verständnis für seine DU rechnen

    Das ein Iron Man körperlich und geistig kräftezehrend ist, brauchst Du mir nicht sagen. Dessen bin ich mir, auch aus eigener Erfahrung, wohl bewusst.

    Das entsprechende Training kann aber, in bestimmten Phasen einer Depression/Burnout, durchaus therapeutisch helfen. Ich kenne da einige aus der Szene, die den Sport als Lebensretter sehen.
    Eine meiner ehemaligen Trainerin zB hatte Burnout in Kombination mit einer beginnenden Depression. Das Lauftraining hat sie zurück geholt in die besseren Phasen.

    Wenn man krank ist kann man durchaus den Alltag bewältigen. Je nach Art der Erkrankung kann angemessener Sport sinnvoll oder auch nicht sein.

    Nicht sinnvoll ist die Teilnahme an einer TV-Kochshow oder bei Burnout auf einen Ironman trainieren.

    Eine bei voller Besoldung krankgeschriebene Beamtin oder Beamter muss akzeptieren dass Fehltritte extrem beleuchtet werden. Denn finanziell ist man im Gegensatz zu den AN in einer finanziell sehr luxuriösen Situation.

    Ich kann auch verstehen dass der Dienstherr in Zukunft nicht mehr lange fackeln wird, jemand dauerhaft DU zu benennen. Kommt trotz allem günstiger

    Was burnout und den Iron Man angeht:


    Es ist durchaus erwiesen, das körperliche Betätigung einen signifikanten Einfluss auf das seelische Wohlbefinden hat. So abwegig ist das daher nicht

    Da würde mich die Fortsetzung sehr interessieren. (Eine Kollegin hat vergessen, rechtzeitig die Buchung zu unterschreiben, weshalb sich die eh schon grenzwertig hohen Reisekosten nachträglich pro Schüler um über hundert Euro erhöht haben. Jetzt zahlt die SL aus eigener Kasse um die 2500 Euro. Soll mal einer sagen, es gibt keinen Gott.)

    Ja, das kann man so sehen...

    Da gibt es keine Fortsetzung von.
    Die Kosten hat der Kollege bewusst selbst verschuldet indem er, ebenfalls ganz bewusst im wissen das die Schulleitung die Aktion nicht genehmigen wird, selbst den Vertrag unterschrieben hat. Und das nachdem er und das Kollegium mehrfach dahingehend belehrt wurden, das nur die SL Verträge unterschreibt.

    Ist für den Kollegen dumm gelaufen aber er hat es einfach verdient. Ist nicht das erste Mal das die Schulleitung ihn aus der Scheiße retten musste weil er wiedermal Anweisungen ganz aktiv ignoriert hat.

    Autsch. Das tut weh. Was hat er denn erwartet, was Ihr im Zuge seiner eigenmächtigen Unterschrift tut? Und wieviel Geld hat ihn das gekostet?

    Ich habe gerade auch eine Situation, wo KollegInnen sich nicht rechtzeitig um die Organisation einer parallel stattfindenden Prüfung gekümmert haben. Damit kann diese Prüfung faktisch nicht stattfinden. Mal sehen, wie das Ganze ausgeht.

    Er hat wieder mal gedacht dass wir ihn gewähren lassen. Dann hat er gedacht das der Chef ihn da schon raus boxt bei den Kosten die er zahlen soll weil wir die Aktion nicht genehmigt und abgesagt haben. So wie es bisher wohl immer war.

    Über 5000€ hat es ihn jetzt gekostet und er hat schon mit Klage gedroht.

    Ich meine Letztere. Erstere sind nicht die verlorenen Schafe sondern die gearschten Schafe. Und bei denen tue ich, was ich kann, damit die Teilzeitbeschäftigung für sie nicht ein noch größeres Minus- und Frustrationsgeschäft ist als es dies systemisch bedingt ohnehin schon ist.

    Zu Letzteren gehören aber auch diejenigen, die Studienfahrten organisatorisch in den Sand setzen, ständig kurzfristige Ankündigungen von schulischen, in der Regel außerunterrichtlichen Terminen machen, die dann mit anderen lange im Voraus terminierten Veranstaltungen kollidieren und wir von der Verwaltung dann zusehen sollen, wie wir das glattziehen.

    Beim ersten oder zweiten Mal bin ich da wirklich nachsichtig und bitte darum, so etwas künftig besser zu organisieren bzw. biete entsprechende Unterstützung an. Danach habe ich auch schon mit meinem Team überlegt, ob wir das Ganze dann einmal bewusst vor die Wand laufen lassen.
    (Das habe ich dann wegen der SchülerInnen und der anderen betroffenen KollegInnen nicht gemacht, weil die nichts dafür können...)

    Gegen die Wand laufen haben wir schon zweimal einen Kollegen der macht was er will. Beim letzten Mal durfte er die gesamten Kosten für eine Fahrt alleine tragen weil er unbedingt ab und vorher die Verträge for eine Veranstaltung unterschrieben hatte weil er wusste dass er unsere Genehmigung nicht bekommt. Er lernt hoffentlich jetzt mal draus.

