Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Eigentlich wollte ich nicht in die Richtung diskutieren, aber da gibt es schon einen kleinen Unterschied: Es gibt zig Kriege und Millionen von getöteten Menschen aufgrund von "Religion". Mir sind im Moment aber nicht so viele Kriege bekannt, die von radikalen Joggern, Schachspielern, BodyBuildern, .... geführt wurden.

    ... von den radikalen Kampfsportlern, Waffennarren und Militaristen abgesehen ... gell...

    Und ja, den Terminus "gemäßigt" finde ich angebracht, wenn man auch mal 5 gerade sein lassen kann und z.B. nicht jeden Sonntag in die Kirche rennt oder Fr in die Moschee "MUSS".

    Es gibt auch Lehrkräfte, die zwei Mal pro Woche zur Jour Fixe ins Fitness-Center oder zum Verein "müssen", weil es ihnen gut tut oder der eigenen sozialen Teilhabe dient. Dafür wird niemand gleich als Radikal-Sportler gebrandmarkt.
    So hat jeder seine Vorlieben in der persönlichen Lebensgestaltung. Sobald jedoch Muslime bei ihrem "Verein" einen Jour fixe haben, werden sofort Scharia und Hijab unterstellt.
    "Gemäßigt" ist alles, was im Rahmen unserer Rechtsordnung und durch das Grundgesetz gedeckt ist. Da ist kein Millimeter Spielraum für "Angebrachtheit". Das Freitagsgebet gehört zur geschützten Form der persönlichen Religionsausübung. Punkt. Da sei Kant vor.
    JustMy2Cents

    Hängt vielleicht auch von der Verfügbarkeit qualifizierter Arbeitskräfte ab, und eben davon, ob die Firmen es sich leisten können, wählerisch zu sein.

    Das ist eine Überlegung, die für Schüler einer 7.Klasse, die sich auf einen Praktikumsplatz bewerben, völlig irrelevant ist. Die müssen schauen, dass sie einen Praktikumsplatz ergattern, bei dem sie sich ein realistisches Bild über ihre mögliche berufliche Zukunft verschaffen und ihre Vorstellung vom Wunschberuf überprüfen können.

    Und ja. Firmen können wählerisch sein. Wenn sie nicht selbst ausbilden, werben sie eben ausgebildete Mitarbeiter anderer Firmen ab.

    Einer meiner Schüler hatte gehört, dass man als Gerüstbauer bereits in der Ausbildung sehr gut verdient. Nach drei Tagen hat er mich weinend angerufen: "Herr Autenrieth, holen Sie mich hier raus!". Er war körperlich am Ende. Stahlstangen über 4 Stockwerke hochzuhieven ist nicht jedermanns Sache. Wir haben ad hoc eine Stelle im Einzelhandel gesucht. Heute ist er Marktleiter bei Saturn ;)

    Grandios, was hier so durcheinander wirbelt ... :autsch:

    Back to the beginning:

    Jamaha möchte an einer Brennpunktschule unterrichten. Das ist i.d.R. eine Haupt- oder Gesamtschule.
    Freitags geht der Unterricht an den Schulen, die ich kenne, bis 12 Uhr - manchmal gibt es freitags in der 6.Stunde noch eine Klassenlehrerstunde als "Klassenkonferenz", in der die Schüler die Woche reflektieren.
    Eine Schulleitung wird hier Möglichkeiten finden, einem gläubigen Muslim das Freitagsgebet zu ermöglichen.
    Deswegen explodiert kein Reaktor - bei der richtigen "Chemie" und Toleranz im Kollegium kann dies auch auf die (muslimische) Schülerschaft positiv wirken - wenn der muslimische Kollege bei seinen "Klienten" diese Toleranz auch gegenüber den Nichtmuslimen propagiert.

    Sorry aber genau das sollte mir die Firma darlegen bei der ich mich bewerbe. Ich als noch außenstehender kann das gar nicht wissen.

