Beiträge von Wolfgang Autenrieth

    Falsch machen kann man eigentlich nur eins: Nichts tun.
    Dann ist es unterlassene Hilfeleistung.

    Uns wurde beim Kurs eingetrichtert: Wenn bei der Herzdruckmassage eine Rippe bricht, ist das so. Daraus ergibt sich kein schuldhaftes Verhalten. Wie Chemikus schreibt: Auch die alte Regel "Drei Mal drücken, einmal beatmen" gilt nicht mehr. Hauptsache, das Herz pumpt. Wer sich vor dem Beatmen ekelt, nimmt eine Plastiktüte, sticht mit dem Finger ein Loch durch und legt das über Gesicht und Mundöffnung. Dann kann man über Nase und Mund ab und an Atemstöße zur Sauerstoffversorgung geben.

    die Regierungsaufträge hat er sich gesichert und ist den buckligen Freund los. alles richtig gemacht.

    Da dürften seine Aktionäre anderer Ansicht sein - zumindest diejenigen, die ab Weihnachten eingestiegen sind. Ab Höchststand 25.Januar hat sich der Kurs seines Firmenkonglomerates halbiert.
    https://www.t-online.de/finanzen/boers…on-musk-firmen/

    Tesla stürzt ab.
    https://www.n-tv.de/wirtschaft/Tes…le25817193.html

    Darin:
    "Für Musk persönlich könnte ein starker Rückgang des Tesla-Aktienkurses zum Problem werden. Der Tech-Milliardär ist bekannt dafür, Kredite mit seinen Tesla-Aktien zu besichern, die ihn zumindest auf dem Papier zu dem mit Abstand reichsten Menschen der Welt machen. Bei solchen Geschäften muss man oft Sicherheiten nachlegen, wenn der Kurs unter bestimmte Grenzwerte fällt. Wie aus dem aktualisierten Jahresbericht des Elektroauto-Herstellers für 2024 hervorgeht, hinterlegte Musk als Sicherheit für Kredite knapp 236 Millionen seiner Tesla-Aktien."

    So schnell endet eine Männerfreundschaft. Musk wirft Trump vor, in Kindesmissbrauch mit Epstein verwickelt zu sein, stellt die Unterstützung der amerikanischen Raumfahrt durch seine Raketen ein und hat ein blaues Auge...
    https://www.fr.de/politik/musk-l…r-93772193.html
    Tesla-Aktien brechen weiter ein.

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    Bei unserem "Weihnachtsverkauf" der Schülerfirma hatte uns die Volksbank unterstützt.
    Die Volksbanken haben aus dem "Gewinnsparen", das wie eine Lotterie funktioniert, Einnahmen, die sie für gemeinnützige / soziale Zwecke verwenden müssen.
    Neben den Kosten für den Stand wurde uns auch ein großes Werbebanner (Digitaldruck) gesponsort.

    Und wer genau stellt den ganzen Kram her?

    Nun - Müller-Berger wirft als letzter großer Solarhersteller nun wohl das Handtuch. Schuld daran ist sicher nicht nur die massive Subventionierung dieser industrie in China - sondern auch der Wegfall der Förderung in Deutschland. Diese Abhängigkeit - auch in der Batterieherstellung - wird uns irgendwann sehr teuer auf die Füße fallen - genauso wie die vorherige Abhängigkeit vom russischen Erdgas (und dem unseligen Verkauf unserer Erdgasspeicher an russische Konsortien).

    Bei letzterem muss man Scholz und Habeck Respekt dafür zollen, wie sie diese Speicher unter deutsche Zwangsverwaltung gestellt und damit eine Kältewelle in den deutschen Wohnungen verhindert haben. Da haben sie bewiesen, dass sie gegenüber Russland Chochones besitzen. Die AfD hätte Russland vermutlich noch etliche Milliarden für die Finanzierung des Angriffskrieges gegen die Ukraine hinterhergeworfen.

    Forschende müssen ihre Ergebnisse veröffentlichen. Dieser "Markt" wird von einigen Verlagen bedient, die im Anschluss die Forschungsergebnisse hinter Paywalls anbieten oder als Print an Unibibliotheken verkaufen. Erstellt wurden die Forschungen an den Hochschulen in der Regel mit öffentlichen Geldern, Profit schlagen die Verlage.
    Gestern (1.6.2025) erschien dazu ein Beitrag auf "Terra X - die Wissens-Kolumne", in dem auch einige sehenswerte Beiträge von MAITHINK X enthalten und abrufbar sind.

