Beiträge von Moebius

    Externe Fachkraft für pädagogische Konferenzen hört sich fü mich nach Quatsch an.
    Bei pädagogischen Konferenzen geht es für mich um konkrete Absprachen und Überlegungen, die etwa bestimmte Schüler oder Vereinbarungen im Kollegium für bestimmte Verhaltensweisen betreffen. Es geht also im Arbeitsorganisation und praktische Dinge, was soll ich da mit einer externen Fachkraft?


    ich haette eher gedacht, dass ihr, anonym, viel mehr darauf eingeht.

    Haben wir alle gemacht, als wir noch jung und naiv waren, wenn man dann aber merkt, dass irgendwelche Schüler oder andere Spaßvögel nur aus Langeweile jemanden suchen, den sie verarschen können (was in der Vergangenheit bei solchen Themen nun mal die Regel war), hält man die Diskussionen in Zukunft kurz, denn

    Das einzige was man waehrend des Studiums zu hoeren bekommt: StGB §174..

    mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen. Das man nichts mit Schülerinnen oder Schülern anfängt ist nun mal eine Grundvoraussetzung für den Lehrerberuf. Wer damit ein Problem hat, ist in dem Job falsch aufgehoben.
    Und dieser ganze "Wenn die Liebe nun mal wo hinfällt"-Scheiß relativiert sich sowieso, wenn man älter wird.
    Ich weiß, ich bin ein echter Romantiker.

    über vieles kann man streiten, aber über eins nicht: es ist unverschämt, dass man während einer bezahlten befristeten Ausbildung keinen Anspruch auf ALG 1 erwirbt.

    Das ist in der Sache absolut richtig, allerdings sollte einem klar sein, dass die Ansprüche, die man dadurch erwirbt, keinesfalls höher sein werden, als die Ansprüche, die man über ALG 2 sowieso hat.
    Für einen großen Teil der Referendare ist das Ergebnis finanziell also das gleiche. Nur die, die auch keinen Anspruch auf ALG 2 haben (zB wegen bestehender Unterhaltsansprüche gegenüber Ehepartnern), hätten dadurch einen Vorteil.

    Außerdem: keine Beiträge in die Sozialversicherung, dafür erhöhte Versorgungszusagen durch den Arbeitgeber - das ist nun mal das wesentliche Merkmal des Beamtenstatuses. Es wird vermutlich nicht möglich sein (weder rechtlich, noch was den Willen des Gesetzgebers betrifft) einen einzelnen Punkt aus diesem Paket zu lösen. Wer fordert, dass Anwärter ALG 1 Ansprüche erwerben, dem muss klar sein, dass der einzige realistische Weg dazu wäre, Referendare als Angestellte zu beschäftigen. Dann muss man aber bereit sein, alle anderen Nachteile dabei auch in kauf zu nehmen, und dazu gehört letztlich auch ein deutlich geringeres Gehalt - wie realistisch es ist, dass der Staat die Bezüge dabei so weit angleicht, dass sämtliche Abzüge für Kranken-/ Renten- und Sozialkassen damit ausgeglichen werden, kann sich wohl jeder selber ausrechnen (Kleiner Tipp: die Antwort ist 0%).


    Die unterschrift bezeugt m. W. n. nicht das Einverständnis mit dem Inhalt, sondern lediglich die Kenntnisnahme, oder?

    Exakt. Wenn die Eltern die Unterschrift verweigern, die Kenntnisnahme in irgendeiner anderen Form sicherstellen (Gespräch, Telefon, am besten unter Zeugen), Aktennotiz darüber machen,die ganze Sache abhaken und nicht auf merkwürdige Spielchen einlassen. Was sollte denn die Alternative sein? Die Eltern weigern sich, das Zeugnis zu unterschrieben, also müssen sich die Lehrer noch mal zusammensetzen, das Ganze diskutieren und ggf. Noten ändern, bis ein Zeugnis rauskommt, das die Eltern bereit sind zu unterschrieben? Wohl kaum.


    zum schreibstil: für leute wie dich mache mir bestimmt nicht die finger krumm...

    Da spricht dein seitenlangern Erguss drei Posts weiter oben aber eine andere Sprache. Kleiner Tipp für die Zukunft: lieber kurze, prägnante Impulse, als endloses zusammenhangloses Runtergetippe. Dürfte sowohl im Lehrerberuf als auch als Leitartikelschreiber namenhafter Tageszeitungen nützlich sein.


    also wenn du eine freundin hast...ich hätte sie dir schon längst ausgespannt, denn frauen lieben ja bekanntlich arme künstler und literaten.....weil sie nicht so langweilig sind wie du.....

