Beiträge von Moebius

    Das klingt aber alles Andere als seriös, um ehrlich zu sein. "Deine Leistungen entsprechen einer 5, aber ich gebe dir eine 4, weil du durch die Scheidung deiner Eltern gerade eine harte Zeit durchmachst." ? .

    Für den Fall hätte ich persönlich noch deutlich mehr Verständnis, weil so ein Schüler möglicherweise aufgrund einer temporären persönlichen schwierigen Situation gerade mal nicht in der Lage ist, sich bei einer Arbeit zu konzentrieren und vielleicht gute Chancen bestehen, dass er das im nächsten Jahr in den Griff bekommt.

    Ja, aber warum ist es nur im Süden verbreitet? Mein Konrektor hat die Anregung von einem Kollegen bekommen, hat sich informiert und findet das interessant. Deshalb frage ich mich: wenn es gut ist, wieso ist es nur im Süden verbreitet?

    Weil IServ aus Braunschweig kommt und Schulmanager aus München und beide irgendwann mal mit einem lokalen Vertrieb begonnen haben.

    Preise und Funktionalität unterscheiden sich im Detail, aber nach meiner Einschätzung nicht grundsätzlich, wie das bei großen Wettbewerbern im gleichen Markt halt so üblich ist. Und im Zweifelsfall würde ich immer das System nehmen, das ich leichter integrieren kann, weil ich in meiner Nachbarschaft schnell Hilfe kriege und das KuK von benachbarten Schulen schon kennen.

    Hat jemand Erfahrung mit Schulmanager online?

    Wir wollten eigentlich IServ installieren, sind aber aktuell nicht sicher, ob das Land da die nächsten Jahre noch mitgeht und das duldet oder ob zeitnah Ende damit ist.

    In deinem Profil steht SH.

    Schulmanager ist vor allem im Süden verbreitet, in SH gibt es gerade mal eine hand voll Schulen, die ihn nutzen, bei IServ ist es genau anders rum.

    Wie kommst du auf die Idee, dass ihr IServ bald möglicherweise nicht mehr nutzen könnt?

    Joe Biden selbst hat seine schwache Performance übrigens inzwischen damit erklärt, dass er vorher im Amt eine Auslandsreise habe unternehmen müssen und daher überarbeitet war und unter Jetlag gelitten habe, daher wäre er "auf der Bühne beinahe eingeschlafen". Aus seiner Sicht vielleicht eine Entschuldigung, aus meiner Sicht eine Bankrotterklärung. Die Auslandsreise hat 12 Tage vor der Debatte geendet, eine Woche vor der Debatte hat er sich in Klausur in Camp David darauf vorbereitet. Auslandsreisen und andere Stresssituationen gehören zur Job-Beschreibung des US-Präsidenten. Wer unter den beschriebenen Bedingungen nicht in der Lage ist, eine 90-Minutige TV-Debatte zu bestreiten ist einfach nicht mehr "fit for the job".

    Auch unter Trump wird die Ukrainehilfe nicht komplett auf 0 gehen, ihm geht es vor allem darum, dass die Europäer mehr selber investieren. Und da hat er auch nicht ganz unrecht. Europa wäre problemlos in der Lage die Ukraine im notwendigen Maße selber zu unterstützen. Der Krieg läuft bereits seit 2 1/2 Jahren und vor kurzen ist aus Deutschland gerade mal der 1. Auftrag an Rheinmetall zum Aufbau einer neuen Produktion für Artilleriegranaten gegangen.

    Artikel in der FAZ zum Thema:

    > klick <

    Demnach hätte der Auftritt Biden nicht geschadet, und es gäbe innerhalb der Demokraten keine Alternativen mit besseren Chancen. Ausgenommen Michelle Obama, die aber bereits abgelehnt hat.

    Ich bin aktuell in den USA. Das Presseecho auf die Debatte ist verheerend, selbst auf CNN, die Biden offen unterstützen.

