Beiträge von Moebius

    Sein Ersatz wird es ziemlich schwer haben, da den Bürgern bewusst sein dürfte, dass er nicht als geeignetster Kandidat für das Amt von seiner Partei gewählt wurde, sondern als Ersatz für den ursprünglich favorisierten Kandidaten.

    Die Demokraten haben überhaupt nur mit einem "Reset" eine Chance, Biden würde die nächsten 4 Monate von einem Versprecher zum nächsten stolpern. Harris ist im Augenblick nicht beliebt und ich glaube auch nicht, dass sie eine Chance hat zu gewinnen, aber unter ihr dürften die Chancen größer sein, dass sich die Demokraten nicht 3 mal pro Woche blamieren und auch Senat und Kongress haushoch an die Republikaner gehen.

    Es geht hier um die Einreise und nochmal. Du hast doch scheinbar noch nie Antidepressiva genommen. Wie willst du das beurteilen?

    Die Frage, was ich selber genommen habe, spielt überhaupt keine Rolle. Zumindest für ESTA kenne ich auch Personen, die mit entsprechender Medikamenteneinnahme in die Staaten eingereist sind, keiner von denen hatte je Probleme. ETA ist noch weicher als ESTA, auch da wird es keine Probleme damit geben.

    Sowohl bei ESTA als auch bei ETA geht es den Ländern in erster Linie darum, Personen nicht einreisen zu lassen, bei den eine illegale Arbeitsaufnahme zu befürchten ist.

    Ich schreibe sehr klar und du kannst auch einfach mal einen Fehler eingestehen.

    Das ist kein Beinbruch.

    Es ist nun mal so, dass man es bei der Ausreise angeben muss.

    Bei der Ausreise muss ich gar nichts angeben.

    Ich interessiere mich für Kanada und nicht für die USA.

    Steht auch im Ausgangsfaden.

    Ich denke übrigens auch, dass man es angeben muss. Steht überall so.

    In Kanada bin ich selber erst 2 mal eingereist, aber auch da wird dein Problem nicht die Einnahme von Antidepressiva sein.

    Wie schon geschrieben: wenn du über das Bundesprogramm eine Stelle bekommst, wirst du auch das passende Visum für diese Stelle kriegen, das ist dann die deutlich kleinere Hürde. Außerhalb des Bundesprogramms wird es so oder so sehr schwer.

    Kanada hat ETA. Sie hat geschrieben, dass sie nach Kanada will.

    Und es geht nicht um mal Antidepressiva, sondern zur Zeit der Einreise.

    Ich habe auch nie geschrieben, dass man die Behandlung unterlassen sollte.

    Wie kannst du behaupten, es ist nicht problematisch, wenn du nie mit Antidepressiva eingereist bist?

    Du schreibst inzwischen so wirr, dass ich nicht mehr verstehe, was genau du meinst, ist aber auch egal, es ging mir ausschließlich um diese 2 Sätze:

    Mit Psychopharmaka wird ESTA eine ganz andere Nummer.

    Damit wird ein Visum vermutlich ein Ding der Unmöglichkeit und eine Schulstelle auch.

    Die wollte ich korrigieren, damit das hier nicht falsch stehen bleibt und später bei anderen für Missverständnisse sorgt. Warum die falsch sind, habe ich geschrieben. Im übrigen sind weder ESTA noch ETA Visa, sondern eben Programme für visafreies Reisen. Beide sind nicht geeignet für das Ziel, im Ausland zu arbeiten. Die Einreise sowohl in den USA als auch in Kanada über beide Programme ist völlig unproblematisch, aber eben für den Zweck von Kurzzeitaufenthalten zu Urlaubs- oder Besuchszwecken.

    Ich hab den Link für Kanada bereits gepostet. Es wird abgefragt.

    Schau nach. Kanada ist ETA nicht ESTA

    Der Threadersteller möchte nach Kanada einreisen.

    Der TE hat im von mir zitierten Beitrag von ESTA gesprochen, außerdem wurde hier dargestellt, dass man mit der Einreise Probleme bekommen würde, wenn man mal Antidepressiva genommen hat. Das ist falsch, das habe ich korrigiert, nicht mehr und nicht weniger.