    Ich weiß nicht so recht, wir scheinen ja beide am Freitag Abend nichts besseres zu tun zu haben, als hier im Forum rumzuhängen. Aber ich habe wenigstens Spaß dabei.


    und falls diese diskussion in einem lehrerzimmer stattgefunden hätte....wäre ich bereit ein berufsverbot zu riskieren, um dir die nase zu brechen.

    Wow, schon hypothetisch die Freundin ausgespannt und hypothetisch die Nase gebrochen. Du hast es mir ganz schön gegeben. Also hypothetisch zumindest.
    In der Realität wäre ich vorsichtig. Habe ich eigentlich erwähnt, dass ich nach meinen Jahren bei den Harlem Globetrotters auch noch 7 Jahre Profiboxer war?

    Noch weiterhin einen schönen Abend.

    wer mathe und physik (mich jetzt mal ausgenommen) studiert, ist vielleicht weltfern....und hatte seine erste Freundin mit 30....

    ... die vermutlich vorher irgendeinen möchtegern-Geisteswissenschftler abgeschossen hat um endlich mal mit jemandem zusammen zu sein, der nen Job hat.

    zu meiner person: ich war nie ein bummelstudent. ich hatte auch immer ziele, war sehr engagiert...wie viele andere auch...habe sogar in der uni als dozent gearbeitet und für namenhafte tageszeitungen geschrieben...

    Aha. Kann man aus deinem Schreibstil auf jeden Fall nicht erschließen, da kommst du eher rüber, wie ein Schaumschläger. Ich habe übrigens 13 Jahre lang für die Harlem-Globtrotters gespielt.

    könntest du das eigentlich?

    Ja, ich arbeite auch nebenbei als Autor und könnte vermutlich auch davon leben wenn ich müsste (Leute mit Sachkenntnis, die Dinge mit Inhalt schreiben, sind nämlich durchaus noch gefragt). Angebote, in der Ausbildung tätig zu werden, habe ich bisher dankend abgelent. So viel Zeit habe ich leider nicht - ich hab nämlich nen Job.

    Schöne Grüße,
    Moebius

    (PS: Nach vier Gläsern Rotwein schreibe ich immer noch verständlicher als du und beherrsche die Grundzüge von Groß- und Kleinschreibung - und du willst Journalist sein?)

    Naja, ich verstehe, dass der Threadersteller gefrustet ist.

    Weil er mit einem völlig lehramtsfremden Studium und einer Fachrichtung, die selbst bei grundständig ausgebildeten Lehrer völlig überlaufen ist jetzt feststellen muss, dass es mit der allgemein weit verbreiteten Haltung "Wenn gar nichts mehr geht, kann man ja immer noch Lehrer werden" doch nicht so weit her ist? Ich bin übrigens unheimlich gefrustet, weil ich vermutlich nie eine olymische Medallie im Stabhochsprung bekommen werden (hab ich zwar noch nie probiert, mir abe immer schon total doll gewünscht), kriege ich auch ein bischen Verständis und Mitleid?

    Zitat von Schlonzi

    Sorry, aber in der Hinsicht bin ich dir sehr sehr weit voraus.

    Glaub ich gerne, du bist vermutlich schon auf nem ganz anderen Planeten.

    Ja, rechtlich ist das möglich. Wenn man die Stelle bekommt, muss man die dazwischenliegenden Laufbahnstufen eben samt Probezeit durchlaufen, bis man dann tatsächlich die Besoldung erhält, die eigentlich mit der Stelle verbunden ist. Im Verfahren müssen A14er bevorzugt werden, wenn sie die gleiche Note im Verfahren erreichen, man muss also deutlich besser sein, als die Mitbewerber, die schon auf einem Beförderungsposten sind. Realistisch ist das eher in speziellen Fällen, etwa wenn sich jemand auf einen Vertretungsplaner-Posten bewirbt und er den Plan schon lange kommissarisch macht, oder wenn jemand aus der Behörde zurück an die Schule kommt.

    Was macht ihr denn da?
    Reines "Aufsicht führen" bei Klausuren? Da würde ich mich doch nachdrücklich gegen verwehren, es kann nicht eure Aufgabe sein, Hilfsdienste an der Uni zu verrichten.
    Prüfungen mit abnehmen? Dafür würde ich mich gar nicht qualifiziert fühlen.
    Von so einer Regelung höre ich auch das erste mal, ich würde mal da den Personalrat beauftragen das zu hinterfragen und zu klären, auf welcher Rechtsgrundlage diese Beauftragung überhaupt passiert. Zum normalen Aufgabenbereich eines Lehrers gehört das für mich nicht.

