Beiträge von Moebius

    Nachdem die Zeugnisse ausgegeben sind, braucht man Zeugniskonferenzen auch nicht mehr nachzuholen, da ist das Kind schon im Brunnen.

    Ist aber auch hart auf Kante genäht, wenn man die Zeugniskonferenz einen Tag vor Zeugnisausgabe macht, wann werden die gedruckt und unterschrieben?

    Hast du diese Info durch die KI erhalten? :autsch:
    Bei einem Boykott der WM differenziere ich doch auch nicht zwischen Zuschauern, die Trump lieben oder ablehnen.
    Hier geht es um maximalen Druck, diesen Narzissten in die Schranken zu weisen.

    Dafür brauche ich keine KI, im Gegensatz zu dir schreibe ich meine Beiträge selber, statt sie zusammen zu kopieren, und daher nur über Dinge, mit denen ich mich auskenne. Und natürlich macht ein pauschaler Boykott auch nur dann Sinn, wenn es um pauschalen Antiamerikanismus und nicht um die Sache geht, wenn auch trump-kritische Unternehmen mit Boykotten rechnen müssten, würde es den Sinn und Zweck geradezu untergraben, denn eine solche Positionierung der Unternehmen würde für sie ja gar keinen Sinn mehr ergeben.


    Die Liste umfasst die 50 größten Konzerne der USA - so die Aussage des "Beipackzettels". Du kannst gerne nach Größeren suchen...

    Da brauche ich nicht suchen, das ist ganz offenkundiger Unsinn, denn schon der größte (Nvidia) steht nicht mit drauf. Genau so wenig, wie die AMD oder Intel oder die gesamte Pharma-Branche (aber wenn es um die Krebstherapie geht, wird vermutlich auch der überzeugteste Boykotteur in's Grübeln kommen).

    Dass die ganze Liste ein intellektueller Tiefflug ist, sieht man spätestens daran, dass da "Spotify US Devision" mit drauf steht. Nicht nur, dass die lokale US Tochter von Spotify wirtschaftlich irrelevant und ganz sicher kein Großkonzern ist, es ist für Europäer auch gar nicht möglich, die Tochter zu boykottieren, da die mit dem Geschäft in Europa nichts zu tun hat, wir können höchstens die schwedisch/luxemburgische Mutterfirma boykottieren.

    s3g4


    Moebius Diese Liste der 50 größten US-Konzerne ist kein KI-generierter Blödsinn, sondern macht im Web die Runde. Deine abfälligen Kommentare kannst du dir schenken.:aufgepasst:

    Im Web macht jede Menge Blödsinn die Runde, ob von KI oder Menschen generiert.

    Die Kritik, dass ein Großteil der Firmen bereits eher kritisch gegenüber Trump sind, ignorierst du ja auch komplett.

    Nicht nur ein weiteres Beispiel für Gratismut, sondern auch für unreflektiert KI-generierten Blödsinn.

    Netflix gilt zB als den Demokraten nahestehend, darum versucht Familie Trump derzeit auch alles um die Übernahme von Warner durch Netflix zu verhindern.

    Ja, so ist es immer: die meisten Ideen dafür, was man doch mal boykottieren könnte, kommen von Leuten, die sich für das dann zu boykottierende eh nicht interessieren.

    (Ich kann Fußball wohl auch boykottieren, ist aber halt Gratismut.)

    Im Grunde sind da Leute in der Pflicht, sich des Problems anzunehmen , die schon lange an dieser Schule tätig sind. Ich bin es nicht.

    Auch nach 20 Jahren im Kollegium ist man nicht plötzlich in der Position, die Dienstaufsicht über die Schulleitung zu führen.
    Das ist die Aufgabe der übergeordneten Behörde. Letztlich muss man hier für sich die Entscheidung treffen, ob man die einschalten möchte, mit den Problemen, die das in der zukünftigen Zusammenarbeit mit der Schulleitung mit sich bringen wird.

    Inwiefern letzteres das Streikrecht aushöhlen soll, erschließt sich mir aber nur bedingt.

    Angenommen, es wird 3 Wochen gestreikt, dann hätten alle Streikenden anschließend 80 Minusstunden, die sie danach nacharbeiten müssten. Den Gewerkschaftsmitgliedern würde dann auch ihr Streikgeld nichts nützen, wäre das zulässig, würde kaum noch einer streiken wollen, Gewerkschaftsmitglied oder nicht.

