In den Veröffentlichungen des RKI wird an der 14 Tage-Regel abzüglich der Todesfälle festgehalten, die individuellen Krankheitsverläufe werden nicht systematisch erfasst. Genesen beim RKI = alle Erkrankten die 14 Tage überleben. Das ist einfach so, Du kannst jetzt noch soviel Dinge anführen, die in der Realität natürlich zutreffen, für die Zahlenerfassung des RKI spielt da keine Rolle, dementsprechend ist meine Rechnung statistisch sauber.
Wenn du annimmst, dass Lehrer nur milde Verläufe haben (nur dann zählt man 14 Tage nach dem Test als gesund) mag das rein rechnerisch stimmen, das ist nicht das Problem. Das Problem ist, das du so tust, als ob man durch dem Vergleich mit der Gesamtgruppe ("überdurchschnittlich") irgendeine Erkenntnis gewinnen könnte und das ist Quatsch, weil Lehrer altersmäßig nur einen Ausschnitt der Gesamtbevölkerung abbilden und die Testhäufgkeit vermutlich auch nicht die gleiche ist.
Rein mathematisch wäre vermutlich auch die Aussage korrekt, dass Bergarbeiter doppelt so häufig Prostatakrebs haben, wie die Gesamtbevölkerung. Trotzdem kann man daraus nichts ableiten.