    Sie darf das Fach nicht mehr unterrichten, weitere dienstrechtliche Konsequenzen muss sie nicht fürchten. Denkbar wären höchstens Folgen, mit denen man als Beamter grundsätzlich rechnen muss, so könnte es ihr prinzipiel passieren, dass sie versetzt wird, falls ihre aktuelle Schule sie alleine mit ihren anderen beiden Fächern nicht vernünftig einsetzen kann. (Zum Beispiel wenn sie erst seit kurzer Zeit an der Schule ist und ihre Stelle extra ausgeschrieben wurde, weil die Schule jemanden für kath. Religion benötigte.)

    Ich dachte, dies hängt vielleicht damit zusammen, dass es innerhalb der ersten fünf Minuten nach dem Absenden geschah? Vielleicht eine Art sporadisch auftretender Bug?


    It's not a bug, it's a feature.
    Da Änderungsanzeige dient nur der Information über die nachträgliche Änderung, weil dadurch der Inhalt eines Posts im Nachhinein verändert und die diskussion damit unverständlich gemacht werden kann. Bei Änderung innerhalb der ersten wenigen Minuten besteht diese Gefahr nicht, da ja noch niemand geantwortet hat und in der Regel nur Tippfehler korrigiert werden, daher gibt es logischerweise auch keine Änderungsanzeige.

    Eine eindeutige rechtliche Regelung dazu gibt es in Niedesachsen nicht, man muss sich auf die Übergeordnete rechtssprechung berufen. Eine Anrechnung der Stunden scheitert praktisch meistens daran, dass Schulen gar nicht so viele Stunden haben. Eine echte Präsänzstunde im Sinne einer Bereitschaft müsste rechtlich gesehen meines Wissens nach anteilig angerechnet werden, das erfüllen die Stunden, die man in der Schule als Präsenz versteht aber nicht zwingend. Eine einfache Springstunde, bei der du mal eine Vertretung bekommst, mal auch nicht und in der du auch grundsätzlich zum Bäcker nebenan gehen kannst, wenn du keine Vertretung hast, muss faktisch nicht angerechnet werden, egal wie man das nennt. Lediglich wenn du erst zur zweiten Stunde kommen müsstest, aber für die erste Stunde zur Vertretungsbereitschaft eingeteilt wirst und somit früher als regulär in der Schule sein musst, dann ist eine Anrechnung meines Wissens durchstzbar.

    Bei diesem Täuschungsumfang würde ich auch eine 6 für angemessen und durchsetzbar halten.

    Viel interessanter finde ich allerdings die Frage, wie es bei einer beaufsichtigten Arbeit überhaupt möglich sein kann, einen seitenlangen Text 1 zu 1 aus dem Netz zu übernehmen, selbst wenn der Schüler ein Internethandy dabei hatte, muss er ja das Ding immer noch eine halbe Stunde lang in der Hand gehabt oder im Sichtbereich liegen lassen haben.

    Edit: Finchen war schneller, ich lasse meine Frage aber trotzdem mal stehen.


    Ich wundere mich etwas, dass du dich überhaupt hier an der Diskussion beteiligst. Offensichtlich wirst du nie in meine Lage kommen und kannst sie nicht nachvollziehen, daher kannst du auch schlichtweg nicht einschätzen, was das bedeutet.

    Entschuldige, das war offensichtlich ein Missverständnis. Vielleicht schreibst du bei deiner nächsten Anfrage dazu, dass du lediglich Solidaritätsbekundungen Gleichgesinnter wünscht und nicht an kritischen Meinungen interessiert bist, damit das nicht noch mal passiert. Davon abgesehen ist "jeder der nicht selber schwanger werden kann das gar nicht verstehen und hier auch nicht mitreden" natürlich ein ziemlich billiges Totschalgargument und geht auch am Kern des Problems vorbei: wie gut oder schlecht ich deine Situation nachvollziehen kann (was ich durchaus kann) ist auf der Sachebene einfach völlig irrelevant für die Bewertung des Situation - du fühlst dich benachteiligt und ungerecht behandelt, eine echte Benachteiligung (gegen die man angehen könnte) liegt aber nicht vor (oder höchstens durch das Schicksal aber nicht durch den Arbeitgeber).

    Fakt ist aber, dass mir von verschiedenen Schulen gesagt wurde, sie könnten mich brauchen, bekommen aber keine weitere Stelle bezahlt.

    ... was auch völlig normal ist.
    Zum einen weil kein einigermaßen fähiger Schulleiter, auch bei einem Bewerber den er im Augenblick überhaupt nicht brauchen kann, einfach lachend den Hörer auflegt, sondern immer etwas in Richtung "würden ja gerne, können im Augenblick aber leider nicht" erzählen wird. Gibt ja auch keinen Grund da Brücken abzubrennen, es kann immer mal kurzfristig Situationen geben, in denen man jemanden dann doch brauchen kann.
    Zum anderen weil Einstellungspolitik in Behörden schon seit Jahrzehten Saisongeschäft ist, je nach Wahltermin und Kassenlage.

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