Beiträge von Kapa

    Ich verstehe immer noch nicht, wieso man zwingend externe Räumlichkeiten braucht. Die meisten Schulen, die ich kenne, haben eine ausreichend große Aula oder Foyer,was sich mit moderaten Investitionen in Deko und passender Beleuchtung jeweils nett gestalten lässt. Dazu Catering bestellen, fertig.

    Wir haben weder Foyer noch eine Aula.

    Richtig so!

    Würde ich genauso machen.

    Und wenn ich nicht in den Urlaub fahren würde, würde ich wohl auch erscheinen. Ohne Motivation. Und ohne Motivation kann ich nicht konstruktiv mitarbeiten und muss meinen Fortschritt bei Candy Crush ausbauen. Schade schade Marmelade

    die letzten drei Worte sind derzeit in der Kita meiner Kinder total in 😅

    Zum Sachverhalt:

    Solch eine Mitbewerberin hatte ich für meine derzeitige Stelle ebenfalls, man kannte sie schon aus einer anderen Schule wo sie kommissarisch eine Stellvertreterstelle gemacht hat. Ging für Sie in die Hose und meine Stelle war dann ihr zweiter Versuch den Fuß rein zubekommen in die SL.

    Kann man nur schauen und hoffen das man sowas nicht auswählt…und die Probleme einem Kollegium erspart bleiben

    Ja, wenn ich mich recht erinnere, ist es das Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit, Agios Triada.

    Aber nun zu deinem Bild:

    Karst?
    Kroatien?
    Plitvice?
    Auf dem Weg zum Silbersee?

    Oder gar schon der Acheron, weil Griechenland heißer Tipp?

    Leider keins von den Sachen, bleiben wir doch mal in Griechenland 😊

    Ja, Kapa, du hast das Recht auf's nächste Bild, aber ...

    vielleicht schafft es noch jemand, das Kloster genauer zu identifizieren, zu dem uns seinerzeit im ersten Anlauf der Zutritt verwehrt wurde. Es gibt ja dort mehrere Klöster.

    zur obigen Anfrage des kleinen Grünen:

    Auf den Klosterberg Athos wurde mir in jenen Tagen der Zutritt trotz bischöflichen Freibriefs und züchtiger Kleidung verwehrt, weil just zu jener Zeit sich eine britische Journalistin als Mann verkleidet mittels Boot unerlaubten Zutritt verschafft hatte und der Besuch des Klosterbergs für Monate unterbundn war.

    Hier noch was Interessantes über Athos für tiefer Interessierte ...

    Agion Taxiarchon oder Kloster der Heiligen Dreifaltigkeit? Ich war letztes Jahr selbst dort….bin mir aber leider nicht sicher.

    Das nächste Bild:

    Selbstgemachte knusprige Kichererbsen und Bohnen (edamame, schwarze, rote, weiße) mit selbstgemachter (angebauter) gewürzmischung als chipsersatz….der airfryer meines Schwagers ist da unschlagbar.

    Und deiner?

    Das ist wohl leider so. Ich hatte von meiner Mutter immer die moralische Unterstützung auch wenn sie vieles in der Erziehung der Kinder sicher eher suboptimal gemacht hat. Was aber auch einfach den Umständen geschuldet war. Mir sind auch gewisse Werte mitgegeben worden, die in manchen Elternhäuser meiner Schüler*innen nicht vermittelt werden. Da sind wir als Lehrpersonen gefragt und gefordert, das ist Teil des pädagogischen Auftrags. In aller Regel kommen unsere Jugendlichen schon aus der Sek I (bzw. davor halt Primar) mit einem gewissen Anstand von dem man erkennen kann, dass er nicht nur von den Eltern sondern auch von den Lehrpersonen kommt. Aber auch in der Sek II habe ich immer noch einen Erziehungsauftrag, steht so im Berufsauftrag. Nur ist vom Danebenstehen und bedauern, wie schwer es die armen Hascherl doch haben keinem einzigen davon geholfen.

    Weswegen ich unter anderem meinen Klassen immer von Anfang an geduldig erkläre was ich an Arbeitshaltung erwarte, wie ich sie dabei unterstütze und was die Konsequenz ist bei nicht erfüllen.

    Leider nehmen nicht alle KuK diese Aufgabe dann ernst.

    Unter einem Studium geht hier also nichts.

    Zwar hatte ich auch über teuren Wohnraum für Studierende im Kontext mit "Geld für später anlegen" geschrieben, aber mir ging es eigentlich um alle, nicht nur um potenzielle Studierende.

    Ich habe Kids an der Schule, deren Eltern bereits in Sozialhilfe-Verhältnissen aufgewachsen sind, in deren Familien Arbeiten nicht die Regel, sondern die Ausnahme ist, denen etwas vorgelebt wird, dass sich die Durchschnittsforist*innen hier offensichtlich nicht vorstellen können.

