Beiträge von Moebius

    Und auch jetzt kriegst du nicht überall einen Test, selbst wenn du eine Kontaktperson 2. Grades bist und Symptome hast :hitze:

    Falls man das ernsthaft möchte:

    Lehrer können sich in den meisten Bundesländern anlasslos testen lassen, zB bei uns in Niedersachsen zwei mal mit Kostenübernahme durch das Land, ein "Privileg", das sonst nur echte Risikogruppen, wie medizinisches Personal, haben.

    In Deutschland hatte die Zahl der Testungen in der vergangenen Woche mit 987 000 den absoluten Höchststand und der Anteil mit positivem Befund ist mit unter 1% konstant niedrig.

    Hier wird einfach an der Realität vorbei Gejammert.

    Man weiß doch gar nicht, ob es "nennenswertes Infektionsgeschehen" gibt.

    Doch, natürlich weiß man dass, Tausende von Fachleuten beschäftigen sich mit dem Aufklären von Infektionsketten und in Deutschland werden jede Woche mehr als eine halbe Millionen Tests gemacht. Hört doch auf, so zu tun, als würden wir hier die Augen verschließen und einen Blindflug machen, keine Krankheit in der Geschichte der Menschheit ist jemals mit einem vergleichbaren Aufwand erforscht, bekämpft und eingedämmt worden.

    Und das - zumindest in Deutschland - in den letzten 4 Monaten ausgesprochen erfolgreich.

    Bei der Maskenpflicht im Unterricht in NRW war von Anfang an kommuniziert, dass es zunächst um eine Phase von zwei Wochen geht um die Sicherheit in einer Zeit zu erhöhen, in der es noch unerkannte Infektionen von Reiserückkehrern geben könnte. Die Regelung war auch von Anfang an auf diesen Zeitraum befristet. Da es nach wie vor kein relevantes Infektionsgeschehen an Schulen gibt (weder in NRW noch in den Bundesländern ohne Maskenpflicht im Unterricht), ist es auch absolut folgerichtig, dass die Regelung jetzt ausläuft und nicht noch einmal verlängert wird.

    Aber wenn man sich aufregen möchte, kann man sich natürlich auch hier mal wieder aufregen.

    Das schöne ist ja, dass man alle drei Tage einen neuen Grund hat, sich auf zu regen und sich damit die Diskussion darüber sparen kann, dass man sich schon die letzten 20 Mal völlig unnötig aufgeregt hat.

    Auch Biontech hat letzte Woche einen Zwischenstand bekannt gegeben (die entwickeln mit Pfizer) und bekräftigt, dass sie damit rechnen im Oktober so weit zu sein, den Zulassungsantrag zu stellen, man hat auch gleich angekündigt, in diesem jähr noch 100 Mio Dosen zu liefern (Biontech entwickelt einen mRNA-Impfstoff, die in der Produktion besonders gut skalierbare sind). Wenn sich eine seriöse Firma aktuell so weit aus dem Fenster lehnt, glaube ich schon, dass sie bei den Forschungsergebnissen im Grunde schon ziemlich sicher sind und es aktuell nur noch um die notwenige statistische Grundlage geht.

    Ich gehe davon aus, dass Personal im Medizin und Pflege noch in diesem Kalenderjahr geimpft werden kann und andere exponierte Berufsgruppen (Polizisten, Lehrer, ... ) dann Anfang des neuen Jahres. Wenn man das denn will.

    Wieso genau willst Du die rausrechnen? Das sind infizierte Person, die IN Deutschland wiederum weitere Personen anstecken (können). Soll Spanien denn alle Infektionen, die durch Touristen eingeschleppt wurden, auch wieder "rausrechnen" damit es kein Risikoland mehr ist oder was?

    Ich will nur verdeutlichen, dass wir nicht in einer allgemeinen "zweiten Welle" stecken, sondern dass es für die steigenden Infektionen durchaus sehr klar benennbare Ursachen gibt, die man zum Teil auch deutlich gezielter angehen könnte, wenn man denn wollte.

    Zumal die genaue Zuordnung der Infektionen auf das Reiseland auch sehr deutlich zeigt, dass es eben nicht allgemein "Urlauber" sind.

    In Deutschland haben sich in der letzten Woche 42% aller positiv getesteten vermutlich im Ausland infiziert.