    Die Alternative - OpenAccess - wird zugespamt. Eine weitere Alternative ist Sci-Hub, das die Paywalls aushebelt. Es gibt einen Streit darüber, ob die Paywalls - oder deren Umgehung Unrecht sind.
    https://www.zdfheute.de/wissen/wissens…olumne-100.html

    Man muss dafür das System neu starten. Das wird aber Otto-Normal-Linux-Nutzer nicht angezeigt.

    Nun - "Otto-Normal-Linux-Nutzer" schaltet wie auch jeder vernünftige Windows-Nutzer den Rechner ab, wenn er ihn nicht benötigt. Auch in der Schule würdest du vermutlich vom Kämmerer einen bösen Anruf bekommen, wenn alle Rechner ständig Strom ziehen.
    Beim Server lautet die Maxime: "Never touch a running system". Da fährt man nicht alle Naselang ein Update - und der Admin weiß sehr wohl, dass danach ein neustart zwingend notwendig ist. Du konstruierst Probleme, wo es keine gibt.

    Ok. Dann verstehe ich nicht den Sinn davon, dass ihr zwei Betriebsysteme gleichzeit nutzt. Windows und Linux. Also doppelter Verwaltungsaufwand. Ja, wenn man Langeweile hat, dann kann man das ja machen.

    Wenn man für 80 Rechner im Schulnetz nur 2 Hardwareklassen hat - und zudem die Linuxmusterlösung mit Sheila nutzt, ist das easy. Du hast die Wahl:
    - Entweder es ist nur ein kleines Update, dann machst du das an EINEM Rechner, lädst das Image auf den Server und Sheila spielt beim Neustart eines Rechners die Änderungen inkrementell auf. Da dauert der Bootvorgang für die Schüler maximal eine Minute länger.

    - Oder du spielst bei umfangreicheren Änderungen für die Nacht die Softwareverteilung an. Das geht zeitgesteuert per WakeOnLAN, mussu nicht daneben sitzen.
    BTW: Die Schüler dürfen auf der Festplatte herumspielen und auch Einstellungen verbiegen. Mit den selbstheilenden Arbeitsstationen (Sheila) ist beim nächsten Boot alles gut. Weil der Vorgang bitweise erfolgt, ist es egal, ob du einen Windows- oder Linuxclient im Netz bedienst.

    Linuxmuster ist schon ein prima Stück freie Software von Lehrern für Lehrer.

    Für die Schüler ist das Betriebssystem schnuppe. Die wollen oder sollen surfen, Texte schreiben, Präsentationen erstellen, Kalkulationstabellen gestalten .. Das geht sowohl in Windows als auch in Linux identisch mit Firefox, LibreOffice etc.
    Linux hat nur den großen Vorteil, dass es besser abgesichert ist und die Kids keine Schadsoftware einschleusen können.
    Und es ist schöner und leichter zu warten - weil das ganze Lizenzgefrickel wegfällt. Wenn du ein Systemupdate anstößt, werden auch sämtliche Anwendungen mit Updates versorgt. Admins paradise. ;)

    Da war ich heute abend auch. Auf deutscher Seite am Bodensee, ca. 50 m von der Schweiz. :)

    War heute Abend in Überlingen an der Promenade. Die letzte Eisdiele nach Westen bot mir den schlechtesten Eiskaffee ever.
    Ich hätte eine große Tasse Kaffee nehmen sollen. Die wäre mit 6,20 € knapp 2 Euro billiger gewesen...
    Das ist der Preis für die Poleposition am See ;)

    Nach der Laufzeit sind zumeist auch die Elektrolyt-Kondensatoren auf den Platinen fertig und das Zeug wird extrem wartungsintensiv und schnell zum Elektroschrott.

    Bei Mediamarkt-Geräten gebe ich dir Recht. Bei Geräten aus dem Businessbereich: Nein.
    Ich habe mit Linux-MX (32-Bit) noch zwei Lenovo R60 mit Herstellungsjahr 2007 im Einsatz. Das Booten dauert ein wenig - aber als Arbeitsstation im Heimnetz sind die noch brauchbar. Damit kann man sogar die Mediathek streamen. Verkauft wurden die mit dem Zusatz: "Für den Militäreinsatz getestet". Unkaputtbar.

    Wußtest du eigentlich, dass du mit dem Kauf von gebrauchten Buisnessrechnern oft eine neue Windows Lizenz kaufst?

    Zitat: "Nach einer Reinigung und der Kontrolle des technischen Zustands erhalten funktionsfähige PCs eine neue SSD sowie eine neue Windows-Lizenz.

