Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Wenn wir die Ukraine unterstützen wollen, sollten wir auch den Taurus liefern. Entweder wir machen das richtig oder gar nicht.

    Der Taurus kann von der Ukraine aus Moskau erreichen. Wenn Deutschland dieses Waffensystem liefert und ein Marschflugkörper in Moskau einschlägt, haben wir den dritten Weltkrieg. Zum Glück ist Scholz schlau genug - oder Putin hat ihm die Konsequenzen deutlich genug mitgeteilt.

    Die Ukraine braucht dieselben Waffensysteme, die damals von den Amis an Afghanistan geliefert wurde: Panzerbrecher, Stinger gegen Hubschrauber und Drohnen, Munition und Nachtsichtgeräte sowie Aufklärungsdaten. Zum Glück hat Strack-Zimmermann nur eine laute Stimme, aber keine Entscheidungsbefugnis. Wenn ich mir die als "Verteidigungsministerin" vorstelle, bekomme ich Gänsehaut.

    Wurden in Frankreich eigentlich gerade die Reste vom Primeur weggesoffen - oder was bewegt Macron dazu, mit Bodentruppen in die Ukraine marschieren zu wollen? Und Strack-Zimmermann will auf der Taurus nach Moskau reiten? War sie beim Gelage dabei?

    Sollte vielleicht zum E-Autokauf motivieren.

    Ich bin mal gespannt was das für die vielen freien Werkstätten bedeutet. Wird es da in Zukunft ein kleines Aussterben geben, weil bei E-Autos weniger Wartung anfällt und Reparatur schneller geht?

    Solange man sich beim Wechseln der Birne für die Scheinwerfer die Finger brechen kann und das halbe Fahrzeug zerlegen muss, habe ich um die kleinen Werkstätten keine Angst. Es bleibt auch beim E-Auto genug Mechanik am Fahrzeug.

    Ich hab 'nen VW-Benziner mit Automatik - rsp. "digitalem Schaltgetriebe", der sich per Start-Stop in die Ruhephase begibt, um Sprit zu sparen. Durch die verbaute Technik läuft der trotz 150 PS mit 7 Litern. An der Ampel gibt es eine kleine Latenzzeit, bis er abschaltet, der Neustart geht recht flott. Kann nicht klagen. Dass da irgendwann Metall auf Metall kommen könnte, ohne dass sich ein Ölfilm dazwischen befindet, macht mir keine Sorgen.

    Der von dir präsentierte Handwerker ist heute die rare Ausnahme.

    Nein. Den halte ich für die Regel. Es sind nicht die wenigen "Großkopferten", die bei Bayern München Würstchen oder Steaks mit Goldfolie verkaufen und dabei den Staat - also uns - bescheißen.
    Die "Großkopferten" tragen zum Topf der Steuerhinterziehung durchaus ihren Teil bei - aber den Hauptteil liefert die Masse der "Kleinkleckerbeträge".

    Interessant ist ja auch, dass unser FDP-Finanzminister nun die Sozialausgaben deckeln und kürzen will.
    Kosten pro Jahr für Menschen die in Deutschland um Asyl bitten: 6,48 Milliarden Euro
    Steuern die pro Jahr in Deutschland hinterzogen werden - zum größten Teil von sehr wohlhabenden Menschen: 125 Milliarden Euro.

    Vielleicht sollte Lindner zunächst seine eigene Behörde auf Spur bringen.

    Weshalb alle nach Deutschland wollen:
    https://www.instagram.com/p/C1UybG4oyg6/

    Nun - die Ausbildung zum Religionslehrer ist der erste Schritt in den pädagogischen Hades.

    An unserer Schule hatten wir einen Reli-Kollegen, der an manchen Tagen vormittags an vier verschiedenen Schulen eingeplant war. Wie er pünktlich von einer zur anderen Schule kam, war sein Problem - und zwar sein größtes. Manchmal blieben ihm gerade 15 Minuten, um durch den Ort zur nächsten Schule zu sausen.

    Wenn Du also auch nur einmal zur Schule fahren mußt, weil die Automatik nicht funktioniert, hast du die komplette Energiesparmaßnahme zunichte gemacht.

    Falls Volker jedoch jeden Abend zur Schule fährt, um den Vertretungsplan als Post-it auf den Bildschirm zu kleben, spart er den gesamten elektrischen Energieverbrauch ein! So geht ökologisches Verhalten heute!

    Vorausgesetzt, Volker kennt seine Schule blind und benötigt kein Licht :pirat:
    Wenn er dazu noch den Raspi sinnvoll einsetzen will, könnte er diesen mit einem Bewegungsmelder koppeln, damit dieser eine LED zum Blinken anregt, die ihm im Dunkeln den Weg zum Bildschirm weist. Über einen Entfernungssensor ließe sich noch ein Lauflicht ansteuern, das den Rand des TV-Schirmes markiert. Somit können die Post-it akkurat positioniert werden.
    Sobald er fertig ist und sich vom Schirm entfernt, kann der Raspi noch vom angeschlossenen Stick über den Lautsprecher des Raspi den Narhalla-Marsch zum Abschied und Ausmarsch abspielen.

    So ein Raspi kann einiges - man muss ihn nur sinnvoll einsetzen ;)

    Das ist ja der Irrsinn. Unsere Chemie- und Schwerindustrie wandert dorthin ab, wo die Energiepreise deutlich niedriger sind und verursachen dort u.U. mehr CO2 als bei uns.