    Im übrigen ist das auch für Kanada so falsch. Hier zu schreiben, dass man die Behandlung psychischer Erkrankungen unterlassen sollte, weil man irgendwann in ferner Zukunft Probleme bei irgendwelchen Einreisen haben könnte, ist in meinen Augen fahrlässig.

    Die Einreise in beide Länder ist als Tourist nicht problematisch, als BPLK ist es auch nicht problematisch, weil man da kein allgemeines Arbeitsvisum erhält, sondern ein an den Arbeitsplatz gebundenes Visum, die werden für diese Zwecke auch relativ einfach erteilt. Wenn man hingegen ein allgemeines Arbeitsvisum möchte, hat man wiederum ganz andere Probleme, die wird man in beiden Ländern nicht einfach so bekommen, um sich dann vor Ort als Ortslehrkraft zu bewerben.

    Das ist so nicht korrekt. Medikamente werden abgefragt. Bei ESTA und bei ETA auch.

    Mein Neffe hat mir vor einigen Monaten die ESTA Unterlagen gezeigt.

    Habe eben auch nochmal im Internet geschaut. Dort werden Medikamente abgefragt.

    Nein, werden sie nicht, es gibt lediglich die Frage 3, ob man jemals eine Gesetzesübertretung in Bezug auf illegale Drogen begangen hat.

    Ich bin in meinem Leben ca. 25 mal in die USA eingereist, den letzten ESTA-Antrag habe ich vor 2 Monaten ausgefüllt, er liegt neben mir, weder in dem Antrag noch bei der Befragung bei Einreise waren normale Medikamente jemals Thema.

    Wenn man verbeamtet ist, kann man sich hier für den auslandsschuldienst bewerben. Das geht nicht von heute auf morgen, und man kann aus allen Gebieten nur 2 ausschließen, kann also nicht so komplett frei wählen.

    Soweit die Theorie, in den Fällen, die ich persönlich kenne, haben die KuK als allerersten Schritt vor dem Bewerbungsverfahren Kontakt zu ihrer Wunschschule in Ausland aufgenommen. Nach dem erfolgreichen Verfahren zur Freigabe hat die jeweilige Schule direkt eine passende Stelle in's System gegeben und die Bewerber haben genau diese Stelle bekommen.

    Oder man bewirbt sich auf eine Funktionsstelle als Schulleiterin oder Schulleiter, da ist aber natürlich viel Erfahrung nötig, das geht eher nicht direkt nach dem Ref.

    Soweit ich weiß, setzen diese Stellen ganz explizit Erfahrungen im Auslandsschuldienst voraus, sie kommen also nur für Wiederholungstäter in Frage.

    Die Ortslehrkräfte werden bezahlt, wie ein Lehrer an einer gehobenen Privatschule* in einem dieser Länder, natürlich nicht wie ein Dorflehrer in Afrika, dennoch ist das idR deutlich unter dem, was eine Lehrkraft in Deutschland verdienen würde.

    *Genau das sind die Schulen in diesen Ländern auch, gehobene Privatschulen, die sich überwiegend aus Schulgeldern finanzieren und deren SuS überwiegend aus der Oberschicht des Gastlandes stammen.

    Nach dem Referendariat bist du ein völlig freier Mensch ohne Arbeitsplatz, Verpflichtungen und Einkommen.

    Die direkte Beschäftigung als Ortslehrkraft ist nach dem Referendariat natürlich möglich aber in fast allen Fällen ausgesprochen unattraktiv, da diese wesentlich schlechter bezahlt werden und gestellt sind als BPLKs (kurz: du wirst in der Regel zu den Bedingungen des Ziellandes eingestellt, verdienst in Afrika also genau so viel wie ein Lehrer in Afrika halt verdient).

    Wenn du "offiziell" aus einem Beschäftigungsverhältnis heraus in der Auslandsdienst willst, musst du dich bewerben, du durchläufst ein Eignungsverfahren, bei dem dann festgestellt werden muss, dass du dich in besonderere Weise bewährt hast (realistischerweise musst du also vorher (zusätzlich zum Ref) 3-5 Jahre im Inlandsschuldienst gearbeitet haben und entsprechend gut sein (ich kenne auch Bewerbungen, die gescheitert sind). Dann kannst du für 3 Jahre in den Auslandsschuldienst und den um weitere 3 Jahre verlängern, die Konditionen sind durchaus attraktiv, du gehst dabei aber auch bestimmte Verpflichtungen ein.

