Herr Drosten hat heue übrigens ein Preprint seiner Studie zur Infektiösität von Kindern veröffentlicht. Das Ergebnis war, das es kein Ergebnis gibt, zumindest nicht in Form irgendeiner belegbaren Auffälligkeit, weder in Richtung "Kinder als massiver Verbreiter", noch in Richtung "Kinder sind harmlos, was die Virenweitergabe betrifft".
Beiträge von Moebius
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Wenn 14 Jährige von der neuen Liebe ihres Lebens sprechen, bedeutet "ewig" im durchschnitt etwa 8 Wochen.
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Sollten wir dann praktisch für ewig so weiterleben?
Dann müssten wir Ärzte und Pfleger allerdings irgendwann nur noch mit Klatschen bezahlen.
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Doch! Es handelt sich erstmals in dieser Form um eine gemeinsame Erklärung der führenden Virologen, um die Dringlichkeit eines weiteren Lockdowns für einige Wochen angesichts der aktuellen politischen Fehlentscheidungen zu dokumentieren.
Es gab keinen Lockdown und es wird in dem Artikel auch keiner gefordert, es geht lediglich um eine Verlängerung der Kontaktbeschränkungen und eine gestufte Rücknahme der Maßnahmen. Die Erklärung ist kein Gegenentwurf zum aktuellen Verfahren, sondern entspricht diesem weitgehend, lediglich darüber, welche Maßstäbe man an die zeitliche Staffelung der Schritte anlegt, wird diskutiert.
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Es gibt inzwischen tausende Presseartikel zum Thema mit mindestens genau so vielen "Expertenaussagen", aus denen sich jeder das raussuchen kann, was zu seinem Standpunkt passt. "Alle Experten sind sich einig..." - ganz sicher nicht.
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Seit Tagen/Wochen wird überall (Pressekonferenzen, Medien, Netz, ...) erklärt, dass Deutschland Spitze in der Bekämpfung der Pandemie ist. Eine Studie soll uns sogar weltweit auf Platz 2 nach Israel sehen. Wurde in den Medien groß gefeiert.
Rufe ich die Zahlen von
https://www.worldometers.info/coronavirus/#m…s_today_wrapper
auf und wähle Europa und dann Infizierte je 1 Million bzw. Tote je 1 Million und sortiere aufsteigend, dann hat Deutschland innerhalb der EU (wirklich EU, ohne Schweiz, GB, ...) jeweils den Platz 17 von 27. Das ist auf keinen Fall Spitze, wohl eher schlechtes Mittelfeld.
Natürlich hat es Frankreich, Italien, Spanien härter getroffen, aber warum reden fast alle über die "Schlusslichter". Normalerweise sollte man sich doch mit den Besten vergleichen.
Wie können wir so tun, als wären wir so erfolgreich? Ich verstehe das nicht.
Der Vergleich macht nur innerhalb der westlichen Industrienationen Sinn, und auch da ist es schwierig, geeignete Kriterien zu finden. Gemessen an den Toten pro Bevölkerung liegen zum Beispiel die meisten ehemaligen Ostblockstaaten vor uns - mit deutlich geringerer Lebenserwartung, die Risikogruppe existiert dort kaum, da die Leute nicht das entsprechende Alter erreichen. Viele andere Staaten testen praktisch gar nicht, oder liefern politische Daten.
Was für mich dafür spricht, dass Deutschland mit der ganzen Geschichte relativ gut umgegangen ist:
- wie haben weitestgehend keine Übersterblichkeit, also nicht auffällig mehr Tote als in anderen Jahren ohne Corona. Es konnte also verhindert werden, dass in großer Zahl Menschen verstorben sind, die ohne Corona nicht gestorben wären.
- die Letharlität ist niedrig bei sehr hoher Testzahl, es gibt also in Deutschland vermutlich ein vergleichsweise keines Dunkelfeld, so dass auch nicht unbedingt damit zu rechnen ist, dass viele unerkannt an Corona verstorben sind oder die Krankheit noch irgendwo unerkannt zirkuliert.
- das deutsche Gesundheitssystem war nicht überlastet und zu keinem Zeitpunkt hat die Gefahr bestanden, dass Erkrankte nicht adäquat behandelt werden können.