    Die zitierte Umfrage ist ein Witz ohne Relevanz (1000 telefonisch Befragte in den USA und es handelt sich gar nicht um eine Wahlumfrage im klassischen Sinne). In den 7 Swing-States liegt Biden im Schnitt 6 Punkte hinter Trump, das ist praktisch aussichtslos. Tragisch ist, das die Demokraten auch keine ernsthafte Alternative haben, Mehrheitsfähig währe wohl tatsächlich höchstens Mich. Obama, die aber keine parteiinterne Lobby hat (die anderen denkbaren Ersatzkandidaten sind Gouverneure und Senatoren). Außerdem hat sie keine Amtserfahrung und noch nie selber eine relevante Wahl gewonnen.

    Ganz realistisch müssen wir uns auf Trump einstellen, wenn er selber nicht noch gesundheitliche Probleme bekommt.

    Trump hat heute mit einer Entscheidung des mehrheitlich republikanisch bestimmten Obersten Gerichtshofs einen wichtigen Etappensieg erreicht: Es wurde eine faktische Immunität bezüglich Amtshandlungen amerikanischer Präsidenten festgestellt. Auch Massnahmen, die die Errichtung einer Diktatur bezwecken wie die Erstürmung des Kapitols, sind demnach nicht mehr strafbar, sofern sie von einen amtierenden Präsidenten angeordnet werden.

    Der erste Satz stimmt, der zweite so nicht automatisch, weil die Immunität sich nur auf die Aufgaben seiner Amtsführung bezieht. Nicht alles, was ein Präsident macht, macht er im Rahmen seiner Amtsführung.

    Das wird allerdings dazu führen, dass die meisten Verfahren so weit verzögert werden, dass diese vor der Wahl keine Rolle mehr spielen werden und danach werden sie nicht mehr interessant sein.

    Selbst bei alten Atomkraftwerken ist der Kostenvorteil sehr zweifelhaft, der Strom ist in Frankreich nur darum billiger, weil der Preis immer noch gedeckelt ist und der Staat ihn subventioniert. Der französische Energieversorger ist mit etwa 100 Milliarden in den miesen und nur deswegen nicht pleite, weil es ein staatliches Unternehmen ist und die Allgemeinheit dafür verhaftet.

    Ich kann dieses "wird erwartet" nicht leiden. Es klingt immer wie: Leider kann ich das nicht verordnen, aber ich denk mir schon was aus, wenn du das nicht machst. SL wissen schon, dass sie in vielen Fällen schlicht nichts machen können.

    Natürlich kann die Schulleitung Lehrkräfte anweisen, an der Abiturentlassung teil zu nehmen, wenn sie das für notwendig hält.

    Nuja, wenn der SL in seiner Rede den Lehrkräften dankt und dann anmerkt, dass er das den meisten wohl persönlich sagen müsse, ist das schon ein bisschen zum Fremdschämen.

    Es ist schon auch zum selbst-schämen, weil es der Schulleiter offensichtlich versäumt hat, klar zu kommunizieren was von den KuK zu diesem Anlass erwartet wird. Bei uns ist klar, dass eine Anwesenheit von allen KuK, die in der Kursstufe unterrichtet haben, gewünscht wird und das die erNi-Lehrkräfte auch aktiv beteiligt sind. Es war noch nie notwendig das als konkrete Dienstanweisung zu formulieren, weil es immer eine angemessene Teilnahme von Lehrkräften gibt.

    Natürlich kann man seine Funktionsstelle nicht wegen eines Beschäftigungsverbotes verlieren, auch nicht, weil man seine Stunden reduziert.

    Was die Schulleitung erwarten kann: du hast eine Funktion als Stellvertretung und dafür Anrechnungsstunden, wodurch deine reinen Unterrichtsstunden nur noch recht wenig sind. Die Schulleitung kann natürlich von dir verlangen, dass du in angemessenem Rahmen auch über diese Stunden hinaus in der Schule präsent bist, so lange kein Beschäftigungsverbot dieses untersagt.

    In deinem Fall kann man realistischerweise davon ausgehen, dass deine 5 Unterrichtsstunden auf 3 Schultage verteilt werden und deine Aufgaben als Stellvertretung an diesen Tagen dann in Präsenz in der Schule erledigst und damit für die KuK auch ansprechbar bist.

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