    Mit einer derartigen Einstellung dem Arbeitgeber gegenüber landest du höchstens noch als Quereinsteiger im Schuldienst. Andere Firmen lehnen solche Bewerber ab, die keine Ahnung davon haben, wohin sie eigentlich wollen - und weshalb.
    Dass du dich zunächst über die Firma kundig machst und dich darauf beziehst, hab' ich jedem meiner Schüler eingebläut. Sonst landet man am Ende in einer Bäckerei, obwohl man eigentlich in den Maschinenbau wollte. Und ja - fast jede Firma liefert derartige Informationen - per Website, erfahrbar auch durch Stellenanzeigen, durch Recherche bei Arbeitsagentur, HK und IHK etc. Das ist eine "Holschuld", keine "Bringschuld" der Firma.
    :teufel:

    ChatGPT hat sich neulich auch bei uns beworben.

    Genau das wollen die Arbeitgeber, bei denen sich Hauptschüler bewerben, nicht.
    Ein Anschreiben ist der "Umschlag" für Adresse, E-Mail, Handynummer und ein Motivationsschreiben, in dem man kurz darlegt, was man als Hauptschüler aus den eigenen Interessen bei dieser Firma einbringen oder verwirklichen kann.
    ChatGPT will da keiner sehen. Das ist eher eine Garantie für Ablage P.
    Dass ein gestelzter KI-Text nicht authentisch ist, merkt sogar der Azubi, der in der Personalabteilung die Bewerbungsmappen vorsortiert.

    Falls hier "Eine" als Zahlwort gemeint wäre, stünde da "Mindestens eine".
    Ich lese es auch als "Jede". Falls ein Schüler auf dem Boot, an dem sie sich befindet, über Bord geht, kann sie nicht den Kollegen vom anderen Boot um Hilfe rufen und darauf warten, dass dieser herbeieilt.

    Hat Westermann keinen Support? Die müssten dein Problem doch lösen können.
    Du kannst ja anklingen lassen, dass du dein Problem bereits im LF geschildert hast und die Lösung gerne auch hier präsentierst :pirat:

    Ebensowenig haue ich einfach nur Links raus ohne überhaupt gesichert zu wissen, um welches Fach und welche Ziele es geht. Was genau daran hilfreich sein soll erschließt sich mir nämlich nicht.

    Nun - er hat seine PDF gepostet, die ich gelesen habe. Das es um eine Sequenz zur Berufsfindung geht, an deren Ende eine Präsentation steht, ist ersichtlich. Dazu findet er auf der Website eine Menge Material. Meinen Reffis hab' ich den Entwurf auch nie mundgerecht vorformuliert. Das ist nicht meine Aufgabe. Im Gegentum. Ich liefere hilfreiche Unterlagen, aus dem er seinen Unterricht stricken kann.

    BTW: Eine KI kann NIE einen pasenden Unterricht für DIE Lerngruppe formulieren. Das kann nur jemand glauben, der keine Lehramtsausbildung duchlaufen hat.

    Hat er doch! Mit Verweis auf seine Homepage - wie immer ;) .

    Falls du mir nachweist, dass die dort abgelegten Hinweise unpassend sind, lösche ich den Post gerne wieder. Falls du zur Meinung kommst, dass dein Post unpassend ist, tue desgleichen ;)
    Was an den bislang erschienenen Posts im Thread für den TE hilfreich sein soll, erschließt sich mir nicht. Aber vielleicht war ich dafür zu sehr Hauptschullehrer und Mentor.

    Ich hoffe, dass es sich nicht wirklich um jemanden handelt, der/die einfach nur eine HI bemühen möchte und selbst für die geeigneten Prompts zu faul ist.

    Angriffe helfen ihm mit Sicherheit. Und den Verweis auf die KI ... lassen wir das.
    Das ist in etwa so, wie wenn dich auf der Straße jemand anspricht und um etwas Essbares bittet - und du ihm sagt: "Da hinten ist doch der Edeka." :uebel:

    Hat jemand von euch eine Idee, wie man das Thema in einer kleinen Reihe gut strukturieren und sinnvoll auf einen UB hin zuspitzen kann?