    "Ich habe es auch geschafft ..." ist für die nicht gleichbedeutend mit "Ich habe das Abitur gut gemeistert, konnte studieren und habe jetzt einen Beruf, der mir Freude macht."

    Ich wundere mich aber nicht, dass mich hier einige nicht verstehen, denn der Exkurs "Bafög etc." weist deutlich darauf hin, dass es ihnen nicht um wirklich unterprivilegierte Kinder ging.

    „Ich hab es geschafft…“ mein Onkel und meine Tante, 60 Jahre alt und davon 30 ohne Arbeit, stolz auf diesen Umstand und den Kindern wurde das mitgegeben. Eine Cousine aus dem Zweig hat’s geschafft mit der 50 nicht einen Tag gearbeitet zu haben…die andere wurde verstoßen weil sie von Anfang an gearbeitet hat.

    Manche packen es raus, viele leider nicht wenn sie in solch einem Elternhaus groß werden.


    Privilegiertes Elternhaus ist übrigens nicht immer gleich bedeutend mit gutem Studentenleben: meine Eltern haben mir genau 230€ im Monat zugestanden als zinsloses Darlehen. Das hat für die 150€ Miete gereicht und dann wurde es maximal knapp. Studentenjobs waren an meinem studienort vererbt, kam mal einfach nicht ran wenn man nicht den richtigen kannte…..Geld dazu gabs nur in den Semesterferien, durch Arbeit auf dem Bau / im callcenter in der Spätschicht nach dem Tag auf dem Bau teilweise. Dafür war ich nach 6 Semestern mit dem Regelzeug durch und konnte noch drei Semester nutzen um die Exkursionen zu machen die ich mir selbst angespart habe.

    Schön ist anders aber machbar.

    Aber nur weil wir das gepackt haben , heißt es nicht das es jeder packt. Und gerade bei denen die es nicht packen verschwenden wir als Gesellschaft Talente und Potenziale.

    1.Ja dann hat man Pech gehabt. Oder man macht den Weg über eine Ausbildung und versucht soviel zur Seite zu legen wie möglich. Man kann Ausreden suchen oder versuchen eine Lösung zu finden.

    2. Irgendwann muss man halt sein Leben selbst in die Hand nehmen. Meine Azubis wissen, dass ihre Ausbildung im Einzelhandel keine Sackgasse sein muss. Wer nicht ganz auf den Kopf gefallen ist, der kann über den Weiterbildungsweg Karriere einschlagen. Das harte Leben haben definitiv nicht die Abiturienten.

    3. Keine Bürgergeldfamilie muss hungern. Es ist eine Frage der Prioritäten. Und wenn man mit 18 € anfängt hat man genug Zeit um vorzusorgen.

    1. gut, dann halt evtl Perlen vor die Säue und hoffen das gute Aspiranten halt nach einer Ausbildung die sie gar nicht machen wollen doch noch den Weg ins Studium finden.

    Ich kenne einige Ärzte/Psychologen/ Pharmazeuten im Freundeskreis die wirklich gut sind und die mit den heutigen Lebenshaltungskosten nicht hätten studieren können weil sie sich nicht aussuchen konnten wo sie studieren.

    2. Was immer noch nichts daran ändert, dass wir Potenziale verschwenden und zulassen, das Menschen aus besser gestellten Häusern massive Vorteile haben.

    3. Was so nicht stimmt. Es gibt verschiedenste Konstellationen die dazu führen können, dass Bürgergeld eben nicht reicht. Meine Frau arbeitet in dem Bereich und kennt genug solcher Fälle wo es nicht an falschen Prioritäten liegt

    1. und wenn es das Studium das man möchte halt nur in Stadt X gibt? Pech gehabt? Studier halt irgendwas und werd zum abbrecher?

    Ich kenn einige Studenten die regional studieren wollen und deswegen in Potsdam gelandet sind……die Mietpreise sind hier einfach nur hoch und es gibt nicht für jeden ein Wohnheimsplatz. Dann bleibt nur noch Pendeln und je nachdem wo die Eltern wohnen benötigt man ein Auto weil dem ÖPNV nutzen 3-4h Fahrt bedeutet für eine Tour.

    2. was das Problem mit der Eigenverantwortung nicht löst. Wenn das Elternhaus nicht fähig ist das beizubringen und die Schule das auch nur rudimentär hinbekommt.

    3. 25€ sind für eine Familie im Niedriglohnsektor schon eine Menge Geld. Richtig investiert haben die Kinder dafür dann die Chance auf zusätzliche Bildungsangebote oder aber die Familie eine Woche länger was zu essen.

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