Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Ich habe ne Excel-Tabelle, wo ich dann entsprechend den passenden Notenschlüssel hinterlegt habe. Da wir verschiedene haben, habe ich die nicht immer passend im Kopf. Ich trage die Teilpunkte ein und Summe/Prozent/Note wird mir ausgespuckt. Das spart schon Arbeit.

    Genau so. Ich hab' mir 'ne Excel-Arbeitsmappe gestrickt, in der mehrere Punktesysteme hinterlegt sind, mit denen die Endnote entweder streng linear (50%=3/4) oder mit "strengerer" Notenskala (für Vokabeltests etc.) errechnet werden. Man gibt die maximal erreichbare Punktzahl ein - die Tabelle spuckt die Note aus.

    In einer Teiltabelle kann man die Teilpunkte der Einzelaufgaben aufsummieren und erhält die Endnote angezeigt. Damit ist der Stapel flugs durchbenotet.

    Enthjalten ist auch ein "Diktat-Benoter", der aus Gesamtwortzahl und Fehlerquotienten die Note errechnet.

    Ebenso sind der IHK-Schlüssel und das 15-Punkte-System und "Halbe-Noten-System" hinterlegt.
    Wer sich dafür interessiert - bitteschön. Liegt zum kostenfreien Download mit Erläuterungen hier:
    https://www.autenrieths.de/notengebung.ht…chnungstabellen

    Achtung: Nach dem Anklicken auf der Webseite landet die Excel-Tabelle im Downloadverzeichnis des Rechners und kann von dort aufgerufen werden.

    Hier der direkte Download:
    https://www.autenrieths.de/tabellen/notenrechner_2026_3.xls

    Lose Blätter und Korrektur ganzer Klausuren mache ich schon immer. Was ein 20-Punkte-System ist weiß ich nicht. Meine Klausuren haben immer 21 Punkte.

    Klappt super, aber scheinbar ist es völlig falsch.

    Scheinbar ist Korrektur mit dem 20pkt-system, die Art, die gar nicht richtig bewertet. Naja dann sollte man diese auch nicht verwenden.

    Du kannst das für dich so halten, wie der auf dem Dach. Ich fand das 20-Punkte-System immer unflexibel und vor allem unpädagogisch , weil es Differenzierung bei der Punktevergabe und Bewertung ausschließt. Das ist ein "entweder-oder-System". Richtig - oder falsch. Punkt oder kein Punkt. Falls man doch mit halben Punkten jongliert, mutiert es zur Kopfrechenübung.

    Drei Fehler, die man bei KA's und Tests als Lehrkraft begehen kann, habe ich schon relativ früh in meiner Laufbahn korrigiert:

    1.) Klassenarbeitshefte oder lose Blätter
    2.) Korrektur ganzer Arbeiten.
    3.) 20-Punkte-System.


    Effektiver, entspannter und auch gerechter wurden meine Tests und Korrekturen durch 3 Maßnahmen:

    a) Kopierer können wunderbare Broschüren erstellen. Hinter jeder Aufgabe habe ich genug Platz für die Lösung gelassen. Effekt: Bei der Korrektur ist sofort ersichtlich, welche Aufgaben gelöst wurden und wo sich diese befinden. Auch die Erstellung der Musterlösung sowie die Besprechung wird einfacher. Musterlösung über OHP oder Beamer projizieren - fettisch.

    b) Korrigiert habe ich mit zwei Stapeln von links nach rechts und zurück. Aufgabe für Aufgabe. Damit fallen Probleme und verschiedene Lösungswege schneller auf.

    c) Im Informatik-Zeitalter sind 20-Punkte-Notenlisten obsolet. Über eine Excel-Datei, die auch mit 137 Punkten die Endnote zuverlässig berechnet, muss man sich über die Vergabe von Teilpunkten nicht den Kopf zerbrechen. Die Tabelle spuckt die Gesamtpunktzahl samt Note aus.
    Anmerkung zu Teilpunkten: Falls ein Schüler eine Aufgabe mit einer falschen Zahl aus dem Zwischenergebnis - jedoch mit dem richtigen Lösungsweg löst, hat er eine bessere Note verdient, als der Schüler, der die Aufgabe gar nicht in Angriff nimmt.

    Hochschieb.... seit gestern ist Frühling!

    Für die letzten Tage vor den Ferien ist oft auch polycarbonatunterstützter oder "Beam-me-up"-Unterricht angesagt.
    Damit das nicht beim profanen "Gucken" bleibt, findet ihr in meiner Sammlung geeigneter Filme Begleitmaterial, damit ihr die Filme didaktisch aufbereiten und sinnvoll einsetzen könnt. Die Listen sind in 6 Rubriken / Teilseiten gruppiert und mit kurzen Inhaltsangaben verknüpft, sowie nach FSK sortiert.