    Rechnet man diese 42% aus den Neuinfektionen raus, so liegt man irgendwo zwischen 500 und 1000 Neuinfektionen in Deutschland pro Tag was dann wiederum gar nicht so weit von den Werten aus Mai/Juni entfernt ist.

    Schulen tragen nach wie vor nicht nennenswert zum Infektionsgeschehen bei, auch da nicht, wo schon wieder seit knapp 4 Wochen Unterricht stattfindet.

    Ich meine, relevant wären stationäre Behandlungen der letzten 10 Jahre, ambulante der letzten 5, aber ohne Gewähr.

    Auf jeden Fall würde ich genau nachfragen, was er wissen will, und erst dann antworten.

    Nicht ins "Plaudern" kommen, sondern genau die Fragen beantworten, die gestellt werden und das natürlich wahrheitsgemäß.

    Das nennt sich verlässliche Grundschule (für 5 Zeitstunden) oder Ganztag.

    Im Ganztag sind ohnehin Lehrkräfte eingesetzt, gerne mit 50%Bewertung der Stunden.

    Im Niedersächsischen Ganztagserlass ist eindeutig geregelt, dass eine 50%tige Anrechnung nur bei einer reinen Beaufsichtigung zulässig ist, zB in der Mittagspause. Betreuungsaufgaben sind als reguläre Debutatsstunden an zu rechnen.

    Daran halten sich aber nicht alle Schulleiter ...
    Ja, weiß ich. Es ist halt immer auch die Frage, was man mit sich machen lässt, man muss seine Rechte notfalls auch durchsetzen.

    Ich finde es im Ganzen gut, dass im heutigen Matheunterricht es weniger um das stumpf Operieren geht. Aber diese Kompetenz faktisch gänzlich an Hardware auszulagern finde ich nicht gut, ...

    Meiner Erfahrung nach wird der Mathematikunterricht durch CAS nicht weniger stumpfsinnig, sondern mehr.

    In der Theorie gewinnt man durch CAS Freiräume, indem man Rechenroutinen an das System auslagert, die man dann für "höhenwertige" Tätigkeiten nutzen kann. In der Praxis überfordern diese höhenwertigen Fähigkeiten aber heute selbst an Gymnasien einen Großteil der Schüler, vor allem wenn man vorher die grundlegenden Routinetätigkeiten nicht so weit thematisiert hat, dass Schüler diese wirklich verstanden haben. (Denn auch vermeintliche Routinetätigkeiten, wie Gleichungen lösen, fördern mathematisch-prozessorientiertes Denken.)

    Gerade für die etwas schwächeren Schüler wird der Mathematikunterricht mit CAS über weite Phasen zum "Köpfchen-Drück-Unterricht".

    "Weniger stumpf" kann ich eher mit GTR unterrichten. Statt die Gleichung einfach nur einzugeben und auf solve zu drücken, lasse ich die beiden zugehörigen Graphen zeichnen und bestimme die Schnittstelle, da scheitert der schwache Schüler auch nicht an seinen Rechenfertigkeiten, kann aber zumindest auf seinem Niveau noch eine eigene Denkleistung mit einbringen, und sei es nur, indem er einen geeigneten Window-Bereich wählt.

    Das Argument mit der Studierfähigkeit kommt noch dazu.

    Das für mich eigentliche Rätsel ist die Tatsache, dass nach meiner Erfahrung der weit überwiegende Teil der Mathematiklehrer das so sieht, von oben aber trotzdem das CAS gepusht wird.

    Meine Hoffnung ist, dass entsprecheden Programme auf Tablets deutlich intuitiver zu bedienen sind.

    Die Angebotslage auf dem Tablet ist erstaunlich mau.

    Man darf nicht vergessen, dass man nicht "irgendeine" TR-App verwenden darf, diese muss einen Prüfungsmodus unterstützen und genau so wie wie ein Hardware-TR die Kriterien der Erlasse erfüllen.

    Aktuell gilt das eigentlich nur für die NSpire App von TI die es in einer GTR und einer CAS Version gibt. Die gibt es nur für iPad, die Bedienung ist ähnlich wie die der Rechner, wenn auch nicht identisch.

    Außerdem gibt es eine TR-App vom Westermann. Die ist systemübergreifend aber wohl noch nicht ganz ausgereift.

    Casio ist bisher außer Konkurrenz, weil sie ihre App allen ernstes als Abo-Modell anbieten, so dass über ein Schülerrleben Kosten deutlich im dreistelligen Bereich anfallen würden, das kann man niemandem zumuten.