- die Fallzahlen sind nach einem Maximum deutlich schneller und nachhaltiger gefallen, als in anderen Staaten.
Daraus jetzt ein Ranking zu machen ist immer schwierig. Wenn du einfach mal so sortierst, wie du gesagt hast und dir dann mal ehrlich die Frage stellst, in welchen der Länder, die da formal besser als wir liegen, du wirklich leben wollen würdest, relativiert sich die Liste automatisch recht deutlich.
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Ja. Das wird begründet mit den höheren Kopierkosten am FöZ im Förderschwerpunkt Hören (da die SuS die Informationen immer schriftlich statt mündlich bekommen). Übertrieben find ich es trotzdem.
Kann man ja mal überprüfen, bei üblichen Kosten für eine Vollservicekopierer dürfen das um die 3000 Kopien sein, bei 200 Schultagen müsste jeder Schüler also pro Tag 15 Seiten bekommen. Wenn das nicht der Fall ist, würde ich mal nachfragen, wo das Geld bleibt.
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Wenn der „Vorbeigeher“ aber just in dem Moment hustet oder niest, hast du das Problem trotzdem.
Wenn sich Leute dusselig anstellen, gibt es viele Gelegenheiten, wo du Probleme bekommst.
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Ich glaube Du Unterschätzt die Folgen der wirtschaftlichen Einbussen ganz gewaltig.
Die allermeisten "Corona-Toten" werden nicht an der Krankheit sterben, sonder an den Indirekten Folgen. Davon der Großteil allerdings nicht bei uns, sondern in Entwicklungsländern. Bei uns muss zumindest niemand verhungern.
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Und da ist auch noch genug Platz, wenn jemand aufsteht und an den anderen vorbeigeht etc. Es reicht ja nicht, dass die jungen Menschen im Sitzen genug Abstand haben. Sie müssen auch zum Platz hinkommen und wieder weg.
Das stimmt so auch außerhalb der Schulen nicht.
Die 1,5 oder 2 Meter Regel gilt für einen Kontakt über mehrere Minuten. Aneinander-vorbei-gehen ist erst mal vergleichsweise unbedenklich. Auch die geplante Tracking-App enthält einen Zeitfaktor und registriert nicht automatisch jedes andere Gerät, das nur kurzfristig näher kommt.
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Ich studiere Philosophie und Geschichte in Münster und würde anschließend auch gerne in NRW Lehrer werden, präferiert in der Sek II (Philosophie wird ja sowieso eher in der sek II gelehrt).
Was heißt denn "du Präferierst"? Was für ein Lehramt studierst du denn? Einstellungschancen-mäßig ist das so ziemlich die schlimmste Kombination, die ich mir vorstellen kann. Geschichte war schon immer mit das schlimmste Fach, was Lehrerüberschuss angeht, Philosophie ist eine Nische, für die die meisten Schulen kaum Bedarf an Lehrerstunden haben, so dass man hauptsächlich in seinem anderen Fach eingesetzt würde.
Wie sind denn wohl die wirklichen Einstellungschancen mit den Fächern? Ich ziehe es auch in Betracht, noch Griechisch oder Französisch hinzuzunehmen. Dafür müsste ich aber noch einen Sprachkurs belegen und die Kenntnisse auffrischen.
Französisch wäre zumindest ein Langfach, leidet aber auch eher unter Lehrerüberschuss, auch weil derzeit Spanisch im Kommen ist und das zu Lasten von Französisch/Latein geht. Wenn du Griechisch unterrichten willst, empfehle ich eine Zeitmaschine.
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Nee, Moment, jetzt wird es wirr. Moebius war zuerst da, also bin ICH die Sockenpuppe. Ich bin ab sofort also Moebius 2.0

Es sei denn, ich war so vorausschauend, dass ich meinen Zweitaccount vor dem Erstaccount angelegt habe.
Ich kriege Kopfschmerzen.
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Eine Sockenpuppe ist ein Zweitaccount, den man sich anlegt, um sich selbst in einer Diskussion im Forum zu unterstützen.
Wenn ich mir die Diskussionen zwischen Moebius und Wollsocken hier so anschaue, entbehrt diese Vorwurf aber jeder Grundlage. *Kopfschüttel*
Kl.gr.Frosch
Wäre auch sehr vorausschauend vom mir gewesen, mit 2006 einen Zweitaccount anzulegen, um jetzt in der Coronafrage mit mir selber zu diskutieren.
