Huhu, mir ist unbegreiflich, warum es nicht möglich sein soll, dass sich jeder Kollege/jede Kollegin individuell ein Gerät ausssucht.
Der Wildwuchs ist ja nur entstanden, weil über Jahrzehnte die Ausstattung versäumt wurde. Zusätzlich hat natürlich jedes Fach seine eigenen Ansprüche.
1000€ alle zwei Jahre, jeder soll sich das kaufen, was er braucht. Wer unbedingt das neue MacBook Pro will, muss halt was dazu legen.
Datenschutz ist sicherlich notwendig, aber bei den momentan verwendeten Geräten auch nicht gegeben.
Man vertraut mir 30 Kinder für ne Woche auf Klassenfahrt an, nicht aber die Auswahl eines dienstlichen Endgerätes.
Ich vermute, die Ausstattung ist deswegen unzureichend, weil es kein Geld kostet.
Ein KFZler mit schlechtem Werkzeug braucht länger, das kostet den Werkstattbesitzer Geld.
Eine Sekretärin mit einer unergonomischen Tastatur wird öfter krank, das kostet die Kanzlei Geld.
Ein Lehrer mit schlechter Ausstattung braucht länger, das kostet nichts. Vielleicht macht er schlechtere Arbeit. Auch das kostet nichts. Die Abiturquote wird am Ende schon passend hingeschoben.
Bestenfalls kauft der Kollege sich noch selbst, was er braucht.
Dieses ganze System mit der Unterscheidung zwischen Arbeitgeber und Schulträger als Sachkostenträger ist einfach nur beschissen. Ich erkenne nicht einen Vorteil daran.
Die erforderlichen Investitionen sind lächerlich im Vergleich zu den Personalkosten.