Beiträge von Moebius

    Wieso nicht?

    Objektiv gehört Lehrkraft zu den Berufsbildern mit einem deutlich erhöhten Risiko psychischer Erkrankungen und erheblichen Belastungsfaktoren, eine gewisse Resilienz gegen mentalen Stress ist in meinen Augen eine der wichtigsten Voraussetzungen für diesen Beruf und wird leider viel zu oft bei der Berufsfindung schön geredet. Ich habe inzwischen einige Studenten und Anwärter erlebt, die von ihrer Persönlichkeit völlig ungeeignet waren und denen das nie jemand ehrlich gesagt hat und ich habe auch Fälle von Lehrkräften miterlebt, bei denen mentale Probleme schwere Folgen hatte, bis hin zu Suiziden.

    Nicht jede psychische Vorerkrankungen ist gleich, es ist gut, dass es keine pauschalen Ausschlüsse gibt und man individuell hin schaut. Aber bei dem beschriebenen Bild täte auch der TE gut daran, ehrlich und mit professioneller Unterstützung (von jemandem, der das Berufsbild Lehrkraft kennt, nicht ein Feld-Wald-und-Wiesen Psychologe) zu besprechen, ob er den Belastungsfaktoren gewachsen ist.

    Und da es hier um Autismusverdacht und PTBS geht, darf man meines Erachtens auch schon mal sagen, dass man daran Zweifel hat, denn Lehrkräfte müssen mit schwierigen Kommunikationssituationen mit Schülern und Eltern klar kommen, in der Lage sein, auch mit persönlicher und unsachlicher Kritik professionell umzugehen, und in schwierigen Situationen den Überblick und die Kontrolle zu behalten, selbst wenn man gerade 50 Stunden die Woche gearbeitet und schlecht geschlafen hat.

    Ganz grundsätzlich ist die Frage nach der Beatmung immer eine Einzelfallentscheidung auf Basis der Frage, ob ein erhöhtes Risiko für vorzeitige Dienstunfähigkeit besteht. Einen Katalog von Diagnosen die ko-Kriterien sind, gibt es nicht. Du musst alle Diagnosen und Behandlungen angeben, Verdächte, die sich nicht bestätigt haben, meines Erachtens nicht. GdB ist tendentiell sinnvoll, falls es um Dinge geht, die sonst ggf. die Verbeamtung gefährden könnten, allerdings solltest du dir sicher sein, dass es auch für GdB50 reicht, wenn du den Antrag stellst, sonst produzierst du im Worst case Diagnosen, die du angeben musst, die dann aber nicht für GdB50 reichen.

    CDL meint die Moderation hier, möchte diese warnen, weil er/sie offenbar bei N4T aktiv ist / passiv mitliest und auf Seiten der Redaktion dort steht und mich hier diskreditieren / mir ggü. gaslighting betreiben möchte (kenne ich aus dem Forum dort, beschrieb ich ja auch in meinem Ausgangsbeitrag, s. dritter Kommentar hier im Thread). ¯\_(ツ)_/¯

    Immer dran denken: nur weil du paranoid bist, heißt das noch lange nicht, dass sie nicht wirklich hinter dir her sind.

    Auch "auswendig Vortagen" ist für mich etwas anderes als "beten". Ich gehe davon aus, dass es für jemanden, der wirklich religiös ist, geradezu eine Herabwürdigung wäre, wenn man das Beten auf das auswendige Aufsagen von Worten reduzieren würde.

    Es ging nicht um Kenntnis, Beschreiben oder Deutung, sondern um die Durchführung, davon ist im Lehrplan keine Rede.
    Die (kritische) Auseinandersetzung mit Gebeten steht für mich geradezu im Gegensatz zum unkritischen Beten selbst.

    Nichts für ungut, aber hier im Thread (wie auch im Video) geht es doch darum, ob die KI das Internet so zumüllt, dass menschliche Kreativität und das internet als Informationsquelle in "Gefahr" sind, siehe Slop. Auch darüber gibt es sicher sehr unterschiedliche Ansichten, über die man diskutieren könnte...

    Die Themen hängen durchaus zusammen. Ich bin auch in einem Börsenforum aktiv und da sieht man die Übernahme durch KI schon seit Jahren. Dort werden tatsächlich massenhaft Beiträge und "Analysen" gepostet, die offensichtlich von KI generiert sind. In dieser Bereich hat das zugenommen, weil damit ein finanzieller Vorteil verbunden ist, entweder sollen durch massenhafte Beiträge Kurse in eine bestimmte Richtung manipuliert werden, oder man versucht dadurch Börsenbriefe oder andere Formen Informationsquellen zu verkaufen.
    Hier findet das noch nicht statt, weil es zu einem Lehrerforum noch kein passendes Geschäftsmodell gibt.