    Es besteht sicher kein Grund die USA heilig zu sprechen, sie sind mit von allen existierenden und historischen Weltmächten aber noch am liebsten, wohl auch die einzige, die diesen Status als demokratisch geführtes Land erreicht hat.

    Dass sich viele Deutsche trotzdem gerne an den USA abarbeiten und gleichzeitig eine bemerkenswerte Toleranz gegenüber Russland und China haben, ist auch nicht neu. Neu ist höchstens, dass dies früher vor allem aus dem linken Spektrum gekommen ist, jetzt sind es eher die rechten Genossen von AfD und BSW.

    Der Sturm auf das Kapitol war ein Tiefpunkt der US-Geschichte und Trump trägt ganz sicher die Verantwortung dafür, davon abgesehen war seine erste Amtszeit aber reichlich unauffällig. Im Bereich der Wirtschaftspolitik war er einigermaßen erfolgreich, anzurechnen sind ihm eine Steuerreform, die überwiegend positive Auswirkungen hatte. Außerdem sollte man im Bereich der Außenpolitik anerkennen, dass er im Nahen Osten Fortschritte gemacht hat, an denen andere 20 Jahre lang gescheitert sind, zu der Annäherung zwischen Israel und Ägypten und den Golfstaaten hat seine Administration durchaus einen Beitrag geleistet. Nicht geliefert hat er hingegen in vielen vorher im Wahlkampf zentralen Themen, insbesondere die (absolut notwendige) Reform von "Obamacare" und die dauerhafte Sicherung der Südgrenze.

    Wer übrigens mal einen realistischen Blick auf die Perspektiven zur US-Wahl werfen möchte:

    https://www.realclearpolling.com/polls/presiden…/trump-vs-biden

    Auf der Seite kann man neben den völlig irrelevanten Umfragen zur landesweiten Wahl, die in deutschen Medien gerne zitiert werden, die Lage in den "Battleground-States" genau sehen. Dazu zählen 7 Bundesstaaten, aktuell hat Biden nur in Michigan einen Rückstand gegenüber Trump, bei dem man sich noch Hoffnung machen kann, weil das noch innerhalb der Fehlertoleranz liegt, alle anderen Staaten gehen klar an Trump. Biden bräuchte vermutlich 4 der 7 Staaten. Dabei sind die Umfragen zum Großteil noch aus der Zeit vor TV-Duell und Anschlag.

    Könnten philio oder du mal einmal näheres dazu sagen oder vermute ich mit meiner Grundschulmathematik richtig, dass man jetzt die 3 Gleichungen entsprechend in sich einsetzen kann um auf die fehlenden Zahlen zu kommen?

    Das ist das Grundprinzip, dass die SuS verstanden haben sollten, aber man muss es dann heute im Anwendungsfall nicht mehr per Hand machen. GTR und CAS können das, genau so wie die entsprechenden Apps.

    LGS lösen wird in Klasse 8 bei uns ausführlich per Hand gemacht, überwiegend mit 2x2-Systemen, komplexere mal als Spezialfall zum Probieren. Später geht man dann auf die technischen Verfahren über.

    Als Trump Präsident war, hat er sehr wohl den Einsatz der NATO im Falle eines russischen Angriffs gegen Deutschland in Frage gestellt!

    Ich rede von der Stationierung von US-Atomwaffen in Deutschland (die im Übrigen im Bedarfsfall auch von Deutschland eingesetzt werden können und sollen, dafür kaufen wir gerade die F-35, "nukleare Teilhabe").

    Meine These: Wäre die Ukraine noch Atommacht gewesen, Putin hätte es nicht gewagt anzugreifen.

    Auch da wiederholen wir uns - die Ukraine hätte diese Waffen weder einsetzen noch über 30 Jahre einsatzbereit halten können.

    Es gibt sehr gut begründete Zweifel daran, dass ein Großteil der russischen Atomwaffen noch einsatzbereit sind, die Dinger sind keine Gewehre, die man in das Magazin schiebt und bei Bedarf Jahrzehnte später wieder raus holt.

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