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Kein Problem. Bin hier sowieso draußen. BTW: Bist du die Sockenpuppe oder das Alter Ego? In einem Jahr sehen wir genauer, wer Recht hatte. Alles andere ist sowieso nur Spekulation. Bleibt gesund.
Mit "Recht haben" oder "nicht Recht haben", hat das hier überhaupt nichts zu tun.
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@ Wollsocken + EOD
Video: Don't argue with idiotsGanz ehrlich, wenn das kein Grund für eine Sperrung ist, kann man sich die Forenregeln auch sparen.
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Leichen pflastern euren Weg. Lebt damit und werdet alt. Vielleicht. Falls man euch lässt.
Leichen pflastern euren Weg. Lebt damit und werdet alt. Vielleicht. Falls man euch lässt.
Der Kettenwitz ist, dass ich vom gleichen Autor in der letzten Woche noch eine PN bekomme habe, in der ich zur Sachlichkeit aufgefordert wurde, weil das Niveau des Forums so leiden würde.
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Eigentlich müssten doch Campingplätze am ehesten gehen, oder nicht?
Eher Ferienhäuser, auf dem durchschnittliche Campingplatz kommt man seinen Nachbarn bei Grillwurste und 1-8 Bierchen schon mal ein klein wenig näher.
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Moebius Man hat mit genau dieser Art von Impfstoffen überhaupt keine Erfahrung in der klinischen Anwendung. Die Gefahr, dass es entweder nicht wirkt oder eine massive Überreaktion des Immunsystems auslöst ist durchaus gegeben. Das hat mit grundsätzlichem Pessimismus nichts zu tun, es hat einfach noch *nie* eine Zulassung für so etwas gegeben.
Das ist klar, wobei es ja inzwischen 80 verschiedene Impfstoffe in der Entwicklung gibt, mit recht unterschiedlichen Ansätzen, einige ganz neue, aber auch einige, die bei Mers/Sars im Prinzip funktioniert haben und es nur aus kommerziellen Gründen nie auf dem Markt geschafft haben.
In den letzten vier Wochen sind ungefähr 10 Impfstoffe in die erste klinische Testphase gekommen. Das ist noch sehr früh, aber ich betrachte es durchaus als Erfolg, dass bisher noch kein einziger davon wegen gravierender Nebenwirkungen abgebrochen wurde. Immerhin scheinen die Leute nicht direkt zu explodieren, wenn man ihnen das Zeug spritzt, ist doch schon mal was.
PS: Aber ganz ehrlich - wenn nu einer auf den Markt kommt, ob ich mich dann als erster mit in die Schlange stellen würde um mir das Zeug verabreichen zu lassen? Ist vielleicht ganz gut, dass ich darüber noch etwas nachdenken kann.
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Tatsächlich ist dieses "Impfstoffe auf Verdacht herstellen, die noch in der klinischen Erprobung sind" kein Alleinstellungsmerkmal, die Bill-Gates-Stiftung will das alleine für 7 Corona-Impfstoffe finanzieren.
Und auch wenn es von der ersten Bereitstellung eines Impfstoffes bis zu einer annähernd ausreichenden Durchimpfung etwa 6-12 Monate dauern wird, sollte man das trotzdem nicht so negativ sehen. Die erste Millionen könnte relativ schnell gehen und die würde schon einen gewaltigen Unterschied machen, wenn man gezielt Leute an den neuralgischen Stellen impft, also vor allem Personal in der Medizin und in der Pflege.
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Es wäre schön, wenn ihr meine Beiträge auch lesen würdet, bevor ihr darauf antwortet.
Wie schon geschrieben, ist das RKI selbst inzwischen bei 0,7-1,0, also im Mittel bei 0,85.
Und tatsächlich machen kleine Schwankungen im Bereich um 1 einen gewaltigen Unterschied, zumindest wenn man sich auf die Zahl verlassen könnte.
Bei 0,85 sinken die Zahle knapp vier mal so schnell, wie bei 0,96. 1,1 wäre ein Wachstum und würde zumindest mittel- bis langfristig ein erhebliches Problem bedeuten.
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