    Licht aus! Kino! Anfangen!

    Filme für Deutsch / Sprache / DaF-DaZ


    Filme zu Ethik / Moral


    Filme zum Kunstunterricht


    Filme über Schule und Lehramt


    Filme zum Musikunterricht


    Filme zum Sportunterricht

    Wer spendiert das Popcorn?

    Anmerkung: Die Filme sind auch zu Amazon verlinkt, da sich dort kurze Inhaltsangaben und Infos zum Film finden. Da ist die "Krake" durchaus brauchbar. Falls jemand dort anschließend einkauft, gibt es ein paar Cents zur Refinanzierung meiner Webseite - die ohne Popup-Werbung existiert.

    Unsere Oberstufe wird ihrem Namen nicht gerecht.

    Das war zu meiner Zeit - was den jugendlichen Frohsinn betrifft - nicht anders. Durch Perspektivwechsel und Alter nimmt man das als Lehrkraft jedoch nicht mehr so wahr. Ich erinnere mich noch mit einem Grinsen im Gesicht an unsere Sportabitur-Prüfung.
    <Spoiler>Es haben all bestanden</Spoiler>
    Vorgaben / Absprachen waren:
    Kleiderregel: Sportkleidung des Vaters / Großvaters oder Lederhosen
    Getränkeregel: Vor und nach der Prüfung zwei Woiza.

    Damals wurde noch analog - und sparsam in s/w fotografiert. Der Lockenkopf im Vordergrund bin ich ;-
    Zum Absinken des allgemeinen Niveaus an der Schule verweise ich auf meine Zitatammlung über die "Jugend von heute seit 5000 Jahren":
    https://www.autenrieths.de/jugendvonheute.html
    BTW: Diese Sammlung eignet sich zur Vorbereitung von Abschlussreden
    :pirat:

    Diese Frage stellt der halbdemente Trump seinem Mitarbeiterstab bestimmt täglich mehrmals. Der merkt doch gar nicht mehr, was er wirklich in der Welt anrichtet.

    Oder er richtet das an, um von seinem Versagen in der innenpolitik und den Files abzulenken. Er ist eben nur "halbdement".
    BTW: Wenn man seine Statements aus dem Oval Office sieht und mit Erklärungen von Putin vergleicht, ist der goldverbrämte Hintergrund erstaunlich ähnlich. Woran das wohl liegt?

    Manches ergibt sich einfach.

    Vor dem Abi wollte ich an die Kunstakademie, um Kunsterziehung zu studieren. Was ich damals nicht wusste: In Stuttgart gab es 25 Plätze, jedoch mehr als 500 Bewerber*innen. So wurde es nichts mit der Arbeit im Kunstraum eines Gymnasiums.

    Meine Eltern waren Handwerker und ich war in der Jugendhausbewegung und zuvor in der christlichen Jugendarbeit aktiv - daher wollte ich Lehrer werden. Die Pädagogische Hochschule war nicht weit vom Heimatort entfernt und ich konnte am WE meine Freundschaften pflegen. Also hab' ich an der PH Kunst und Mathe, Pädagogik und Philosophie für das Lehramt GHS studiert. Damals besuchten noch 60% der Schüler weiter führender Schulen die Hauptschule, die Berufsaussichten waren daher gut.

    Was mir als Lehrer an der HS immer gefallen hat, war das breite Spektrum, das man dort unterrichtet sowie der Focus auf Beziehungsarbeit, falls ein stringentes Klassenlehrersystem Teil des Schulcurriculums ist. Die Bezeichnung "Zehnkämpfer" in meinem Profil ist keine Angabe, sondern Tätigkeitsbeschreibung. Diese Vielfalt der Unterrichtsfächer, die man im Klassenlehrersystem unterrichtet, hat auch dazu geführt, dass ich mir ein breites Allgemeinwissen aneignen musste und durfte. Das war spannend und intellektuell fordernd.

    Ich sag's mit Edith Piaf:

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    Ich hole den Thread mal nach oben - bei der Revision und dem Update meiner Webseite bin ich nun bei "S" angekommen.
    Sollte jemand planen, sich im nächsten Schuljahr in Wirtschaftskunde, Hauswirtschaftslehre, Technik etcpp. näher mit dem Thema "Schülerfirma" zu befassen oder Finanzen für die Klassenfahrt zu "generieren", könnte sich ein Blick in die - in mehreren Jahren gewachsne - Ideen- und Linksammlung zu diesem Bereich lohnen. Als Fachberater für Wirtschaftslehre / Informationstechnik sowie aus eigener Praxis konnte ich auch Materialien und Ideen aus Qualifizierungsmaßnahmen für diese Unterrichtsmethode "einpflegen".

