Beiträge von MarPhy

    Um das Anekdotische nicht ganz aus dem Blick zu verlieren. Hatte ich schon von unseren interaktiven Beamern geschrieben? Die sind wohl eher interpassiv. Sie hängen nämlich noch nicht. Die Firma, die die Geräte installieren sollte, hat es bisher nur geschafft, die Projektionsflächen aufzuhängen. Die können jetzt analog als White-Boards mit entsprechenden Stiften verwendet werden.

    Es wollte niemand gegen mich wetten, als ich prognostizierte, dass die White-Boards durch Permanent-Stifte beschädigt sein werden, bevor die Beamer installiert sein werden.

    Die alten Beamer wurden aber schon vorsorglich abgebaut. Somit haben wir in den betreffenden Räumen weder Dokumentenkamera noch Präsentationsmöglichkeiten zur Verfügung.

    Für diesen Fusch hat die Firma fünf statt der veranschlagten drei Tage benötigt. Allerdings in der Unterrichtszeit, nicht während der Ferien.

    Ich bin mir sicher, dass die Schulträgerin die Firma sorgfältig ausgewählt hat.

    Äußerst sorgfältige Auswahl! Durch die Termine innerhalb der Unterrichtszeiten musste niemand vom Schulträger abgestellt werden, um auf- und zuzuschließen. Das hat Kosten gespart. Und darum geht es doch.

    Überhaupt, ihr habt keine Beamer. Ja und? Es geht doch auch gar nicht darum, was am Ende dabei rauskommt. Guter Unterricht (im Sinne der Verwaltung) ist Unterricht, der stattfindet.

    Frei nach der Partei "die Partei": Inhalte endlich überwinden!

    Weg von der Bewertung des Produkts, hin zum endlosen lamentieren über den Prozess!

    Wir haben auch in jedem Raum so eine Ampel. Nutzen? Zweifelhaft. Dauerhaft grün lässt sich kaum erreichen. Gelb ist dafür aber zumindest bei unseren Modellen eine sehr große Spanne. Wenn rot angeht, riecht es schon sehr deutlich nach Mensch im Raum.

    Ich versuche, immer beim Wechsel von grün auf gelb kurz die Fenster zu öffnen, aber wirklich nur kurz. Denn mit fallender Lufttemperatur im Raum nimmt die Geschwindigkeit des Luftaustausches immer weiter ab. Häufiger kurz ist also besser als einmal ne Viertelstunde. Geht natürlich jedes Mal Zeit für drauf, genauso wie für Tests, irgendwelche Zettel, sinnlose Formulare...aber das interessiert am Ende keinen, die Prüfungen werden in den neuralgischen Fächern schon wieder rechtzeitig abgesagt werden.

    Mir will einfach nicht in den Kopf, wie Schulen auch heute noch ohne Lüftung geplant/saniert werden können.

    Am Ende erscheint das Lüften aber spätestens in der Frühstückspause, in der munter ohne Masken im Raum gespachtelt wird, irgendwie überbewertet.

    Machen wir uns nichts vor: Die Zeit von Sommer bis Weihnachten ist auch jedes Jahr die schlimmste! Danach sind dann gleich wieder Winterferien, Osterferien, alle Nase lang Feiertage und ab Juni läuft eh nichts mehr. Von Sommer bis Weihnachten muss man richtig Strecke machen und das merkt man halt. Meine Beobachtung: Wer nach Weihnachten wiederkommt, der packts.

    Zudem: Als Reffi ist man halt der Stift. Lass die Leute doch einfach labern und mach deinen Kram. Prioritisiere deine Aufgaben und lass weg, was nicht wichtig ist und dir auch keine Anerkennung/Bewertung bringt. Sorge dafür, dass Aufwand, den du betreibst, auch tatsächlich wahrgenommen wird.

    Das Ref ist eine anstrengende Zeit und auch danach gibt es noch viele Belastungsspitzen. Das Lehramt wird nie ein nine-to-five-Job sein. Dafür ist die Bezahlung auch deutlich besser und wenn man es geschickt anstellt, kann man es sich recht häuslich einrichten. Mir ist kein Job bekannt, den man so seinen eigenen Vorlieben nach gestalten kann. Aber auch dieser Gestaltungsprozess ist anstrengende Arbeit und erfordert Hartnäckigkeit. Jeder ist seines Glückes Schmied, aber Schmied sein bedeutet eben, einen unförmigen Klumpen heiß zu machen und verdammt oft verdammt doll mit dem Hammer draufzuhauen, bis er endlich halbwegs so aussieht, wie man es haben will.

