Die Pensionen sind viel höher, die Mindestpension bei vorzeitiger Dienstunfähigkeit sollte hier nicht unerwähnt bleiben.
Lehrer gehören zur gebildeten - und höher ausgebildeten Bevölkerungsschicht. Die Gehälter liegen unter denen vergleichbarer Berufsgruppen in der Industrie. Zudem gibt es dort in der regel zusätzliche Betriebsrenten. Die Rücklagen für die Pensionen wurden bereits bei der Festlegung des Gehalts in die Beamtengehälter "eingepreist".
Eine vorzeitige Dienstunfähigkeit erfolgt im Bereich der Lehrer - im Vergleich zu Industriearbeitern - sehr viel seltener. Dass z.B. Berlin zur Verbeamtung der Lehrkräfte zurückgekehrt ist, zeigt, dass es sich für den Staat finanziell rechnet.
KI meint:
"Frühpensionierungen wegen Dienstunfähigkeit: Etwa 19 % der verbeamteten Lehrkräfte scheiden vorzeitig aus dem Dienst aus – meist im Alter von rund 58 Jahren"
Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass 81% der Lehrkräfte bis zum Erreichen der normalen Altersgrenze arbeiten.
KI-Auskunft zur Frage: "Wie viel % der Beschäftigten arbeiten bis zum Erreichen des Rentenalters?":
Zitat
- Frühverrentung: Etwa ein Drittel der Beschäftigten geht vorzeitig in Rente, oft mit Abschlägen. Besonders betroffen sind körperlich belastende Berufe.
- Vollzeit bis zur Rente: Nur rund 50–60 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten schaffen es, durchgehend bis zur Regelaltersgrenze zu arbeiten – je nach Branche, Bildungsgrad und Gesundheitszustand.
- Beamte vs. Angestellte: Beamte arbeiten häufiger bis zur Altersgrenze, während Angestellte häufiger früher ausscheiden.
Daraus ergibt sich, dass Beamte später als andere Berufsgruppen Ruhegehalt beziehen - und länger durch Arbeitsleistung dafür "einzahlen".
Beamte leben im Schnitt 3 bis 5 Jahre länger als andere Berufsgruppen - was dem höheren Bildungsgrad und der geringeren Unfallgefahr geschuldet ist.