    Meines. Es gibt ein paar Kollegen, die öfter fehlen, deren Schwerbehinderung z. B. nicht gesehen wird, und ich habe noch nie Gerede gehört. Das liegt sicher auch daran, dass andere es sofort stoppen würden. Es wird nicht gelästert, ist verpönt.

    Man schimpft vielleicht über die Vertretungsstunde, aber nicht über den Kollegen. Wir sind aber auch ein Kollegium, in dem sich immer Freiwillige finden, selbst bei Langzeitvertretung (schrieb ich schon in einem anderen Thread).

    Das wünsch ich mir auch mal.
    Ab und an wird leider doch sich das maul zerrissen wenn „mal wieder der“ krank ist. Könnt ja sein das „der schon wieder den Husten gehört hat“.

    Wir haben in der Regel Vertretungsreserven und da schau ich, dass die zu erst eingesetzt werden. Unterricht steht dann zwar zB Geschichte drin, wenn die Lehrkraft aber was anderes machen möchte muss sie das nur im digitalen Klassenbuch festhalten.

    Einige Fächer haben mittlerweile freiwillig einen Materialpool (Geo, Geschichte, Bio, Mathe) der auch genutzt wird. Wenn ich vertrete schau ich kurz ins Klassenbuch was das letzte Mal dran war in meinem Fach und dann impro.

    Uh Hobbies:


    Laufen, Bouldern, Lesen (von Fachliteratur bis hin zu Trivial), neue Sachen lernen (ich kann zB Stricken, Häkeln, drechseln, Bogen bauen, Programmieren, Segelfliegen, Segeln, Tauchen und noch ein paar Sachen mehr), Kochen (ich hasse aber backen) und ich liebe es mit Holz zu arbeiten (hab schon so einige Möbel selbst gebaut).

    Uh, das war nur ins Blaue (oder Grüne?) hineingeraten. Keine Ahnung von Wales (ich stelle es mir dort so vor) ;) Da muss jemand andres spezifizieren!

    PS Aber ich freu mich, dass ich es erwischt habe :)

    Als Tipp: das Motto einer dort ausgebildeten Einheit heißt „Who dares wins“.

    Soll ich wirklich auflösen?

    Valdadige meine ich mit der östlichen weinregion, wobei Bardolino neben Falerna-Wein eher meine Lieblinge sind.

    Es handelt sich um eine Villa in der Stadt Garda. Becelli waren die Erbauer, Albertini die derzeitigen Besitzer.

    Bei uns ist es wie folgt:


    Krankmeldung telefonisch oder via Mail an die Vertretungsplanung über das Sekretariat) wenn Mail dann CC Sekretariat) bis 06.30 Uhr wenn möglich.

    Wenn möglich Aufgaben mitschicken, mach ich mittlerweile aber nicht mehr, weil die meisten eh was ganz Anderes dann machen. Der Vorschlag eines Materialpools mit Übungsaufgaben zu Themenbereichen wurde bei uns jetzt mehrfach abgelehnt vom Kollegium. Wenn es mir halbwegs geht schreib ich der Vertretung per Untis App. Eine Pflicht, etwas trotz Krankheit zu schicken, gibt es bei uns nicht (mehr).

    Krankenschein ab 01. Tag in Brandenburg….hat eine Schulleitung ein Mal bei mir versucht durchzusetzen und hat dann mit dem Personalrat sprechen dürfen und mit mir. Ohne echten Verdachtsmoment das ein Kollege regelmäßig krank „feiert“ geht das mal gar nicht.

    Zum krank in die Schule: Einen Teifel tust du bitte. Kollegen die krank zur Schule gehen gehören eingewiesen. Abgesehen davon das du mit deiner Gesundheit spielst, riskierst du die Ansteckung anderer.

    Zum schlechten Gewissen:

    Brauchst du nicht haben, krank ist krank. Ich hab bei Übernahme meiner Funktion mit der SL ausgemacht das die Vertretungsplanung mir obliegt und die Kollegen bitte gefälligst krank daheim bleiben wenn sie krank sind. Das sag ich dem Kollegium auch regelmäßig. Keiner braucht in schlechtes Gewissen haben wenn man krank ist. Die Welt geht davon nicht unter wenn man mal fehlt.

    Durfte dieses Schuljahr schon zwei Kollegen wieder heim schicken weil die eine meinte mit fetter Magen-Darm zur Schule kommen zu müssen und der andere unbedingt mit 40 Fieber und Schüttelfrost arbeiten kommen wollte. Letzteren hat dann auch ein Kollege heim gefahren weil er schon kaum noch gerade aus gehen konnte. Bleib daheim wenn du krank bist und wenn dich wer anfeindet deswegen kannst du dich gern auch mal an den Lehrerrat wenden. Sowas steht dir zu.

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