    An deiner Lesekompetenz musst du noch feilen. Ja. Ich weiß, dass man auf diese Weise auch eine aktuelle Windows-Version erhält.
    Ich bin kein Windows-Abstinenzler und auch auf den Schulrechnern haben wir Windows benutzt.
    Die 30 Lenovo-I-7-Laptops hatten wir von einer Behörde geschenkt erhalten - allerdings ohne Festplatte. Da habe ich 250GB-Platten gekauft und auf einem Rechner Linux-elementary mit EDUBUNTU-Erweiterung und anderer notwendigen Software, sowie dem Zugang zum Server installiert. Anschließend die Platte 29 Mal mit Clonezilla gespiegelt, Platten in die Laptops gesteckt. Fettisch. 2 Nachmittage stupide Tätigkeit mit paralleler Lektüre des Spiegels und Unterrichtsvorbereitung nebenher.
    Versuch' das mal mit Windows und dem damit verbundenen Lizenzgefrickel.

    BTW: Den Schülern haben die Laptops besser gefallen. Nicht weil es Laptops sind, sondern weil die bedienung so "stylish" und einfach ist. Elementary hat das Look'n'feel eines Mac.

    Ja, ~20% ist das, wenn die Kisten so 6 Jahre oder älter sind. Und dann guck dir mal dort die Liefermengen an. Sind oft nur 1 bis 10 Stück vorhanden.

    Da muss man eben den Telefonhörer in die Hand nehmen. Wie bereits zuvor geschrieben, hab' ich die Rechner mit 2x 25 Stück auf Paletten gekauft. Da gab es auch noch einen Spezialpreis für Schulen. Jedenfalls bei https://afb-shop.de - AfB steht für "Arbeit für Menschen mit Behinderung" und ist eine gemGmbH. Wie dort gearbeitet wird, kannst du hier nachlesen: https://www.afb-group.de/ueber-uns/

    Da musst du mir kein schlechtes Gewissen einreden wollen. Und war Refurbished PCs vs. Chromebooks betrifft: Du liest einfach nicht, was ich schreibe. Da geht es mir nicht um Linux, sondern um die Hardwareausstattung, die Langlebigkeit und die Nutzungsmöglichkeiten in der Ausbildung der Schüler. Hauptschulen sind praktisch orientiert. Mit einem Chromebook lassen sich die CNC-Maschinen von Cosy, die hier in Ba-Wü in fast allen Technikräumen stehen, imho nicht programmieren.

    Ich verstehe die SuS auch nicht. Statt sinnfrei Texte auswendig zu lernen, warum lernt und übt man in der Zeit nicht lieber die Sprache?

    Was nicht heißt, dass ich grundsätzlich gegen das Auswendiglernen bin. Wesentliche Texte von Goethe, Shakespeare, Ovid usw. sollte man schon rezitieren können.

    Vielleicht auch, weil man es kann? Ich habe als 12-jähriger "ganz sinnfrei" die "Glocke" von Schiller auswendig gelernt. Weil jemand behauptet hatte, das sei so viel und nicht zu schaffen, hab' ich's gewagt. Als Wortschatzerweiterung und "Gripsgymnastik" ist das schon nützlich.
    Doch nun - konzentriert euch auf Morgen und den kommenden Unterricht mit den Worten des Meisters:

    "Fest gemauert in der Erden
    steht die Form, aus Lehm gebrannt
    Heute muss' die Glocke werden!
    Frisch, Gesellen, seid zur Hand!
    Von der Stirne heiß
    rinnen muss der Schweiß!
    Soll das Werk den Meister loben -
    doch der Segen - kommt von oben!"
    etcpp.

    Ich orientiere mich allerdings mehr an meinem Avatar und schaue euch aus der Distanz dabei zu... :pfeifen:

    Ihr könnt euch auch etwas Kürzeres vom Meister aussuchen:
    http://www.zeno.org/Literatur/M/Schiller,+Friedrich/Gedichte

    Mittlerweile sinniere ich mehr über Mathematik - oder über die Gestaltung meiner Webseiten.
    Ganz interessant fand ich heute den Artikel in Spektrum der Wissenschaft - obwohl ich das Gesamte nicht wirklich durchdringe.
    Aber Spock meinte dazu, das sei "faszinierend!" ;)
    https://www.spektrum.de/news/tropische…-kurven/1645046

    Ja, ist so. Das ist im Leasingpreis mit eingepreist.