    Nein, eben nicht. Der Endgeräte-Erlass in NRW sieht vor, dass eine Infrastruktur zur Nutzung der Geräte nachzurüsten ist, falls noch nicht vorhanden. Da ist die Schulträgerin noch in der Pflicht.

    Man müsste jedoch noch mal auf die Formulierung schauen, inwiefern und ob sich damit Beamer begründen lassen.

    Offtopic: Ich freue mich, dass ich nicht der einzige bin, der hier Nachts durchs Forum eiert.

    Doch, tatsächlich mache ich das, wenn jemand den Anschein erweckt, ihm ginge es nicht gut. Und dann frage ich auch direkt, ob jemand mitkommen soll. Man kann über sowas Gewöhnliches wie Menstruation ganz normal reden.

    Ja natürlich, aber diskret, gerade in der Unter- und Mittelstufe.

    Ich glaube, ich hab dich einfach missverstanden. Du wirst ja auch nicht fragen: "Groß, Klein oder was schlimmeres?". Ich sollte mal an die frische Luft gehen, nichts für Ungut.

    Sorry Mary Phy,

    Wenn ein Kollege Dir sagt, er sei oft krank, damit zu antworten, man solle nicht jedes kleine Wehwehchen.... ist für mich schon eine indirekte, wenn nicht sogar direkte Bewertung der Krankheitszustände des Kollegen und das geht nur Mal gar nicht, und das sage Ich nicht nur als Personalratsmitglied sondern auch als Mitglied einer Schwerbehindertenvertretung.

    Es hieß nicht unpräzise "oft krank" sondern "sehr leicht krank immer wieder kleinere Erkältungen". Ein Gelber Schein bedeutet "Arbeitsunfähig". Und ob man mit einer kleineren Erkältung direkt arbeitsunfähig ist, ist schon eine Frage der Einstellung. Am Ende ist es eine persönliche Entscheidung, die jeder für sich treffen soll und muss. Geht mich auch nichts an. Ich werte das auch nicht. Die Arbeit muss am Ende gemacht werden, und sie wird von denen gemacht, die da sind. Aber was kann der einzelne Kollege dazu, wenn er krank wird? Ich glaube ziemlich wenig.

    Ich habe allerdings an mir beobachtet, dass ein "in mich hineinhorchen" mich nicht weiterbringt. Ich fahre mit "wird schon werden" deutlich besser. Selbsterfüllende Prophezeihung oder so.

    Jemand anders trinkt nen Sauerkrautsaft. Jeder wie er mag.

    Du bist der Prototyp des Roboterbeamten. Tut mir leid, aber mit dieser Einstellung wundere ich mich als Personalrat gar nicht, wieso ich so häufig mit Nervenerkrankungen konfrontiert werde. Wenn man Erkrankung steuern könnte, wäre es einfach. Ich denke du wirst aber keinen Mediziner finden, der dir das auch Bescheinigen wird. Man kann zwar mit dem Placebo-Effekt ein bisschen was reißen, aber auch nur in geringem Maße.

    Oh, du als Personalrat. Fein fein.

    Vielleicht besinnen wir uns nochmal darauf, worum es in diesem Thread ursprünglich ging. Ein LAA hat die Befürchtung, oft krank zu sein.

    Mein Tipp war im wesentlichen, sich ein positives Mindset zuzulegen und nicht jedes Wehwehchen und Halskratzen gleich als große Krankheit zu interpretieren.

    Mir daraus jetzt nen Strick zu drehen, find ich unangemessen. Beides geht halt nicht, man kann nicht alle Aufgaben erfüllen, wenn man krank zuhause ist. Das kann dann auch gewisse Konsequenzen haben. So ist das im Leben.

    Mir persönlich hilft es, an die Herausforderungen, nicht krank zu werden, mit einer positiven Einstellung heranzugehen.

    Genauso wie andere frohen Mutes an eine Prüfung herangehen.

    Jemand anderem hilft eher Teesorte XY und Vitamin D? Schön!