    Eine Faustregel geht von 1/20 des Monatslohns aus. Inwiefern im Schuldienst überhaupt ein Lohnabzug vorgenommen wird oder schlicht die entsprechende Unterrichtsstunden des Tages als Minusstunden im Arbeitszeitkonto gebucht werden, weiß ich nicht sicher. Ich vermute aber ehrlich gesagt letzteres.

    Ich glaube nicht, dass letzteres rechtlich möglich wäre, das wäre ein Aushöhlen des Streikrechtes.

    Notizen, die ohne dass klar war, dass es sich um ein bewertungsrelevantes Protokoll gehandelt hat, nebenbei angefertigt wurden, gehören für mich nicht in die Hand eines Schülers. Sie sind aber so auch keine Bewertungsgrundlage, sondern nur eine Gedächtnisstütze für die anschließende Besprechung.

    Bei jeder mündlichen Prüfung ist ein Protokoll anzufertigen, aus dem sich anschließend die Note ergibt und bei dem auch dem Protokollanten vorher klar ist, dass dies Protokoll auch eingesehen werden kann. Mit der entsprechenden Sorgfalt hat er das Protokoll zu führen.

    Der Pöbel muss ja nicht alles verstehen, darum hat der Klerikus damals Latein gesprochen.

    Tschuldigung, ich meine natürlich:

    Das vulgäre Plebejertum muss keineswegs jede Semantik vollständig apprehendieren; aus diesem Grund artikulierte der Klerikus seinerzeit seine Liturgie bevorzugt in lateinischer Diktion.

    Oder diejenigen, die Schwierigkeiten haben, beenden das Studium nach dem Bachelor.

    Nach meiner Wahrnehmung ist die Grundidee, den Bachelor als kleinen Berufsabschluss zu etablieren, in den meisten Bereichen kaum aufgegangen. Zumindest in den Mint-Fächern sind reine Bachelor Absolventen wenig gefragt.

    Soweit ich weiß, gab es sogar Gerichtsprozesse zu dem Thema, wo Leute gegen eine Zulassungsbeschränkung zum Master geklagt haben, mit der Begründung, dass der reine Bachelor faktisch nicht als abgeschlossene Berufsausbildung anerkannt wird (ich weiß aber nicht, wie die ausgegangen sind).

    Verrätst du auch die Quelle dazu? oder muss ich zum Beispiel 114 Seiten der Publikationsliste des WR mit dem Suchwort "Abschlüsse" durchgehen?

    https://www.wissenschaftsrat.de/download/archiv/2627-12.pdf

    Ab Seite 52 stehen die Noten. (Medizin habe ich mit Kunst verwechselt, Medizin hat 40% sehr gut)

    Ist gut 10 Jahre alt, im Umfang gibt es aber sonst nichts annähernd vergleichbares.
    In erster Linie zeigt die Auswertung aber, dass durch die Umstellung auf Bachelor/Master die Inflation guter Noten zugenommen hat, auch in den Fachbereichen, die vorher damit deutlich sparsamer waren (zB Mathe). 90% der Noten im Master sind gut oder sehr gut.

    Wir reden hier von einem Einstellungstermin in ungefähr sechs Jahren. Niemand weiß wirklich, welche Fächer dann gefragt ist.

    Die genannten Fächer sind seit 25 Jahren eher im Überschuss und die Pensionierungswelle flacht in vielen Bundesländern ab. Wenn kein mysteriöses Virus auftritt, das aus irgendeinem Grund nur Erdkundelehrer befällt, wird es auch zukünftig mehr als genug von denen geben.

    hm.. bitte..
    Hast du bitte Belege für die Aussagen?

    Im Bereich der Sprachwissenschaften schließen ca. 50% im Master mit sehr gut ab, etwa genau so viel, wie in Mathematik und etwas weniger als in Medizin (ca. 60%). In Mathe landen aber sehr viel weniger im Master und in Medizin sitzen fast nur Leute, die ein 1er-Abi gemacht haben. (Es gibt eine 900-Seitige Analyse des Wissenschaftsrates zu dem Thema.)

    Deutsch, Geographie und WiPo sind alles Katastrophenfächer, was den zukünftigen Lehrkräftebedarf angeht, von daher wäre Kunst schon die deutlich bessere Alternative. Allerdings muss man dafür in der Regeln eine Aufnahmeprüfung bestehen.

    Die rote Warnlampe geht bei mir persönlich auch an, wenn jemand schon in Deutsch "gar nicht durchblickt", denn eigentlich ist das ein Fach, in dem an den meisten Universitäten kaum jemand abbricht und praktisch jeder mit sehr gut abschließt, da würde ich als allererstes mal selbstkritisch hinterfragen, was die Ursachen der Probleme sind.

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