"Die „Irrenanstalt“ in Tübingen stellte in ihrer Art etwas Neues dar, da hier die psychisch Kranken erstmals nicht mehr nur verwahrt, sondern einer Therapie unterzogen wurden. Nach heutigen Maßstäben waren die dort zur Anwendung gebrachten Therapien eher Torturen. Dazu gehörte Verabreichungen von Beruhigungs- und Anregungsmitteln wie Belladonna und Digitalis, Kaltwasserbäder sowie Einreibungen mit „Authenrieths Märtyrersalbe“ von Tartarus emeticus auf dem rasierten Schädel, wodurch künstlich Geschwüre hervorgerufen werden sollten, oder die Autenriethsche Maske, mit der die Patienten am Schreien gehindert wurden."
Zeit für einen neuen Namen, hm?
Danke, dass du mich zitierst. Die Passage habe ich höchstselbst in die WP eingefügt. Leider zitierst du nicht vollständig - und hast nicht verstanden, worum es geht. Und dein Versuch der Sippenhaft über Jahrhunderte hinweg zeigt nur die Ecke, in der du dich befindest und aus der du denkst.
Falls du auf die "Autenrieth-Straße" in Tübingen anspielst:
Johann Heinrich Friedrich Autenrieth hat das Universitätsklinikum Tübingen gegründet.
Der war kein rechtslastiger Heidegger, sondern Mediziner, der auf der Suche nach möglichen Therapien war - wo zuvor nur Wegsperren in Sammelunterkünften oder Gefängnissen praktiziert wurde. Kannst du dir das Geschrei dort vorstellen? Da musste man erst recht verrückt werden. In diesem Zusammenhang muss die Authenriethsche Maske gesehen werden.
https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_He…nand_Autenrieth
BTW: In dunklen Stunden habe ich auch mit der Einführung der Autenriethschen Knebelmaske für manche Schüler geliebäugelt ![]()