Peinlich bist du
Macht nichts, die meisten großen Künstler finden erst in ihrem Nachleben die verdiente Anerkennung.
Peinlich bist du
Macht nichts, die meisten großen Künstler finden erst in ihrem Nachleben die verdiente Anerkennung.
Nee dann will ich es doch nicht machen:D
Tragischer Verlust, ich werde die Kultusministerin informieren, die wird am Boden zerstört sein.
Wie das schon geschrieben: du kannst im Versetzungsantrag angeben, dass du im Falle einer Versetzung auf A14 verzichtest und einer Rückstufung zum Studienrat/-rätin mit der amtsbezogenen Besoldung zustimmst. Vorher schon darauf zu verzichten bringt dir keinen zusätzlichen Vorteil.
Formal bist du aktuell noch gar nicht A14, hochgestuft wirst du in Niedersachsen erst mit dem Ende der Probezeit. Das sollte im Antrag aber keine Unterschied machen.
Diese Formulierung setzt aber die gesetzlichen Rahmenbedingungen nicht außer Kraft, auch nicht das Recht des Arbeitnehmers auf eine fristgerechte Kündigung.
Schulfachliche Koordinatoren A15 erhalten in Niedersachsen 5 Entlastungsstunden, sonst wäre der Aufgabenkatalog auch kaum zu bewältigen.
Und nochmal: Alleine durch die Funktion ist kein sinnvoller Vergleich der Arbeitsbelastung möglich. Bei uns gibt es Fachschaftsvorsitzende mit A13 gegen eine kleine Entlastung, da ist es dann selbstverständlich, dass diese "nur" koordinieren, die anfallenden Arbeiten dann aber zwischen allen Mitgliedern der Fachgruppe aufgeteilt werden. Wenn ich eine Fachgruppe als A14er leite, ist es ebenso selbstverständlich, dass ich dann auch fast alles erledige, was so an Arbeit anfällt.
Üblicherweise ausgeschrieben wird eine Fachgruppenleitung + 1-2 weitere Aufgaben, die Fachgruppenleitung enthält die Fachkonferenzleitung, die ist aber nur ein kleiner Teil davon.
Gängig ist die Regelung, dass eine Funktionsstelle Aufgaben enthält, die ohne Funktionsstelle mit 2 Entlastungsstunden abgegolten würden und ca. 3-4 Zeitstunden Arbeit pro Woche bedeuten. Für die Sachen, die ich schon gemacht habe, halte ich das auch für realistisch.
Man kann eine Fachgruppe so leiten, dass man praktisch keine Mehrarbeit hat und so, dass man jede Woche ein paar Stunden rein steckt.
Beim Systemwechsel vom Gymnasium zu einer Gesamtschule ist zudem zu beachten, dass die Funktionsstellen an den Gesamtschulen an sehr feste Aufgaben gekoppelt sind. Konkret sind das Jahrgangs- oder Fachbereichsleitungen.
An allen mir bekannten Gymnasien ist das genau so.
Wie lange nach Beförderung in das A14 Amt muss man denn warten, bis ein Versetzungsantrag gestellt werden kann?
Und wie oft kann mir meine SL die Versetzungsfreigabe ablehnen?
1. Ich würde davon ausgehen, dass die Bewährung durch sein muss, eine genaue Frist gibt es meines Wissens nicht.
2. Auch da gibt es keine feste Grenze. Es gibt beim Bezirkspersonalrat jemanden, der Versetzungen betreut, im Zweifelsfall würde ich den kontaktieren. Man kann auf der Ebene durchaus Unterstützung bekommen, wir reden aber trotzdem über einige Jahre, wenn die Schule einen nicht freiwillig gehen lässt.
, aber trotzdem frage ich mich, wo die Logik ist..
Bist du erst seit gestern Beamter?
In Niedersachsen wird man beim Versetzungsantrag gefragt, ob man bereit ist eine Rückstufung auf A13 zu akzeptieren, damit der Versetzungsantrag bessere Chancen auf Genehmigung hat.
Stimmt man dem zu, kann man davon ausgehen, dass die Stelle weg ist.
Stimmt man dem nicht zu, muss nicht nur der Versetzungsantrag genehmigt werden, es muss auch eine geeignete Stelle an einer passenden Schule frei sein und diese Schule muss Bedarf an einer Funktionsstelle passend zu deinen Fächern haben. Das ist oft schwierig. Da tendenziell aber wesentlich mehr Leute von der IGS weg möchten als da hin, kann es sein, dass die Chance nicht so schlecht ist.