    Vielleicht hat jemand auch schon mal in diesem Bereich unterrichtet?

    Freue mich über Tipps, Erfahrungen oder Materialideen!

    Weshalb wundere ich mich nicht, dass der/die TE bei diesen "hilfreichen" Antworten aus dem Thread ausgestiegen ist?
    Das LF war mal hilfreich. Mittlerweile ist es nur noch Stammtisch.
    Schade ums LF. Es wird so enden wie das Forum von https://referendar.de
    Dort stammt der letzte Beitrag vom Februar 25 - von einer der Totengräberinnen, die durch ihre Art auch mich vergrault hatte.

    Lieber TE: Schau in einem der Foren auf FB. Da wirst du eher geholfen.

    BOT (falls der/die TE noch mitliest):
    Vielleicht findest du hier Anregungen. Dein geplanter Ablauf schaut gut aus.
    https://www.autenrieths.de/berufskunde.html

    Was anderes als Frontalunterricht ist bei einem Video auch nicht drin. Der Vorteil ist die Asynchronität der Inhalte. Die haben alle ihr Schwächen, ich habe aber auch keine Lust selbst welche zu machen. Also nehme ich manchmal das was da ist.

    Kommt darauf an, wie man das ansetzt. Christian Spannagel von der PH Heidelberg hat seine Videos als "Flipped Classroom" konzipiert. Er lässt seine Vorlesungen aufzeichnen und stellt diese ins Netz. Im nächsten Semester hält er die Vorlesung nicht mehr in dieser Form, sondern erwartet von den Studenten, dass sie sich diese VOR der eigentlichen "Vorlesung" Zuhause anschauen, damit beim Vorlesungstermin die Inhalte besprochen und unklar gebliebene Fragen geklärt werden können.
    Diese Form des Unterrichts ist durchaus effektiver als Frontalunterricht.
    Weshalb er das macht, erklärt er hier

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    Seine Videos auf YT schaue ich gerne zur Gripsgymnasitik - und Auffrischung der fachwissenschaftlichen Kenntnisse.

    Auf meiner Website haben sich auch einige Linktipps für Checklisten / Packlisten und Tipps für die Klassenfahrt angesammelt
    https://www.autenrieths.de/klassenfahrt.html#Packlisten

    Ebenso Tipps für Städtereisen mit Hinweisen auf kostenlose Attraktionen für "klamme Schulklassen". Da ich Kunst studiert habe, liegt ein Schwerpunkt dabei auch bei den Museen.
    OK. Auch New York, (Rio), Tokio stehen auf der Liste. Das waren nun eher private Ziele und Reminiszenz an den Song von Trio Rio ;)
    https://www.autenrieths.de/klassenreisen.html

    Auf Anordnung von Donald Trump hatte Microsoft das Email-Konto des Chefanklägers vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag abgeschaltet.

    Zwischenzeitlich rudert Microsoft zwar - nach internationaler, scharfer Kritik - zurück. Doch das Damoklesschwert wurde gezogen und sichtbar. Es ist unfassbar.

    Es ist höchste Zeit, sich aus der Abhängigkeit von Microsoft zu lösen.

    https://www.borncity.com/blog/2025/05/1…he-einrichtung/

    Microsoft verspricht, zukünftig keine EU-Konten mehr zu sperren:
    https://www.itmagazine.ch/artikel/84852/…zu_sperren.html

    Heise:

    https://www.heise.de/news/Strafgeri…t-10387368.html

    Zitat

    Trump kann Organisationen "digital abschalten"

    Nötig sind Ganten zufolge daher "dringend Alternativen, die wir kontrollieren und gestalten können". Der Befürworter von freier Software sieht deshalb die neue Bundesregierung gefordert, "dies nun mit Hochdruck umzusetzen". Das schwarz-rote Bündnis hat in seinem Koalitionsvertrag festgehalten: "Unsere Digitalpolitik ist ausgerichtet auf Souveränität." Dabei gehe es um "Machtpolitik". Gefragt sei ein "digital souveränes Deutschland".

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