    1. Wenn es Samstagsunterricht geben würde, würde man sich an den Interessen der Schüler und Eltern orientieren und nich an denen der Lehrer. Ideen, wie "dafür einen anderen Tag frei" könnt ihr vergessen, da solche Sachen keine Priorität haben werden. Wir könnten und auf mehr Springstunden, zusätzliche Betreuungsangebote (Jahrgang 5 jetzt Dienstags bis Samstags? Da brauchen wir aber eine Notbetreuung, für die Eltern, die am Montag arbeiten müssen!), etc. einstellen.

    2. Da Samstagsunterricht nicht im Interesse der überwiegenden Mehrheit der Eltern und Schüler ist, wir er nicht kommen.

    Es wird CAS-Zwang werden.

    Wir kämpfen in Niedersachsen schon seit Jahren einen Abwehrkampf dagegen, der aber scheibchenweise verloren geht. (Vor einigen Jahren sollte schon mal eine allgemeine CAS-Pflicht kommen, dann wurde durch die Hintertür der Curricula versucht Vorgaben zu machen, die bei genauer Auslegung nur mit CAS zu erfüllen wären). Aktuell ist der Erlass für die Tablet-Nutzung so formuliert, dass auf dem Tablet nur die CAS-Software zulässig ist. (Von TI gibt es beide Varianten, die ansonsten auch Identisch sind, es geht also wirklich nur um die Durchsetzung von CAS).

    Moebius Du musst aber reichlich höhe Beträge haben, wenn du weit über 1000€ einreichen musst bevor sich die Rückerstattung nicht mehr lohnt. (Edit ich habe nochmal nachrechnet, je nach Höhe der Beihilfe ist man schnell in dem Bereich)

    Ich zahle im Jahr 2200 € für Kranken+Pflege. Beitragsrückerstattung war in diesem Jahr 520€, ich müsste also bei 50% Bh Kosten von über 1000€ im Jahr haben, nur auf ein Jahr gerechnet, wenn ich den Akkumulationseffekt berücksichtige irgendwo zwischen 1500-2000. Bisher waren meine Gesundheitsausgaben im Kalenderjahr noch nie vierstellig, da ist mir die Entscheidung leicht gefallen.

    Es ist ein bisschen die Frage, welche grundsätzliche Einstellung man gegenüber Versicherungen hat. Ich möchte Risiken absichern, die mich finanziell überfordern würden und ansonsten möglichst niedrige Kosten haben. Ich habe bei all meinen Versicherungen relativ hohe Selbstbeteiligungen, dafür zahle ich halt weniger. Wer ein "Rundum-sorglos-Paket" möchte, zahlt halt mehr, kann dann aber vielleicht besser schlafen.

    Die meisten PKs bieten Tarife mit Beitragsrückerstattung an, ob man die bekommt, dürfte aber vom Individuellen Tarif abhängen. Ich kriege bei der HUK 3 Monatsbeiträge zurück, so lange ich nichts einreiche. Wenn ich was einreiche, fange ich im nächsten Jahr wieder bei 1 Monatsbeitrag an und bekomme erst nach drei "schadenfreien" Jahren die volle Rückerstattung. Faktisch führt das dazu, dass meine Kosten weit im vierstelligem Bereich liegen müssten, bevor sich das Einreichen für mich lohnt. Das war bei mir noch nie der Fall. Im Grunde ist das nichts anderes als eine hohe Selbstbeteiligung, dafür sind meine Kosten aber sehr niedrig.

    Was bei dir gilt, solltest du in deinem individuellen Tarif überprüfen.

    Sonntag (Werte vom Samstag), Montag (Werte vom Sonntag) und Dienstag (Werte vom Montag) wurden immer geringe Werte veröffentlicht.

    Bitte lies die betreffenden Beiträge doch vollständig, bevor du sie kommentierst.

    Nun sind wir schon bei über 1000 Fälle, und die Zahl der infizierten hat sich in einer Woche verdoppelt.

    Die Aussage, die Werte hätten sich innerhalb einer Woche verdoppelt, ist falsch.

    Die Diskussion über wochentägliche Schwankungen geht am Thema vorbei, wenn man 7-tage-Durchschnitt, bzw. die Werte eines bestimmten Tages mit den Werten des gleichen Tages der Vorwoche vergleicht.

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