Ich würde auf dem kurzen Dienstweg vorher Kontakt zu in Frage kommenden Schulen aufnehmen.
Die einfachere Lösung: eine IGS schreibt eine für dich passende Stelle A14 aus und du bewirbst dich darauf "quer", das ist in Niedersachsen möglich und du hast bei der Bewerbung einen Amtsvorteil. Vorteil ist, dass du keine Versetzungsfreigabe brauchst, Nachteil ist, dass du das vollständige Verfahren durchlaufen musst.
Klar und wenn sich dann alle Lehrer weigern bleiben die SuS halt zuhause und werden Influencer.
Ein Ziel wählen, das man mit der Bahn erreichen kann, dann braucht man keine Bus.
Was sind denn jetzt die von dir implizierten "Probleme", die sich gesamtgesellschaftlich aus einer (angeblichen) Benachteiligung von Jungen im Bildungssystem ergeben? Und was sollte man dagegen tun? Bis hierhin echauffierst du dich nur ohne konkret zu werden.
Meine Antwort war rein sachlich, eine emotionale Konnotation findet nur in deinem Kopf statt.
Und ich halte es für eine sinnvolle Voraussetzung, wenn Menschen, die im Bildungssystem arbeiten, die grundsätzliche Zielsetzung haben, jeden mit dem sie dort zu tun haben, bestmöglich zu fördern. Auch wenn man weiß, dass dies natürlich ein idealisiertes Ziel ist.
Ich glaube auch, dass du diese Voraussetzung nicht in Frage stellen würdest, wenn es um andere Gruppen gehen würde.
Zumal es auch kein Geheimnis ist, dass Bildungserfolg mit vielen anderen Problemfeldern (Straffälligkeit, verschiedene Gesundheitsprobleme, angewiesen sein auf Sozialleistungen) negativ korreliert.
Dass ich irgendeine einfache Lösung für dieses Problem habe, hab ich übrigens auch nicht geschrieben. Im Gegenteil: ich nehme mich gar nicht vor dieser Problematik aus. Auch ich habe schon manchmal bei einem stillen, fleißigen und "pflegeleichten" Mädchen bei der Note ein Auge zugedrückt und mich hinterher gefragt, ob ich das bei einem störenden, anstrengendem Jungen bei der gleichen Notenlage auch getan hätte.
Gleichberechtigung eher an der Verteilung derjenigen festzumachen, die die 0,1% hochbezahlte Spitzenjobs in Politik und Wirtschaft besetzen, sollte vielleicht auch einfach mal hinterfragt werden (das ist aufgrund der oben von mir genannten Streuung auch überhaupt nicht überraschend). Das erfolgreiche Durchlaufen des Schulsystems wäre da vielleicht tatsächlich das bessere Kriterium, denn da müssen alle durch.
Worin besteht der Handlungsbedarf? Kein Mann wird davon abgehalten, ins Lehramt Primar zu gehen.
Nach deiner Logik ist auch die Förderung von Frauen in MINT-Fächern völlig überflüssig. Insgesamt studieren ja mehr Frauen als Männer, keine Frau wird davon abgehalten, Physik oder Chemie zu studieren.
Was übersehe ich also? Worin besteht der Handlungsbedarf?
Ich bin als Lehrkraft in einem bestimmten gesellschaftlichen Bereich tätig. In diesem Bereich habe ich einen (begrenzten) Einfluss. Zu argumentieren, dass, selbst wenn es in diesem Bereich eine Diskriminierung geben würde, ja kein Handlungsbedarf bestünde, weil gesamtgesellschaftlich alles in Ordnung sein, ist eine ausgesprochen zweifelhafte Argumentation, selbst wenn die Prämisse stimmen würde.
Ja eben, aber so kannst du doch auch bei den Jungs argumentieren.
Was du oben schreibst, dass die mit klaren Ansagen besser klarkommen, ist auch nur ein Ergebnis der Erziehung.
Meine Aussage bezieht sich auf Jungen. Die Schule scheitert zunehmend daran, Jungen zu einer hohen Leistungsanstrengung zu motivieren.
(Ist sie bei mir auch, angestrengt habe ich mich erst an der Uni.)
Ist unwissenschaftlich, aber ich persönlich würde mich tatsächlich nicht wundern, wenn es auch genetische Gründe hat. Wir haben Jahrtausende in gesellschaftlichen Strukturen gelebt, in denen es für Männer vorteilhaft war, sich in einer hierarchischen Struktur möglichst an die Spitze zu kämpfen während es für Frauen eher von Vorteil war sich in ein soziales Gefüge möglichst harmonisch zu integrieren.