    Egal ob für die Finanzierung der Abschlussfahrt oder als realitätsnahe Berufsvorbereitung – eine Schülerfirma verbindet Theorie und Praxis in den Fächern Technik, Hauswirtschaft und Informationstechnik. Die Sammlung bietet nun über 300 geprüfte Linktipps und Praxishinweise:

    • Gründung & Betrieb: Rahmenbedingungen, Rechtsformen und kaufmännische Grundlagen, mögliche Partner.
    • Organisation: Tipps zu Büromanagement, Marktforschung und effektivem Marketing.
    • Produktideen & Dienstleistungen: Konzepte für Basare, Weihnachtsmärkte und Verkaufsaktionen
    • Know-how: Erprobte Unterlagen aus Wirtschaftslehre und Informationstechnik.

    https://www.autenrieths.de/schuelerfirma.html

    Es gibt die Verpflichtung der Lehrkraft, spätestens ab dem 3. Tag der Erkrankung eine AU vorzulegen.

    Was ist eigentlich an der Bezeichnung des Formulares
    "Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung"
    nicht verständlich?

    Zudem:
    Es gibt die Verpflichtung der Lehrkraft - und der Vorgesetzten aus deren Fürsorgepflicht - alle notwendigen Maßnahmen zur Wiederherstellung der Gesundheit und der Arbeitsfähigkeit zu unternehmen. Die wichtigste Maßnahme ist dabei (abgesehen vom Befolgen der ärztlichen Verordnungen) sich zu schonen, um den Gesundungsprozess zu unterstützen und zu beschleunigen. Falls sich jemand das Bein gebrochen hat, mag Homeoffice ja möglich erscheinen. Wer das jedoch verlangt übersieht, welche Probleme sich bereits daraus ergeben, mit Krücken eine Tasse Kaffee an den Schreibtisch zu transportieren. Zudem ist der Terminplan mit Physiotherapie, Nachkontrollen und Reha gefüllt.
    Krank ist krank. Basta.

    Ich musste die KI Gemini befragen, welche Anforderungen an eine Seminarsitzung gestellt werden

    Spoiler anzeigen

    Eine Seminarsitzung ist ein zentrales Prüfungsmodul im Rahmen des **Eignungsfeststellungsverfahrens (EFV)** für eine Fachleitungsstelle an einem Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung (ZfSL) in Nordrhein-Westfalen.

    Dabei geht es nicht mehr um Ihren eigenen Unterricht mit Schülern, sondern um Ihre Rolle als **Ausbilder von Referendaren**. Sie müssen zeigen, dass Sie fachdidaktische Inhalte erwachsenengerecht vermitteln und Beratungsprozesse steuern können.

    ## Ablauf und Kernpunkte

    Die Sitzung dauert in der Regel etwa **45 bis 60 Minuten** (plus anschließendes Reflexionsgespräch) und findet meist mit einer Gruppe von tatsächlichen Lehramtsanwärtern (LAA) statt.

    ### 1. Die Planungsleistung

    Vorab reichen Sie einen schriftlichen Entwurf ein. Dieser muss die Lernziele der Sitzung, die didaktischen Entscheidungen und den geplanten Verlauf begründen. Wichtig ist hier der Bezug zum **Kerncurriculum** der Lehrerausbildung in NRW.

    ### 2. Durchführung der Sitzung

    In der Sitzung selbst agieren Sie als Moderator und Experte. Die Prüfungskommission achtet besonders auf:

    * **Teilnehmerorientierung:** Holen Sie die Referendare bei ihrem aktuellen Ausbildungsstand ab?
    * **Fachdidaktische Tiefe:** Bieten Sie einen theoretischen Mehrwert, der über "Best Practice"-Tipps hinausgeht?
    * **Methodenvielfalt:** Nutzen Sie kooperative Arbeitsformen, die die Referendare später selbst im Unterricht anwenden können?
    * **Transfer:** Wird deutlich, wie die LAA das Gelernte in ihren eigenen Unterricht übertragen können?

    ### 3. Das Reflexionsgespräch

    Direkt nach der Sitzung müssen Sie Ihr eigenes Handeln kriteriengeleitet evaluieren.

    * Was lief wie geplant?
    * Wo mussten Sie situativ vom Plan abweichen?
    * Wie schätzen Sie die Lernwirksamkeit für die Referendare ein?