    Ich habe nur Einzelwerte und der einzige Wert aus dem US-Tech-Kosmos ist Netflix. Bei einem Crash gehen in der Regel aber schon alle Werte in den Keller, auch die, die nicht direkt Teil der Blase sind. Der US-Konsum hängt zu weiten Teilen am Aktienmarkt, ebenso wie weite Bereiche der Altersvorsorge. Die KI-Investitionen sind aktuell so groß, dass die USA wohl ohne diese in einer Rezession wären. Wenn da was passiert, trifft es auch die Konsumgüter, Autoaktien, und so weiter. Es wird nicht einfach nur die KI-Blase platzen, wir werden eine ausgewachsene Wirtschaftskrise bekommen.
    Das dauert dann nicht ewig und kann auch eine Gelegenheit zum Einstieg sein, aber grundsätzlich würde ich mich schon mit dem Gedanken anfreunden, dass da was auf uns zu kommt.

    Deswegen schrieb ich auch im Konjunktiv.

    Und des wird nicht dabei bleiben, dass Investoren ihr Geld verlieren, auch die Dotcom-Blase hat damals zu einem massiven Einbruch an den Aktienmärkten geführt und allgemeinwirtschaftliche Folgen gehabt. Der Dax hat sich in der Zeit gedrittelt. Ich habe den Großteil meines Geldes in Aktien und überlege mir derzeit schon, wann und wie man sich darauf am besten einstellt.

    "Profite gemacht" wird mit KI aktuell mit Anwendungen in spezialisierten Bereichen, Siemens ist wohl ganz gut dabei KI für die Optimierung industrieller Prozesse zu implementieren und daraus ein tragfähiges Geschäftsmodell zu machen, BioNTech hat eine Tochter, die weit darin ist KI zur Identifizierung von medikamentösen Angriffspunkten bei Krebserkrankungen und zur Optimierung logistischer Abläufe markfähig zu machen. Mit solchen Anwendungen ist eine unmittelbare Wertschöpfung möglich. Das sind auch Dinge, die nichts mit massenhaften Trainings in Ländern der 3. Welt zu tun haben.


    Der große Knackpunkt sind die LLMs in die mit Abstand am meisten Geld fließt und bei denen so viel auf so großes Wachstum ausgerichtet ist, dass selbst die Protagonisten der Firmen sagen, dass es sich um eine Blase handelt. OpenAI wird frühestens in einigen Jahren überhaupt so etwas wie Gewinne machen und bis dahin einen so unglaublichen Kapitalbedarf haben (einzelne Firmen planen da mit Summen, die die Sonderhaushalte für Militär und Infrastruktur, über die in Deutschland kürzlich entschieden wurde, deutlich übersteigen), dass anschließend Umsätze generiert werden müssten, bei denen wir alle einen großen Teil unserer Einkommen für die KI-Nutzung aufwenden müssten, damit sich das irgendwann rechnet.

    Es ist kein all zu großes Geheimnis mehr, wie die Sprengung passiert ist, offen ist lediglich, wer genau den Auftrag gegeben hat und wer im Vorfeld Kenntnis davon hatte, das wird man mit einem Prozess gegen die kleinsten Glieder der Kette aber auch nicht rauskriegen.

    KI wird bleiben, besser werden und einen dauerhaften Platz in Medien und Arbeitswelt behalten.
    Gleichzeitig werden wir in 3 bis 5 Jahren einen aus den völlig überzogenen Erwartungen resultierenden Crash erleben, der das Platzen der Dotcom-Blase wie ein laues Lüftchen erscheinen lassen wird, denn die "Wetten" auf KI haben eine völlig absurde Größenordnung erreicht.

    Sorry, aber egal wie verzweifelt du bist kannst du nicht ernsthaft erwarten, dass eine große Anzahl Personen so ein sensibles und möglicherweise folgenschweres Thema mit einer ihnen völlig unbekannten Studentin teil, nur weil die im Internet nett fragt.

    Der Anschlag auf North Stream fand in internationalen Gewässern statt und die Leitung war im Besitz einer 100%tigen Gazprom-Tochter, also russisch, und nach Kriegsrecht ist ein militärischer Angriff auf die Energieinfrastuktur unter diesen Voraussetzungen tatsächlich legitim. LNG-Terminals in Russland wären ebenfalls legitime Ziele, andere natürlich nicht, auch wenn dort vielleicht mal ein Schiff mit russischem Gas landet.

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