Welche sollte es denn haben? Ich finde den Artikel ehrlich gesagt ziemlich überzogen. Den Mädchen wird seit Jahrzehnten gesagt, sie sollen sich mal nicht so anstellen. Muss man den Jungs jetzt gleich den Poppes pudern weil's mal nicht mehr ganz so rund läuft? Weiss ich nicht. "Meine" Jungs machen mir nicht so einen unzufriedenen Eindruck. Aber gefühlt machen wir hier auch irgendwie noch was anders, da der Ausschlag zumindest am Gymnasium offensichtlich nicht gar so weit zugunsten der Damen geht.
Ich halte die Tatsache, dass viele Jungen deutlich unter ihrem Potential bleiben, schon für ein gesellschaftliches Problem. Und ich rede nicht davon, dass Jungen unzufrieden sind. Ich unterrichte viele Jungen, die völlig zufrieden damit sind, sich mit dem Minimum an Aufwand durchzumogeln und stattdessen ihre Highscore in diversen Onlinespielen zu verbessern, bei wenig Konsequenten KuK auch gerne während des Unterrichtes.
Und die beschriebene Beobachtung teile ich definitiv. Bei uns werden jedes Jahr die besten Abiturienten ausgezeichnet, ich würde behaupten, dass über die letzten Jahre etwa 75% davon Mädchen waren.
Ich möchte mich da anschließen. Da Fleiß bei der Notenbildung doch deutlich berücksichtigt wird, schneiden Mädchen i. d. R. besser ab. Daraus würde ich aber auf keine Benachteiligung der Jungs schließen, so ist das System halt.
Fleiß ist aber eben keine intrinsische Eigenschaft, sondern das Ergebnis von Erziehung, die auch in Schule stattfindet.
Im Grundsatz streuen eigentlich alle Eigenschaften bei Männern stärker als bei Frauen, so dass in allen Extremen Jungen eigentlich häufiger zu finden sein müssten. Häufigeres Sitzenbleiben oder Förderbedarf bei Jungen ist also biologisch zu erwarten.
Dass sie bei Leistungsspitzen eher unterrepräsentiert sind, ist hingegen nicht zu erwarten, entspricht aber auch meiner Beobachtung.
Mein persönlich, subjektiver Eindruck: Schule ist in den letzten Jahrzehnten immer weiblicher geworden. Viele Strukturen sind so angelegt, dass sie besser zu Mädchen als zu Jungs passen. Jungen kommen besser mit klaren Verantwortlichkeitsstrukturen und deutlichen Vorgaben klar, die auch konsequent umgesetzt werden, sie kommen deutlich schlechter mit sozialen Strukturen auf Augenhöhe klar, bei dem erwünschtes Verhalten durch Vernunft und Überzeugung erreicht werden soll, bei Mädchen ist es tendenziell umgekehrt.
Aber im Grundsatz ist es kein Geheimnis, dass Jungen in Schule heute das benachteiligte Geschlecht sind, eigentlich alle Studien, die sich in den letzten 20 Jahren damit beschäftigt haben, kommen zu diesem Ergebnis. (Beispiel)
Nur Konsequenzen hat das nicht.
Sind wir wieder bei den Denk- und Schreibverboten? Die Zeiten sind doch zum Glück vorbei.
Und wie eigentlich immer, wenn jemand laut über die Meinungsfreiheit jammert:
Man darf alles Denken und vieles Schreiben, man muss nur damit leben, dass einem andere sagen, was sie davon halten.
Das ist klar, aber es muss ja das Leben oder die Gesundheit der Mutter oder des ungeborenen Babys gefährdet sein. Und das ist mir nicht ganz klar, wie das der Fall sein soll bei psychischen Problemen.
Bei Männern unter 40 ist Suizid eine der Haupttodesursachen. Jedes Jahr nehmen sich in Deutschland knapp 10 000 Menschen das Leben, mehr als doppelt so viele, wie im Straßenverkehr sterben. Ich kenne 4 Fälle im weitern Umfeld (alle im beruflichen Kontext), einer davon war körperlich schwer erkrankt, die anderen 3 waren rein psychisch.
Muss man ernsthaft erklären, dass psychische Erkrankungen nicht einfach eine Frage von "stell dich mal nicht so an" sind?
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