    Folgendes: Ich werde sehr leicht krank immer wieder kleinere Erkältungen

    Um chronische Krankheiten oder schwere Gebrechen geht es hier offensichtlich nicht. Ihr alle kennt den Effekt, dass man pünktlich zu den Ferien, bei abfallenden Stresslevel, krank wird. Und das ist in meinen Augen schon eine Sache des Mindsets. Einfach mal ein bisschen weniger in sich hineinhorchen, sondern einfach machen. Wenn man krank wird, merkt man es schon.

    miguelflower in wichtigen Phasen würde ich dir raten, trotz Erkältungssymptomen in die Schule zu gehen. Wegen Erkältungen zu HAuse zu bleiben, wird zwar generell angeraten, um andere nicht anzustecken, wird dir im Ref aber auf die Füße fallen, sollte es öfter als 2 mal vorkommen. Zu oft sollte das nicht passieren, weil du sonst mit der Ausbildung in Verzug kommst. Sieh es positiv: es sind ja nur kleinere Erkältungen. Schone dich während der Erkältung anderweitig, mach das nötigste, geh so früh ins Bett wie es geht, iss gesund, aber verpasse keine Unterrichtsbesuche, wichtige Stunden beim Mentor, oder Stunden in den 2-3 Wochen VOR dem Unterrichtsbesuch.

    Ohja, im Gegensatz dazu, sich vorzunehmen, nicht krank zu werden, ist der Tipp, doch einfach krank in die Schule zu gehen natürlich der deutlich bessere. Insbesondere den KuK gegenüber.

    An den TE noch einen Tipp: Halte dich von Buffets im Lehrerzimmer und am besten vom Lehrerzimmer allgemein fern. Das Gesabbel da kann man getrost verpassen ;)

    Danke für den wertvollen Rat. Kann man sich auch vornehmen, sich nicht mit Corona zu infizieren? Und wie sieht's aus mit chronischen Beschwerden? Ich würde mir gerne vornehmen, keine Schmerzen mehr zu haben, aber meine Willenskraft reicht bislang noch nicht.

    Tips bitte hier posten ⬇️

    Ich denke um permanent auftretende Corona-Infektionen und chronischen Vernichtungsschmerz geht es dem TE nicht. Eher um "die Nase läuft und der Kopf tut weh".

    Ansonsten muss man sich halt überlegen, ob man sich immer direkt ne Woche krank meldet, wenn der Hals etwas schmerzt.

    Korrekt! Es wird ja auch nicht weniger Arbeit dadurch...Aufgaben reingeben, am Ende Stress weil man seinen Kram nicht schafft...obwohl man das ja wunderbar bis in die Abschlussklassen weiterrechen kann.

    Es ist in meinen Augen auch eine Frage des Mindsets...

    "Ich werde oft krank." Ist ne denkbar schlechte herangehensweise.

    Ich nehme mir aktiv vor, nicht krank zu werden, einfach weil es mich nervt, und in den allermeisten Fällen klappt es.

    Und selbst wenn die SL nichts sagt, manche Leute werden in bestimmten Klassen oder Kursen aus genau solchen Gründen nicht eingesetzt. Ohne auszusprechen warum.

    Ist doch auch für alle Beteiligten besser so.

    Jemand der, aus welchen Gründen auch immer, unregelmäßig aber häufig kurzfristig ausfällt ist unzuverlässig und damit für manche Aufgaben einfach nicht geeignet. Wie gesagt, keine Schuldzuweisung, keine Verdächtigung, aber komplett untern Tisch kehren kann man es halt nicht.

    Welches Bundesland? In Thüringen beispielsweise: §51 Schulgesetz

    Du schriebst Nachsitzen ("Nachholen schuldhaft versäumten Unterrichts") als pädagogische Maßnahme sei schon erfolgt, offenbar ohne Besserungen, dann ist es Zeit für Ordnungsmaßnahmen.

    Versetzung in andere Klassen, andere Schule, dies das.

    Und natürlich zwischendurch immer wieder die individuelle Stundenleistung bewerten.

    Wir müssen akzeptieren, dass mit der Absicherung, die unser Sozialstaat so mit sich bringt, gleichzeitig in letzter Konsequenz der Druck wegfällt, im Leben etwas auf die Kette zu bringen. Durchgefüttert werden sie so oder so. Auf der Straße landet (unfreiwillig) keiner mehr. "Den letzten beißen die Hunde" hat ausgedient. Wer am gesellschaftlichen Zusammenleben nicht teilnehmen will, und dies durch asoziales Verhalten zeigt, der darf auch aktiv ausgeschlossen werden.

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