Beiträge von Moebius

    Die

    Einige Impfskeptiker bzw. viele haben einfach den Bezug zur Realität total verloren. Es wurden inzwischen weltweit weit mehr als 7 Mrd. Impfdosen von Biontech und Moderna verimpft.

    Es wurden etwa 2,5 Mrd Dosen Biontech und 1Mrd Dosen Moderna ausgeliefert, der Rest geht zum größten Teil auf das Konto der (wenig wirksamen) chinesischen Impfstoffe.

    Bevor ich noch was falsch im Kopf habe: Die meiste Zeit meines Lehrerinnenlebens habe ich 23/28 Wochenstunden gearbeitet. Ein paar Jahre auch 25. Wenn ich jetzt die letzten Jahre auf 28/28 Stunden gehe, erhalte ich aber trotzdem nicht die Pension einer vollen Stelle. Stimmt das so?

    Für die Ruhestandsbezüge wird Teilzeit mit dem prozentualen Anteil auf die Lebensarbeitszeit angerechnet. Wenn du also 40 Jahre mit 50% gearbeitet hast, wirst du so behandelt, wie jemand, der 20 Jahre voll gearbeitet hat.

    Der Klassenteiler für Grundschulen liegt in Niedersachsen bei 26 SuS (und der darf noch um bis zu 10% überschritten werden). Schulen, die in einem Jahrgänge 4 Klassen zusammen kriegen, haben idR nicht 20 Schüler in einer Klasse. Niedersachsen ist ein Flächenland, den Schnitt ziehen die vielen Schulen runter, die im Jahrgang 30 Schüler haben (oder 12, auch das kommt in ländlichen Regionen hier noch vor).

    In Niedersachsen im Gymnasialbereich:

    Schulleiter unterrichten idR noch 4-6 Stunden

    der ständige Vertreter erhält 10 Anrechnungsstunden (unterrichtet also noch 13,5)

    schulfachliche Koordinatoren erhalten 5 Anrechnungsstunden.

    Funktionsstelleninhaber erhalten keine Stunden mehr für die übernommene Tätigkeit

    Das ist sicher richtig - die Chancengleichheit ist dann aber nicht gewahrt!

    Die Chancengleichheit bezieht sich auf das einzelne Bewerbungsverfahren, nicht auf das jahrelange Hinarbeiten auf die Stelle. Und im Verfahren hat derjenige, der zwei Jahre an der Aufgabe arbeitet und die Abläufe kennt, nun mal völlig zu Recht einen Vorteil.

    Und - zumindest in gut geführten Schulen - ist dieses Verfahren der Personalentwicklung auch völlig legitim. Es ist nun mal wichtig, dass jüngere KuK, wenn sie es denn wünschen, erste Zusatzaufgaben übernehmen können, um sich weiter zu entwickeln und es ist auch wichtig, dass sie dann später das Gefühl haben, auch etwas davon zu haben. In den Fällen, in denen es zB in der Fachgruppe zwei gute und geeignete KuK gibt, die sich für eine bald frei werdende Funktionsstelle interessieren, sorgt ein guter Schulleiter dafür, dass erst mal ein ganz anderer Kollege die Leitung kommissarisch übernimmt, der zB kurz vor der Pensionierung steht, und führt das Bewerbungsverfahren dann auch offen und transparent durch.

    Und KuK, die wirklich Interesse an Stellen an anderen Schulen haben, finden in der Regel auch Möglichkeiten sich bemerkbar zu machen, es gibt auch Wege sich außerhalb der eigenen Schule sichtbar zu engagieren.

    Diejenigen, die sich darüber beklagen, keine Chance gegen Hausbewerber bei Stellen in anderen Schulen zu haben, sind - zumindest teilweise - die, bei denen es gute Gründe dafür gibt, dass sie im eigenen Haus nicht berücksichtigt werden, zB weil sie eben nicht mehr machen, als nötig, oder weil sie ihre Fähigkeiten schlicht überschätzen.

    OStD heißt fast immer: Schulleitung. Es gibt aber auch A16-Stellen außerhalb der Schulleitung.

    Das wären dann die Dezernentenstellen in der Behörde, die aber voraussetzen, dass man vorher Erfahrung als Schulleiter gesammelt hat. A16-Stellen, bei denen man um die Schulleitung komplett rum kommt, fallen mir keine ein. (Es mag sie geben, aber nicht in statistisch relevanter Anzahl.)