    Klar tauschen einige ganz großen Firmen etwa alle 2 bis 4 Jahre aus, aber u.a. auch nur, weil sie wissen, dass ihre Produkte von Leuten wie dir abgekauft werden bzw. das im Preis mit drin ist.

    Im Refurbished-Segment zahle ich in der Regel gerade noch 10-20% des Originalpreises. Und das ist zum großen Teil der Preis für die Reinigung, neue Festplatte und Betriebssystem sowie für den Vertrieb. Leasing rechnet sich durch die steuerliche Absetzbarkeit und die Minimierung des Ausfalls durch Abnutzung und Wartung.
    Was stellst du nur für Märchen in den Raum... Kein Käufer von Refurbished-Geräten finanziert die Leasingfirmen, sondern rettet Geräte vor der Vernichtung - bzw. dem Export nach Afrika, wo auf den brennenden Müllhalden die verwertbaren Metallbestandteile im Giftnebel (auch von Kindern) dann herausgeklaubt werden.

    Und zu den Chromebooks und Linux: Ich rede die ganze zeit von den unterschieden und anderen Möglichkeiten der Hardware und du kommst wieder mit deinem Mantra der unbezahlten Softwareentwickler. Es langweilt.

    Wer kommt bloß immer auf die Idee, dass die Schulen die kostengünstige Entsorgungsmöglichkeit für gewerblichen Elektroschrott sind?

    Deine Aussage zeigt, dass du nicht viel zum Thema Leasing weißt. Zum Mitschreiben:
    - Industriefirmen, Versicherungen, Banken, Behörden ... kaufen ihre EDV-Ausstattung nicht, sondern leasen ("mieten") die Geräte, in der Regel für 3 Jahre. Durch die niedrigen monatlichen Raten (im Vergleich zur Abschreibung bei Kauf) und die bessere steuerliche Absetzbarkeit werden höherwertige Maschinen gekauft und keine Geräte aus dem Consumerbereich.
    - Nach drei Jahren gehen die Geräte an die Leasingfirma zurück, welche die abgeschriebenen Geräte für einen Bruchteil der Anschaffungskosten zur "Restverwertung" an Firmen verkauft, in denen die Geräte gereinigt und technisch überprüft werden. Die Festplatte wird komplett gelöscht oder durch eine neue ersetzt, darauf ein aktuelles Betriebssystem (derzeit Win11) - oft in der Pro-Version installiert.

    Diese "alten Kisten", die du als Schrott bezeichnest, schlagen deinen Heim-PC auch noch nach 3 Jahren Nutzung in Technik und Leistung um Längen. In der Regel handelt es sich um Markenware von Dell, HP oder Lenovo.

    Ich nutze mein schnuckeliges Lenovo-Thinkpad X-201Tablet (mit schwenkbarem Monitor und Touchscreen (Stifteingabe) mit Linux und Dockingstation seit einigen Jahren auch zur Bildbearbeitung. Das einzige, was am Gerät schwächelt, ist der Akku, doch damit kann ich leben. Neupreis für das Gerät lag mal bei knapp 2000 €. Gekauft habe ich es für 250 €.

    Mein Arbeitsplatzrechner (Dell Perfection Tower 5310, 1 TB Festplatte) hat mich noch 150 € gekostet. Incl. Win11 Pro und 12 Monaten Garantie.

    Wenn man - wie das leider in vielen Schulen geschieht - aus Kostengründen mit Chromebooks für 250 € ausstattet, die man nur eingeschränkt nutzen kann, finde ich eine Ausstattung mit Profi-Hardware, die man für denselben Preis bekommt, mit meinem schwäbischen Umweltgewissen durchaus vereinbar.

    Volker_D Du glaubst wirklich, dass ich durch den Kauf von Refurbished-Geräten Konzerne und Großfirmen dazu anstachele, ihre Geräte auszutauschen? :staun:

    Man kann im Router eine Blacklist führen. Das macht nartülich die Schule, aber es gibt eben schon mit vorgefertigten Profilen, sodass man nicht alles wieder von 0 aus einpflegen muss. Also kurz: Viel besser als dafür extra einen Server kaufen zu müssen.

    Die Blacklist der Linux-Musterlösung erhält täglich automatisch ein Update. Ich habe nur Seiten eingetragen, die mir bei der Nutzung der Schüler aufgefallen sind - vor allem Gaming-Seiten, auf denen "Upgrades" zum Kauf angeboten wurden.

    Deine Zusammenstellung meiner Verbrechen beim Kauf von Refurbished-Rechnern ist schon witzig. Genauso wie deine Tippfehler beim "Tippen" am Chromebook. Chapeau! q.e.d. ;)

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