So etwas passiert, wenn man das Kiffen legalisiert.
Mal abgesehen davon, dass die Entscheidung in jeder Ebene völlig idiotisch für einen Bildungsgangleiter ist, der auch in Zukunft noch vernünftig mit seinem Personal zusammenarbeiten möchte, ist es rechtlich wirklich kompliziert, weil der Samstag tatsächlich formal ein Werktag ist.
Ich würde an die Schulleitung herantreten und folgendermaßen argumentieren:
Es gibt keine Pflicht, sich Samstage generell frei zu halten, Termine an diesen Tagen müssen so langfristig kommuniziert werden, dass dem Beschäftigten dadurch keine Nachteile entstehen. Bisher gab es solche Termine an der Schule nicht, daher habe ich im Vertrauen auf die bisherige Regelung einen Urlaub gebucht. Wenn die Anweisung bestehen bleibt, verschiebe ich die Abreise. Dadurch entstehen Zusatzkosten von 2000 €, die ich dann von der Dienststelle zurückfordern werde, notfalls auch vor Gericht.
(Das ganze sollte dann ein Kollege machen, der Tatsächlich an diesem Tag abreisen will, ab besten gleich mehrere.)
Ich kann wirklich nicht sagen, wie die Sache vor Gericht ausgehen würde, einen Erfolg halte ich aber für durchaus möglich. Zu dieser Erkenntnis wird vermutlich auch spätestens die übergeordnete Behörde kommen und den Bildungsgangleiter auf den Boden der Tatsachen zurückholen.