    Abwarten. Ein großer Metall verarbeitender Betrieb aus unserer Gegend hatte (noch zu Merkelzeiten) ein Werk in Rumänien aufgebaut und Kapazitäten dorthin verlagert. Das Werk wurde wieder geschlossen. Die Teile, die nach Deutschland kamen, mussten in so großer Stückzahl nachgearbeitet oder wieder eingeschmolzen werden, weil "unsere" Toleranzgrenzwerte bei den Abmessungen nicht eingehalten wurden.

    Von diesen Grenzwerten hatte der Technikbereich unserer Schule bei einem anderen Betrieb immer profitiert. Wir bekamen kistenweise Bohrer gespendet, bei denen das Nennmaß um 1/100 mm daneben lag. Unsere Hauptschüler haben ihre Holzwerkstücke mit titanbeschichteten HSS-Bohrern gefertigt.

    BTW - ein Schwabenwitz zur Nacht:
    In den USA hatte ein Forscherteam einen Kupferdraht hergestellt, der so dünn war, dass sie den Durchmesser nicht mehr messen konnten.
    In ihrer Not wendeten sie sich an einen Betrieb in Schwaben - der Arbeitsauftrag war jedoch unterwegs verloren gegangen.
    Die schwäbische Firma sendete daher eine Nachfrage an die Auftraggeber: "Sollen wir eine Öse reinbohren oder ein Gewinde drauf schneiden?"

    Genießt lieber das Leben heute. Wir haben gerade wieder Gran Canaria für die Osterferien gebucht und freuen uns drauf. CO2 hin- oder her.

    Nun - Gran Canaria ist ja klimatechnisch noch sicheres Gebiet. Die höchste Erhebung, der Pozo de Las Nieves, liegt 1949 m über dem Meeresspiegel. Eigentlich sollte ich auch noch schnell dorthin - solange es noch Sandstrände gibt ;)

    Das Positive an der Klimapolitik der FDP und der ganzen anderen Scheuklappenträger ist ja, dass wir unseren Kindern keine Schulden hinterlassen. Ob die später jedoch lieber Staudämme als Zinsen finanzieren, lässt sich erahnen.

    Noch ein Lesch - der sich hier des gefährlichen, durch künstliche Cannabinoide versetzten Grases annimmt:

    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Hier wird auch über die Legalisierung in Kanada berichtet. Dort beziehen nur noch 6% der konsumenten ihr Cannabis vom Schwarzmarkt. Für die Produktion von Cannabis sind nur lizenzierte Firmen zugelassen, die eine einheitliche Qualität und standardisierten Wirksoffgehalt garantieren.
    Der Konsum ist in Kanada nur unmerklich gestiegen.

    Insofern besteht Hoffnung, dass die legalisierung in Deutschland positive Effekte haben kann.

    Das Problem am Schwarzmarkt besteht im "gepanschten" Cannabis, das zur Suchterzeugung mit hochpotenten synthetischen Cannabinoiden oder mit Meth besprüht wird, um möglichst schnell und effektiv die Sucht zur Absatzsteigerung zu erzielen. Zudem müssen die Strafverfolgungsbehörden wegen jedem Gramm ein Verfahren eröffnen - wodurch die Justiz für die wirklich relevanten Vergehen (wie z.B. Steuerhinterziehung, Bedrohung etc.) keine Kapazität besitzt.
    Wie der Jugendschutz gewährleistet wird, muss sich weisen. Wenn ich an meine Erfahrungen an der Hauptschule denke, war der bislang auch nicht gesichert.
    Das Gras von der heimischen Fensterbank dürfte jedoch weniger Schaden anrichten, als der hochgepushte Stoff aus den "Profi-Laboren".

    Das Gesetz ist imho keine "Legalisierung", sondern Schadensbegrenzung. Nicht gut - aber besser als der Status quo.

    Mann hat ja nun freie Kapazitäten.
    Eines meiner Projekte besteht darin, Sammlungen von Sagen und Mythen des 19.Jahrhunderts, die zwischenzeitlich online verfügbar sind, zu durchforsten, aus Frakturschrift zu traskribieren und diese Texte einzelnen Städten und Ortschaften in Oberschwaben zuzuordnen. Kolleginnen und Kollegen aus der Gegend finden in dieser Sammlung nun zahlreiche Texte, die (nicht nur) heimatgeschichtlich für den Unterricht interessant sind.

    Da sich "mein" Oberschwaben in der Ausdehnung am ehemaligen Herzogtum Schwaben orientiert, dabei den Teil nördlich des Weißwurstäquators (=Donau) ausklammert und vom Schwarzwald bis zum Lech reicht, kommt einiges zusammen.

    Manche Sage konnte ich bereits entschlüsseln. So berichtet eine Sage von einem "versunkenen Kloster" in einem See bei Hoßkirch. Jede Sage besitzt ein "Fünkchen Wahrheit". Vor wenigen Jahren wurden in diesem See Reste einer steinzeitlichen Pfahlbausiedlung entdeckt. Voilà!

    Die Sammlung ist nach Landkreisen sortiert, darin nach Postleitzahlen.
    Frohes Stöbern!

    https://www.oberschwabenschau.info

Werbung