    Schulleitung werden ist an einer Grundschule relativ einfach, da aber auch nur A14 (oder A13+), am Gymnasium würde ich nicht sagen, dass das Ziel für jeden (oder viele) erreichbar ist, tatsächlich sehe ich schon beim Versuch A14 zu kriegen, relativ viele Enttäuschungen.

    Es ist auch lehrertypisch, dass sich von 120 Lehrern einer Schule jeder einzelne zuständig fühlt für die Frage, ob die von der Schule eingesetzt Softwarelösung, datenschutzkonform ist oder nicht, selbst wenn diese vom Dienstherr vorgegeben ist.

    Kleiner Realitätscheck:

    - Datenschutzkonforme Lösungen existieren

    - Das zu entscheiden ist nicht Aufgabe des einzelnen Nutzers, sondern die des Dienstherrn

    - Der Dienstherr hat auch Vorgaben für die Nutzer zu machen und technische Rahmenbedingungen zu schaffen, unter denen der Einsatz erfolgen kann

    - Als Nutzer halte ich mich an diese Vorgaben

    - Schulen sind auf Basis der DS-GVO nicht abmahnfähig

    - Falls "Eltern klagen" (was eine Urangst von Großteilen der Lehrerschaft darzustellen scheint), dann müssen sie gegen den Träger klagen, nicht gegen einzelne Lehrer

    - Der einzelnen Lehrperson droht im schlimmsten Fall die Anweisung, eine bestimmte Verwendung in Zukunft zu unterlassen, mehr nicht. (Zumindest so lange ich nicht gerade Datensätze meiner Schüler verkaufe oder ähnliches.)

    Wir müssten und eigentlich also gar kein Sorgen machen. Allerdings machen sich manch Lehrer auch gar keine Sorgen, sondern lehnen technischen Fortschritt einfach nur grundsätzlich ab und suchen dann gezielt nach Bremsklötzen.

    Ich bin gestern mit Moderna geboostert worden und merke bisher nichts, außer der obligatorischen Einstichstelle am Arm. Nach Rückfrage hat mir die Mitarbeiterin auch bestätigt, dass die Boosterdosis mit reduzierter Menge verimpft wird.

    Nach nicht-repräsentativem Eindruck aus meinem Kollegium klagen beim Moderna-Booster tatsächlich etwas mehr über Nebenwirkungen, aber dramatisch ist der Unterschied nicht.

    Grundsätzlich finde ich jedes zusätzliche Angebot, das mehr Leute zum Impfen bringt, gut. Aber:

    Die heutige Zulassung von Novavax basiert auf einer Zulassungsstudie aus dem Frühjahr, und einer Wirksamkeit von 90% gegen die Alpha-Variante (https://orf.at/stories/3240838/) . Belastbare Erkenntnisse zur Wirksamkeit gegen Delta sind mir nicht bekannt, geschweige denn, gegen Omega.

    Novavax hat unglaublich viel Zeit gebraucht, um nach der Studie eine zulassungsfähige Produktion auf die Beine zustellen, eine schnelle Anpassung auf neue Varianten sehe ich nicht. Ich habe das Gefühl, dass man den Impfstoff erst mal als Türöffner für Impfskeptiker benutzt und dann in 8-10 Wochen die Erkenntnis kommt "Leider nicht mehr wirksam genug, mRNA-Booster ist notwendig".

    Wie gesagt, wenn jemand gar nicht geeignet ist, verstehe ich nicht wieso er die Prüfung dann bestehen kann. Wenn man meint dass jemand der die Prüfung gerade eben so bestanden hat nicht für den Schuldienst geeignet ist, wozu war denn dann Prüfung nochmal genau gut?

    Das heißt, jeder Schüler, der bei Euch versetzt wird, hat das Klassenziel erfolgreich erreicht und hat die notwendigen Grundlagen, um im kommenden Schuljahr erfolgreich mit zu arbeiten?


    Theorie und Praxis.

    Die Impfquote von Gibraltar könnte dadurch zu stände gekommen sein, dass dort vermutlich auch dort arbeitende Spanier geimpft worden sind, die reale Impfquote in der Bevölkerung kann dann deutlich niedriger sein. Außerdem gehört Gibraltar zu GB, wurde also vermutlich zunächst mit Astra geimpft, ohne Booster ist die inzwischen wirkungslos, was Infektionen betrifft.

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