    ## Worauf die Kommission besonders achtet

    Da Sie sich auf eine **Fachleitungsstelle** bewerben, steht die **Beratungs- und Ausbildungskompetenz** im Vordergrund. Die Kommission (bestehend aus Vertretern der Bezirksregierung und der Seminarleitung) stellt sich im Grunde eine Frage: *„Trauen wir dieser Person zu, die nächste Generation von Lehrkräften fachlich und menschlich sicher zum Staatsexamen zu führen?“*

    **Ein häufiger Fehler:** Die Sitzung wie eine „tolle Unterrichtsstunde“ für Schüler zu gestalten. Denken Sie daran: Ihre Zielgruppe sind angehende Akademiker, keine Kinder.


    Die KI gibt folgende Literaturempfehlungen:

    Spoiler anzeigen

    Für die Vorbereitung auf eine Seminarsitzung im Rahmen eines Revisionsverfahrens in NRW ist es entscheidend, die Perspektive vom Unterrichten von Schülern hin zum Ausbilden von Erwachsenen zu wechseln.

    Die folgende Literaturliste deckt die rechtlichen Grundlagen, die pädagogische Erwachsenenbildung und die fachdidaktische Tiefe ab:


    1. Die "Pflichtlektüre" (Recht & Vorgaben in NRW)

    Bevor Sie in die Didaktik einsteigen, müssen die formalen Leitplanken sitzen. Die Kommission erwartet, dass Sie die Sprache der Ausbildung sprechen.

    • Kerncurriculum für die Ausbildung im Vorbereitungsdienst (NRW): Das wichtigste Dokument. Sie müssen die elf Kompetenzbereiche und die dazugehörigen Erschließungsfragen kennen, um Ihre Sitzung daran auszurichten.
    • Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung (OVP): Besonders die aktuellen Fassungen, um den rechtlichen Rahmen der Referendarausbildung zu verstehen.
    • Bereichsspezifische Konzepte Ihres ZfSL: Jedes Seminarzentrum hat oft eigene Leitbilder (z.B. zur Personenorientierten Beratung). Schauen Sie auf der Webseite des Standorts nach, an dem die Revision stattfindet.

    2. Standardwerke der Lehrerausbildung & Beratung

    Hier geht es um die Rolle als Fachleiter (Ausbilder und Berater).

    • Horst Bartnitzky et al.: Kursbuch Referendariat. Ein Klassiker, der die Phasen der Ausbildung gut beleuchtet.
    • Wolfgang Mutzeck: Kooperative Beratung. Da Beratung ein Kernbestandteil der Fachleitung ist, hilft dieses Werk, eine professionelle, wertschätzende Haltung gegenüber den Lehramtsanwärtern (LAA) einzunehmen.
    • Johannes Greving & Liane Paradies: Leitfaden Referendariat. Hilfreich, um die typischen Probleme und Bedürfnisse von Referendaren zu verstehen, auf die Sie in der Seminarsitzung eingehen müssen.

    3. Didaktik der Erwachsenenbildung (Andragogik)

    Eine Seminarsitzung ist kein Schulunterricht. Sie müssen "erwachsenengerecht" moderieren.

    • Horst Siebert: Didaktisches Handeln in der Erwachsenenbildung. Fokus auf Teilnehmerorientierung und Selbststeuerung – essenziell für die Arbeit im Seminar.
    • Ruth Cohn: Themenzentrierte Interaktion (TZI). Ein hervorragendes Werkzeug, um die Balance zwischen dem Thema (Es), der Gruppe (Wir) und dem Einzelnen (Ich) in einer Sitzung zu halten.

    4. Fachspezifische Tiefe

    Da Sie sich für eine Fachleitungsstelle bewerben, ist die aktuelle Fachdidaktik Ihres Faches unerlässlich.

    • Fachzeitschriften: Suchen Sie nach den letzten 2–3 Jahrgängen der führenden Zeitschriften Ihres Fachs (z.B. Praxis Geschichte, Deutschunterricht, Mathematik lehren). Die Kommission sieht es gerne, wenn Sie aktuelle wissenschaftliche Debatten aufgreifen.
    • Basisbibliothek Fachdidaktik: Jedes Fach hat sein "Standardwerk" (z.B. Hilbert Meyer für allgemeine Didaktik oder fachspezifische Pendants wie Leisen für Naturwissenschaften/Sprachsensiblen Unterricht).

    Checkliste für die Auswahl

    Fragen Sie sich bei jeder Quelle:

    1. Hilft mir das, die Lernwirksamkeit für die Referendare zu erhöhen?
    2. Kann ich damit mein Handeln im Reflexionsgespräch theoretisch fundiert begründen?
    3. Ist der Inhalt mit dem Referenzrahmen Schulqualität NRW vereinbar?


    Für den Einstieg:
    Kennst du Pecha Kucha?

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